Carl Sagan Signale der Erde

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Inhaltsangabe zu „Signale der Erde“ von Carl Sagan

Pulitzer-Preisträger Carl Sagan sowie F. D. Drake, Ann Druyan, Timothy Ferris, Jon Lomberg und Linda Salzman Sagan hatten den Auftrag, für die Voyager-Raumkapseln eine Botschaft unserer Erde an eventuelle außerirdische Zivilisationen zu erstellen. Diese Botschaft wurde auf einer goldbeschichteten Bild-Ton-Platte gespeichert, mit der Voyager 1 und 2 nach der Erforschung des Saturn und des Jupiter in den achtziger Jahren unser Sonnensystem verlassen und als Sendboten der Erde in das Reich der Gestirne vordringen werden. In diesem Buch wird nicht nur der Inhalt der Voyager-Platte dokumentiert, sondern die für dieses Projekt Verantwortlichen berichten hier auch über die Vorgeschichte, die Auswahlkriterien und die Durchführung dieses aufsehenerregenden Unternehmens. (Quelle:'Fester Einband')
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  • Rezension zu "Signale der Erde" von Carl Sagan

    Signale der Erde

    Wonnefried

    17. January 2011 um 18:50

    Leider weiß ich nicht, ob das noch lieferbar ist. Als 1977 die beiden Voyager-Sonden ins All geschossen wurden, gab die NASA ihr OK, jeweils einen Datenträger mit Grüßen von der Erde an Bord zu nehmen. Und damals war das noch so eine Sache mit der Kapazität von Datenträgern, zumal ein Medium gefunden werden musste, das auch nach Jahrtausenden oder Jahrmillionen noch abgespielt werden kann. Man entschied sich für eine Art Schall/-Bildplatte aus einer goldbeschichteten Kupferlegierung. Doch wie sagt man Außerirdischen, wer und wo wir sind? Welche Bilder zeigt man ihnen, welche Musik spielt man Ihnen vor? Neben vielen hochwissenschaftlichen Ausführungen ist die Geschichte der Enstehung der legendären "Golden Record" auch ein Spiegel menschlicher Eitelkeiten und Eigenheiten. So stellte sich die NASA beispielsweise absolut quer, als es darum ging, zwei nackte Menschan abzubilden. Bei der UN kloppten sich die Vertreter der Nationen darum, wer die längste Grußbotschaft an die Aliens aufnehmen durfte. Nicht nur einmal drohte das Projekt wegen ganz menschlicher Befindlichkeiten, wegen Urheberrechten oder logistischer Pannen zu scheitern. Deshalb ist das Buch nicht nur für Wissenschaftsfreaks interessant, sondern auch ziemlich unterhaltsam zu lesen. Die Voyager-Sonden haben übrigens mittlerweile unser Sonnensystem verlassen.

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