Carla Buckley Die Luft, die du atmest

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Inhaltsangabe zu „Die Luft, die du atmest“ von Carla Buckley

Soll ein fremdes Kind sterben, damit die eigenen überleben?Die Vogelgrippe ist ausgebrochen. Sie tötet jeden Zweiten, der infiziert ist. Die betroffenen Städte werden unter Quarantäne gestellt. Inmitten des um sich greifenden Chaos versucht Ann, ihre beiden Töchter zu beschützen. Als ihr Ex-Mann Peter auftaucht, im Schlepptau eine hübsche Assistentin, nimmt sie die beiden widerwillig auf. Die Situation verschärft sich, als ein Wintersturm die Stromleitungen beschädigt. Kein warmes Wasser, keine Heizung, keine Verbindung zur Außenwelt. Keine Hoffnung auf Rettung. Um sie herum sterben die Nachbarn. Eines Tages kommt Anns beste Freundin Libby mit ihrem sechs Monate alten Baby Jacob. Durch die Tür hört Ann Libby flehen: »Ich bin krank, bitte nehmt Jacob auf, er hat die Grippe schon gehabt. Er hat überlebt.« Wird sie die Tür öffnen? Ann steht vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens.Tanja Geke und Luise Helm verleihen dem Roman durch ihre Lesung eine spannend-eindringliche Atmosphäre.

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  • Rezension zu "Die Luft, die du atmest" von Carla Buckley

    Die Luft, die du atmest
    Jetztkochtsie

    Jetztkochtsie

    17. February 2011 um 09:29

    Ich denke bei diesem Hörbuch sollte man sich vorher sehr gut überlegen, was man erwartet, denn Erwartungen einen spannenden Weltuntergangsthriller zu hören, werden sicherlich enttäuscht werden. Dieses Buch beschreibt zwar eine kritische Ausnahmesituation, aber es werden dabei eher die Gefühle einer Familie beleuchtet, als der wirkliche Kampf ums Überleben dargestellt. Natürlich horten auch Ann und ihre Familie Vorräte, müssen sich gegen Plünderer zur Wehr setzen, Diebstähle hinnehmen und sich vor den Viren schützen, aber während sie all dies tun, haben sie auch ihre emotionalen Probleme zu bewältigen, ein nicht verarbeitetes Trauma aufgrund des Todes eines Kindes, die Trennung der Eltern, Schuldgefühle und vieles mehr. Es ist ein Buch, daß trotz der bedrohlichen Situation eher die leisen Töne anspricht und weniger auf große Knalleffekte setzt. Hier und da hätte ich mir ein wenig mehr Bezug auf die tatsächlich gefährliche Situation gewünscht, ab und an schienen mir die Figuren ganz vergessen zu haben, daß vor der Haustür der Grippetod lauerte. Auch handelte Ann als zentrale Figur leider nicht immer so logisch und zu ihrer Figur passend, daß es mich häufig störte und sie für mich zur Unsympathin wurde. Trotzdem ist es ein sehr starkes Buch, eines daß einem bewußt macht, wie unsicher unser Fortschritt ist, wie hilflos wir werden, wenn allein schon der Strom nicht mehr geht. Es hat mich tatsächlich so berührt, daß ich Batterien und Wasserkisten kaufen war, um wenigstens im Notfall ein wenig gerüstet zu sein. Der Epilog des Buches hat es für mich dann gerettet, dort werden all die Fragen beantwortet, die ich mir vorher immer wiederkehrend gestellt habe und im Nachhinein betrachtet, finde ich diese Auflösung der Geschichte auch ausgesprochen gelungen. Die beiden Sprecherinnen Tanja Geke und Louise Helm sprechen solide und gefühlvoll. Frau Geke gelingt es jeder der Figuren einen ganz eigenen Charme und eine eigene Stimme zu verleihen. Einziges wirklich großes Manko an diesem Hörbuch war die Plastikhülle, die so fragil gebaut ist, daß ich beim Wechseln der Cds ständig irgendein loses Teil in den Fingern hatte. Da bevorzuge ich dann doch Papphüllen, ganz eindeutig.

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