Carl von Siemens Kleine Herren

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Inhaltsangabe zu „Kleine Herren“ von Carl von Siemens

Ein ehrgeiziger Student aus der deutschen Provinz kommt Ende der achtziger Jahre ans Trinity College in Oxford. Gleich zu Beginn erhält er einen wegweisenden Rat: »Wenn dich die Engländer einmal ins Herz geschlossen haben, dann bist du da drin. Betrinke dich auf jeden Fall, sonst bist du kein good sport, aber trinke immer ein Glas weniger als der Gastgeber. Schlafe niemals mit seiner Frau – es sei denn, er bittet dich darum.« Welche Regeln und Ratschläge kleine Herren sonst noch beherzigen, erzählt Carl von Siemens in wunderbaren Anekdoten eines ungelenken Erstsemesters, der um jeden Preis versucht, englischer als die Engländer zu sein. »Kann man die Geister von Evelyn Waugh und Kingsley Amis auf Deutsch beschwören? Carl von Siemens ist eben dies mit Aplomb, Geist, großartigem Humor und einem besonders feinen Gespür für Dialoge gelungen.« Christian Kracht

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  • Rezension zu "Kleine Herren" von Carl von Siemens

    Kleine Herren
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    23. September 2010 um 19:06

    Ich liebe England. Liebend gern hätte ich in Oxford oder Cambridge studiert. Deshalb war ich sehr gespannt auf das Buch. Erwartet hatte ich einen Insiderbericht. Wie fühlt es sich an, in Oxford zu studieren? Wie laufen die Seminare ab? Welche Inhalte werden vermittelt? Wie wird eine Elite gebildet? Wie lebt es sich für jemanden, der vorher kein Internat besucht hat, in einem der Oxforder Colleges? Worin unterscheiden sich die unterschiedlichen Colleges? Und, vor allem: Welche der Klischees, die wir über Oxford im Kopf haben, stimmen, welche nicht? Was sind das eigentlich für Leute, die dort studieren? Ist Oxford noch urbritisch? Werden die alten Traditionen wirklich noch mit Leben gefüllt? All das wird in diesem Buch leider nicht beantwortet. Stattdessen versucht sich der Autor an einem Brideshead Reloaded. Leider ohne Erfolg. Den Schreibstil fand ich auf Dauer ermüdend. Schade!

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