Carl Zuckmayer

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Lebenslauf von Carl Zuckmayer

Carl Zuckmayer ist der zweite Sohn des Weinkapselhersteller. Als Carl vier Jahre alt war zog die Familie nach Mainz. Dort besuchte er das Gymnasium. Zuckmayer war kein guter Schüler undh atte häufig Ärger mit seinen Lehrern. Kurz vor dem Abitur entging er nur knapp einem Schulverweis. Als die Familie in Holland Urlaub machte brach der erste Weltkrieg aus. Zurück machte Zuckmayer ein Notabitur und trat, angestachelt durch die patriotische Stimmung der Armee bei. Nach dem Krieg studierte er Jura, Literaturgeschichte und Soziologie in Frankfurt und Heidelberg. Er machte in keinem Fach einen Abschluss. Durch seine Kriegserlebnisse wurde Zuckmayer ein strenger Pazifist. 1920 heiratete Zuckmayer seine Jugendliebe Annemarie Ganz, ließ sich jedoch ein Jahr später schon wieder von ihr scheiden, da er zahlreiche Affären hatte. Sein erstes aufgeführtes Theaterstück "Kreuzweg" floppte und er schlug sich mit zahlreichen Gelegenheitsjobs durch, als Sänger, Anwerber für Shows und kurze Zeit auch als Drogendealer. Nach einer kurzen Zeit am Kieler Stadttheater wurde er gemeinsam mit Berthold Brecht ans Deutsche Theater in Berlin geholt. Sein Stück, "Der fröhliche Weinberg" wurde ein voller Erfolg und von seinem Geld konnte er sich ein eigenes Haus in der Schweiz leisten, welches später als er ins Exil ging, eine Begegnungsstätte für Schriftsteller wurde. Seinen größten Erfolg hatte er mit seinem Stück "Der Hauptmann von Köpenick." 1933 wurden seine Stücke verboten, da er ein Halbjude war und da er öffentlich Stellungnahme gegen die Nationalsozialisten genommen hatte. Er konnte in letzter Sekunde über Paris nach Amerika fliehen. Nach Ende des Krieges, reiste er als Sachebrater nach Deutschland. Später beantragte er sogar die amerikanische Staatsbürgerschaft. Übernimmt aber später die schweizerische, nachdem er dort ein schönes Haus gefunden hat. Er stirbt am 18. Januar 1977 in Visp/Schweiz und ist in Saas-Fee begraben.

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  • Ein persönlicher Rückblick des Carl Zuckmayer auf sein langes Leben

    Carl Zuckmayer. Gesammelte Werke in Einzelbänden / Als wär's ein Stück von mir
    Waschbaerin

    Waschbaerin

    Rezension zu "Als wär's ein Stück von mir" von Carl Zuckmayer

    In diesem Buch beschreibt "Zuck", wie viele ihn nannten, seinen Lebensweg. Als aktiver Kriegsteilnehmer des 1. Weltkrieges trieb es ihn von seinem Geburtsort Nackenheim über Mainz (dort machte er Abitur), über Berlin, Salzburg, die Schweiz nach Vermont in den USA, bis hin nach Saas Fee in die schweizer Berge im Wallis, wo noch heute sein damaliges Haus zur Besichtigung einlädt. "Aller Anfang ist schwer", heißt es und auch Carl Zuckmayer brauchte Zeit, seine Verleger von seinem Talent des Schreibens zu überzeugen. Doch nach und ...

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    • 3
  • Eine Geschichte aus dem Exil

    Vermonter Roman
    Bibliomarie

    Bibliomarie

    Rezension zu "Vermonter Roman" von Carl Zuckmayer

    Zu diesem Buch einige Vorbemerkungen: Nach dem Anschluss Österreichs an Nazideutschland wurde Carl Zuckmayer ausgebürgert, seine Bücher wurden nicht mehr gedruckt und seine Theaterstücke durften nicht mehr aufgeführt werden. Die Familie ging, unterstützt von Freunden, ins amerikanische Exil. Dort stellte sich aber bald die Existenzfrage – wovon leben ? So entschlossen sich die Familie in Vermont zu farmen. Das waren harte Jahre, von den Frau Herdan-Zuckmayer in ihrem Buch Die Farm in den grünen Bergen berichtet. Dort ist auch zu ...

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    • 3
  • Der Hauptmann von Köpenick

    Der Hauptmann von Köpenick
    RobinBook

    RobinBook

    03. September 2015 um 10:19 Rezension zu "Der Hauptmann von Köpenick" von Carl Zuckmayer

    Eines der Bücher, die man gelesen haben sollte, denn wie bei "Des Teufels General" baut Zuckmayer hier gekonnt eine grandiose Erzählung um eine tatsächliche Begebenheit herum auf. Hier ist es eine aus der Not heraus geborene und durch die preußische Überhöhung Uniform tragender Menschen leicht gemachte Eulenspiegelei, die sicher vielen Menschen bereits aus den Verfilmungen mit Harald Juhnke (gut) und Heinz Rühmann (begnadet!) bekannt ist. Ein jeder Leser mag selbst entscheiden, ob man es als positiv oder als negativ ansieht, dass ...

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  • Man braucht Geduld...

    Die Fastnachtsbeichte
    leolumos

    leolumos

    Rezension zu "Die Fastnachtsbeichte" von Carl Zuckmayer

    Die Fastnachtsbeichte ist ein Krimi von Carl Zuckmayer, er spielt in der Fastnachtszeit im Jahre 1913. Der Schreibstil ist sehr eigen: Auf der ersten Seite ,zum Beispiel, passiert nichts weiter ,als dass ein Mann den Mainzer Dom betritt. Die Sätze sind sehr lang. man bekommt sehr viel Inputt in nur einem Satz, der sich aber meistens nur auf die Beschreibung vom Umfeld beschränkt. Diese starke Beschreibung, kann eine auf Dauer langweilen, aber natürlich hilft es auch etwas besser in das Geschehen einzusteigen. Jedoch finde ich, ...

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    • 2
  • Realsatire

    Der Hauptmann von Köpenick
    Arun

    Arun

    Rezension zu "Der Hauptmann von Köpenick" von Carl Zuckmayer

    Der Hauptmann von Köpenick ein Buch von Carl Zuckmayer Dieses Buch wird mein Sohn demnächst im Deutschunterricht behandeln. Habe es nun mal im Vorfeld gelesen um ihm vielleicht bei der Bearbeitung etwas beraten zu können Zum Buch: "Ein als Hauptmann verkleideter Mensch führte gestern eine von Tegel kommende Abteilung Soldaten nach dem Köpenicker Rathaus, ließ den Bürgermeister verhaften, beraubte die Gemeindekasse und fuhr in einer Droschke davon." So zu lesen am 17. Oktober 1906 in den Berliner Zeitungen. Dieser Mensch hieß ...

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    • 5
    Sabine17

    Sabine17

    30. March 2014 um 21:00
  • Nicht nur für "Narren"

    Die Fastnachtsbeichte
    Felice

    Felice

    Rezension zu "Die Fastnachtsbeichte" von Carl Zuckmayer

    Klar, das bunte Treiben in der schon damaligen Fastnachtshochburg MAinz bereitet den Rahmen für diese Geschichte, bei der es zwar um einen Mord geht, jedoch handelt es sich um keinen klassischen Krimi. Für Einheimische und Kenner ist es natürlich besonders interessant, mitzuerleben, wie vor 100 Jahren Fastnacht gefeiert wurde, welche Plätze, Straßen und Gaststätten es schon gab und dass vieles schon sehr ähnlich ablief wie heute. Aber es ist auch einfach eine Geschichte einer rheingauer Familie, deren Konstellationen, von Armen ...

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    • 2
    BrittaRoeder

    BrittaRoeder

    21. March 2014 um 15:11
  • Passend zur Fastnachtszeit

    Die Fastnachtsbeichte
    Felice

    Felice

    08. March 2014 um 21:30 Rezension zu "Die Fastnachtsbeichte" von Carl Zuckmayer

    Gerade zur Fastnachtszeit bietet sich dieser Roman als Lektüre an und wenn man Mainz kennt, erkennt man viele Schauplätze wieder und wundert sich, dass es diese vor 100 Jahren schon gab bzw. dass es sie jetzt noch immer gibt (z.B. Lokale). Zuckmayer beschreibt das bunte Treiben authentisch und erzählt von einem Mordfall, ohne dass es sich um einen klassischen Krimi handelt. Für mich ein Buch, das man auch mehrmals lesen kann!  

  • Rezensoin zu der Hauptmann von Köpenick

    Der Hauptmann von Köpenick
    FridaHendriksen

    FridaHendriksen

    09. February 2014 um 20:49 Rezension zu "Der Hauptmann von Köpenick" von Carl Zuckmayer

    So hier eine brandneue Rezension zu dem Buch der Hauptmann von Köpenick von Carl Zuckmayer. Es handelt sich bei diesem Buch um ein Drama. Ich habe das Buch gerade eben beendet, demanch sind meine Eindrücke noch ganz frisch. Ich bin allgemein ein nicht so großer Fan von Dramen aber dieses Buch hat es geschafft mich zu unterhalten und mich zum nachdenken anzuregen. Eine Besonderheit an dem Buch ist die Tatsache, dass es im Berliner Dialekt verfasst wurde. Mich persönlich hat dies am Anfang ein bisschen verwirrt aber der Autor ...

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  • Rezension: Der Hauptmann von Köpenick

    Der Hauptmann von Köpenick
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. December 2013 um 22:01 Rezension zu "Der Hauptmann von Köpenick" von Carl Zuckmayer

    Inhalt: Ein als Hauptmann verkleideter Mensch führte gestern eine von Tegel kommende Abteilung Soldaten nach dem Köpenicker Rathaus, ließ den Bürgermeister verhaften, beraubte die Gemeindekasse und fuhr in einer Droschke davon." So zu lesen am 17. Oktober 1906 in den Berliner Zeitungen. Dieser Mensch hieß Wilhelm Voigt. In jungen Jahren war der Schustergeselle aus Not mit dem Gesetz in Konflikt geraten. 15 Jahre Zuchthaus waren die Strafe dafür, daß er die Reichspost um 300 Mark geschädigt hatte: Er geriet in den Teufelskreis der ...

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  • Voll Geist

    Carl Zuckmayer. Gesammelte Werke in Einzelbänden / Als wär's ein Stück von mir
    Kaivai

    Kaivai

    16. May 2013 um 13:22 Rezension zu "Als wär's ein Stück von mir" von Carl Zuckmayer

    "Sie müssen nach Paris, sie müssen unbedingt nach Paris, und zwar sofort. Es erwartet sie dort das entscheidende Ereignis ihres Lebens". Dies sagte ein Hellseher in Amsterdam im Mai 1938 zu Ödön von Horwath. Weil ihn vorher der Regisseur Siodmak nach Paris eingeladen hatte, um mit ihm eine Verfilmung seines Romans "Jugend ohne Gott" zu besprechen, sagte er zu einem Bekannten: "Vielleicht sieht er wirklich hell". Also fuhr er nach Paris. Dort zog ein Sturm auf und auf der Champs Elysees wurde er von einem herabstürzenden Ast ...

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