Carl Hiaasen Einäugige Echse

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Inhaltsangabe zu „Einäugige Echse“ von Carl Hiaasen

Quer durch Florida jagen Richard und der kauzige Ex-Gouverneur Skink den Entführer der verschwundenen Malley und stürzen sich dabei in einen skurrilen Roadtrip mit bissigen Alligatoren und fiesen Mosquitos. Als Malley spurlos mit einem Kerl namens Talbo Check abhaut, ahnt Richard schnell, dass seine Cousine in Schwierigkeiten steckt. Als er am Strand den kauzigen Ex-Gouverneur Skink im Sand ausgräbt, rät dieser ihm dringend, Malley zu suchen. Und schon zieht das ungleiche Paar in einem lazy Summer-Roadtrip quer durch Florida, um Malley aus den Händen des Entführers zu befreien. Ob sie den Kampf mit bissigen Alligatoren und fiesen Mosquitos überstehen werden?

Richards Road Trip mit einem spleenigen Ex-Gouverneur auf der Suche nach seiner Cousine: Spannender Jugendthriller mit Umweltschutz-Message.

— Gulan

Unheimlich spannend, toll und detailliert beschrieben- überraschungen inclusive-vollste Leseempfehlung.

— Buchraettin

Viel Sarkasmus, eine übertriebene Story, viel Humor und ein spannender Road Trip laden einfach ein "Einäugige Echse" zu lesen.

— Cat0890

Schräger Roadtrip eines ungleichen Paares, von dem ich gerne mehr lesen würde.

— Ruffian

Total schräg und witzig...

— nicigirl85

Abwechslungsreiche, lustige Geschichte mit durchgeknallten Charakteren, verbunden mit gut platzierter Kritik an Umweltzerstörung!

— angi_stumpf

Witzig aber leider zu viele "ernste" Themen die belächelt werden - gerade für ein Kinderbuch.

— N9erz

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  • Unheimlich spannend, toll und detailliert beschrieben- vollste Leseempfehlung.

    Einäugige Echse

    Buchraettin

    Ein Trinkhalm, der aus dem Sand ragt- was das soll? Tja, ich kann nur empfehlen, das Buch hier zu lesen. Ich fand diese Geschichte wirklich fesselnd zu lesen. Diesen Roadtrip von Richard und diesem ungewöhnlichen Mann, den er am Strand kennenlernt.  Skink, hat ein Glasauge und wirkt manchmal recht radikal in seinem Verhalten und er hat eine überraschende Vergangenheit. Die beiden begeben sich auf die Suche. Auf die Suche nach Richards Cousine. Ist sie freiwillig von zu Hause ausgerissen oder wurde sie entführt?   Ich fand das Buch fesselnd zu lesen. Daran trägt die Figur  von Skink einen großen Anteil. Eine ungewöhnliche Figur, mit einer überraschenden Vergangenheit, die einfach ein wenig fasziniert. Erzählt wird die Geschichte aus Sicht von Richard, er berichtet als Ich- Erzähler. Diese Suche nach seiner Cousine, die Fahrt mit Skink quer durch Florida. Die Abenteuer, die Erlebnisse, die Spurensuche, die Schwierigkeiten, die Einblicke in die Vergangenheit von Skink, all das fand ich unheimlich gut verknüpft und dargestellt. Es fesselte mich als Leser an das Buch. Ich möchte auch nicht zu viel zu der Vergangenheit von Skink verraten, weil das fand ich richtig überraschend. Ich war neugierig, wie es weiter geht. Was die beiden zusammen erleben, ob noch mehr Details zu Skink offenbart werden? Wie kam er an den Strand? Ich denke man sollte realisieren beim Lesen, es ist eine Geschichte, nicht die Realität, da kann man auch schon mal einige ungewöhnliche Dinge erwarten, die so vermutlich nicht vorkommen würden. Es war ein wenig überspitzt fand ich, aber es ist eine Geschichte, da kann einiges passieren, was im realen Leben vielleicht so nicht möglich wäre. Mir hat es gut gefallen und  ich fand es ließ sich fesselnd und spannend  lesen. Für mich klar ein Jugendbuch, grenzt ein wenig an ein All- Age Buch. Unheimlich spannend, toll und detailliert beschrieben- vollste Leseempfehlung.

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    • 3
  • Plauderthema zur LovelyBooks Kinderbuch-Challenge 2015

    Petronella Apfelmus - Verhext und festgeklebt

    Buchraettin

    Link zur Kinderbuchchallenge 2016 http://www.lovelybooks.de/thema/Kinderbuch-Challenge-von-LovelyBooks-2016-1206526817/ Achtung, es gibt hier keine Bücher zu gewinnen. Es ist ein Thread um  sich über Kinderbücher zu informieren, zu unterhalten, Tipps zu geben und zu bekommen. Ich stelle hier meine Kinderbuchrezis vor und ihr könnt euch Tipps holen für die Kinderbuchchallenge 2015. Hier geht es zur Kinderbuchchallenge 2015 http://www.lovelybooks.de/thema/Kinderbuchchallenge-2015-1128016301/ Und hier zur Kinder und Jugendliteraturgruppe http://www.lovelybooks.de/gruppe/872047710/kinder_und_jugendliteratur/themen/ Hier findet ihr noch eine Liste mit Neuerscheinungen 2015 http://www.lovelybooks.de/buecher/kinderbuch/Neuerscheinungen-Die-sch%C3%B6nsten-Kinderb%C3%BCcher-2015-1113030232/ Link zur Kinderbuchliste http://www.lovelybooks.de/buecher/kinderbuch/Lieblingskinderb%C3%BCcher-der-Kinder-und-Jugendbuchgruppe-1042258710/ Link zur Bilderbuchliste http://www.lovelybooks.de/buecher/kinderbuch/wundervolle-Bilderb%C3%BCcher-1042258711/ Liste für Halloweenbücher Halloween http://www.lovelybooks.de/buecher/fantasy/B%C3%BCcher-und-H%C3%B6rb%C3%BCcher-zu-Halloween-1054710464/  Liste für Weihnachtsbücher http://www.lovelybooks.de/buecher/kinderbuch/Die-sch%C3%B6nsten-Weihnachtsb%C3%BCcher-f%C3%BCr-Kinder-und-Jugendliche-1054710466/ Liste für Lieblingsjugendbücher http://www.lovelybooks.de/buecher/jugendbuch/Lieblingsjugendb%C3%BCcher-1042258713/

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    • 1770
  • Der Trip ihres Lebens...

    Einäugige Echse

    nicigirl85

    Der schräge Titel und das freche Cover ließen mich auf das Buch aufmerksam werden und so frech wie die Buchgestaltung ist, so abgedreht ist auch die Handlung. Von Carl Hiaasen habe ich vorher noch nichts gelesen, daher ließ ich mich einfach mal überraschen. Durch die Geschichte führt uns der 14jährige Ich- Erzähler Richard, dessen Cousine Malley einfach nicht zur Verabredung erscheint. Schnell stellt sich heraus, dass sie mit einer Internetbekanntschaft durchgebrannt ist. Es gilt seine Cousine zurückzuholen. Unterstützung bekommt er vom kauzigen und schwer verrückten Ex- Gouverneur Skink. Wird es den beiden gelingen Malley zurückzubringen? Die Story ist in meinen Augen ideal abgestimmt auf die angesprochene Zielgruppe ab 12 Jahren. Recht kurze Sätze und viele freche Dialoge sorgen für ein leichtes Vorankommen in diesem Jugendroman. Das Besondere an diesem Buch ist nicht nur die total übertriebene Handlung, sondern auch der Humor des Autors. Die geschaffenen Charaktere spiegeln für mein Empfinden die Jugend von heute gut wieder, so dass junge Leser sich mit den Protagonisten identifizieren und sich in diese einfühlen können. Mir war am liebsten Skink, dessen kauzige Art mich einfach angesprochen hat und nur durch ihn wurde der Roadtrip zu etwas Einzigartigem. Besonders gefallen hat mir, dass zudem auch Themen wie Umweltschutz angesprochen werden. Dies war nie belehrend angebracht, aber immer so eingestreut, dass es zum Nachdenken angeregt hat. Außerdem wurde einem Florida mit all seinen Facetten näher gebracht, oft meinte ich die heiße Sonne auf meiner Haut zu spüren. Fazit: Das ideale Buch für Jugendliche, die einfach mal etwas anderes lesen wollen. Ich empfehle das Buch gern weiter. Ideal für die Ferien...

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    • 2
  • Witzig, spannend und einfach herrlich!

    Einäugige Echse

    Cat0890

    19. May 2015 um 21:29

    Meine Meinung Das Buch nimmt uns mit zu einen Road Trip durch Florida. “Einäugige Echse” war mein erster Roman von Carl Hiaasen und daher ließ ich mich überraschen. Der Autor hat es geschafft, den Road Trip und die Charaktere mit viel Witz und Humor zu begleiten. Die Story ist komplett übertrieben dargestellt, schneidet aber trotzdem wichtige Themen, wie der Umweltschutz und die gefährliche Seite des Internets und Chatrooms an, ohne zu belehren. Die Charaktere sind sehr anschaulich und authentisch dargestellt. Während Richard eher der zurückhaltende, guter-Kumpel-Typ ist, ist seine Cousine Malley eher aufmüpfig, zickig, naiv und eigensinnig. Dagegen fällt Skink völlig aus dem Raster. Er setzt sich rigoros für die Umwelt ein, was Richard und ihn in so manche unangenehme Situationen bringt. Zum Beispiel lässt er einen LKW über seinen Fuß fahren um eine Waschbärenfamilie zu retten. Carl Hiaasen hat die Reise quer durch Florida sehr detailliert beschrieben, so dass man sich die Umgebung genau vorstellen konnte, ohne jemals vor Ort gewesen zu sein. Der beißende Humor und Sarkasmus lockern die Story sehr gut auf und der Schreibstil ist einfach und angenehm zu lesen. Das Buch passt Ideal in die Zielgruppe für Kinder ab 12 Jahren. Auch wenn vieles eher verharmlost wird, ist das Buch durch spannende Wendungen nie langweilig. Das ende passt perfekt in diese durchgedrehte Geschichte. Mein Fazit Viel Sarkasmus, eine übertriebene Story, viel Humor und ein spannender Road Trip laden einfach ein “Einäugige Echse” zu lesen. So übertrieben die Geschichte auch ist, so spannend und witzig ist sie auch. Das Buch bekommt eine klare Kaufempfehlung.

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  • Skink

    Einäugige Echse

    ChrischiD

    17. May 2015 um 19:10

    Als Richards Cousine Malley plötzlich verschwindet, zögert er nicht lange und begibt sich auf die Suche nach ihr, egal welche Konsequenzen ihn nach seiner Rückkehr erwarten. An seiner Seite ein Mann, der sich selbst „Skink“ nennt und bereits einiges erlebt hat. Gemeinsam verfolgen sie Malleys Spur, von der sie nur wissen, dass sie mit einem Typen namens Talbo Chock unterwegs ist. Ihre Reise führt sie quer durch Florida und hält die ein oder andere überraschende Begegnung bereit, von denen nicht alle willkommen sind... Carl Hiaasen hat eine ganz besondere Art den Leser abzuholen und in seinen Bann zu ziehen. Sicherlich muss man gewillt sein sich zu öffnen und gleichzeitig den ungewöhnlichen Stil mögen, doch es wird vermutlich den wenigsten gelingen sich dem Sog zu entziehen. So lässt er dieses Mal seinen jungen Hauptprotagonisten Richard eine Story erzählen, die von einer schier unglaublichen Reise quer durch Florida handelt. Auch wenn man auf Grund diverser Hinweise und konkreter Aussprüche schon sehr früh weiß, dass zumindest Richard nach der Reise wieder nach Hause kam, denn er erzählt seine Geschichte rückblickend, hat man doch nicht die geringste Ahnung was er erlebt hat und wie die Ereignisse für die anderen Charaktere ausgehen. Gebannt folgt man also der Erzählung, die einiges bereit hält, von dem man nicht für möglich gehalten hätte, dass es geschieht. Man kann vieles von dem Autor behaupten, jedoch nicht, dass seine Werke vorhersehbar seien. Denn die vorliegenden Erlebnisse sind allesamt solcher Natur, dass man sie sich zumeist nicht zusammenreimen konnte. Sicherlich gibt es durchaus Passagen, mit denen man gerechnet hatte, doch geschieht auch dann immer wieder etwas Unglaubliches, das dem Überraschungseffekt mehr als gerecht wird. Sicher ist man sich allerdings, dass man selbst einen solchen Trip lieber nicht erleben möchte, denn schon allein vom Lesen wird einem manches Mal ganz anders. Mit „Einäugige Echse“ ist Hiaasen ein Roman gelungen, der nicht nur jugendliche Leser begeistern wird. Ein Roadtrip der besonderen Art mit ungewissem Ausgang.

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  • Schräger Roadtrip

    Einäugige Echse

    Ruffian

    05. May 2015 um 20:53

    Klappentext Richard ahnt Schlimmes: Seine impulsive Cousine Malley ist spurlos mit einem dubiosen Typen namens Talbo Chock verschwunden. Als er verzweifelt am Strand auf sie wartet, lernt er den kauzigen Ökoterroristen Skink kennen. Dieser ist verrückt genug zu glauben, dass er den Entführer stellen kann. Gemeinsam begeben sich Skink und Richard auf einen Roadtrip quer durch Florida. Zum Buch Richard ist erst 14 Jahre alt und lebt mit seiner Mutter und seinem Stiefvater in Florida, wo er sich regelmäßig mit seiner Cousine am Strand trifft. Dort lernt er Skink kennen, der eigentlich Clinton Tyree heißt und ein Ex-Gouverneur von Florida ist. Doch das war früher. Heute ist er Skink und setzt sich mit teilweise recht radikalen Aktionen für den Schutz der Natur ein. Im Buch wird er treffend als einer der coolsten alten Säcke tituliert, die es gibt. Er hat ein Glasauge, trägt am liebsten seine blaue Duschhaube und bindet sich Schnäbel von Truthahngeiern in den Bart und ganz nebenbei zitiert er Rousseau und Shakespeare. Unter dieser verrückt anmutenden Schale verbirgt sich ein großes Herz, dass für die Natur, Tiere und Menschen in Not schlägt. Er ist ein schräger Typ, den man einfach mögen muss, auch wenn seine Aktionen nicht immer mit dem Gesetz im Einklang stehen. Der Rote Faden ist die Suche nach der 14-jährigen Malley, die mit einem Mann abgehauen ist, mit dem sie seit einiger Zeit gechattet hat. Anfangs meldet sie sich noch ab und zu mit dem Handy und findet alles total cool. Doch dann bekommen ihre Anrufe einen angespannten Unterton, bis sie dann ganz ausbleiben. Die spannende Jagd nach Malley und dem Unbekannten beginnt. Gemeinsam machen sich Skink und Richard auf die Suche und erleben auf ihrem Roadtrip ein Abenteuer, das der Autor mit viel Humor beschreibt. Egal ob es um Internetbekanntschaften, Insektenvernichtungsmittel, Freundschaft oder Mut geht, für meinen Geschmack trifft der Autor genau den richtigen Ton, um das alles in einem Jugendbuch zum Thema zu machen. Es wäre schade, wenn Skinks und Richards Auftritt in einem von Hiaasens Bücher eine einmalige Sache ist. Von den beiden würde ich gerne mehr lesen. Auf jeden Fall bin ich durch diese Geschichte auf den Autor aufmerksam geworden und werde sicher wieder etwas von ihm lesen, denn sein schräger Humor ist erfrischend.

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  • Einäugige Echse

    Einäugige Echse

    Nik75

    06. April 2015 um 10:46

    Es ist das erste Buch das ich von Herrn Hiaasen gelesen habe und ich muss sagen sein Schreibstil und sein Humor gefallen mir. Es ist eine spannende Geschichte, bei der man nie weiß was als nächstes noch passieren wird. Der Autor hat durchwegs sympathische Protagonisten erschaffen, die man sich gut vorstellen kann und mit denen man gerne mitfiebert und mitzittert. Besonders gerne mochte ich Richard, Malley und Skink einen Ex-Gouverneur. Die drei sind mir richtig ans Herz gewachsen. Gut Malley hat oft eine eigenwillige Denkweise und manchmal könnte ich ihr richtig die Meinung sagen, aber sie ist einzigartig. Richard ist der beste Freund von Malley und er sorgt sich wirklich um sie, als sie plötzlich mit ihrem neuen angeblich so tollen Freund abgehauen ist. Gut dass Richard am Strand Skink kennenlernt. Skink ist ein ehemaliger Gouverneur, der jetzt auf der Straße lebt. Er sieht heruntergekommen aus, aber er mag Kinder und er hasst es wenn Leute Tieren was antun. Skink hört sich Richards Geschichte an und ist sofort bereit ihm zu helfen Malley zu finden, denn auch er ist der Meinung, dass Malleys Freund gefährlich ist. Sie erleben zusammen eine ganz tolle Zeit und ich konnte Skinks Erfindungsgeist und seinen Ideenreichtum nur bewundern. Auch ich würde ihm meine Kinder anvertrauen, auch wenn er nicht unbedingt vertrauenswürdig aussieht. Der ganze Roman ist spannend geschrieben und ich bin gleich in die Geschichte eingetaucht. Die Geschichte war flüssig zu lesen und irgendwann konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Mir hat der trockene Humor des Autors gefallen und seine ausgefallenen Ideen, wie er seine Protagonisten handeln lässt. Manchmal sind sie wirklich in ganz schön brenzlige Situationen gekommen, wo ich buchstäblich den Atem anhalten musste. Die Altersempfehlung 12-15 Jahre finde ich auch gut, denn jünger sollten Jugendliche nicht sein, die das Buch lesen, denn es kommen immer wieder Passagen vor, die nicht unbedingt für jüngere Leser geeignet sind. Von mir gibt es für diesen Roman 4 Sterne weil er mir wirklich gut gefallen hat.

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  • Durchaus nette, witzige Unterhaltung - es fehlt bloß noch das gewisse Etwas.

    Einäugige Echse

    sddsina

    04. April 2015 um 19:26

    Ich habe dieses Buch bereits vor ein paar Wochen gelesen, war mir aber die ganze Zeit nicht sicher wie ich es bewerten sollte. Nachdem ich alles nun ein wenig mit Abstand betrachte gefällt mir das Buch durchschnittlich gut. Es gab Höhepunkte und Passagen, die ich nicht so richtig interessant fand. Insgesamt hatte ich vielleicht noch etwas mehr erwartet, aber wer eine kurzweilige Unterhaltung sucht kann sie hier definitiv finden. Zum Inhalt: Malley ist Richards Cousine und seit kurzem einfach verschwunden. Sie ist mit einem seltsamen Kerl namens Talbo Check durchgebrannt und hat ihre Familie ohne Erklärung allein zurückgelassen. Schnell ist Richard klar, dass seine Cousine in Schwierigkeiten steckt und die Kontrolle über die Situation voll verloren hat. Kurzentschlossen macht sich Richard mit dem verrückten Ex-Gouverneur Skink auf, um seine Cousine zu befreien. Daraus wird ein Roadtrip durch Florida der so verrückt und voller Gefahren ist, dass man ihn nur schwer wieder vergessen wird. Mir wurde Carl Hiaasen bereits öfter als Autor empfohlen, der absolut verrückte und durchgeknallte Bücher schreibt, die Erwachsene genau wie Jugendliche unterhalten können. Auch dieses Buch hat ersteinmal eine Altersempfehlung von 12-15 Jahren. Grundsätzlich lasse ich mich davon aber nicht abschrecken, da oft auch für Erwachsene in solchen Büchern tolle Abenteuer stecken. Hier allerdings würde ich sagen, dass die Altersempfehlung genau zutrifft. Richard und Malley sind beide in diesem Alter und verhalten sich dementsprechend. Malley brennt mit diesem wirklich gruseligen Kerl durch und es verläuft dann eine sehr lange Zeit lang genau so wie man es sich vorstellt: Eltern die sich Sorgen machen, Gespräche mit der Polizei, der Typ der anscheinend Malley immer mehr gegen ihren Willen festhält... Das einzige was einen in der ganzen Anfangszeit vom Buch begeistern kann ist Skink. Der Typ ist komplett durchgeknallt, witzig und so unterhaltsam, dass ich oft über die doch recht durchschaubare Story hinwegsehen konnte. Es ist so herrlich, wie er sich im Sand eingräbt um Diebe von Schildkröteneiern zu erwischen, wie er Selbstjustiz übt wenn er Umweltverschmutzer erwischt und auch sonst wie er sich gibt - einfach nur witzig. Er ist das Highlight an diesem Buch und das wird wohl auch keiner bestreiten. Der Rest plätschert leider etwas (aus Sicht eines Erwachsenen). Es passiert gar nicht so viel verrücktes, nach dem Klappentext hatte ich wirklich noch ganz anderes erwartet. Okay, sie treffen irgendwann ein Krokodil, eigentlich sogar mehrere, aber so spannend und überraschend war es jetzt auch nicht. Zum Schluss, kurz nach Malleys Befreiung stieg für mich die Spannung dann noch mal richtig und ich hatte sogar zum ersten Mal das Gefühl richtig mitzufiebern. Davor ist es für Jugendliche sicher immer noch sehr gut, für Erwachsene wie mich aber doch etwas zu vorhersehbar. Der Schreibstil dagegen ist toll. Ganz locker und leicht, teilweise sehr witzig durch die Anteile von Skink. Ich habe dieses Buch fast am Stück durchgelesen, weil man nie das Gefühl hatte mal groß eine Pause zu brauchen. Es ist wirklich kurzweilig geschrieben und ich könnte mir vorstellen, dass es ein paar Lesemuffel zum Lesen anregen könnte. Was mir wirklich gut gefallen hat, war die Atmosphäre im Buch. Es ist ja nun ein Roadtrip durch Florida und dementsprechend darf man auch ein besonderes Setting, mit viel Sonne und vor allem auch einer wunderschönen Natur erwarten. Ich fand, dass der Autor dies immer richtig gut rüber gebracht hat. Selbst wenn in der Geschichte gar nicht soviel passiert ist, hatte ich immer noch so ein Florida-Feeling. Einfach das Gefühl live dabei zu sein und selbst durch diese wunderschöne Landschaft mit dem Auto zu fahren. Die Atmosphäre ist wirklich super rübergebracht. Selten habe ich mich so in die Umgebung eines Buches verliebt, vor allem wenn bei mir die Charaktere eigentlich etwas auf Distanz geblieben sind. Der Schreibstil dazu ist super, in dieser Hinsicht hat der Autor wirklich etwas sehr schönes geschaffen. Insgesamt empfehle ich dieses Buch absolut Jugendlichen zwischen 12-15 Jahren. Es geht viel um die Natur in Florida, viel um Umweltbelastung und die Selbstjustiz von Skink ist einfach nur herrlich. Dabei wird das Thema Umwelt nie zu aufdringlich oder mit erhobenem Zeigefinger vermittelt, sodass man das Buch trotzdem genießen kann. Wie gesagt, für Erwachsene fand ich die Story hinter dem Ganzen irgendwie zu durchschaubar. Wäre Skink nicht gewesen, wäre das Buch wohl nicht so lange im Gedächtnis geblieben. Trotzdem liebe ich auch den Schreibstil des Autors und so vergebe ich trotz eigentlich schwacher Story 3,5 Sterne. Nur, weil ich das Gefühl hatte selbst mitten in Florida zu stehen und Skink einfach nur witzig war.

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  • Humorvoll und durchgeknallt - ganz nach meinem Geschmack!

    Einäugige Echse

    angi_stumpf

    01. April 2015 um 21:18

    Die Geschichte: Der 14-jährige Richard ist abends am Strand mit seiner gleichaltrigen Cousine Malley verabredet, doch die taucht nicht auf. Am nächsten Tag erfährt er, dass sie mit einem älteren Kerl, den sie im Internet kennengelernt hat, einfach abgehauen ist. Richard ahnt sofort, dass sie in Schwierigkeiten sein könnte und sein Verdacht bestätigt sich bald. Am Strand hat er den durchgeknallten Ex-Gouverneur “Skink” kennengelernt, der dort Jagd auf Schildkröteneierdiebe machte. Zusammen mit dem früheren Soldaten macht sich Richard auf den Weg, um seine Cousine zurück zu holen. Ein verrückter Roadtrip nimmt seinen Lauf … Meine Meinung: An diesem knalligen Cover kann man in einer Buchhandlung kaum vorbeigehen, dazu noch die lustige Echse: ein sehr gelungener Blickfang. Von Carl Hiaasen hatte ich bisher noch nichts gelesen, aber wie ich inzwischen herausgefunden habe, schreibt er tolle Geschichten über Florida, in denen meistens Umweltschutzthemen eine große Rolle spielen. Auch in “Einäugige Echse” ist viel gut platzierte Kritik an diversen Umweltsünden enthalten, aber ohne dass es je belehrend wirken würde. Carl Hiaasen schreibt so humorvoll und lebendig, dass die Seiten nur so dahinfliegen. Mit Richard, “Skink” und dessen Freund Mr. Tile konnte ich mich sehr schnell anfreunden. Es macht echt Spaß, bei diesem durchgeknallten Roadtrip dabei zu sein. Man sollte beim Lesen nicht zu viel Wert auf Realitätsnähe legen, denn hier wird einfach gnadenlos übertrieben – und ein 14-jähriger fährt auch mal ungestraft mit dem Auto durch die Gegend. Oder ein leeres Schneckenhaus wird zum Ersatz für ein Glasauge … diese und ähnliche skurrile Szenen sind hier eigentlich “ganz normal”. Das Buch habe ich in kürzester Zeit durchgelesen, da ich immer wissen wollte, wie es weitergeht – bis zum gelungenen Ende. Eigentlich gehöre ich ja nicht zur planmäßigen Zielgruppe, aber ich würde diesen Roman auch eher etwas älteren Jugendlichen empfehlen, vielleicht so ab 14 Jahren. Wenn ich mit meinem Geschmack nicht total daneben liege, dann dürften aber auch Erwachsene ihre Freude an dieser Story haben! Fazit: Abwechslungsreiche, lustige Geschichte mit durchgeknallten Charakteren, verbunden mit gut platzierter Kritik an Umweltzerstörung und anderen aktuellen Themen. Hat mir echt Spaß gemacht! 4,5 Sterne

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  • total übertrieben und abgedreht

    Einäugige Echse

    sternthaler75

    27. March 2015 um 14:28

    Wie verrückt muss man sein, dass man sich als Sandhaufen getarnt mit einem Strohhalm zum Luftholen am Strand verbuddelt, um Schildkröteneierdiebe zu erschrecken und zu verprügeln? Das zumindest tut Skink. So stellt er sich Richard vor, der ihn zufällig am Strand gefunden hat. Seinen echten Namen will der alte komische Kauz zunächst nicht verraten, damit ihn niemand bei der Polizei verpfeift. Richard findet, er sieht aus wie ein Obdachloser, eine Duschhaube auf dem Kopf, einen langen zotteligen Bart mit eingeflochtenen Vogelschnäbeln, ziemlich schmuddelig und dort, wo das linke Auge sein sollte, ein Glasauge, das irgendwie so garnicht passend aussieht. Egal, Richard hat eh gerade ganz andere Sorgen, denn seine Cousine Malley ist von zu hause abgehauen. Ihre Erklärungen dafür am Telefon hören sich aber so garnicht nach Malley an und Richard ist sich sicher, dass da ordentlich was faul ist. Gemeinsam mit Skink, der in Wahrheit ein totgeglaubter Ex-Gouverneur ist, macht er sich auf den Weg, um seine Cousine zu finden. Meine Meinung Nach dem eher verwirrenden Klappentext, der mich irgendwie neugierig gemacht hat, war ich mir nicht sicher, was sich dahinter verbirgt. Aber jetzt kann ich sagen, dass es sich um eine abgedrehte, total übertriebene Geschichte in Florida handelt. Carl Hiaasen ist wohl dafür bekannt, mit "beißendem Witz" zu schreiben und das kann ich auf jeden Fall bestätigen. Hier treffen seltsame Typen zusammen, die einen absolut unglaubwürdigen Roadtrip unternehmen. Unglaubwürdig, weil Richard noch nicht mal 16 ist und mal eben mit einem ihm völlig unbekannten, sehr suspektem alten Mann quer durch Florida fährt.  Das Ganze ist dabei mit einem dermassen trockenen Humor ausgestattet, bei dem ich mir nicht sicher bin, ob das die angestrebte Zielgruppe der ab 12-jährigen auch so versteht. Der Schreibstil ist unkompliziert, wirkt aber etwas gestelzt. Die Geschichte wird aus Richards Perspektive in der Ich-Form erzählt. Es gibt etliche Themen, die sich hier zusammen finden. Da wäre einmal das Stehlen von Schildkröteneiern, das in der Tat ein großes Problem darstellt. Oder die Tatsache, dass der Elfenbeispecht eventuell doch noch nicht ausgestorben ist, ich hab danach gegoogelt... Aber das Hauptthema ist natürlich das Verschwinden von Cousine Malley. Eine Internetbekanntschaft entpuppt sich letztendlich nicht als der nette Typ, den Malley erwartet hatte, sondern ein schießwütiger Kerl, der schon einiges auf dem Kerbholz hat. Ihr merkt schon, langweilig ist das Buch keinesfalls. Aber trotzdem konnte es mich nicht ganz überzeugen, auch wenn ich mit der großen Portion Sarkasmus gut leben kann. Unterm Strich Das Alter der Zielgruppe würde ich um mindestens 2 Jahre anheben, ab 12 finde ich es nicht geeignet. Wer den Autor kennt, ist diese Art von Geschichten wohl gewohnt, für mich war es eher gewöhnungsbedürftig.

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  • Ein Teenager auf Roadtrip mit einem Unbekannten - Einäugige Echse

    Einäugige Echse

    N9erz

    21. March 2015 um 22:44

    Richards Cousine, Malley, ist abgehauen. Wieder einmal. Doch diesmal ist etwas anders, denn diesmal ist sie mit einem Typen aus dem Chatroom durchgebrannt. Doch Richard hat eine Vorahnung, denn irgendetwas geht hier nicht mit rechten Dingen zu. Als er dann bei den seltenen Telefonaten kryptische Nachrichten von seiner Cousine bekommt macht er sich auf den Weg sie zu suchen. Gemeinsam im Schlepptau der Ökoterrorist Skink, der ihm zur Seite steht. ----- Zu Beginn hat mich "Einäugige Echse" noch überzeugen können. Ein witziges Kinderbuch mit viel Charme und Tempo. Ging schön leicht von der Leber und hat sich unterhaltsam gelesen. Doch dann ist mir irgendwie die Laus über die Leber gelaufen. Die Story an sich ist ja wirklich unterhaltsam, gut erzählt und geschrieben und hat seinen eigenen witzigen Charme. Für mich durchschnittlich aber auf jeden Fall nicht schlecht. Aber was hier alles so passiert - in einem Kinderbuch - ging mir dann irgendwann zu weit. Immerhin dreht sich das ganze um einen Teenager, eindeutig noch nicht im volljährigen Bereich, der einfach mal so mir nichts dir nichts auf Road-Trip mit einem ihm völlig Fremden Mann geht. Noch dazu einem, der im ersten Moment nicht unbedingt vertrauenswürdig erscheint, sondern eher durchgeknallt und abgesandelt. Aber das scheint kein Problem zu sein, denn immerhin hat Richard ihn ja vor dem Road Trip gegoogelt. Da trichtert man Kindern oft genug ein "nicht zu fremden Menschen ins Auto zu steigen oder mit ihnen mitzugehen" und dann passiert genau das in einem Kinderbuch. Ein bisschen verantwortungslos, auch oder gerade weil es sehr witzig dargestellt wird. Das war mir zu Beginn aber eigentlich noch gar nicht so der Dorn im Auge, aber es geht in selbiger Manier weiter. Denn in weiterer Folge kommt es dazu, dass Skink dem jungen Richard einfach mal das Autofahren beibringt - klarerweise ohne Führerschein. Alle machen freudig jauchzend mit und finden die Aktion auch noch scheinbar voll in Ordnung (nach einem kleinen Protest zu Beginn). Wäre dem nicht genug, wird dem Teenager auch noch ein gefälschter Führerschein so mir nichts dir nichts besorgt. Ein wenig gar einfach die ganze Geschichte. Als der Junge dann seiner Mutter den ganzen Trip beichtet bleibt diese auch noch sehr gelassen. Immerhin ist ihr Sohn nur mit einer unbekannten Person relativ weit von zu Hause weg unterwegs. Aber nach der ersten Verschnaufpause ist alles vollkommen in Ordnung und der Trip geht klar. Solch eine gelassene Reaktion hat sich wahrscheinlich schon jeder Jugendliche mal von einem Elternteil gewünscht - erscheint mir aber sehr sehr unrealisitsch und aus den Sternen gegriffen. Das einzige Thema was im Ganzen gesehen ein wenig Kritik bekommt - ist das Treffen von Personen welche man in einem Chatroom getroffen hat. Denn hier geht einiges daneben und das scheint auch keiner wirklich gutzuheißen. Eine wirkliche negative Aussprache oder gar strenge Kritik oder Auswirkung hat das ganze zum Schluss aber auch nicht. Dazu gesellt sich auch noch, dass zwischendurch immer wieder sehr ernste Themen eingeworfen werden, die irgendwie total fehlplatziert und aufgesetzt belehrend wirken. So darf man sich über schnelle und witzige Absätze über Politik oder Naturschutz freuen, die weder wirklich etwas beibringen sollen noch zur Geschichte beitragen. Wirkt irgendwie unnötig draufgelegt um ja noch ein paar "ernste" Themen anzuschneiden und einen Lehreffeckt dazu zu packen. In meinen Augen fehlgeschlagen, weil keine wirkliche Lehrwirkung rüberkommt und die Abschnitte viel zu unterhaltsam dargebracht werden. "Einäugige Echse" ist ein unterhaltsamer Road-Trip zwei komplett unterschiedlicher Personen und Generationen. Stellt aber in meinen Augen viele sehr ernste und gerade im Jugendalter wichtige Themen zu einfach, zu belächelt, zu konsequenzlos dar. Zum Nachahmen auf jeden Fall nicht geeignet - gerade bei der angestrebten Zielgruppe sollte man mit sowas allerdings nicht zu leichtfertig umgehen.

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