Gelungenes Krimidebüt
von scrittore
Kurzmeinung: Menschliche Tragödien, ausweglose Lagen und folgerichtig Mord und Selbstmord. Carla Berling verknüpft die tragischen Ereignisse, die auf si
Rezension
Menschliche Tragödien, ausweglose Lagen und folgerichtig Mord und Selbstmord. Carla Berling verknüpft die tragischen Ereignisse, die auf sich unter anderem auf einem Hof im Sauerland zutragen mustergültig und hält die Spannung dieses Krimis immer aufrecht. Keine Effekthascherei oder ein vom Leben gezeichneter Ermittler werden bemüht. Die Personen sind liebevoll und mit großer Einfühlsamkeit detailliert gezeichnet, man leidet mit ihnen mit. Das ist kein herkömmlicher Nullachtfünfzehn Krimi, sondern ein sauber gezeichneter Handlungsbogen, der auch ohne großes Blutvergiessen auskommt und die menschlichen Tragödien, die sich hier abspielen glaubhaft abbildet und aufdeckt. Der Film spielt sich dem Leser im Kopf ab. Man fiebert mit der symphatischen Reporterin Ira mit, die den Tod ihrer Freundin recherchiert und lernt nebenbei die Örtlichkeiten kennen. Ein gelungenes Krimidebüt der Autorin Carla Berling, man darf gespannt auf eine Fortsetzung sein.
