Mordkapelle

von Carla Berling 
4,3 Sterne bei7 Bewertungen
Mordkapelle
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Toller Krimigenuss, super gesprochen! Wie alle Bücher aus der Reihe, bietet auch dieses beste Unterhaltung!

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Ein guter Krimi fantastisch gesprochen!

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Inhaltsangabe zu "Mordkapelle"

Tatort Westfalen. Ira Wittekind ermittelt.
Der schöne Ludwig brennt. Die Familie schweigt. Ira Wittekind ermittelt.
Bad Oeynhausen. An einem malerischen Sommerabend brennt die Friedhofskapelle nieder. Als die Lokalreporterin Ira Wittekind am Tatort ankommt, findet sie ein schauriges Szenario vor: In der Ruine steht ein Rollstuhl vor dem Altar, der Mann darin ist tot. Es handelt sich um den angesehenen Apotheker Ludwig Hahnwald, allen bekannt als der schöne Ludwig. Ira beginnt zu recherchieren und stößt auf ein Geflecht aus Lügen, Intrigen und verratener Liebe. Und auf ein Unrecht, das vor vielen Jahren begangen und nie gerächt wurde.
Mit viel Lokalkolorit gelesen von Vera Teltz
(6 CDs, Laufzeit: 6h 53)

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783837138436
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Audio CD
Verlag:Random House Audio
Erscheinungsdatum:10.04.2017
Das aktuelle Buch ist am 10.04.2017 bei Heyne erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    MissRichardParkers avatar
    MissRichardParkervor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Toller Krimigenuss, super gesprochen! Wie alle Bücher aus der Reihe, bietet auch dieses beste Unterhaltung!
    Kurzweiliger Krimi, sehr unterhaltsam und super gesprochen! Eine tolle Reihe!

    Ira Wittekind, Reporterin für die Tageszeitung im Ort, möchte einen gemütlichen Tag mit ihrem Freund verbringen. Doch dann wird Sie an einen Tatort gerufen. Der überall beliebte "schöne Ludwig" ist ermordet worden. Verbrennt in einer Kapelle... Ira spricht mit seiner Frau und den anderen Hinterbliebenen und merkt schnell, dass hier gelogen wird bis sich die Balken biegen... Je mehr sie recherchiert, desto näher kommt Sie der Wahrheit und bald wird klar: Jemand will ganz eindeutig nicht, dass Ira die Wahrheit ans Licht bringt....

    Ich bin ein Fan der Ira Wittekind-Reihe seit ich das erste Buch gehört habe. Carla Bergling hat einen tollen Schreibstil. Flüssig, bildhaft, spannend und sehr symphatisch. Wie immer war ich schon ab den ersten paar Seiten mitten in der Geschichte und konnte richtig abtauchen und habe das Buch beinahe in einem Rutsch durchgehört. Einige male wurde ich gekonnt auf die falsche Fährte gelockt. Ein durchwegs gelungener, sehr spannender Krimi mit symphatischen Ermittlern. Vera Teltz spricht wie gewohnt hervorragend. Ein absoluter Hörgenuss, sehr empfhelenswert!

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    Daniel_Allertseders avatar
    Daniel_Allertsedervor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Ein guter Krimi fantastisch gesprochen!
    Ein guter Krimi fantastisch gesprochen!

    Meine Meinung

    »Mordkapelle« von Carla Berling ist ein Hörbuch, welches ich schon vor einiger Zeit gehört habe. Das Cover, und besonders der Titel »Mordkapelle« passt wirklich exzellent zur Jahreszeit Herbst – eine etwas düstere, vom Ambiente her goldene und dunkelrote Story über einen hinterhältigen und raffinierten Mordfall, der nicht nur von Carla Berling gut geschrieben, sondern auch noch von der grandiosen Sprecherin Vera Teltz gesprochen wurde.

      Vera’s einzigartige und raue Stimme verlieh dem Hörbuch diese ganz »besondere« Art, dieses »harte« und starke Feeling, welches auch wie die Faust auf’s Auge zu unserer Hauptfigur Ira Wittekind passt. Ira ist Reporterin bei der Tageszeitung »Tag 7«, und während den Ermittlungen beginnt sozusagen eine Berichtserie, in der der Mord nach und nach aufgeklärt wird. Die Story ist wirklich klug und raffiniert verfasst, jedoch fand ich an einigen Stellen die Handlung etwas zu lang und zäh erzählt, man hätte freilich ein paar Passagen streichen können, oder einfach ein wenig mehr Tempo miteinbringen können, aber möglicherweise ging das nur mir so, da unsere Sprecherin Vera Teltz gemächlich und ohne viel Hektik erzählt hat.

      Die Story war spannend und intelligent konzipiert – und besonders mochte ich die Sprecherin, die schon bei diversen Filmen Charaktere grandios vertont hat! Vera Teltz‘ raue Art liebe ich einfach, und ich fand diese raue Art in Kombination mit dem Krimi von Carla Berling besonders gut gelungen.

    Fazit

     

    Ein spannendes und unterhaltsames Hörbuch mit einer fantastischen Sprecherin und einem sehr raffinierten Plot – sehr empfehlenswert! 

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    CorinnaGerngelesens avatar
    CorinnaGerngelesenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ruhiger, aber spannender Krimi im Miss-Marple-Stil. Lokalreporterin Ira ermittelt im Mordfall des „schönen Ludwig".
    Ira und der schöne Ludwig

    Lokalreporterin Ira Wittekind, Mitte 50, ist gerade auf dem Weg zur Kirmes, da erhält sie einen Tipp: in der Friedhofskapelle in Bad Oeynhausen brennt es! Und nicht nur das, der „schöne Ludwig“, Apotheker aus dem Ort, befand sich darin. Wie sich herausstellt kein Unfall, sondern Mord. Der ganze ist Ort ist erschüttert, Ludwig Hahnwald war sehr beliebt.
    Ira recherchiert für ihre Zeitung, kommt dabei einem großen Geheimnis auf die Spur und gerät selbst in Lebensgefahr.

    Inhaltlich hat mich Carla Berling mit diesem Lokalkrimi positiv überrascht. Ich habe selbst nicht von vornherein damit gerechnet, dass mir diese doch eher bedächtige Geschichte so gut gefallen wird. Hier wird der Mordfall überwiegend durch ruhige Ermittlungen gelöst, lediglich am Ende gibt es einen dramatischen Showdown, dann auch mit ordentlich Action.

    Lokalreporterin Ira Wittekind macht sich im Miss-Marple-Stil auf, um erst einmal geschickt alle involvierten Personen zu befragen. Dabei kann sie ihnen so manch unbedachte Äußerung entlocken und kommt damit einem Geflecht aus Lügen und begangenem Unrecht in der Familiengeschichte der Hahnwalds auf die Spur. Ein richtig schöner Old-School-Krimi, in dem die Protagonistin nicht müde wird, zu wiederholen, dass sie seriöse Artikel schreibe. Dies ist aber auch bitter nötig, denn Ira kommt „der Steinhauer“ in die Quere, ein reißerischer Newsblogger, der immer etwas mehr weiß, als sie selbst. Woher hat er seine Informationen?

    Die Figuren sind durchweg liebevoll angelegt, auch wenn es sich nur um Nebenfiguren handelt. Neben Andy Weber, Iras Freund, gibt es da z. B. noch die beiden alten Damen Tante Friedchen und Tante Sophie, die Ira mit Rat und vielen Informationen zur Seite stehen, aber auch Koko, Taxifahrerin und Freundin, die in den Mordfall mit hineingezogen wird. Und nicht zuletzt oben bereits erwähnten Hund Tante Erna.

    Es werden so einige falsche Fährten gelegt, wenn es auch naturgemäß keine so rasante Entwicklung gibt wie bei einem Thriller. Die Enthüllungen, die Ira im Laufe der Geschichte aufdeckt, überraschen jedoch immer wieder.
    Lediglich das Ende ist etwas zu ausführlich und langatmig geraten. So wird noch einmal die gesamte Auflösung in einem Gespräch mit den alten Tanten wiederholt, obwohl man doch eigentlich schon (fast) alles weiß. Das hätte man etwas besser lösen können.

    Solide Leseleistung der Sprecherin Vera Teltz, die mich im Laufe des Zuhörens sogar mit dem Dialekt der Region versöhnt hat. Eigentlich mag ich solche dialektische wörtliche Rede gar nicht. Sie ist schwierig zu lesen und meiner Ansicht unnötig. Lokalkolorit kann auch anders vermittelt werden.
    Hier war es aber recht unaufdringlich und auch auf wenige Personen beschränkt – da passte es. Ich habe keinen Vergleich zum gedruckten Buch, aber vorgelesen ist es natürlich auch leichter zu verstehen, als wenn man beim Lesen über seltsame Formulierungen stolpert und erst nachdenken muss, was das eigentlich heißen soll. (So geht es mir nämlich gerade bei dem Buch, das ich im Moment lese – stört in meinen Augen den Lesefluss.)

    Im November erscheint bereits der zweite Teil „Sonntags Tod“ mit Ira Wittekind. Ich werde auf jeden Fall dabei sein und wahrscheinlich auch wieder zum Hörbuch greifen.

    Fazit: Ira Wittekinds erster Auftritt konnte mich wirklich begeistern. Selten habe ich mich bei einem Lokalkrimi so wohl gefühlt. Ein ruhiges, aber spannendes Hörvergnügen.

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    printbalancevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Interessante Geschichte, hat Spaß gemacht zuzuhören!
    Mordkapelle von Carla Berling

    Inhaltsangabe:

    In dem Hörbuch geht es um den Apotheker Ludwig Hahnwald- der am Mittwoch, den 27. August tot in der Friedhofskapelle im Mooskamp aufgefunden wurde. Der 78-jährige verbrannte bei lebendigem Leib in seinem Rollstuhl, nachdem er mit einem Brandbeschleuniger übergossen und anschließend angezündet wurde. 

    Ira Wittekind, die Lokalreporterin bei der Zeitung "Tag 7", die nicht unweit vom Tatort wohnt wird sofort mit der Berichterstattung beauftragt. Da sich zum Zeitpunkt des Anschlags alle Anwohner auf dem Remermarkt  befanden, gibt es keine Zeugen zum Tathergang. Bei Ira Wittekind's Recherchen im Umfeld des Opfers stellt sich heraus, dass sich Hahnwald vom Sturz einer Treppe einen Beckenbruch zugezogen hat, von dem er sich nie mehr vollständig erholt hat. Seit diesem Zeitpunkt ist er auf den markanten gelben Rollstuhl als Fortbewegungsmittel angewiesen.

    Desweiteren war Ludwig Hahnwald bei den Dorfbewohnern sehr beliebt und angesehen, sodass sich niemand ein Motiv für diese schreckliche Tat ausmalen konnte. 

    Ira Wittekind findet durch ihr smartes Auftreten schnell Gehör bei Ludwigs dritter Ehefrau und auch seiner leiblichen Tochter Betty. Diese erzählen ihr unschöne Dinge, sodass das idyllische Familienleben- das nach Außen hin immer vorgelebt wurde nur ein Schein war, den Ludwig Hahnkamp war ein wahrer Kontrollfreak. 

    Je weiter die Journalistin in den Fall vordringt und regelmäßig Bericht erstattet, desto mehr fühlt sich der Täter von ihr in die Enge getrieben. Mit Drohungen, Aufschlitzen ihres Autoverdecks und Telefonterror, versucht der Täter Ira Wittekind vor weiteren Ermittlungen abzuschrecken. Doch als Ira in einen Autounfall verwickelt wird ist es nicht sicher, ob sie jemals wieder in ihr Leben zurück findet und den Täter stellen kann....

    Eigene Meinung:

    Dieses Hörbuch ist Ira Wittekind's 4. Fall. Da ich vorher noch nie etwas von der Autorin gehört habe, war es für mich ein absolutes Muss, dieses Hörbuch mir näher anzuschauen. Der Einstieg fiel mir sehr leicht, da immer wieder Details von der Lokalreporterin erwähnt werden, sodass es sich anfühlte, als wäre dies ihr 1. Fall. 

    Die Leserin Vera Telz hat mit ihrer leicht rauchigen Stimme den Dialekt und auch die Mentalität von Nordrhein-Westfalen wunderbar nachgeahmt, sodass die Kultur und das Auftreten der Protagonisten toll harmoniert haben. Die Geschichte selbst war sehr interessant, auch wenn dem Ende zu - durch die Verknüpfung der Motive -  schnell klar war, wer der Mörder ist. 

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    tootsy3000s avatar
    tootsy3000vor einem Jahr
    Wenn eine Reporterin ermittelt .....

    Uiuiui, es beginnt schon recht spannend mit den letzten Minuten, die der schöne Ludwig dort in der Kapelle noch zu leben hat! Ein toller Einstieg in diesen Landkrimi, mit dem ich gar nicht gerechnet hatte! Vera Teltz erzählt in einer recht ruhigen Art, mit einer angenehmen Stimme, einen durchwegs gut strukturierten und auch spannenden Krimi. Mit Ira Wittekind, die Lokalreporterin, hat man auch mal eine etwas andere Ermittlerin. Sie macht keine Polizeiarbeit im herkömmlichen Sinne. Sie interviewed vielmehr die Hinterbliebenen des Todesopfers und kommt so der ein oder anderen Ungereimtheit auf die Spur. Spannend macht es die Tatsache, dass jeder aus dem privaten Umfeld des schönen Ludwig, als Täter in Frage kommen könnte. Man hat also auch als Zuhörer einiges zum Raten, Grübeln und Regergieren. Polizeiliche Ermittlungen, wie man sie normalerweise kennt, kommen allerdings überhaupt nicht vor. Es gibt zwar einen Hauptkommissar, der ab und zu zu Rate gezogen wird, für die Handlung selber spielt dieser aber keine Rolle.

    Die Handlung punktet vor allem durch seine überraschenden Wendungen, die durch Iras Recherchen immer wieder eine neue Richtung einschlagen. Auch sie selber begibt sich damit unwissend in höchste Gefahr. Der Krimi spitzt sich im Verlauf der Geschichte immer weiter zu und wird immer packender, aber auch übertriebener. Am Ende gab es nicht nur einen übertriebenen Höhepunkt, sondern auch noch einen zweiten bombastischen Showdown. Da zog die Autorin dann noch einmal alle Register.

    Mordkapelle ist glaube ich der zweite Fall, der sympathischen Reporterin. Für mich war es das erste Buch der Autorin. Trotzdem kam ich gut mit dem Wissen über Ira und ihr Leben klar, ohne den ersten Band zu kennen.

    Das Cover passt zur düsteren Stimmung in der Kapelle. Ob es zur Landschaft Westfalens passt kann ich nicht beurteilen. Persönlich hätte ich es eher weiter nördlich gesehen.

    Mein Fazit:

    Ein kurzweiliger, aber durchaus spannender Krimi der etwas anderen Art. Durch die Reporterin bekommt man einen ganz anderen Blick auf die Verdächtigen. Das Fehlen der polizeilichen Ermittlungen störte mich überraschenderweise nicht, auch wenn ich mir bei der ein oder anderen Aktion Polizeipräsenz erwartet hätte.

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    walli007s avatar
    walli007vor einem Jahr
    Der schöne Ludwig

    Die Journalistin bei Tag 7 Ira Wittekind möchte auch einmal frei haben und so ist geplant, auf den Rehmer Markt zu gehen, eine kleine Kirmes im beschaulichen Bad Oeynhausen. Wie so oft kommt es jedoch anders. Die nahegelegene Friedhofskapelle am Mooskamp brennt und natürlich begibt sich Ira wie es der Beruf verlangt an den Ort des Geschehens. Was erst ein mysteriöser Brand zu sein scheint, entpuppt sich schnell als schlimmeres Verbrechen. In der Kapelle wird eine Leiche gefunden, die offensichtlich verbrannt ist. Hierbei soll es sich um den schon älteren und beliebten Apotheker Ludwig Hahnwald handeln. Für ihre Zeitung berichtet Ira Wittekind von den Ereignissen.


    Jeder Mensch hat eine Geschichte, nicht immer ist es eine schöne Geschichte, doch beginnt man nachzufragen, wird man häufig herausfinden, dass hinter einer vermeintlich normal unauffälligen Fassade doch mehr verborgen sein kann. Eine Reporterin, die nicht auf die Lösung eines Falles beschränkt ist, kann sich Zeit nehmen, einem Menschen nahe zu kommen. Und so macht sich Ira Wittekind auf, Ludwig Hahnwalds Geschichte zu entdecken. Allgemein beliebt war der ältere Herr, doch auch Schicksalsschläge musste er erleiden. So ist sein Sohn an einer Erkrankung verstorben und auch seine erste Ehefrau verstarb früh. Nun hinterlässt er eine Witwe, die um etliches jünger ist als er. Und je weiter Ira recherchiert, desto mehr Details aus dem Leben des Apothekers erfährt sie.


    In ihrem vierten Fall kommt die Journalistin Ira Wittekind einem ganz erstaunlichen Geschehen auf die Spur. Denn wer soll schon einen Grund haben, ein angesehenes Mitglied der Gemeinde vom Leben in den Tod zu befördern. Erst ruhig doch mit dem Fortschreiten der Ermittlungen immer spannender entwickelt sich die Recherche. Hinter der Fassade steckt mehr als man ahnt, das Leben des Apothekers war turbulenter und einige Charakterzüge werden ans Licht gefördert, die es durchaus erschweren den schönen Ludwig sympathisch zu finden. Umso sympathischer wirken dagegen die resolute Ira Wittekind und ihr Freund Andy. Und noch einige andere liebenswerte Charaktere sind in Iras Umgebung zu entdecken. Lediglich ein Nebenstrang lenkt etwas von der fesselnden Geschichte ab, was aber sicher beabsichtigt ist. Auch im schönen und beschaulichen Bad Oeynhausen ist man vor Verbrechen nicht gefeit. Mit feinem Lokalkolorit beschreibt die Autorin die Ereignisse und dies wird durch die wunderbare Lesung von Vera Teltz noch unterstrichen, ohne dabei zu übertreiben.


    Ein sehr gelungener Kriminalroman, mit dem die Lokalreporterin Ira Wittekind, die die Leser sofort für sich einnimmt, einem größeren Publikum vorgestellt wird.


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    Sowie ersichtlich werden wird zumindest auch der erste Band der Reihe demnächst im Heyne-Verlag veröffentlicht, der zweite und dritte Band sind bei Graufisch Medien erschienen. 

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    Zsadistas avatar
    Zsadistavor einem Jahr
    Rezension zu "Mordkapelle"

    Ein beschaulicher Abend auf dem Land. Doch so beschaulich ist er bei näherer Betrachtung gar nicht. Ira Wittekind, Journalistin unterwegs für die Zeitung „Tag 7“ bekommt einen brandheißen Tipp. Sofort macht sie sich auf den Weg zur Friedhofskapelle. Diese steht lichterloh in Flammen. Und darin wurde eine Leiche im Rollstuhl gefunden.

    Nachdem Ira anfängt, die Hinterbliebenen zu interviewen kommt sie schnell hinter einige Ungereimtheiten. Und dann ist dann noch dieser Internet Blogger, der immer einen Schritt im Voraus Bescheid weiß und alles postet. Irgendein Geheimnis hütet doch die verschworene Gemeinschaft und Ira lässt nicht locker.

    „Mordkapelle“ ist ein Krimi aus der Feder der Autorin Carla Berling. Ich hatte das Buch als Hörbuch genossen. Gelesen wurde es von Vera Teltz.

    Die Stimme der Sprecherin fand ich sehr angenehm. Ich habe ihr gerne gelauscht. Sie hat ihre Aufgabe wirklich sehr gut gemacht.

    Der Krimi selbst hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ständig hatte ich eine andere Person in Verdacht.

    Die Personen selbst waren alles sympathisch und ich mochte sie. Die Story hatte zwar jetzt nicht den rasanten Spannungsbogen, wurde aber immer runder. Dauernd standen neue Verdächtige auf dem Plan.

    Ira war auch nicht nervig. Oft gehen mir diese Reporter ziemlich auf die Nerven, Ira jedoch war genau richtig. Zumindest im gekürzten Hörbuch fand ich alles sehr passend.

    „Mordkapelle“ ist jetzt natürlich nicht der blutrünstige Thriller, auch nicht der an den Nerven zerrende Krimi und es fehlen hier auch die kaputten Ermittler Existenzen. Aber gerade deswegen hat mir der Krimi so gut gefallen. Es ist schön, dass hier wieder Hauptpunkte auf Fragen, kombinieren und denken gelegt wurde. Und das auf die Ecken Sex, Bettgeschichten und kaputte Existenzen hier komplett verzichtet wurde.

    Ich kann das Buch als wirklich schönen Krimi weiter empfehlen. 

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