Carla Berling

 4.3 Sterne bei 272 Bewertungen
Autorin von Sonntags Tod, Der Alte muss weg und weiteren Büchern.
Autorenbild von Carla Berling (©Intuitive Fotografie)

Lebenslauf von Carla Berling

Carla Berling, geboren 1960 als Peggy Wehmeier, wuchs auf einem westfälischen Bauernhof auf. In der Babypause ihres ersten Kindes begann sie mit ersten Schreibversuchen und fand dann den Quereinstieg als freie Mitarbeiterin bei einer Tageszeitung. Auch als Modaratorin fürs Fernsehen war sie schon tätig. Inzwischen hat Carla Berling mehrere Bücher veröffentlicht darunter Romane, Satiren und Kurzprosa. Sie lebt und arbeitet mit ihrer Familie im Rheinland.

Neue Bücher

Klammerblues um zwölf

 (28)
Neu erschienen am 13.07.2020 als Taschenbuch bei Heyne.

Klammerblues um zwölf

Neu erschienen am 31.08.2020 als Hörbuch bei Random House Audio.

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Cover des Buches Sonntags Tod (ISBN: 9783453419933)

Sonntags Tod

 (57)
Erschienen am 13.11.2017
Cover des Buches Der Alte muss weg (ISBN: 9783453423152)

Der Alte muss weg

 (42)
Erschienen am 08.07.2019
Cover des Buches Mordkapelle (ISBN: 9783453419964)

Mordkapelle

 (38)
Erschienen am 10.04.2017
Cover des Buches Klammerblues um zwölf (ISBN: 9783453424128)

Klammerblues um zwölf

 (28)
Erschienen am 13.07.2020
Cover des Buches Vom Kämpfen und vom Schreiben (ISBN: 9783000490989)

Vom Kämpfen und vom Schreiben

 (19)
Erschienen am 10.03.2015
Cover des Buches Königstöchter (ISBN: 9783000470202)

Königstöchter

 (18)
Erschienen am 25.08.2014
Cover des Buches Tunnelspiel (ISBN: 9783453419957)

Tunnelspiel

 (13)
Erschienen am 10.12.2018
Cover des Buches Königstöchter (ISBN: 9783453419940)

Königstöchter

 (13)
Erschienen am 14.05.2018

Blue Monday mit...

Carla Berling hat geschafft, wovon viele Nachwuchsautoren träumen: Ihr gelang mit ihrer Krimi-Reihe um die Reporterin Ira Wittekind der große Durchbruch als Selfpublisherin. Inzwischen erscheinen ihre Kriminalromane bei Heyne und wir hatten das große Glück, mit Carla über die Erfüllung ihres großen Traumes und ein Date mit William von Baskerville zu sprechen...

Liebe Carla, was ist dein Lieblingsgetränk?

Das kommt auf Tageszeit und Umstände an: Morgens Kaffee, mittags Wasser, abends gern ein Glas Wein. Oder zwei.

Was ist das schönste Feedback, das du von Lesern erhalten hast?

Alle begeisterten Feedbacks sind schön. Ich könnte jeden Leser, der sich die Zeit nimmt, um mir ein paar Zeilen zu schreiben, weil ihm ein Buch gefallen hat, umarmen.

Gibt es ein anderes Genre, das dich als Autorin reizt?

Oh ja. Ich war früher schon im Unterhaltungs-Genre unterwegs, und das bleibt auch in jedem Fall mein zweites Standbein.

Wann kommen dir die besten Ideen?

Die kommen mir tatsächlich beim Schreiben. Ich plane jedes Manuskript akribisch vor, schreibe Biografien für alle Figuren, entwerfe ein Exposé, Kapitel – und Szenenpläne, an denen ich entlangschreibe. Und dann hab ich unterwegs eine bessere Idee und mache alles anders.

Welche Musik hörst du gerne beim Schreiben?

Ganz unterschiedlich. Ich erstelle mir für jedes Buch eine andere Playlist. Wenn ich im Moment die ersten Töne von „Blue Monday“ (New Order) höre, bin ich sofort im Schreibmodus.

Welchen anderen Job würdest du gerne für einen Tag ausüben?

Keinen! Ich bin überglücklich, dass ich endlich nur noch schreiben kann – dazu gehört natürlich viel mehr. Lesen, mit Menschen reden, reisen, Biografien sammeln – das alles ist spannend und so abwechslungsreiche, dass ich mit niemandem tauschen möchte. Außerdem hatte ich in meinem Leben schon sehr viele Berufe, jetzt bin ich angekommen.

Wie prokrastinierst du am liebsten?

Fieses Wort. Ist das was Ansteckendes?

Welche Nervennahrung hilft dir beim Schreiben?

Willst du jetzt „Schokolade“ hören? Nix da. Wenn ich schreibe, lese ich sehr viel und ich sorge für viel Bewegung, gehe 3 Mal die Woche zum Sport, fahre oft mit dem Rad, mache jeden Abend einen Spaziergang – dann läufts.

Hast du für uns einen Tipp für eine gute Serie?

Ich hätte viele! „Mad Men“ – die ersten Staffeln fand ich super.

Welches Buch verschenkst du gerne?

Ja. Also ... mein neuestes ...

Gibt es etwas, was du gerne können würdest?

Oh ja, ich würde gern geduldig sein können.

Wofür hast du eine Schwäche oder heimliche Leidenschaft?

Ich habe eine Schwäche für gute Serien. Meine Leidenschaften sind vielfältig. Und in meinem Alter kann ich sie endlich alle ausleben.

Und zu guter Letzt: Welche Figur aus einer Buchwelt würdest du gerne treffen? Und was würdet ihr unternehmen?

Och, ich träfe gern William von Baskerville, wenn er so aussähe wie in der Buchverfilmung ... und dann würde wir uns über meine Leidenschaften unterhalten.

Neue Rezensionen zu Carla Berling

Neu

Rezension zu "Klammerblues um zwölf" von Carla Berling

"Im ersten Moment wollte ich ihr einen Vogel zeigen.
buecher-fanwolfvor 14 Tagen

...Im zweiten Moment wäre ich ihr am liebsten um den Hals gefallen. Im dritten Moment überlegte ich, ob sie verrückt geworden war.“


Rezension:

In diesem Roman geht es um Lebenskrisen, das Älterwerden, den Mut zum Neubeginn, Veränderungen, vor allem aber um selbstbewusste Frauen, Freundschaft und die Liebe.

Fee lebt in Erinnerungen, die ihr Sicherheit geben, sie lässt sich gehen, weil sie keine Optionen sieht. Erst durch Claudine erkennt sie, dass die Vergangenheit auch Ballast sein kann. Der bedingungslose, ehrliche Rückhalt, den sie durch Claudine, Mary und alte Freunde erfährt, führt dazu, dass sich ihr Leben ändert. Unverändert, kreativ und zeitlos ist nur ihre Liebe zur Musik, für jede Situation und Stimmung findet sie sofort die passenden Songs.

Die Geschichte spielt in einem Zeitrahmen von einem Jahr, von Silvester bis zum nächsten Silvester. Fee ist die Ich-Erzählerin und schildert die Ereignisse weitere sechs Monate später. Ergänzt wird die Handlung durch Rückblicke, ihre Erinnerungen. Die Sprache erzählt flüssig, einfühlsam, klug und mit sehr viel Humor und Ideen über das tägliche Chaos, das sich Leben nennt.


Fazit:


Ein unterhaltsamer Roman, der mit ernsten Themen zum Nachdenken anregt, aber mit seinen sympathischen, schrägen Figuren positiv stimmt und immer wieder für heiteres Lachen sorgt. Eine gelungene Mischung und die perfekte Sommerlektüre für entspannte Lesestunden.


„Ein Buch, das man besser nicht seinem Mann schenken sollte, aber der besten Freundin!“ Sonntag-Express







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Rezension zu "Klammerblues um zwölf" von Carla Berling

Nach "Der Alte muss weg" ein für mich tolles nächstes Buch
danzlmoidlvor 14 Tagen

Inhalt:
Fee, 57, befindet sich im Ausnahmezustand: Ihr Gatte Teddy ist ungeplant gestorben! Nun hängt sie auf dem Sofa rum und übersteht die Tage nur mit Chips, Prosecco, Musik und Seriengucken. Am Ende eines einsamen Silvesterabends steht plötzlich Nachbarin Claudine vor der Tür. Die energische Sechzigjährige bringt Fees Dasein mit ihrer Lebenslust durcheinander. Sie macht sogar den absurden Vorschlag, mit ihr und der 72-jährigen Mary, die für den Seniorentriathlon trainiert und sehr frei über die Liebe denkt, eine WG zu gründen. Fee stürzt sich ins Leben, stolpert über die Leine eines hustenden Mopses, verknallt sich in Winnetou - und schneidet endlich alte Zöpfe ab! 

Meine Meinung:
Nachdem ich schon bei "Der Alte muss weg" nicht mehr aus dem Schmunzeln gekommen bin, musste ich dieses Buch natürlich auch lesen. Leider hat es ein bisschen gedauert, bis ich es endlich beginnen konnte, aber wenn man es mal in den Händen hält, kann man es gar nicht zur Seite legen. 

Ich habe Fee sofort ins Herz geschlossen und wünschte ihr von Anfang an, dass ihr Leben eine tolle Wendung nimmt. Sie ist so ein toller Mensch, der sein Leben nicht so einfach aufgeben darf. Da ist es natürlich klar, dass das Leben von jetzt auf gleich wieder interessant wird. 

Der Schreibstil ist gewohnt leicht, man fühlt sich sofort wohl. Ich bin niemand der sich beim Lesen wahnsinnig konzentrieren möchte, somit ist das genau mein Fall.

Alle Personen sind total liebevoll gezeichnet, man kann es sich gut vorstellen, trotzdem Altersunterschiedes, mit ihnen befreundet zu sein. 

Mehr kann man zu diesem Buch aktuell gar nicht sagen, jeder sollte sich selber ein Bild machen und seine Meinung bilden :) 

Fazit:
Ich hatte große Erwartungen, diese wurden vollkommen erfüllt. 

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Rezension zu "Klammerblues um zwölf" von Carla Berling

Unterhaltsam inszeniert, cool geschrieben
Patnovor 20 Tagen

Stellt Euch vor, ihr radelt durch Köln und plötzlich steht ein fetter schwarzer hustender Mops vor Euch. Ihr schenkt ihm für einen kurzen Moment Eure volle Aufmerksamkeit und merkt zu spät, dass das Tier an einer Jojo-Leine hängt. Das Fahrrad ist nicht mehr zu halten und der Schotter bahnt sich den Weg in Euer Gesicht. 




Mit einem solchen Szenario beginnt Carla Berlings Roman „Klammerblues um zwölf“, der im Juli 2020 beim Heyne Verlag erschienen ist. 


Dieser Buchtitel wirft Fragen auf. Wer tanzt hier mit wem eng umschlungen und warum gerade um zwölf? 


Ich finde es heraus. 


Die Hauptheldin der Geschichte ist die 57 jährige Fee, die nach dem Tod ihres Mannes antriebslos in den Tag hineinlebt. Fee verbringt ihre Zeit Musik hörend oder Serien guckend auf dem Sofa und tröstet sich dabei mit Chips und Prosecco. Leider hatte sie ihren Job schon vor dem Teddys Tod aufgegeben. Die Kinder führen ihr eigenes Leben. 


Nach einem einsamen Silvesterabend steht plötzlich Nachbarin Claudine vor der Tür und befreit Fee endlich aus ihrem Alltagstrott. Sie schlägt ihr vor, gemeinsam mit der 72 jährigen Mary eine WG zu gründen. 


Eine illustre Damenrunde, die für einige Überraschungen sorgt.




Heiter beschwingt ist der Einstieg in die Geschichte, doch schnell wird klar, dass sich hinter dem Humor ernstere Töne verbergen. 


Es geht ums Älterwerden, um Trauerbewältigung und Selbstmitleid, aber auch um Freundschaft, Vertrauen und die Liebe. 


Carla Berling ist schreibtechnisch ein Vollprofi, sprach -und stilsicher. Sie schafft es, Alltägliches spannend, mit viel Gefühl und Emotionen, in Szene zu setzen. Ihre Charaktere sind liebenswert schräg und dabei greifbar authentisch. Menschen wie Du und Ich mit all ihren Eigenheiten. 


Sind wir doch mal ehrlich. Wir haben mehr oder weniger Angst vorm Älterwerden. Neben uns gibt es immer mehr Einschläge. Wir verlieren geliebte Menschen. Keiner von uns ist gern allein. 


Dieses Buch macht Mut sein Glück selbst in die Hand zu nehmen, neue Wege zu gehen und dabei das Leben zu genießen. Schluss mit: Ja, aber... 


Es ist nie zu spät für einen Neuanfang und erst recht nicht für die Liebe. Man kann auch mit Ü 60 noch Schmetterlinge im Bauch spüren. 


Ich fand Fees Entwicklung von der trauernden vereinsamten Stubenhockerin zur hippen Durchstarterin klasse. 


Musik spielt im Roman eine große Rolle. Es gefällt mir, dass Carla Berling viele tolle Musiktitel in ihre Geschichte einbindet. Ohrwürmer im Kopf, die nach einer Playlist zum Buch rufen. 


Wer sich nun summend durch den Roman gelesen hat, erfährt am Ende auch, was es mit dem „Klammerblues um zwölf“ auf sich hat.




Unterhaltsames Lesevergnügen mit ernsten Untertönen und Schmunzelgarantie! 


Schlagt zu bei dieser coolen Lektüre. Ja, aber war gestern! Heute wird gelesen! 



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Zusätzliche Informationen

Carla Berling wurde am 03. Juni 1960 in Bad Oeynhausen (Deutschland) geboren.

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