Carla Berling

 4,2 Sterne bei 338 Bewertungen
Autorin von Sonntags Tod, Der Alte muss weg und weiteren Büchern.
Autorenbild von Carla Berling (©Intuitive Fotografie)

Lebenslauf von Carla Berling

Carla Berling, geboren 1960 als Peggy Wehmeier, wuchs auf einem westfälischen Bauernhof auf. In der Babypause ihres ersten Kindes begann sie mit ersten Schreibversuchen und fand dann den Quereinstieg als freie Mitarbeiterin bei einer Tageszeitung. Auch als Modaratorin fürs Fernsehen war sie schon tätig. Inzwischen hat Carla Berling mehrere Bücher veröffentlicht darunter Romane, Satiren und Kurzprosa. Sie lebt und arbeitet mit ihrer Familie im Rheinland.

Alle Bücher von Carla Berling

Cover des Buches Sonntags Tod (ISBN: 9783453419933)

Sonntags Tod

 (62)
Erschienen am 13.11.2017
Cover des Buches Der Alte muss weg (ISBN: 9783453423152)

Der Alte muss weg

 (49)
Erschienen am 08.07.2019
Cover des Buches Klammerblues um zwölf (ISBN: 9783453424128)

Klammerblues um zwölf

 (39)
Erschienen am 13.07.2020
Cover des Buches Mordkapelle (ISBN: 9783453419964)

Mordkapelle

 (41)
Erschienen am 10.04.2017
Cover des Buches Vom Kämpfen und vom Schreiben (ISBN: 9783000490989)

Vom Kämpfen und vom Schreiben

 (20)
Erschienen am 10.03.2015
Cover des Buches Pechmaries Rache (ISBN: 9783453422520)

Pechmaries Rache

 (19)
Erschienen am 09.12.2019
Cover des Buches Was nicht glücklich macht, kann weg (ISBN: 9783453424920)

Was nicht glücklich macht, kann weg

 (18)
Erschienen am 13.09.2021
Cover des Buches Königstöchter (ISBN: 9783000470202)

Königstöchter

 (19)
Erschienen am 25.08.2014

Blue Monday mit...

Carla Berling hat geschafft, wovon viele Nachwuchsautoren träumen: Ihr gelang mit ihrer Krimi-Reihe um die Reporterin Ira Wittekind der große Durchbruch als Selfpublisherin. Inzwischen erscheinen ihre Kriminalromane bei Heyne und wir hatten das große Glück, mit Carla über die Erfüllung ihres großen Traumes und ein Date mit William von Baskerville zu sprechen...

Liebe Carla, was ist dein Lieblingsgetränk?

Das kommt auf Tageszeit und Umstände an: Morgens Kaffee, mittags Wasser, abends gern ein Glas Wein. Oder zwei.

Was ist das schönste Feedback, das du von Lesern erhalten hast?

Alle begeisterten Feedbacks sind schön. Ich könnte jeden Leser, der sich die Zeit nimmt, um mir ein paar Zeilen zu schreiben, weil ihm ein Buch gefallen hat, umarmen.

Gibt es ein anderes Genre, das dich als Autorin reizt?

Oh ja. Ich war früher schon im Unterhaltungs-Genre unterwegs, und das bleibt auch in jedem Fall mein zweites Standbein.

Wann kommen dir die besten Ideen?

Die kommen mir tatsächlich beim Schreiben. Ich plane jedes Manuskript akribisch vor, schreibe Biografien für alle Figuren, entwerfe ein Exposé, Kapitel – und Szenenpläne, an denen ich entlangschreibe. Und dann hab ich unterwegs eine bessere Idee und mache alles anders.

Welche Musik hörst du gerne beim Schreiben?

Ganz unterschiedlich. Ich erstelle mir für jedes Buch eine andere Playlist. Wenn ich im Moment die ersten Töne von „Blue Monday“ (New Order) höre, bin ich sofort im Schreibmodus.

Welchen anderen Job würdest du gerne für einen Tag ausüben?

Keinen! Ich bin überglücklich, dass ich endlich nur noch schreiben kann – dazu gehört natürlich viel mehr. Lesen, mit Menschen reden, reisen, Biografien sammeln – das alles ist spannend und so abwechslungsreiche, dass ich mit niemandem tauschen möchte. Außerdem hatte ich in meinem Leben schon sehr viele Berufe, jetzt bin ich angekommen.

Wie prokrastinierst du am liebsten?

Fieses Wort. Ist das was Ansteckendes?

Welche Nervennahrung hilft dir beim Schreiben?

Willst du jetzt „Schokolade“ hören? Nix da. Wenn ich schreibe, lese ich sehr viel und ich sorge für viel Bewegung, gehe 3 Mal die Woche zum Sport, fahre oft mit dem Rad, mache jeden Abend einen Spaziergang – dann läufts.

Hast du für uns einen Tipp für eine gute Serie?

Ich hätte viele! „Mad Men“ – die ersten Staffeln fand ich super.

Welches Buch verschenkst du gerne?

Ja. Also ... mein neuestes ...

Gibt es etwas, was du gerne können würdest?

Oh ja, ich würde gern geduldig sein können.

Wofür hast du eine Schwäche oder heimliche Leidenschaft?

Ich habe eine Schwäche für gute Serien. Meine Leidenschaften sind vielfältig. Und in meinem Alter kann ich sie endlich alle ausleben.

Und zu guter Letzt: Welche Figur aus einer Buchwelt würdest du gerne treffen? Und was würdet ihr unternehmen?

Och, ich träfe gern William von Baskerville, wenn er so aussähe wie in der Buchverfilmung ... und dann würde wir uns über meine Leidenschaften unterhalten.

Neue Rezensionen zu Carla Berling

Cover des Buches Was nicht glücklich macht, kann weg (ISBN: 9783453424920)engineerwifes avatar

Rezension zu "Was nicht glücklich macht, kann weg" von Carla Berling

Zu viele Geheimnisse verderben die Lebensfreude ... also weg damit!
engineerwifevor 24 Tagen

Vorab möchte ich betonen, dass ich großer Fan der Autorin Carla Berling und ihrer Krimireihe rund um die Reporterin Ira Wittekind bin. Ich habe die fünf Bände verschlungen und war ganz traurig zu hören, dass danach Schluss sein sollte. Aber Carla ist ja eine fleißige Schriftstellerin und hatte natürlich längst andere Ideen im Kopf. Ihr schwebte etwas Leichtes und Lustiges vor, das dennoch einen gewissen Tiefgang hat und aus diesen Gedanken ist dann auch „Was nicht glücklich macht, kann weg“ erwachsen. Der Klappentext machte mich neugierig, schien doch die Protagonistin Billie etwa in meinem Alter zu sein. Leider musste ich beim Lesen ziemlich schnell feststellen, dass uns ansonsten wenig verband, und der Humor wollte bei mir persönlich einfach nicht richtig ankommen. Der Schreibstil ist flüssig und es ist definitiv ein Buch für den Urlaub oder gemütliche Abende auf der Couch. Den vielen positiven Rezensionen nach zu urteilen, hat es ja auch durchaus eine Fangemeinde. Ich scheine da irgendwie nicht reinzupassen und vergebe hiermit nur wohlgemeinte drei von fünf Sternen. Umso gespannter bin ich auf den ersten Band Carlas neuer Mütter Trilogie „Minna: Kopf hoch, Schultern zurück.“, der schon auf meinem SUB schlummert. Ich werde berichten.

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Cover des Buches Was nicht glücklich macht, kann weg (ISBN: 9783837158168)Claudia107s avatar

Rezension zu "Was nicht glücklich macht, kann weg" von Carla Berling

Diese Geschichte macht glücklich, auf jeden Fall trainiert sie die Lachmuskeln! :-))))
Claudia107vor 25 Tagen

Inhaltsangabe: "Billie ist eine Frau mit Prinzipien. Rituale regeln den Alltag, Freundschaften findet sie überflüssig, Besuche oder sonstige Störungen ihres Lebens mit Ehemann Thilo lehnt sie ab. Als ihr Sohn Jonas sie bittet, für ein paar Monate nach Köln zu kommen und ihren Enkel August zu hüten, schlägt ihr mütterliches Herz höher, und sie springt über ihren Schatten. In Köln trifft sie auf ein kunterbuntes Haus, ein vorwitziges Kind und unkonventionelle Menschen, die anders leben, frei denken und Billies Weltbild aus den Angeln heben. Aber dann fängt es an, Spaß zu machen. Bis an einem Weihnachtsabend alte Geschichten auf den Tisch kommen ..."

Dieses Hörbuch besteht aus 2 MP3-CD`s, hat eine Laufzeit von ca. 7 Stunden und 30 Minuten und wird von der Autorin Carla Berling ganz hervorragend selbst eingelesen. Sie weiß einfach am Besten, wo die Betonung an der richtigen Stelle sein muss und es war wirklich ein Genuss diese Story zu lauschen.

Selten habe ich bei einer Geschichte soviel gelacht wie bei diesem Hörbuch. Billie ist wirklich keine einfache Person, aber sie wird einem im Laufe der Geschichte immer sympathischer und man kann sie sogar verstehen. Hier kommt aber auch soviel unkonventionelles vor, dass das allein ein Genuss ist. 

Fazit: Ich kann dieses Hörbuch wirklich jeden Ü50jährigen empfehlen und alle die aus dem Raum Köln kommen sollten sich das auf keinen Fall entgehen lassen. Selten habe ich meine Lachmuskeln so überstrapaziert wie bei "Was nicht glücklich macht, kann weg", denn diese Geschichte ist einfach ganz anders als andere. Genial! 

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Cover des Buches Klammerblues um zwölf (ISBN: 9783453424128)moccabohnes avatar

Rezension zu "Klammerblues um zwölf" von Carla Berling

Das Leben kann auch mit 60 noch schön sein
moccabohnevor einem Monat

Fee, gerade Witwe geworden, muss feststellen,  dass ihre Rente nicht mehr für ihre Wohnung und Lebensmittel reicht. Sie hat keine Arbeit und hat sich ihr restliches Leben eigentlich im Süden mit ihrem Mann vorgestellt.  Gefangen in völligem Selbstmitleid lernt sie Claudine kennen und die beiden haben die Idee eine WG zu gründen. Aber, die beiden bleiben nicht lange alleine und schon haben sich zwei weitere Mitbewohner beworben. Die Vier fühlen sich in ihrer Mädels WG sichtlich wohl.  Fee blüht auf und findet wieder Arbeit. Ihr Selbstbewusstsein wächst von Tag zu Tag...es passieren Sachen, von denen hätte Fee niemals gedacht,  dass sie diese erleben wird.

Ein schwieriges Thema Altersarmut wurde hier mit viel Gefühl und Humor beschrieben. Wenn von heute auf jetzt alles zusammenbricht,  aber, egal wie alt man ist, das Leben immer wieder ins Positive wenden kann.  Man muss nur an sich arbeiten.

Die einzelnen Songs,  die immer wieder erwähnt wurden,  fand ich recht langweilig. 

Leider konnte mich dieses Buch nicht überzeugen. 

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Zusätzliche Informationen

Carla Berling wurde am 03. Juni 1960 in Bad Oeynhausen (Deutschland) geboren.

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