Mordkapelle

von Carla Berling 
4,0 Sterne bei29 Bewertungen
Mordkapelle
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

ChattysBuecherblogs avatar

Spannung und gute Unterhaltung. Was will man mehr !?

Schmusekatze69s avatar

Reportern denkt eine unglaubliche Tat auf...... spannend bis zum Schluss

Alle 29 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Mordkapelle"

Ein malerischer Sommerabend auf dem Land. Als die Lokalreporterin Ira Wittekind zur brennenden Friedhofskapelle in Rehme gerufen wird, findet sie ein schauriges Szenario vor: In der Ruine steht ein Rollstuhl vor dem Altar, der Mann darin ist tot. Es handelt sich um den angesehenen Apotheker Ludwig Hahnwald, allen bekannt als der schöne Ludwig. Ira Wittekind beginnt zu recherchieren. Dabei stößt sie auf ein dichtes Geflecht aus Lügen, Intrigen und verratener Liebe. Und auf ein grauenhaftes Unrecht, das vor vielen Jahren begangen und nie gerächt wurde.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453419964
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:10.04.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 10.04.2017 bei Random House Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne12
  • 4 Sterne10
  • 3 Sterne4
  • 2 Sterne1
  • 1 Stern2
  • Sortieren:
    Lovinbooksworlds avatar
    Lovinbooksworldvor 4 Monaten
    Guter Krimi für gemütlichen Abend

    Inhaltsangabe:
    Ein malerischer Sommerabend auf dem Land. Als die Lokalreporterin Ira Wittekind zur brennenden Friedhofskapelle in Rehme gerufen wird, findet sie ein schauriges Szenario vor: In der Ruine steht ein Rollstuhl vor dem Altar, der Mann darin ist tot. Es handelt sich um den angesehenen Apotheker Ludwig Hahnwald, allen bekannt als der schöne Ludwig. Ira Wittekind beginnt zu recherchieren. Dabei stößt sie auf ein dichtes Geflecht aus Lügen, Intrigen und verratener Liebe. Und auf ein grauenhaftes Unrecht, das vor vielen Jahren begangen und nie gerächt wurde.

    Meine Meinung:
    Dies ist mein erstes Buch von Carla Berling gewesen. Normalerweise lese ich eine solche Art Krimis nicht gerne, aber ich muss sagen, dass ich positiv überrascht war. Ich fand es zur Abwechslung sehr schön, dass es um keinen Ermittler ging, sondern um eine Zeitungsredakteurin.
    Clara Berling hat es, trotz gerade mal rund 400 Seiten, geschafft allen Protagonisten Tiefe zu verleihen und auch Landschaften sehr bildlich zu beschreiben. Leider hatte ich das empfinden, dass das Buch zwischendrin sehr langatmig war und Geschehen abgeflacht ist und etwas ausgeschlachtet wurde, um eine gewisse Seitenzahl zu erreichen. Dennoch war mir bis zum Ende nicht klar wer der Täter war und die Erklärung und auch die Logik hinter dem Ganzen waren sehr nachvollziehbar. 

    Alles in allem ein guter Krimi für einen verregneten Abend! 

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Guter Krimi für einen verregneten Abend!
    Zu empfehlen!

    Inhaltsangabe:
    Ein malerischer Sommerabend auf dem Land. Als die Lokalreporterin Ira Wittekind zur brennenden Friedhofskapelle in Rehme gerufen wird, findet sie ein schauriges Szenario vor: In der Ruine steht ein Rollstuhl vor dem Altar, der Mann darin ist tot. Es handelt sich um den angesehenen Apotheker Ludwig Hahnwald, allen bekannt als der schöne Ludwig. Ira Wittekind beginnt zu recherchieren. Dabei stößt sie auf ein dichtes Geflecht aus Lügen, Intrigen und verratener Liebe. Und auf ein grauenhaftes Unrecht, das vor vielen Jahren begangen und nie gerächt wurde.

    Meine Meinung:
    Dies ist mein erstes Buch von Carla Berling gewesen. Normalerweise lese ich eine solche Art Krimis nicht gerne, aber ich muss sagen, dass ich positiv überrascht war. Ich fand es zur Abwechslung sehr schön, dass es um keinen Ermittler ging, sondern um eine Zeitungsredakteurin.
    Clara Berling hat es, trotz gerade mal rund 400 Seiten, geschafft allen Protagonisten Tiefe zu verleihen und auch Landschaften sehr bildlich zu beschreiben. Leider hatte ich das empfinden, dass das Buch zwischendrin sehr langatmig war und Geschehen abgeflacht ist und etwas ausgeschlachtet wurde, um eine gewisse Seitenzahl zu erreichen. Dennoch war mir bis zum Ende nicht klar wer der Täter war und die Erklärung und auch die Logik hinter dem Ganzen waren sehr nachvollziehbar.

    Alles in allem ein guter Krimi für einen verregneten Abend! 

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Rufinellas avatar
    Rufinellavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Das ist mal ein überaus kurzweiliger Krimi mit interessanten Wendungen und spannenden Ereignissen. Zum in einem Rutsch durchlesen.
    Gemordet wird überall

    ... auch in einer kleinen Kapelle. Und besonders gruselig noch dazu.
    Ohne sich zu verkünsteln oder in absurde Konstrukte zu verlaufen, erzählt Carla Berling nach und nach die Ereignisse, die zu dem Mord sowie einem Mordanschlag auf die Protagonistin Ira geführt haben. Alles erscheint mir folgerichtig, ich konnte keine Brüche feststellen.
    Die handelnden Personen, egal ob an vorderster Front oder als Begleitung, sind so lebendig dargestellt, jede mit ihrer ganz eigenen Persönlichkeit, so als würde man solche Personen selbst kennen - in der Familie, in der Nachbarschaft, am Arbeitsplatz ... Meine liebsten Nebendarstellerinnen sind die beiden alten Tanten. Die hätte ich am liebsten aus dem Buch gepflückt und mit heimgenommen. In jeder Familie sollte es solche Tanten geben.

    Die Aufklärung ganz zum Schluß zeigt noch einmal, wie viele verschiedene Fäden ineinander gelaufen sind, wie mehrere Menschen mit ihren eigenen Unzulänglichkeiten und Fehlern zu mehreren Verhängnissen beigetragen haben. Und wie Zeit dabei keine Rolle spielt. Auch wenn etwas vermeintlich lange vorbei ist, ist es eben doch nicht vorbei.

    Dieses Buch kann ich nur wärmstens empfehlen - ich freue mich schon auf einen weiteren Band mit diesen sympathischen Darstellern.

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    Annabeth_Books avatar
    Annabeth_Bookvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein total spannender Krimi, den man nicht mehr aus der Hand legen will
    Mordkapelle


    Klappentext:

    Der schöne Ludwig brennt. 
    Die Familie schweigt.
    Ira Wittekind ermittelt.

    Bad Oeynhausen. An einem malerischen Sommerabend brennt die Friedhofskapelle nieder. Als die Lokalreporterin Ira Wittenkind am Tatort ankommt, findet sie ein schauriges Szenario vor: In der Ruine steht ein Rollstuhl vor dem Altar, der Mann darin ist tot. Es handelt sich um den angesehenen Apotheker Ludwig Hahnwald, allen bekannt als der schöne Ludwig. Ira Wittenkind beginnt zu recherchieren. Dabei stößt sie auf ein grauenhaftes Unrecht, das vor vielen Jahren begangen und nie gerächt wurde.

    Autorin:

    Carla Berling ist verheiratet und lebt mit zwei Söhnen und ihrem Mann in Köln. "Mordkapelle" ist ihr erster Wittenkind-Roman bei Heyne. Bevor sie mit schreiben begann, arbeitete sie jahrelang als Lokalreporterin und Pressefotografin. 


    Inhalt:

    Es klingt zunächst harmlos, den als Ira nach Bad Oeynhausen fährt denkt sie zunächst, das sie über die abgebrannte Friedhofskapelle berichten soll, bis sie auf eine Leiche stößt.
    War es Mord oder Selbstmord?

    Erster Satz:

    NEIN.

    Die Meinung von meiner Mama

    Ich habe mich sehr gefreut als ich gehört habe, das ich dieses Buch von Heyne Verlag zugeschickt bekommen habe. 
    Als es ankam, war klar das Cover passt wie die Faust aufs Auge, obwohl ich finde, das ich das gerillte jetzt nicht unbedingt gebraucht hätte, da das Cover auch so wunderschön ist.
    Nun zum Inhalt
    Als ich begonnen habe zu lesen hat es mich sofort gefesselt, sodass ich es innerhalb von 3 Tagen gelesen hatte, da es so spannend war, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen wollte.
    Das Buch ist sehr flüssig zu lesen, sodass es wirklich Spaß macht es zu lesen.
    Die Charakteren gefallen mir auch sehr gut, den ich hatte das Gefühl das ich sie schon seit Ewigkeiten kenne und nicht erst seit diesem Buch.
    Auch der Schluss hat mir sehr gut fallen und es ist klar das es definitiv nicht das letzte Buch von der Autorin sein wird.




    Kommentieren0
    78
    Teilen
    Flatters avatar
    Flattervor einem Jahr
    super spannend

    Über die Autorin:

    Carla Berling lebt in Köln, ist verheiratet und hat zwei Söhne. Bevor sie Bücher schrieb, arbeitete sie jahrelang als Lokalreporterin und Pressefotografin. Sie tourt außerdem regelmäßig mit ihrer Comedyreihe Jesses Maria durch große und kleine Städte (Quelle: Verlag)


    Zum Inhalt: Klappentext

    Ein malerischer Sommerabend auf dem Land. Als die Lokalreporterin Ira Wittekind zur brennenden Friedhofskapelle in Rehme gerufen wird, findet sie ein schauriges Szenario vor: In der Ruine steht ein Rollstuhl vor dem Altar, der Mann darin ist tot. Es handelt sich um den angesehenen Apotheker Ludwig Hahnwald, allen bekannt als der schöne Ludwig. Ira Wittekind beginnt zu recherchieren. Dabei stößt sie auf ein dichtes Geflecht aus Lügen, Intrigen und verratener Liebe. Und auf ein grauenhaftes Unrecht, das vor vielen Jahren begangen und nie gerächt wurde.


    Meine Meinung:

    Der Apotheker Ludwig Hahnwald, auch der schöne Ludwig genannt, wird tot in der Kapelle in Bad Oeynhausen gefunden. Er sitzt im Rollstuhl und ist verbrannt. Die Lokalreporterin Ira Wittekind beginnt zu recherchieren. Wie konnte der allseits beliebte Ludwig so einem Verbrechen zum Opfer fallen? bei ihren Recherchen stößt Ira auf so einige Ungereimtheiten. Sein Sohn starb an einer Krankheit und auch seine erste Frau verstarb früh. Ludwig Hahnwald hatte einige Charakterzüge, die ihn alles andere als sympathisch erscheinen ließen. Aber ihn im Rollstuhl anzuzünden, dazu gehört schon eine Menge Hass. Es kommen immer mehr Puzzelteile ans Licht. Toll geschriebener Krimi, bei dem der Leser gefordert ist mitzuraten. Die Hauptfiguren sind authentisch beschrieben und der Schreibstil der Autorin ist mitreißend. Über die Verwandtschaft musste ich so manches Mal schmunzeln. Ira Wittekind ist eine taffe Reporterin, die sich nichts gefallen läßt. Das hat mir besonders gut gefallen.


    Cover:

    Düstere Farben und bedrohlich wirkendes Bild. Passt perfekt zur Geschichte.


    Fazit:

    Klasse Geschichte, die ich nur weiterempfehlen kann.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    thenights avatar
    thenightvor einem Jahr
    Mordkapelle

    Inhalt:
    Die Journalistin Ira Wittekind ist gemeinsam mit ihrem Freund eigentlich auf dem Weg zum Rehmer Markt, als der Anruf einer Freundin die Pläne zunichte macht. In einer Kapelle wurde ein Toter gefunden der in seinem Rollstuhl verbrannte. Wie sich später herausstellte handelt es sich bei dem Toten um den allseits beliebten Apotheker Ludwig Hahnwald, allgemein auch der Schöne Ludwig genannt.

    Meine Meinung:
    Carla Berlin schreibt in kurzen knappen Sätzen, daran musste ich mich erst gewöhnen. Die kurzen Sätze gaben mir ein hohes Lesetempo vor, so das die Seiten nur so dahin flogen. Und es muss erwähnt werden, das Mordkapelle zwar das erste Buch der Autorin ist, das im Heyne Verlag erschienen ist, es aber schon 3 Vorhängerbände rund um Ira Wittekind gibt und dazu muss ich sagen, das ich oft das Gefühl hatte mir würden Informationen fehlen um einen echten Bezug zu den Protagonisten aufzubauen. Die Örtlichkeiten hingegen konnte ich mir als *Einheimische* recht gut vorstellen.
    Der Kriminalfall ist spannend, wie so häufig reichen das Motiv weit in die Vergangenheit und Ira kommt dem Täter während ihrer Recherche gefährlich nah.
    Das Buch hat mich wirklich gut unterhalten und ich gebe gern ein Leseempfehlung.

    Kommentieren0
    5
    Teilen
    abuelitas avatar
    abuelitavor einem Jahr
    Neues und mehr von Ina Wittekind


    Verwirrend war, dass ich schon Bücher von und mit der Reporterin Ina Wittekind gelesen habe und es von daher nicht ganz verstanden habe, dass dies der erste Band sein soll. AHHHH – der erste in diesem Verlag erschienene Band – na denn. Aber was soll so etwas? 

    Ein malerischer Sommerabend auf dem Land. Als die Lokalreporterin Ira Wittekind zur brennenden Friedhofskapelle in Rehme gerufen wird, findet sie ein schauriges Szenario vor: In der Ruine steht ein Rollstuhl vor dem Altar, der Mann darin ist tot. Es handelt sich um den angesehenen Apotheker Ludwig Hahnwald, allen bekannt als der schöne Ludwig. Ira Wittekind beginnt zu recherchieren. Dabei stößt sie auf ein dichtes Geflecht aus Lügen, Intrigen und verratener Liebe. Und auf ein grauenhaftes Unrecht, das vor vielen Jahren begangen und nie gerächt wurde…

    Mit viel Humor und auch spannend geschrieben, wenn ich auch nicht so recht an die absolute Untadeligkeit der Hauptperson glauben mag. Ja doch, in diesen Büchern schon, aber real würde das wohl ein ganz klein bisserl anders aussehen…

    Viel Familiengeschichte ist wieder dabei, mehr  als die eigentliche Krimihandlung ausmacht. Und von daher fand ich es schon immer ein bisschen daneben, diese Art von Büchern als Krimi bezeichnen. Nur, wie sonst? Einfach nur Roman? 


    Ach, imgrunde ist das doch auch egal – mir hat es gefallen  und das ist doch die Hauptsache...*g*

    Kommentieren0
    17
    Teilen
    detlef_knuts avatar
    detlef_knutvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannender Krimi mit sehr vielen Fäden, die zum Ende alle gelöst werden, den ich sehr gern empfehle.
    der Ludewig, der Ludewig ...

    Im Ostwestfälischen wird die verbrannte Leiche eines Apothekers in der Kirche gefunden. Wer sich hinter der Leiche verbirgt, wird schnell anhand des Rollstuhls klar. In einer Kleinstadt ist bekannt, wer im Rollstuhl fährt. Ludwig war ein angesehener Bürger und Förderer der Stadt, überall beliebt und Feinde konnte sich keiner für ihn vorstellen. Aber es war offensichtlich, dass es sich nicht nur um einen Unfall handelte.

    Ira, eine Journalistin der ortsansässigen Tageszeitung, beginnt zu ermitteln. Nicht, um den Fall aufzuklären, denn dafür liegt die Zuständigkeit die Kripo. Aber um fundierte Artikel für Ihren Arbeitgeber abzuliefern. Sie musste und wollte einen Schmierenschreiber von einem Online-Magazin Paroli bieten. Der veröffentlichte nur reißerische Sätze, die jeder mit einem Fragezeichen endeten, basierend auf wenigen Informationen aus einer dubiosen Quelle.

    Berling hat ein unterhaltsames Ensemble an Figuren für diese Roman zusammengestellt. Neben der Protagonistin Ira gehört deren Freund Andy dazu, ihre beiden Tantchen, die statt eines Kaffees lieber ein Likörchen trinken, ihre Freundin Coco, eine Taxifahrerin, die ebenso rasant Informationen beschaffen kann wie sie Taxi fährt, ihr Chef, ein Kommissar und ein Hund. Mit etwas Dialekt der Tantchen werden die Dialoge westfälisch aufgepeppt. Das macht Spaß und lässt den Leser auf den nächsten Auftritt diese Figuren hoffen.

    Das besonders Schöne an dem Roman ist der sehr vertrackte, ausgeklügelte Plot. Über weite Strecken wird der Leser auf angenehme Weise in die Irre geführt. Nur sehr schwer kann ein Faden losgelassen werden. Die Leser können denen der Figuren gut folgen, führen aber zu keinem Ergebnis. Zumindest nicht bis zum großen Showdown. Da wendet sich plötzlich alles. Wie aus dem Nichts, aber dennoch sehr plausibel, tauchen neue Figuren und Theorien auf, um die Klärung des Kriminalfall zum Abschluss zu bringen. Einfach klasse!

    Spannender Krimi mit sehr vielen Fäden, die zum Ende alle gelöst werden, den ich sehr gern empfehle.

    © Detlef Knut, Düsseldorf 2017

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Anjaxxxs avatar
    Anjaxxxvor einem Jahr
    Der schöne Ludwig macht es spannend...

    Da hat es der schöne Ludwig aber wirklich spannend gemacht....

    Der Prolog hat mich gleich mal fast umgehauen. Ludwig lässt kurz seine Gefühle an sich vorbeiziehen und kämpft um sein Leben. Hilfe scheint zu nahen....


    Auch der Einstieg in die Geschichte war von Anfang an spannend und nach und nach lernt man schnell sämtliche wichtige Protagonisten kennen. Hauptkern in diesem Buch und wichtigste Person ist allerdings Ira, ohne sie wäre das Buch gar nicht denkbar. Hier hat die Autorin eine ganz starke, interessante und unheimlich tolle Protagonistin erschaffen. Soviel Biss, Humor und Köpfchen wie Ira in ihren Handlungen zeigt, haben mich hier Seite für Seite mitgerissen. Mit allem Mitteln will sie wissen warum Ludwig, der stets großzügig schien, so qualvoll ums Leben gekommen ist. Die Ermittlungsarbeit der Polizei rückt hier in den Hintergrund, die meiste Zeit liest man über die Recherchen Iras.

    Schnell haben sich ganz viele Fragen ergeben. Was war mit Rosie? Warum macht sich jedes Familienmitglied irgendwie verdächtig? Welche schlimme Sache muss vor vielen Jahren geschehen sein? Vor allem aber: was führt der Steinhauer im Schilde?

    Ganz schnell war für mich klar, das jeder irgendwie ein Motiv hatte, was mir das Rätseln um den Mörder natürlich nicht erleichtert hat. Ich hatte hier alle 20 Seiten eine andere Person in Verdacht! Ganz toll wie es der Autorin gelungen ist den Leser immer wieder aufs neue in die Irre zu führen. Schritt für Schritt erfährt man etwas über die früheren Jahre, aber auch hier kann man Anfangs nur spekulieren was denn geschehen sein könnte. Als dann am Ende nach und nach die Aufkläung folgte, war ich nicht nur einmal überrascht.

    Mehrere Schockmomente und auch die Drohungen gegen Ira, haben mir richtig Angst gemacht. Langweile kam hier auf keiner Seite auf, denn ein Ereignis und eine unerwartete Wendung jagte die nächste.

    Das Ende hat mir gut gefallen, auch hier gab es noch die eine oder andere Überraschung und was ich immer besonders gut finde, es wurde alles genau und lückenlos erklärt, so das für mich wirklich keine Frage mehr offen blieb. Ganz toller Kriminalroman! Vielen Dank für das Lesevergnügen!

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Themistokeless avatar
    Themistokelesvor einem Jahr
    Mordkapelle

    Cover und Klappentext:

    Eine einsame Kapelle auf weiter Flur. Irgendwie passt dieses Bild zum Titel einfach sehr gut und auch, wenn es vielleicht nicht direkt den Gegebenheiten im Buch entspricht, mir gefällt dieses Cover ausgesprochen gut. Was ich auch richtig genial finde, man aber am Bild gar nicht direkt merkt, dieses etwas Düstere, das Cover etwas verschwommen erscheinen lassende, was man an ihm irgendwie erkennen kann, ist auch haptisch zu erspüren, wenn man das Buch in den Händen hält. Es hat allgemein eine sehr raue Oberfläche dadurch, die ich persönlich sehr angenehm empfinde. Zumal dies auch einfach mal ein bisschen etwas anderes ist.

    Auch der Klappentext macht einfach nur neugierig, verrät vielleicht schon ein bisschen zu viel des Guten, was aber nicht zwingend schlimm ist, da keine Details genannt sind. Neugierig war ich aber sofort, was jemand getan haben muss, damit ihm ein solcher Tod beschert wird.

     

    Inhalt/Idee:

    Für mich nichts vollkommen neues, aber doch nicht so häufig vorkommendes bei einem Kriminalroman, dass die Protagonistin weder bei der Polizei noch Detektiv, sondern Reporter ist. Von daher aber eine Abwechslung, die ich sehr schön finde. Auch, dass Ira eher ungewollt etwas zu dicht an den Täter heran gerät und damit auch ins Fadenkreuz desjenigen kommt, finde ich sehr stimmig. Es ist eindeutig eher ein sehr ruhiger Krimi, der von vielen Recherchen geprägt ist, was mir auch sehr zusagt. Vor allen Dingen auch wie Ira an die Informationen kommt, finde ich immer wieder spannend gemacht. Obwohl es mich teilweise wundert, dass die Reporter wirklich so nah von den Angehörigen an sich heran gelassen werden. Die Aufklärung des Falls hätte ich so zunächst nicht erwartet. Vielen Aspekten kommt man mit jeder Erkenntnis Iras immer näher, aber gerade der letztendliche Schluss ist dann doch noch spannender geworden, als ich ihn erwartet hätte. Vor allen Dingen aber was wirklich hinter Ludwig Hahnwald und seiner Vergangenheit steckt, einfach spannend, interessant und erschreckend.

     

    Aufbau und Schreibstil/Umsetzung:

    Es ist nicht der erste Band rund um Ira Wittekind und das merkt man auch ein wenig. Die Charaktere und manche Örtlichkeiten werden deutlich so beschrieben, dass man sie eigentlich schon kennen sollte und sie nur dem Neuling noch bekannt gemacht werden. Gut in dem Sinn, dass man schnell in die Geschichte hinein kommt. Ansonsten merkt man einfach, dass es ein irgendwie doch deutlich anderer Stil ist, ob ein Mordfall durch einen Polizisten oder einen Reporter bearbeitet wird. Dabei ist in meinen Augen extrem gut dargestellt an welche Informationen Ira überhaupt kommen kann und mit welchen Mitteln. Gerade die Darstellung dieser Einschränkungen und auf welche Ideen sie kommt, finde ich sehr gelungen. Ein wenig überzogen vielleicht, wie extrem sie an dem Fall dran ist und wie sehr ihr Freund Andy auch manchmal darunter leiden muss. Einfach spannend und interessant geschrieben.

     

    Charaktere:

    Ich mag Ira, auch wenn ich ihren Arbeitseifer an mancher Stelle ehrlich nicht nachvollziehen konnte, sie mir manchmal vielleicht auch ein bisschen zu hohe Risiken eingegangen ist. Ihre beste Freundin, die Taxifahrerin, finde ich einfach nur den Knaller, denn sie bringt eindeutig ein wenig frischen Wind in alles, ebenso wie die beiden Tanten von Andy, die mit auf dem Hof Eskendor leben, einfach zwei Unikate sind, die ein solches Buch einfach super gebrauchen kann. Die zwei sind irgendwie knuffig, vor allen Dingen, wie sie immer wieder erstmal ein Schnäpschen trinken wollen. Einfach alle rund um Eskendor sind im Grunde sehr sympathische Charaktere, selbst die, die wirklich eine kleine Rolle spielen.

    Die Familie rund um Ludwig Hahnwald finde ich einfach nur extrem interessant und auch die Facetten hinter den einzelnen Charakteren sind sehr gelungen. Man beginnt auch sehr schnell Sympathien und Unsympathien zu entwickeln, die einen immer mehr zu einem oder dem anderen tendieren lassen, wer wohl hinter dem Mord stecken könnte. Allgemein sehr gelungene Charaktere.

     

    Fazit:

    Ein Krimi, der mal ein wenig anders ist, was die Ermittlerin angeht, da sie den Fall ja eigentlich gar nicht unbedingt lösen müsste, sondern es aus eigenem Ansporn tut und das vielleicht auch ein bisschen zu intensiv. Vor allem das Gespinst aus Lügen und Beziehungsgeflechten im Haus Hahnwald finde ich einfach nur klasse beschrieben und bringt gut Spannung in diesen Krimi. Und mit den Bewohnern auf Eskendor und Iras Privatleben wird es zudem noch ein wenig aufgelockert. Für mich einfach eine sehr angenehme Mischung, die viel Spaß beim Lesen macht.

    Kommentieren0
    10
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks