Carla Berling

 4,3 Sterne bei 300 Bewertungen
Autorin von Sonntags Tod, Der Alte muss weg und weiteren Büchern.
Autorenbild von Carla Berling (©Intuitive Fotografie)

Lebenslauf von Carla Berling

Carla Berling, geboren 1960 als Peggy Wehmeier, wuchs auf einem westfälischen Bauernhof auf. In der Babypause ihres ersten Kindes begann sie mit ersten Schreibversuchen und fand dann den Quereinstieg als freie Mitarbeiterin bei einer Tageszeitung. Auch als Modaratorin fürs Fernsehen war sie schon tätig. Inzwischen hat Carla Berling mehrere Bücher veröffentlicht darunter Romane, Satiren und Kurzprosa. Sie lebt und arbeitet mit ihrer Familie im Rheinland.

Neue Bücher

Cover des Buches Was nicht glücklich macht, kann weg (ISBN: 9783453424920)

Was nicht glücklich macht, kann weg

Erscheint am 13.09.2021 als Taschenbuch bei Heyne.
Cover des Buches Was nicht glücklich macht, kann weg (ISBN: 9783837158168)

Was nicht glücklich macht, kann weg

Erscheint am 13.09.2021 als Hörbuch bei Random House Audio.

Alle Bücher von Carla Berling

Cover des Buches Sonntags Tod (ISBN: 9783453419933)

Sonntags Tod

 (61)
Erschienen am 13.11.2017
Cover des Buches Der Alte muss weg (ISBN: 9783453423152)

Der Alte muss weg

 (45)
Erschienen am 08.07.2019
Cover des Buches Mordkapelle (ISBN: 9783453419964)

Mordkapelle

 (41)
Erschienen am 10.04.2017
Cover des Buches Klammerblues um zwölf (ISBN: 9783453424128)

Klammerblues um zwölf

 (35)
Erschienen am 13.07.2020
Cover des Buches Vom Kämpfen und vom Schreiben (ISBN: 9783000490989)

Vom Kämpfen und vom Schreiben

 (20)
Erschienen am 10.03.2015
Cover des Buches Pechmaries Rache (ISBN: 9783453422520)

Pechmaries Rache

 (16)
Erschienen am 09.12.2019
Cover des Buches Königstöchter (ISBN: 9783000470202)

Königstöchter

 (19)
Erschienen am 25.08.2014
Cover des Buches Königstöchter (ISBN: 9783453419940)

Königstöchter

 (15)
Erschienen am 14.05.2018

Blue Monday mit...

Carla Berling hat geschafft, wovon viele Nachwuchsautoren träumen: Ihr gelang mit ihrer Krimi-Reihe um die Reporterin Ira Wittekind der große Durchbruch als Selfpublisherin. Inzwischen erscheinen ihre Kriminalromane bei Heyne und wir hatten das große Glück, mit Carla über die Erfüllung ihres großen Traumes und ein Date mit William von Baskerville zu sprechen...

Liebe Carla, was ist dein Lieblingsgetränk?

Das kommt auf Tageszeit und Umstände an: Morgens Kaffee, mittags Wasser, abends gern ein Glas Wein. Oder zwei.

Was ist das schönste Feedback, das du von Lesern erhalten hast?

Alle begeisterten Feedbacks sind schön. Ich könnte jeden Leser, der sich die Zeit nimmt, um mir ein paar Zeilen zu schreiben, weil ihm ein Buch gefallen hat, umarmen.

Gibt es ein anderes Genre, das dich als Autorin reizt?

Oh ja. Ich war früher schon im Unterhaltungs-Genre unterwegs, und das bleibt auch in jedem Fall mein zweites Standbein.

Wann kommen dir die besten Ideen?

Die kommen mir tatsächlich beim Schreiben. Ich plane jedes Manuskript akribisch vor, schreibe Biografien für alle Figuren, entwerfe ein Exposé, Kapitel – und Szenenpläne, an denen ich entlangschreibe. Und dann hab ich unterwegs eine bessere Idee und mache alles anders.

Welche Musik hörst du gerne beim Schreiben?

Ganz unterschiedlich. Ich erstelle mir für jedes Buch eine andere Playlist. Wenn ich im Moment die ersten Töne von „Blue Monday“ (New Order) höre, bin ich sofort im Schreibmodus.

Welchen anderen Job würdest du gerne für einen Tag ausüben?

Keinen! Ich bin überglücklich, dass ich endlich nur noch schreiben kann – dazu gehört natürlich viel mehr. Lesen, mit Menschen reden, reisen, Biografien sammeln – das alles ist spannend und so abwechslungsreiche, dass ich mit niemandem tauschen möchte. Außerdem hatte ich in meinem Leben schon sehr viele Berufe, jetzt bin ich angekommen.

Wie prokrastinierst du am liebsten?

Fieses Wort. Ist das was Ansteckendes?

Welche Nervennahrung hilft dir beim Schreiben?

Willst du jetzt „Schokolade“ hören? Nix da. Wenn ich schreibe, lese ich sehr viel und ich sorge für viel Bewegung, gehe 3 Mal die Woche zum Sport, fahre oft mit dem Rad, mache jeden Abend einen Spaziergang – dann läufts.

Hast du für uns einen Tipp für eine gute Serie?

Ich hätte viele! „Mad Men“ – die ersten Staffeln fand ich super.

Welches Buch verschenkst du gerne?

Ja. Also ... mein neuestes ...

Gibt es etwas, was du gerne können würdest?

Oh ja, ich würde gern geduldig sein können.

Wofür hast du eine Schwäche oder heimliche Leidenschaft?

Ich habe eine Schwäche für gute Serien. Meine Leidenschaften sind vielfältig. Und in meinem Alter kann ich sie endlich alle ausleben.

Und zu guter Letzt: Welche Figur aus einer Buchwelt würdest du gerne treffen? Und was würdet ihr unternehmen?

Och, ich träfe gern William von Baskerville, wenn er so aussähe wie in der Buchverfilmung ... und dann würde wir uns über meine Leidenschaften unterhalten.

Neue Rezensionen zu Carla Berling

Cover des Buches Sonntags Tod (ISBN: 9783453419933)H

Rezension zu "Sonntags Tod" von Carla Berling

Auftaktkrimi gelungen
Hawkeye67vor 2 Monaten

Mein erster Krimi von Carla Berling. Ich war sehr gespannt und bin nicht enttäuscht worden. Mir gefällt der ruhige Stil des Buches, indem die Autorin auf jeden Charakter eingeht, sehr viele Hintergrundinformationen zu ihrer westfälischen Heimat gibt und auch sensible Themen angeht ohne Effekthascherei. Auch ohne Action gelingt es der Autorin den Spannungsbogen hoch zu halten und die Auflösung erfolgt erst zum Schluss. Und meine Verdachtsmomente die ich beim Lesen entwickelt habe, waren falsch. Überraschende, aber logische Wendungen ließen mich ins Leere laufen. 

Und so ganz nebenbei habe ich gelernt, das so mancher Ausdruck, den ich zwar kenne und nutze, aber nicht der westfälischen Mundart zugerechnet habe, doch aus dieser Ecke kommt oder auch dort verwendet wird. 

Ich freue mich auf jeden Fall schon auf weitere Bücher von Carla Berling, und nicht  nur auf die mit Ira Wittekind.

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Cover des Buches Vom Kämpfen und vom Schreiben (ISBN: 9783000490989)axel_rosenbaum_autors avatar

Rezension zu "Vom Kämpfen und vom Schreiben" von Carla Berling

Ich kaufe ein E wie Emil
axel_rosenbaum_autorvor 5 Monaten

... so hieß es damals in der berühmten Quiz-Show Glücksrad auf Sat.1.

Carla Berling hätt 1994 gerne ein e gekauft, aber ihr fehlten die Mittel. Es hat damals bei der heutigen Bestseller-Autorin nur für eine alte Schreibmaschine mit kaputtem e gereicht. Aber Carla hat nie in ihrem Leben aufgegeben. In ihrem ersten Manuskript hat sie kurzerhand alle e-s mit einem Bleistift nachgetragen.


In ihrer offenen und herzlichen Art beschreibt Carla Berling ihr Autorenleben. Es gibt Höhen aber auch sehr viele Tiefen, bei denen jeder andere schon längst aufgegeben hätte. Nicht Carla, die so ziemlich in alle Fallen getappt ist, die es im Leben einer Schriftstellerin geben kann. Oft wirkt es schon wie Satire, wenn man liest, was ihr so alles passiert ist. Doch dadurch, dass ich selbst schreibe, erkenne ich viele Situationen wieder. Sie hätten schlichtweg aus meiner Feder – oder vielmehr Tastatur – stammen können. Das Schreiben erfüllt uns Autoren so sehr, dass wir nach jeder Art von Erniedrigung wieder aufstehen und weiterschreiben. Alle Welt erklärt uns zu Verrückten, dass wir all den Aufwand betreiben und dafür fast gar nicht entlohnt werden.

All denen, die so denken, empfehle ich, es selbst einmal zu versuchen. Schreibt eine Geschichte, lest sie Euren Liebsten vor und schaut dann, was das mit Euch macht. Bei mir hat es genau so klick gemacht, wie bei Carla. Ich habe genau wie Carla gedacht, dass die ganze Welt auf mich und meinen ersten Roman gewartet hat.


Ihr Seid Schriftsteller? Dann lest dieses Buch, denn es wird Euch helfen, in den verzweifelten Situationen wieder aufzustehen. Vernetzt Euch mit anderen Autoren, Agenten, Verlagen! Macht auf Euch aufmerksam! Carla hat es getan. Sie hat viel Ablehnung erfahren, Rückschläge erlitten und unendlich viele Briefe an Verlage und Veranstalter geschickt. Nur so konnte sie ihren Weg in die einzig in Frage kommende Bahn lenken. Das Leben einer Schriftstellerin.

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Cover des Buches Sonntags Tod (ISBN: 9783453419933)vronika22s avatar

Rezension zu "Sonntags Tod" von Carla Berling

Fesselnd bis zum Ende!
vronika22vor 5 Monaten

Dies ist der erste Band aus der Krimiserie um die Lokalreporterin Ira Wittekind, daher auch „Die Wittekind-Serie“ Band 1.

Da das Buch bereits vor einigen Jahren erschienen ist, und schon etliche Rezensionen vorhanden sind, möchte ich gar nicht auf den Inhalt eingehen. Ursprünglich als Selfpublishing erschienen, wurde die Serie inzwischen im Wilhelm Heyne Verlag neu aufgelegt und hat auch da bereits mehrere Auflagen erreicht.

Es war für mich die erste Bekanntschaft mit der Autorin Carla Berling. Und ich muss sagen, bei mir hat dieses Buch eindeutig Lust auf „mehr Berling“ erweckt.

Der Prolog hat direkt schon erste Gänsehaut aufkommen lassen und so war ich sehr schnell mitten drin im Geschehen. Obwohl die Handlung ohne viel Brutalität oder großes Blutvergießen auskommt, ist der Spannungsbogen sehr hoch. So hat mich das Buch wirklich bis zum Ende gefesselt.

Die Autorin hat einen sehr angenehmen und bildhaften Schreibstil. Besonders gut hat mir gefallen, wie liebevoll die einzelnen Charaktere skizziert wurden. So hatte ich beim Lesen immer wieder Bilder vor Augen und konnte mir die Protagonisten sehr gut vorstellen. Durch ein klein wenig Dialekt wird der rheinländische Regionaltouch noch etwas betont.

Toll fand ich es auch, dass Carla Berling viel inhaltliche Tiefe mit ernster Thematik eingebaut hat. So geht es beispielsweise um Kindheitstrauma oder auch um Homosexualität. Dies alles packt die Autorin wirklich mit sehr viel Feingefühl in den Kriminalroman mit hinein.

Fazit: Alles in allem wirklich ein toller Regionalkrimi mit nachdenklichen Momenten, der eindeutig Lust auf mehr von Carla Berling macht.


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Zusätzliche Informationen

Carla Berling wurde am 03. Juni 1960 in Bad Oeynhausen (Deutschland) geboren.

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