Carl Zuckmayer Die Fastnachtsbeichte

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Inhaltsangabe zu „Die Fastnachtsbeichte“ von Carl Zuckmayer

»Es gab nämlich damals noch, in manchen Städten am Rhein, eine alte Einrichtung, welche ›die Fastnachtsbeichte‹ hieß - die aber nur im Dom, nicht in anderen Pfarrkirchen gehört wurde. Sie sollte wohl solchen, die es in diesen Tagen zu arg getrieben hatten, die Gelegenheit zu einer sofortigen Erleichterung und Reinigung ihres Gewissens bieten, bevor der Alltag sie wieder mit anderen Sorgen belastete.« Carl Zuckmayers berühmte Erzählung über Liebe, Schuld, Verstrickung und des Menschen Suche nach Barmherzigkeit gehört zu den bedeutendsten Werken des Autors vom ›Hauptmann von Köpenick‹, ›Des Teufels General‹ und den Erinnerungen ›Als wär's ein Stück von mir‹.

Viele wohl ausgewählte Worte verlängern eine ansonsten recht einfache Handlung auf knapp 200 Seiten.

— PapasTochter
PapasTochter

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    Die Fastnachtsbeichte
    leolumos

    leolumos

    Die Fastnachtsbeichte ist ein Krimi von Carl Zuckmayer, er spielt in der Fastnachtszeit im Jahre 1913. Der Schreibstil ist sehr eigen: Auf der ersten Seite ,zum Beispiel, passiert nichts weiter ,als dass ein Mann den Mainzer Dom betritt. Die Sätze sind sehr lang. man bekommt sehr viel Inputt in nur einem Satz, der sich aber meistens nur auf die Beschreibung vom Umfeld beschränkt. Diese starke Beschreibung, kann eine auf Dauer langweilen, aber natürlich hilft es auch etwas besser in das Geschehen einzusteigen. Jedoch finde ich, dass es den Inhalt nur unnötig lang zieht.  Ich habe einige Zeit gebraucht, um mich an diesen Stil zu gewöhnen und nicht jeden Satz wiederlesen zu müssen, aus Angst ein,für den Krimi wichtiges, Detail zu verpassen.  So ab Seite 100(das Buch hat nur ca.150 Seiten) hat mich das Buch dann auch mal halbwegs gefesselt und ich konnte es schnell zu Ende bringen.  Alles in allem, würde ich das Buch nicht nochmal lesen, als "Freizeitlektüre" trifft es nicht meinen Geschmack, aber für Schule/Uni finde ich, ist es gut geeignet, da man dort einige nette Metaphern hat. 

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  • Nicht nur für "Narren"

    Die Fastnachtsbeichte
    Felice

    Felice

    Klar, das bunte Treiben in der schon damaligen Fastnachtshochburg MAinz bereitet den Rahmen für diese Geschichte, bei der es zwar um einen Mord geht, jedoch handelt es sich um keinen klassischen Krimi. Für Einheimische und Kenner ist es natürlich besonders interessant, mitzuerleben, wie vor 100 Jahren Fastnacht gefeiert wurde, welche Plätze, Straßen und Gaststätten es schon gab und dass vieles schon sehr ähnlich ablief wie heute. Aber es ist auch einfach eine Geschichte einer rheingauer Familie, deren Konstellationen, von Armen und Reichen und letzten Endes auch einfach eine VErknüpfungen von Ereignissn, die sich unerwartet weiterentwickelten,  am FAstnachtssamstag auf tragische Weise in einem Mord endeten und am Aschermittwoch durch einen zweiten Mord die Lösung brachten.

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    • 2
    BrittaRoeder

    BrittaRoeder

    21. March 2014 um 15:11
  • Passend zur Fastnachtszeit

    Die Fastnachtsbeichte
    Felice

    Felice

    08. March 2014 um 21:30

    Gerade zur Fastnachtszeit bietet sich dieser Roman als Lektüre an und wenn man Mainz kennt, erkennt man viele Schauplätze wieder und wundert sich, dass es diese vor 100 Jahren schon gab bzw. dass es sie jetzt noch immer gibt (z.B. Lokale). Zuckmayer beschreibt das bunte Treiben authentisch und erzählt von einem Mordfall, ohne dass es sich um einen klassischen Krimi handelt. Für mich ein Buch, das man auch mehrmals lesen kann!  

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