Ein wunderschöner Roman, lädt sehr zu Nachdenken ein, ist nicht einfach "nur" ein Roman! - aber die Lesenden sollten über 55 sein...Man findet sich in einigen Situationen wieder, wenn man auch 40 Jahre verheiratet ist... Es gehört viel Mut dazu, das tun tun, was man gern möchte, ohne Rücksicht auf die Meinung Unbeteiligter.
Carla Berling

Lebenslauf
Neue Bücher
Scheidung im Quartett
Alle Bücher von Carla Berling
Sonntags Tod
Der Alte muss weg
Klammerblues um zwölf
Mordkapelle
Glück für Wiedereinsteiger
Pechmaries Rache
Was nicht glücklich macht, kann weg
Vom Kämpfen und vom Schreiben
Blue Monday mit...
Carla Berling hat geschafft, wovon viele Nachwuchsautoren träumen: Ihr gelang mit ihrer Krimi-Reihe um die Reporterin Ira Wittekind der große Durchbruch als Selfpublisherin. Inzwischen erscheinen ihre Kriminalromane bei Heyne und wir hatten das große Glück, mit Carla über die Erfüllung ihres großen Traumes und ein Date mit William von Baskerville zu sprechen...
Liebe Carla, was ist dein Lieblingsgetränk?
Das kommt auf Tageszeit und Umstände an: Morgens Kaffee, mittags Wasser, abends gern ein Glas Wein. Oder zwei.
Was ist das schönste Feedback, das du von Lesern erhalten hast?
Alle begeisterten Feedbacks sind schön. Ich könnte jeden Leser, der sich die Zeit nimmt, um mir ein paar Zeilen zu schreiben, weil ihm ein Buch gefallen hat, umarmen.
Gibt es ein anderes Genre, das dich als Autorin reizt?
Oh ja. Ich war früher schon im Unterhaltungs-Genre unterwegs, und das bleibt auch in jedem Fall mein zweites Standbein.
Wann kommen dir die besten Ideen?
Die kommen mir tatsächlich beim Schreiben. Ich plane jedes Manuskript akribisch vor, schreibe Biografien für alle Figuren, entwerfe ein Exposé, Kapitel – und Szenenpläne, an denen ich entlangschreibe. Und dann hab ich unterwegs eine bessere Idee und mache alles anders.
Welche Musik hörst du gerne beim Schreiben?
Ganz unterschiedlich. Ich erstelle mir für jedes Buch eine andere Playlist. Wenn ich im Moment die ersten Töne von „Blue Monday“ (New Order) höre, bin ich sofort im Schreibmodus.
Welchen anderen Job würdest du gerne für einen Tag ausüben?
Keinen! Ich bin überglücklich, dass ich endlich nur noch schreiben kann – dazu gehört natürlich viel mehr. Lesen, mit Menschen reden, reisen, Biografien sammeln – das alles ist spannend und so abwechslungsreiche, dass ich mit niemandem tauschen möchte. Außerdem hatte ich in meinem Leben schon sehr viele Berufe, jetzt bin ich angekommen.
Wie prokrastinierst du am liebsten?
Fieses Wort. Ist das was Ansteckendes?
Welche Nervennahrung hilft dir beim Schreiben?
Willst du jetzt „Schokolade“ hören? Nix da. Wenn ich schreibe, lese ich sehr viel und ich sorge für viel Bewegung, gehe 3 Mal die Woche zum Sport, fahre oft mit dem Rad, mache jeden Abend einen Spaziergang – dann läufts.
Hast du für uns einen Tipp für eine gute Serie?
Ich hätte viele! „Mad Men“ – die ersten Staffeln fand ich super.
Welches Buch verschenkst du gerne?
Ja. Also ... mein neuestes ...
Gibt es etwas, was du gerne können würdest?
Oh ja, ich würde gern geduldig sein können.
Wofür hast du eine Schwäche oder heimliche Leidenschaft?
Ich habe eine Schwäche für gute Serien. Meine Leidenschaften sind vielfältig. Und in meinem Alter kann ich sie endlich alle ausleben.
Und zu guter Letzt: Welche Figur aus einer Buchwelt würdest du gerne treffen? Und was würdet ihr unternehmen?
Och, ich träfe gern William von Baskerville, wenn er so aussähe wie in der Buchverfilmung ... und dann würde wir uns über meine Leidenschaften unterhalten.
Neue Rezensionen zu Carla Berling
Der 4. Fall von Ira Wittekind „Mordkapelle“ von Carla Berling.
Gier, gekränkte Eitelkeit und moralisch ekelhafte Familiengeheimnisse rund um die Brandleiche den „schönen“ Ludwig. Aber ist er wirklich so unschuldig? Schnell wird klar, dass diese Familie beim näheren hinschauen nur eine Glanzvolle Fassade hat. Das Zitat von Coco bringt es auf den Punkt:
„Unter jedem Dach ein Ach, das spielt keine Rolle, ob du auf Harz vier bist oder stinkreich. In jeder Familie ist etwas nicht in Ordnung.“
Beim Lesen merkt man schnell, dass man diesen Hass fast schon nachvollziehen kann.
Mitten in diesem Chaos versucht Ira Wittekind den Fall zu lösen. Ein dubioser Online-Blogger Namens Steinhauer taucht plötzlich auf, der komischerweise nur über diesen Fall berichtet auf eine Ekelhafte ausschlachtende Weise.
Mein Highlights und Kritik:
In der Mitte fand ich hat die Geschichte an Fahrt verloren, aber durchhalten lohnt sich!
Die Charakterentwicklung rund um Ira und Andy ist toll (Läuten bald die Glocken? 😉) auch die Tanten liebe ich, ach die ganze Wyer Familie.
Aber der Fall wird bald nicht nur für Ira gefährlich, angefangen mit Terroranrufen und endet im Krankenhaus. Wird Ira den Anschlag überstehen? Wer ist der Stalker und Warum? Ist sie zu nahe an der Wahrheit?
Fazit: Mit dem Ende habe ich nicht gerechnet. Es gab viele Personen, die weitaus ein Motiv hatten.
Für mich ist Familie nicht nur ein Wort, sondern Verantwortung – und nicht bloß eine reine Ansammlung von Verwandten.
Wie seht ihr das?Kennt ihr auch Bücher, bei denen die Familiengeschichte so richtig abgründig ist? Schreibt mir gerne in die Kommentare.
Puh, was für ein Buch! Nach den starken Vorgängern brauchte die Geschichte in Bad Driburg dieses Mal etwas länger, um in Fahrt zu kommen. Auch Ermittlerin Ira Wittekind hat mich überrascht: Statt ihrer gewohnten Empathie und Sensibilität wirkte sie diesmal deutlich rüpelhafter. Das war eine echte Umstellung!
Aber als die Story losging, taten sich Abgründe auf… 🕳️💀
Worum geht’s?
In einem alten Schlachthof wird eine gefesselte Leiche gefunden – gestorben bei einem extremen BDSM-Spiel, einem sogenannten „Tunnelspiel“. Carla Berling hat hier wahnsinnig gut und detailreich recherchiert. Die Beschreibungen sind so intensiv, dass man den Schmerz beim Lesen fast mitfühlen kann. Erschreckend, welche Abgründe sich da im Verborgenen auftun! 🌶️😳
Doppelmoral & Skrupellosigkeit
Nach außen hin ein mächtiger Geschäftsmann, privat ein absolutes Arschloch, das Menschen erniedrigt hat: Das Opfer brauchte im Geheimen eine Domina, ging aber gleichzeitig so weit, ein Video davon aufzunehmen, um die eigenen Eltern zu erpressen!
Ein Satz aus dem Buch traf es für mich im Kern: „Ich finde es bemerkenswert, wie viel Macht Eltern über ihre Kinder haben und wie stark sich diese Macht über ein ganzes Leben ausbreitet...“
Mein Fazit (Spoilerfrei!)
Geldgier, Erpressung und ein eiskaltes Geständnis über ein vergangenes Verbrechen – das Opfer kannte keinen Respekt vor der eigenen Familie. Carla Berling legt geschickt falsche Fährten, und das Ende hat mich absolut eiskalt erwischt und komplett geschockt!
Am Ende zeigt dieses Buch ganz deutlich: Werte, Anstand und Menschlichkeit kann man nicht vererben, die muss man selbst besitzen. Das ganze Geld der Welt nützt einem sonst nichts. 🖤 Ein solider Krimi mit einem heftigen, unvorhersehbaren Finale! 📑👇
Hast du das Buch schon gelesen? Wie fandest du die Entwicklung von Ira Wittekind? Schreib es mir in die Kommentare! 👇
Gespräche aus der Community
Zusätzliche Informationen
Carla Berling wurde am 03. Juni 1960 in Bad Oeynhausen (Deutschland) geboren.
Carla Berling im Netz:
Welche Genres erwarten dich?
Community-Statistik
273 Bibliotheken
44 Merkzettel
4 Leser*innen



















