Carl Rath Made in Hamburg

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Inhaltsangabe zu „Made in Hamburg“ von Carl Rath

Ein iranischer Comiczeichner stürzt vom Balkon. War es tatsächlich Selbstmord? Oder wurde ihm sein geheimes Wissen über das iranische Atomprogramm zum Verhängnis? Martha Bankar, die couragierte Reporterin des Magazins 'spot', ermittelt auf eigene Faust und bringt sich und ihre Familie damit in tödliche Gefahr. Wer sind die Hamburger Hintermänner des Atomdeals?

Interessante Charaktere, eine gut recherchierte, politisch brisante Geschichte mit durchgängigem Spannungsbogen bis zum überraschenden Ende.

— Baerbel82

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    Made in Hamburg

    Baerbel82

    Said Bankar stürzt vom Balkon und stirbt. Martha, sein Ex-Frau, ist Journalistin und glaubt nicht an Selbstmord. Denn Said war Comiczeichner und wollte eine Geschichte über das iranische Atomprogramm veröffentlichen. Also macht sich Martha auf die Suche nach der Wahrheit, beginnt nachzuforschen und stößt auf ungeheuerliche Geheimnisse. Unerwartete Unterstützung bekommt sie von Bernd Wagner, einem Bundesbeamten, der vor Jahren schon einmal vergeblich gegen Gerd Neitzel, Chef der Metallbau Nord in Hamburg, einen Prozess wegen Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz geführt hatte. Es geht um Gaszentrifugen für die Uran-Anreicherung mit doppeltem Verwendungszweck, für den Betrieb von Atomkraftwerken, aber auch den Bau von Atombomben. Hohe Herren aus Berlin verlangen nun erneut, dass Wagner verdächtige Unternehmen persönlich aufsucht. Natürlich soll er dabei Fingerspitzengefühl beweisen. Doch auch die andere Seite schläft nicht. Ehe sich Martha versieht, geraten sie und ihr Sohn David zwischen die Fronten und in Lebensgefahr… Mit „Made in Hamburg“ hat Carl Rath ein brandheißes Eisen angefasst, wie das aktuelle Atom-Abkommen mit dem Iran zeigt. Hinter dem Pseudonym Carl Rath verbirgt sich der Autor Claudius Crönert. Eine komplexe Handlung, tödliche Wendungen und ein überraschendes Ende, dies sind die Zutaten von „Made in Hamburg“. Zwei parallele Handlungsstränge gilt es zu verfolgen sowie Rückblenden in die Vergangenheit. Auch die Liebe kommt nicht zu kurz. Die Figuren sind gut gezeichnet. Nur mit Martha bin ich nicht wirklich warm geworden. Mit ihr konnte ich mich nicht identifizieren, ihr Handeln oft nicht nachvollziehen. Wagner dagegen hat viel Empathie und kommt sehr sympathisch rüber. Fazit: Interessante Charaktere, eine gut recherchierte, politisch brisante Geschichte mit einem durchgängigen Spannungsbogen bis zum überraschenden Finale. Unbedingt lesen!

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