Carla Berling

 4.3 Sterne bei 155 Bewertungen
Autorin von Sonntags Tod, Mordkapelle und weiteren Büchern.
Carla Berling

Lebenslauf von Carla Berling

Carla Berling, geboren 1960 als Peggy Wehmeier, wuchs auf einem westfälischen Bauernhof auf. In der Babypause ihres ersten Kindes begann sie mit ersten Schreibversuchen und fand dann den Quereinstieg als freie Mitarbeiterin bei einer Tageszeitung. Auch als Modaratorin fürs Fernsehen war sie schon tätig. Inzwischen hat Carla Berling mehrere Bücher veröffentlicht darunter Romane, Satiren und Kurzprosa. Sie lebt und arbeitet mit ihrer Familie im Rheinland.

Neue Bücher

Tunnelspiel

Erscheint am 10.12.2018 als Taschenbuch bei Heyne.

Alle Bücher von Carla Berling

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Sonntags Tod

Sonntags Tod

 (46)
Erschienen am 13.11.2017
Mordkapelle

Mordkapelle

 (30)
Erschienen am 10.04.2017
Vom Kämpfen und vom Schreiben

Vom Kämpfen und vom Schreiben

 (19)
Erschienen am 10.03.2015
Königstöchter

Königstöchter

 (17)
Erschienen am 25.08.2014
Jesses Maria - Wechseljahre

Jesses Maria - Wechseljahre

 (6)
Erschienen am 27.04.2010
Tunnelspiel

Tunnelspiel

 (6)
Erschienen am 27.03.2015
Königstöchter

Königstöchter

 (7)
Erschienen am 14.05.2018
Die Rattenfänger

Die Rattenfänger

 (4)
Erschienen am 01.10.2012

Blue Monday mit...

Carla Berling hat geschafft, wovon viele Nachwuchsautoren träumen: Ihr gelang mit ihrer Krimi-Reihe um die Reporterin Ira Wittekind der große Durchbruch als Selfpublisherin. Inzwischen erscheinen ihre Kriminalromane bei Heyne und wir hatten das große Glück, mit Carla über die Erfüllung ihres großen Traumes und ein Date mit William von Baskerville zu sprechen...

Liebe Carla, was ist dein Lieblingsgetränk?

Das kommt auf Tageszeit und Umstände an: Morgens Kaffee, mittags Wasser, abends gern ein Glas Wein. Oder zwei.

Was ist das schönste Feedback, das du von Lesern erhalten hast?

Alle begeisterten Feedbacks sind schön. Ich könnte jeden Leser, der sich die Zeit nimmt, um mir ein paar Zeilen zu schreiben, weil ihm ein Buch gefallen hat, umarmen.

Gibt es ein anderes Genre, das dich als Autorin reizt?

Oh ja. Ich war früher schon im Unterhaltungs-Genre unterwegs, und das bleibt auch in jedem Fall mein zweites Standbein.

Wann kommen dir die besten Ideen?

Die kommen mir tatsächlich beim Schreiben. Ich plane jedes Manuskript akribisch vor, schreibe Biografien für alle Figuren, entwerfe ein Exposé, Kapitel – und Szenenpläne, an denen ich entlangschreibe. Und dann hab ich unterwegs eine bessere Idee und mache alles anders.

Welche Musik hörst du gerne beim Schreiben?

Ganz unterschiedlich. Ich erstelle mir für jedes Buch eine andere Playlist. Wenn ich im Moment die ersten Töne von „Blue Monday“ (New Order) höre, bin ich sofort im Schreibmodus.

Welchen anderen Job würdest du gerne für einen Tag ausüben?

Keinen! Ich bin überglücklich, dass ich endlich nur noch schreiben kann – dazu gehört natürlich viel mehr. Lesen, mit Menschen reden, reisen, Biografien sammeln – das alles ist spannend und so abwechslungsreiche, dass ich mit niemandem tauschen möchte. Außerdem hatte ich in meinem Leben schon sehr viele Berufe, jetzt bin ich angekommen.

Wie prokrastinierst du am liebsten?

Fieses Wort. Ist das was Ansteckendes?

Welche Nervennahrung hilft dir beim Schreiben?

Willst du jetzt „Schokolade“ hören? Nix da. Wenn ich schreibe, lese ich sehr viel und ich sorge für viel Bewegung, gehe 3 Mal die Woche zum Sport, fahre oft mit dem Rad, mache jeden Abend einen Spaziergang – dann läufts.

Hast du für uns einen Tipp für eine gute Serie?

Ich hätte viele! „Mad Men“ – die ersten Staffeln fand ich super.

Welches Buch verschenkst du gerne?

Ja. Also ... mein neuestes ...

Gibt es etwas, was du gerne können würdest?

Oh ja, ich würde gern geduldig sein können.

Wofür hast du eine Schwäche oder heimliche Leidenschaft?

Ich habe eine Schwäche für gute Serien. Meine Leidenschaften sind vielfältig. Und in meinem Alter kann ich sie endlich alle ausleben.

Und zu guter Letzt: Welche Figur aus einer Buchwelt würdest du gerne treffen? Und was würdet ihr unternehmen?

Och, ich träfe gern William von Baskerville, wenn er so aussähe wie in der Buchverfilmung ... und dann würde wir uns über meine Leidenschaften unterhalten.

Neue Rezensionen zu Carla Berling

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Rezension zu "Sonntags Tod" von Carla Berling

Tolle Story, von einer angenehmen Stimme vorgelesen.
ChattysBuecherblogvor einem Monat

Wenn die Augen müde werden, greife ich gerne mal zum Hörbuch. So auch in diesem Fall.

Meinen Eindruck zur Story findet ihr bei den Rezensionen zur Printausgabe. Hier möchte ich mich gerne auf den Sprecher/Betonung/etc. beschränken.

Vera Teltz, ihre Stimme ist bekannt durch die Reihe Tee? Kaffee? Mord! von Ian O'Shelley oder aber auch von Trümmerkind von Mechthild Bormann.

Sehr gut gefällt mir ihre Betonung und ihren Lesefluß, so dass ich gedanklich gut der Story folgen konnte. Die Sprechpausen waren ausreichend, so dass sie nicht den Eindruck erweckten, dass die Sprecherin gekünstelt Unterbrechungen einbringen würde.


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Rezension zu "Sonntags Tod" von Carla Berling

Ein Krimi, den man nicht mehr aus der Hand legen möchte.
ChattysBuecherblogvor einem Monat

Da ich bereits die Nachfolger kenne, wusste ich bereits auf was ich mich einlassen würde. Interessant war jedoch, wie die Autorin den Einstieg der Protagonistin gewählt hatte und im Nachhinein die Entwicklung der Lokalreporterin Ira Wittekind zu betrachten.

 

Schon von den ersten Seiten an, war ich direkt in der Geschichte gefangen. Ein Prolog, bei dem jedes Krimitantenleserherz höher schlagen lässt, versprach viel Spannung. Mit dieser Erwartung habe ich mich an den Plot gewagt. Und .... ich wurde in keinem Fall enttäuscht.

 

Die Protagonisten wurde detailliert beschrieben, so dass ich mich sofort in ihre Gedankenwelt beamen und ihre Handlungen nachvollziehen konnte. Auch ich hätte den Fall sofort aufklären wollen. Und auch ich wäre über die kleinen Details gestolpert. Immer wieder wurden Hinweise aufgedeckt, die den Fortgang der Geschichte sehr positiv beeinflusst und meinen Lesefluß und meine Neugier aufrecht erhalten haben.

 

Das Umfeld wurde sehr bildhaft dargestellt, so dass ich mich sehr gut in die jeweiligen Szenen versetzen konnte und auch in Gedanken ermittelt habe. Ira kam mir im Laufe der Story fast schon wie eine enge Vertraute vor, mit der ich am Kaffeetisch über einen Krimi plaudern konnte.

 

Was mich jedoch etwas stutzig gemacht hatte war, als die Familie entschied, dass die Verstorbene neben ihrem Mörder bestattet wurde. Bringt man das wirklich übers Herz, kann man die Gefühle während der Trauer wirklich so ausschalten? Klar, zu dem Zeitpunkt war noch nichts richtig erwiesen, dennoch bleibt ja der Gedanke an die Tat.

 

📚 Fazit 📚

 

Ein grandioser Auftakt zu einer noch grandioseren Reihe. Der sehr leb- und bildhafte Schreibstil lässt den Leser tief in die Story eintauchen und gibt sie erst auf den letzten Seiten wieder frei.

Ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen möchte.


Meine komplette Rezension findet ihr hier:

https://chattysbuecherblog.blogspot.com/2018/10/sonntag-berling.html


Viel Spaß beim Lesen und Stöbern!

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Petra54s avatar

Rezension zu "Vom Kämpfen und vom Schreiben" von Carla Berling

wichtig für jeden, der ein Buch schreiben möchte
Petra54vor einem Monat

Dieses Buch sollte JEDER angehende Autor lesen und genau studieren, damit er weiß, worauf er sich einlässt, damit er wählen kann, wie viel Einsatz ihm sein Erfolg wert ist.

Ich habe großen Respekt vor dem unglaublichen Fleiß und Arbeitswillen der Verfasserin und bin gleichzeitig erstaunt darüber.

Das rasant und hervorragend geschriebene Buch liest sich spannend wie ein Krimi, dessen Handlung mich oft derart schockte, dass ich das Buch kopfschüttelnd zur Seite legen musste, um mich erst einmal zu erholen. Die Autorin verfolgt ihr Traumziel, einen Bestseller zu schreiben, derart besessen, dass sie darüber ihre Beziehungen, ihre Familie und ihre Gesundheit strapaziert.

Zuerst glaubte ich tatsächlich, es sei ein autobiografischer Bericht über die Entstehung eines Buches, doch es geht um genau den vorliegenden Titel inklusive Verlagssuche und Werbung. Deshalb konnte ich die enorm hohen Zahlen für Werbeaktionen relativieren, denn dass jemand 150 Buchhandlungen, Institutionen und 250 Schulen anschreibt und zusätzlich 7000 Mails verschickt, ist wohl nicht realistisch (deshalb der Punktabzug). Von auf eigene Kosten gedruckten Werbeblättern und Plakaten mal ganz abgesehen. Dieses teure Hobby könnten nur gut Betuchte bewerkstelligen.


Carla Berling ist ein unerbittlicher Kämpfer, ein Krieger; ständig im Wettkampf mit sich selbst, immer volle Kraft voraus und immer im Laufschritt.

Fazit: Ihr Erfolg gibt ihr Recht.

Zu ergänzen wären noch die angenehm lesbare Schriftgröße und der Zeilenabstand.

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Zusätzliche Informationen

Carla Berling wurde am 03. Juni 1960 in Bad Oeynhausen (Deutschland) geboren.

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