Carl Zuckmayer Des Teufels General

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Inhaltsangabe zu „Des Teufels General“ von Carl Zuckmayer

'Wenn man ein Drama schreibt, das Lebensdeutung versucht, so sind seine Gestalten keine Prinzipienträger, sondern Menschen, die leiden und handeln, ihren Weg suchen oder ihn verfehlen. Man rechnet sich die Handlungsweise seiner Personen nicht aus, wie man einen mathematischen Beweis führt, sondern man stellt sie sich vor, wie sie aus ihrem Wesen und Gesetz heraus sein müssen - bis sie von selber handeln und ihre eignen Entscheidungen fällen, die ihnen der Autor nicht mehr vorschreiben kann. Es ist also nicht so, daß man in der einen Figur das verkörpert, was man für unbedingt gut, in der anderen das, was man für unbedingt schlecht hält. Eine solche Schreibart wird zwar immer wieder von Dogmatikern verlangt oder versucht, aber sie erschafft kein Drama. Man möge sich nun zu Oderbruchs erdichteter Handlungsweise stellen, wie man will: es ergab sich hier aus der inneren Situation, daß der Mensch, der das Gute erstrebt, in seiner Not, in seiner ausweglosen Bedrängnis, das Ungute, die verdammenswerte Tat, nämlich den Mord, noch dazu den Freundesmord, auf sich nehmen muß. Denn in der Hölle gibt es keine Engel, und im Umkreis dieses Stückes herrscht, wie schon sein Titel sagt, die Hölle auf Erden.'

Ab sofort bin ich Zuckmayer-Fan. Mehr als "nur" ein Zeitdokument. Ein ewig-aktuelles Thema gebannt in präzise geschliffene Dialoge.

— BrittaRoeder

Ein Buch, das wahrscheinlich in den 5oer Jahren einfach geschrieben werden musste, aber uns auch heute noch viel zu sagen hat.

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  • Des Teufels General

    Des Teufels General

    GothicQueen

    11. April 2013 um 12:23

    Das Buch habe ich damals in der elften Klasse der Fachoberschule im Deutschunterricht lesen müssen. Es war in Ordnung. Ich musste schon schlimmere Bücher lesen. Es ließ sich zumindest leicht lesen. Zu einer Szene haben wir damals sogar ein Rollenspiel machen müssen. Da hatte ich den Text komplett so umgeschrieben, dass sich alles gereimt hatte und meine Klassenkameraden und ich haben das dann auswendig gelernt. Ein Buch aus dem zweiten Weltkrieg ist nicht schlecht. Da gab es schon schlimmere und dieses hier gehörte zu den interessanteren dieser Art. Noch einmal würde ich es nicht lesen. Aber keine Angst, wenn es im Unterricht durchgenommen wird, es ist leicht zu verstehen und auch nicht zu langweilig!

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