Carla Buckley In deiner Haut

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Inhaltsangabe zu „In deiner Haut“ von Carla Buckley

Die Schwestern Dana und Julie hatten seit Jahren keinen Kontakt. Nun ist Julie sterbenskrank, nur Danas Niere kann sie noch retten. Doch als Dana in ihre Heimatstadt zurückkehrt, ist Julie bereits tot. Im Haus ihrer Schwester ist Dana alles andere als willkommen, und bald hat sie das halbe Dorf gegen sich. Denn sie glaubt nicht daran, dass Julies Tod ein Zufall war. Was ist das für eine geheimnisvolle Krankheit, an der immer mehr Menschen in Black Bear sterben? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, und Dana wird klar, dass sie sich auch den Dämonen ihrer eigenen Vergangenheit stellen muss…

Ein Buch, dass nicht wirklich an die Erwartungen anknüpfen konnte, was wirklich schade ist.

— Kendra
Kendra

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  • Faszinierender Anfang, schwaches Ende

    In deiner Haut
    Marcuria

    Marcuria

    04. April 2013 um 21:47

    "Wie sollte man sich vor etwas schützen, das man nicht kommen sehen konnte?" (S.73) 16 Jahre ist es her, seit Dana Carlson ihrer alten Heimat Black Bear, Minnesota den Rücken zugekehrt hat. Sie lebte dort zusammen mit ihrer geliebten älteren Schwester Julie und niemand konnte so recht verstehen, weshalb sie eines Tages Hals über Kopf ohne ein Wort verschwand und nie wieder zurückkehrte. Als Dana aber nach all dieser Zeit einen Anruf von ihrer Nichte Peyton erhält und erfährt, dass Julie dringend eine Nierenspende benötigt, macht sie sich umgehend auf den Weg nach Black Bear. Dort findet sie heraus, dass Julie nicht die einzige ist, die in der näheren Umgebung an einer Nierenerkrankung leidet. Allen Widerständen zum Trotz beginnt sie nach der Ursache zu forschen... Der Beginn der Geschichte ist vor allem dadurch interessant, dass man zwar weiß, dass die Schwestern getrennte Wege gehen, aber lange im Dunkeln tappt, wie es überhaupt dazu kam. Die Geschichte um Dana und ihrer aus den Augen verlorenen Familie wird aus einer zweigeteilten Sichtweise erzählt: Zum einen begleiten wir Dana in der Gegenwart und erfahren auch mit der Zeit, wie es in der Vergangenheit zu dem großen Bruch kam, zum anderen erleben wir das aktuelle Geschehen aus Peytons Sicht. Die Rückblicke zeichnen nach und Nach ein Bild von den Hintergründen der beiden Schwestern, geben Antworten, werfen aber auch immer wieder neue Fragen auf, wodurch neue Spannung entsteht. Die klare Stärke von "In deiner Haut" ist die gelungene Charakterzeichnung. Gedanken, Gespräche und Gefühle der auftretenden Personen werden dem Leser offenbart und die Charaktere verhalten sich durchweg nachvollziehbar. Hierbei werden selbst starke Emotionen glaubhaft rübergebracht und regen zum Mitfühlen an. Probleme zwischen den Protagonisten sorgen schon früh für eine spannende Ausgangssituation und setzen den Fokus des Buches immer wieder auf das Zwischenmenschliche. Darüber hinaus versteht es die Autorin, die Umgebung eindrucksvoll zu gestalten. Mit zahlreichen knappen, aber einprägsamen Beschreibungen schafft sie gekonnt Bilder im Kopf des Lesers - sei es nun ein Apfelbaum, der den Himmel in zahlreiche blaue Rauten zerlegt, oder ein abrissreifes, staubiges Gebäude, in dem ein wenig vertrauenserweckendes Treppenskelett weilt. Ein schönes Extra sind die einleitenden Abschnitte in den Kapiteln, die aus Peytons Perspektive erzählt werden. Auf etwa einer Seite findet man hier zahlreiche faszinierende Informationen zum Meer und seinen Bewohnern. Bleibt einem anfangs der Zusammenhang zur Geschichte unklar, stellt sich schon bald heraus, dass Peyton fasziniert ist von der Meeresbiologie. Außerdem lassen sich viele der Fakten, speziell die geschilderten Eigenschaften unterschiedlichster Meeresbewohner, unmittelbar auf Situationen und Personen im Buch anwenden. Leider führen all diese vielversprechenden Ansätze mit der Zeit zu einem unglaubwürdigen und überspitzten Schlussteil, der im Vergleich zum restlichen Buch schlecht durchdacht scheint. Wie aus heiterem Himmel verrät eine Person die Lösung und setzt damit vollkommen grundlos und daher unglaubwürdigerweise seine Zukunft aufs Spiel. Zuvor aufgebaute Ansätze werden völlig fallen gelassen, obwohl sie in der weiteren Nutzung Spannung hätten aufbauen können. Und der abschließende Höhepunkt ist nicht nur völlig überspitzt, hektisch und knapp, sondern passt auch in keiner Weise zu der zuvor eher emotional ausgelegten Geschichte. Insgesamt erscheint das Buch mit seinen 480 Seiten auch um mindestens 100 Seiten zu lang, wobei im frühen Mittelteil kaum etwas passiert, während sich zum Schluss hin die Ereignisse regelrecht überschlagen. Zusammengefasst ist "In deiner Haut" also ein Roman, der sich durch seine starken Emotionen auszeichnet und sowohl sprachlich als auch inhaltlich zahlreiche gelungene Ansätze aufweist, letztendlich aber wegen der plötzlichen actionreichen Auflösung die zuvor aufgebauten hohen Erwartungen nicht erfüllen kann.

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  • Leider weder Familiendrama noch Ökothriller, sondern irgendwas dazwischen

    In deiner Haut
    Spatzi79

    Spatzi79

    01. April 2013 um 19:07

    Dana arbeitet als Abrissunternehmerin. Als nach einem Auftrag in den Trümmern des abgerissenen Hauses eine Leiche gefunden wird, steckt sie ganz schön in Schwierigkeiten. Ausgerechnet jetzt ruft ihre Nichte Peyton an und bittet sie, nach Hause zu kommen, da ihre Mutter, Danas Schwester Julie, schwerkrank ist. Dana macht sich auf den Weg nach Black Bear, die Kleinstadt, in der sie aufgewachsen ist und der sie vor 16 Jahren den Rücken gekehrt hat. Den Kontakt zu ihren alten Freunden und ihrer Familie hat sie vollkommen abgebrochen und offenbar nie einen Blick zurückgewprfen. So ist ihre Rückkehr auch nicht ganz einfach. Vor allem, weil sie Julie nicht mehr helfen kann. Doch sie stößt auf Hinweise, dass die Nierenerkrankung ihrer Schwester möglicherweise kein zufälliges Einzelschicksal war und beginnt, genauer nachzuforschen. Damit macht sie sich im Ort erst recht unbeliebt. Die Geschichte wird in abwechselnder Perspektive von Dana und Peyton erzählt. Die Peyton-Kapitel fangen dabei immer mit einem kleinen Exkurs zum Thema Meeresbiologie an, denn das möchte sie später einmal studieren. Zu Beginn fand ich diese Absätze eher langweilig und habe sie nur überflogen, später hat mich dann doch das Interesse gepackt und ich habe sie genauer gelesen, aber wirklich gebraucht hätte ich sie in der Geschichte nicht unbedingt. Immer wieder werden auch Rückblenden von Dana eingestreut, die nach und nach das Geheimnis aufklären, warum sie damals die Stadt verlassen und den Kontakt abgebrochen hat. Dem Leser sind einige dieser Details recht schnell klar, andere Fragen hingegen bleiben bis kurz vor Schluss offen. Ich muss gestehen, nach dem ersten Buch der Autorin Die Luft, die du atmest" hatte ich mir von In deiner Haut" etwas mehr erwartet. Das Cover ist denen der Jodi Picoult Bücher sehr ähnlich und die Geschichte geht auch mehr in deren Richtung, konnte mich aber weniger überzeugen. Es ist ein Buch der leisen Töne, leider wohl zu leise. Der recht reißerische Showdown am Ende passte dazu leider gar nicht und wirkte ziemlich aufgesetzt. Insgesamt habe ich mich ganz gut unterhalten gefühlt, aber so richtig packen konnte mich das Buch leider nicht.

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  • Rezension zu "In deiner Haut" von Carla Buckley

    In deiner Haut
    Kendra

    Kendra

    20. February 2013 um 18:32

    In deiner Haut von Carla Buckley ist ein emotionales Buch und beruht sehr stark auf der Zwischenmenschlichen Schiene.Hier steht natürlich die Trauer eines geliebten Menschen im Vordergrund und auch das langsame Wiedereinfinden in ein "vergangenes Leben" und dessen Erfahrungen, die langsam wieder in den verdrängten Erinnerungen der Protagonistin auftauchen. Dana, die am liebsten ihre Vergangenheit so gut wie es geht vergessen möchte, wird mit einem überraschenden Anruf von ihrer Nichte Peyton rasend schnell mit ihren alten Schatten konfrontiert, nachdem sie zurück in ihre "Heimatstadt" fährt. Der Grund für diese Entscheidung betrifft die Erkrankung ihrer Schwester, die jedoch bereits gestorben ist, bevor sie noch die Chance hatte sie zu sehen. Während sie nicht nur versucht diesen Verlust zu überwinden, näheren Bezug zu Peyton und dessen Vater aufzubauen, schlägt sie sich auch noch mit der Aufklärung der hohen Nierenerkrankungen der Menschen innerhalb der kleinen Stadt herum. Warum hatte ihre Schwester eine Liste mit all den Betroffenen gemacht? Und war ihr Verdacht, dass dies nicht mit rechten Dingen zu tun hat, wirklich begründet? Dana macht sich auf die Suche nach der Wahrheit und stößt bald schon auf heftige Kritik. Schließlich will niemand dass man das bekannte und wichtige Werk der Stadt anprangert, denn es ist der Hauptarbeitgeber von vielen Bewohnern. Doch Dana befürchtet dass die Mitarbeiter in Gefahr sind und lässt nicht locker....am Ende kommt es zu einem dramatischen Vorfall... --- Also um eins Vornweg zu nehmen, ich dachte eigentlich dass es sich hierbei um einen Thriller handeln würde, bzw. einige Thriller Momente beinhalten würde.....doch auf diese wartetet ich vergeblich^^ Irgendwie war das Buch für mich nicht wirklich überzeugend gewesen und irgendwie schleppte sich die Handlung leicht monoton vor sich hin. Ich hatte wirklich meine Mühe es zu lesen, da ich ich es öfters weggelegt habe. Auch dass die Kapitel jeweils aus den Sichtweisen von Dana und Peyton geschrieben wurden , konnte nicht so wirklich eine Abwechslung bescheren. Besonders die anfänglichen Wassergeschichten von Peyton die in jedem Kapitel von ihr beschrieben wurden, waren mir etwas zu anstrengend zu lesen und deswegen habe ich diese "für mich etwas unsinnigen Wasserlebensgeschichten" Erörterungen gekonnt ignoriert und überlesen. Ein Buch, dass nicht wirklich an die Erwartungen anknüpfen konnte, was wirklich schade ist. Es hatte sich soooo schön laut der Inhaltsangabe angehört, doch Spannung suchte ich vergeblich. Und auch das "packende und dramatische Ende" hat mich irgendwie völlig kalt gelassen. Irgendwie kam es mir nicht nur unpassend vor, sondern auch leicht fehl plaziert im Buch. Schade, der Ansatz war wirklich eine tolle Idee.

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