Mondscheinjunge

von Carla Buckley 
3,8 Sterne bei26 Bewertungen
Mondscheinjunge
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Positiv (16):
L

Tolles Buch 😍😍😍

Kritisch (5):
SophieNdms avatar

Langweilig, vorhersehbar, unnötiges Ende

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Inhaltsangabe zu "Mondscheinjunge"

Tyler Lattimore feiert seinen 14. Geburtstag, aber er weiß nicht, wie sich Sonne auf der Haut anfühlt – denn Tyler kann nur leben, wenn es dunkel ist. Licht fügt ihm unerträgliche Schmerzen zu und kann sogar tödlich sein. Er verbringt seine Tage in einem verschlossenen Zimmer, nur nachts wagt er sich nach draußen. Seine größte Leidenschaft ist seine Kamera, mit der er durch die Dunkelheit streift. Als ein Mädchen aus der Nachbarschaft plötzlich spurlos verschwindet, entdeckt Tyler bei einem seiner Ausflüge eine Spur, die geradewegs ins Unheil führt ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442486007
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:19.06.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 14.09.2015 bei Rubikon Audioverlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    musiclovers avatar
    musiclovervor einem Jahr
    Andere Erwartungen, aber ein mega tolles Buch.

    Im Einband steht geschrieben " Umgeben von Dunkelheit bringt er ein grausames Geheimnis ans Licht". Sofort war meine Neugier geweckt. Mein Kopf malte sich schon ein Meisterverbrechen/ einen Meistermord, wie es/er im Buche steht. Das Buch beginnt nicht direkt mit Spannung, aber auf so eine mitreisende Art und Weise, dass man schon nach wenigen Seiten das Gefühl hat mitten drinnen im Geschehen zu sein und die handelnden Personen genau zu kennen. Beim Lesen kam es mit immer wieder so vor, ich würde mit Tyler und seiner Familie in der Sackgasse wohnen und sie wären meine Nachbarn. Das Buch baut auf eine tolle Art und Weise die Spannung auf, auch wenn mich das Verbrechen am Ende doch ein wenig "enttäuscht" hat. Einfach aus dem Grund, weil meine Fantasie mit mir von vorn herein durchgegangen ist. Aber man kann das Buch nur in höchsten Tönen loben. Der Schreibstil der Autorin packt einen und fesselt einen an das Buch. Also zumindest ging es mir so.
    Und auch wenn ich das ganze Buch überaus gelungen finde hat mich das Ende am meisten berühert. Ich könnte mir keinen besseren Schluss für dieses Werk ausdenken. Nachdem ich das Buch zugeklappt hatte saß ich, wörtlich gesprochen mit offenem Mund da, und musste das erstmal "verdauen". Das Buch hat mich sprachlos zurückgelassen und meine Begeisterung nur noch mehr gesteigert.

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    buchbaron69s avatar
    buchbaron69vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: "Mehr als nur ein Psychologischer Spannungsroman"
    "Mehr als nur ein psychologischer Spannungssroman"

    Klappentext
    Umgeben von Dunkelheit bringt er ein grausames
    Geheimnis ans Licht.
    Tylor Lattimore feiert seinen vierzehnten Geburtstag, aber noch immer weiß er nicht, wie sich die Strahlen der Sonne auf seiner Haut anfühlen – denn er kann nur leben, wenn es dunkel ist. Licht fügt ihm unerträgliche Schmerzen zu und kann sogar tödlich sein. Er verbringt seine Tage in einem verschlossenen Zimmer, nur nachts wagt er sich nach draußen. Seine größte Leidenschaft ist seine Kamera, mit der er durch die Dunkelheit streift. Als Amy, ein Mädchen aus der Nachbarschaft, plötzlich spurlos verschwindet, gerät Tylors Leben in Aufruhr. Seiner Mutter, die sich unermüdlich um sein Wohlergehen kümmert, scheint der Vorfall sehr nahezugehen. Was war in dem sonst so ruhigen Wohnviertel passiert, dass Amy nicht mehr nach Hause zurückkehrte? Ausgerechnet Tylor sieht jetzt klarer als irgendjemand sonst und entdeckt eine Spur, die geradewegs ins Unheil führt …

    Die Autorin

    Carla Buckley wurde in Washington D.C. geboren. Sie verbrachte viele Jahre ihrer Kindheit in Lagos, Nigeria und Thailand. Nach ihrem Schulabschluss in Washington D.C. studierte sie Englisch, Kunst und Kunstgeschichte. Anschließend arbeitete Sie als Grafikerin und technische Redakteurin. Nach der Geburt ihres ersten Kindes, blieb sie zu Hause und begann mit dem Schreiben. Auf ihr Romandebüt "Die Luft, die du atmest" folgt 2013 "In deiner Haut".. Sie lebt mit ihrem Ehemann und den drei Kindern in Columbus, Ohio.

    Meine Meinung

    Story
    Der 14 jährige Tyler ist ein XP Kind. Nicht nur seine Familie, auch die Verwandten, Freunde und Nachbarn müssen versuchen Rücksicht zu nehmen, denn UV haltiges Licht ist für Tyler tödlich. Doch während Tyler von allen, insbesondere seine Mutter, behütet wird, kommt er mit seiner Krankheit recht gut zurecht. Nachts wenn alle schlafen schleicht sich Tyler aus dem Haus und geht seinem großen Hobby, der Fotografie nach. Als das Nachbarsmädchen Amy verschwindet, macht sich Tyler auf die Suche nach Antworten. Dabei weiß er nicht, dass die Antwort viel näher liegt als er zunächst geglaubt hat.

    Anmerkung XP-Krankheit
    Menschen mit XP-Krankheit sind allergisch gegen UV Strahlen. Nicht nur die Sonne auch Glühlampen, oder Autoscheinwerfer geben UV licht ab. Die Krankheit wird meist erst dann entdeckt wenn es schon zu spät ist. Es gibt kein Heilmittel, die meisten Patienten werden nicht älter als 20 Jahre.

    Schreibstil
    Die Geschichte wird aus der Sicht der einzelnen Charaktere erzählt. Der Leser bekommt so sehr anschaulich vermittelt wie jeder einzelnen mit der Situation umgeht.
    Insbesondere die Eltern werden sehr anschaulich dargestellt. Das Wissen, das ihr Sohn möglicherweise die nächsten sechs Jahre nicht überleben wird, die Schwester die zurückgestellt wird, aber auch Taylor, der so gar nicht unter seiner Krankheit und deren Einschränkungen leidet, sondern sich eine Welt geschaffen hat in der er erstaunlich gut klarkommt.

    Mein Fazit
    Psychologischer Spannungsroman steht auf dem Cover. Ich finde es ist eher ein Familiendrama. Die Umstände des Todes der kleinen Amy sind nur ein Thema des Buches. Der Leser erfährt bereits auf Seite 73 wer den Tod verschuldet hat , also 400 Seiten vor dem Ende. Es geht vielmehr darum, wie die einzelnen Protagonisten damit umgehen. Einen ebenso großen Teil des Buches nimmt die Krankheit von Taylors ein, welche Auswirkungen und Einschränkungen so eine Krankheit für alle hat .
    Das Buch stellte für mich ein Novum da. Noch nie habe ich erlebt, dass sich ein Charakter für den man zunächst Bewunderung empfindet in genau das Gegenteil verwandelt.
    Die Autorin veranschaulicht dem Leser sehr gut das Leben mit einem XP Kranken. Für die Umstände des Todes der kleinen Amy nimmt sie auch ein z.Z sehr aktuelles Thema auf. Sie versucht das durch einen weiteren Erzählstrang zu relativieren. Alles im allem ein sehr gut geschriebenes Buch. Das Thema XP-Kinder fand ich sehr gut und ich denke auch ohne Todesfall wäre das Buch genauso interessant gewesen .
    Ich vergebe fünf von fünf Sternen und eine absolute Leseempfehlung

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    heike_herrmanns avatar
    heike_herrmannvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Spannend erzähltes Familiendrama - auch wenn man die Auflösung sehr früh kennt, ist die Neugier geweckt, wie alles endet!
    Spannend erzähltes Familiendrama - auch wenn man die Auflösung sehr früh kennt....

    Kurzbeschreibung:


    Umgeben von Dunkelheit bringt er ein grausames
    Geheimnis ans Licht.

    Tylor Lattimore feiert seinen vierzehnten Geburtstag, aber noch immer weiß er nicht, wie sich die Strahlen der Sonne auf seiner Haut anfühlen – denn er kann nur leben, wenn es dunkel ist. Licht fügt ihm unerträgliche Schmerzen zu und kann sogar tödlich sein. Er verbringt seine Tage in einem verschlossenen Zimmer, nur nachts wagt er sich nach draußen. Seine größte Leidenschaft ist seine Kamera, mit der er durch die Dunkelheit streift. Als Amy, ein Mädchen aus der Nachbarschaft, plötzlich spurlos verschwindet, gerät Tylors Leben in Aufruhr. Seiner Mutter, die sich unermüdlich um sein Wohlergehen kümmert, scheint der Vorfall sehr nahe zugehen. Was war in dem sonst so ruhigen Wohnviertel passiert, dass Amy nicht mehr nach Hause zurückkehrte? Ausgerechnet Tylor sieht jetzt klarer als irgendjemand sonst und entdeckt eine Spur, die geradewegs ins Unheil führt …


    Meine Meinung:


    Am meisten hat mich bei diesem Roman die Thematik gereizt: die seltene Lichtkrankheit des vierzehnjährigen Tyler. Er verträgt keine UV-Strahlen, schon eine kleine Menge verbrennt seine Haut und/oder es bilden sich Krebstumore und die Gefahr, das er erblindet.  Er muss sein Leben, das nicht höher als 20 Jahre geschätzt wird, in der Dunkelheit verbringen. Durch spezielle Glühbirnen kann er sich wenigstens in seinem zu Hause recht sicher fühlen - oder nachts, wenn er mit seiner Kamera durch die Gegend streift.

    Diese Einblicke, auch, wie sich die Familie mit Tylers Krankheit arrangiert hat, waren sehr interessant. Es nimmt in der Geschichte zwar viel Raum ein, aber auch andere, daraus entstehende "Probleme" kommen nicht zu kurz. Sei es in der Beziehung der Eltern, die auch darunter leidet, weil Vater David in einer anderen Stadt arbeitet und selten zu Hause ist und Eve dies als Flucht ansieht. Mutter Eve scheint mit ihrer Fürsorge und Vorsicht Tyler manchmal scheinbar zu erdrücken und die sechzehnjährige Amy fühlt sich ganz oft unverstanden und zurückgesetzt. Und dann gibt es natürlich die ganz normalen Alltagsprobleme....

    Doch auch ganz oft scheint es zwischen den Zeilen durch, wie groß die Liebe jedes einzelnen zu Tyler ist, der selbst oft genug mit Schuldgefühlen zu kämpfen hat, weil sich schon immer alles und jeder nach ihm richten musste. Sie alle haben eine ganz besondere Beziehung, auch wenn sie es nicht immer zeigen können.

    Schon recht zu Anfang passiert ein großes Unglück - die elfjährige Nachbartochter Amy verschwindet. Zwar erfährt man die Auflösung prompt, aber es war trotzdem spannend zu lesen, wie der "Täter" mit dem Vorfall umgeht und innerliche Gefechte mit sich selbst ausführt. Die wechselnden Perspektiven zwischen Tyler, Eve, David und Amy machten dies noch interessanter, da man selbst die Wahrheit schon kennt, aber gespannt deren Ansichten und Gefühle beobachten kann.


    Fazit:


    "Psychologischer Spannungsroman" steht auf dem Cover - (Familien)Drama hätte auch sehr gut gepasst.
    Man darf keinen höchst spannungsgeladene Geschichte erwarten, denn zeitweise ist das Buch auch sehr einfühlsam, bewegend und zum Nachdenken anregend. Doch spannend und interessant war es allemal und ich kann es nur weiter empfehlen!






    Kommentare: 2
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    Federzaubers avatar
    Federzaubervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr fesselndes und spannendes Familiendrama!!! Hab mich überzeugt!!!
    Sehr fesselndes und spannendes Familiendrama!!! Hat mich überzeugt!!!



    "Er verbringt sein Leben in der Dunkelheit. 

      Und er hütet ein grausames Geheimnis. 
      Denn er sieht mehr als alle anderen..."

    Tyler ist 14 Jahre alt und verbringt seit seinem ersten Lebensjahr sein Leben in der Dunkelheit.  Er leidet an einer sehr seltenen Hautkrankheit, die absolut kein Sonnenlicht verträgt. Ein Sonnenstrahl könnte sein Tod bedeuten.  Er verbringt die Tage eingeschlossen in seinem Zimmer. Nur Nachts kann er mit höchster Vorsicht raus und streicht mit seiner Kamera in die Dunkelheit,  während alle anderen schlafen. Bis seine Nachbarsfreundin Amy spurlos verschwindet und sein Leben und das seiner Familie einen ganz anderen Lauf nimmt....

    Ein überaus gutes Buch!!!  Dass mir extrem gut das schwierige Leben mit dieser Krankheit erklären  konnte und die vielen Entbehrungen und Verzichte der Familie zeigen konnte.  

    Das Buch wird als psychologischer Spannungsroman vorgestellt.  Was ich durchaus zustimmen kann und auch so benennen würde.  Hierbei ist aber zu bemerken,  dass man aber kein Thriller erwarten sollte, denn das ist es absolut nicht. Es ist eher ein sehr fesselndes Familiendrama. 

    Das Buch war sehr ergreifend, fesselnd und für mich auf alle Fälle sehr spannend. Da Tylers Krankheit sehr selten ist, fand ich es sehr interessant einen Einblick in seinem Leben und seiner Familie zu bekommen und konnte es mir sehr bildlich vorstellen. Die Wendungen und Spuren der Geschichte fand ich sehr gelungen und psychologisch sehr gut durchdacht. Ebenso die Charaktere waren gut dargestellt und konnten mich in deren Handlungen und Gedanken überzeugen.  

    Das Buch konnte mich schon von den ersten Seiten an fesseln und mich in diesem Drama völlig eintauchen lassen.  Das Schicksal dieser Familie hat mich nicht kalt gelassen und hat mich zum Nachdenken gebracht. 

    Es hat mir wirklich sehr gut gefallen und möchte es auf alle Fälle 
    sehr empfehlen!!!  

    Kein Thriller,  aber wie das Buch schon sagt und wie ich finde,  ein sehr guter psychologischer Spannungsroman!!! :-)

    Note:  5/5

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    Bellexrs avatar
    Bellexrvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Fazit: Ein psychologischer Spannungsroman, der seinem Namen fast durchweg alle Ehre macht.
    Was geschah mit Amy?

    Zusammen mit seiner Mutter Eve und seiner 16-jährigen Schwester Melissa lebt der 14-jährige Tylor Lattimore in einer ruhigen Wohngegend. Sein Vater David arbeitet in Washington und kommt nur übers Wochenende nach Hause. Eine friedvolle, glückliche Idylle meint man, doch das täuscht. Tylor leidet an einer seltenen Lichtkrankheit, die UV-Strahlen verursachen schwerste Sonnenbrände auf seiner Haut und schädigen sie irreparabel, Menschen mit dieser Krankheit erleben selten das 20. Lebensjahr. So verbringt Tylor sein Leben in Dunkelheit, nur nachts traut er sich nach draußen. Seine große Leidenschaft ist das Fotografieren und als in seiner Straße die kleine Amy spurlos verschwindet, macht er eine entscheidende Entdeckung.

     

    Der Roman von Carla Buckley wird als psychologischer Spannungsroman beschrieben und dies ist er auch. Auch wenn die Spannung eher unterschwellig vorhanden ist, immer im Hintergrund lauert. Als Leser weiß man sehr früh, was in etwa mit Amy geschehen ist und wer möglicherweise Schuld am Tod des kleinen Mädchens trägt. Doch so ganz sicher kann man sich eigentlich bis zum Schluss dann doch nicht sein.

     

    Carla Buckley legt sehr viel Wert auf das Gefühlsleben ihrer Protagonisten. Im Vordergrund steht hier Tylor, der ein Leben in Dunkelheit führt und damit recht gut zurechtkommt. Oft erlebt man die Geschehnisse auch aus der Perspektive seiner überbesorgten Mutter Eve, die um ihren Sohn wie eine Löwin kämpft. Aber auch aus anderen Blickwinkeln schildert die Autorin die Ereignisse, welche sich binnen weniger Tage zutragen und das Leben der Bewohner der kleinen, ruhig gelegenen Straße für immer verändern wird.

     

    Die Stimmung des Romans ist durchgehend sehr bedrückend, bedingt durch das Verschwinden von Amy, die Ungewissheit darüber, was mit dem kleinen Mädchen geschehen ist, aber auch durch die Angst des einen oder anderen Mitwirkenden, der offensichtlich etwas zu verbergen hat.

     

    Die Story lebt durch ihre ausgefeilten Charaktere und die Ungewissheit, was schlussendlich mit Amy geschehen ist und wer nun für ihren Tod verantwortlich ist. Da sieht man gerne einmal über die eine oder andere Länge in der Geschichte hinweg.

     

    Fazit: Ein psychologischer Spannungsroman, der seinem Namen fast durchweg alle Ehre macht.

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    Kleine8310s avatar
    Kleine8310vor 3 Jahren
    Mondscheinjunge

    "Mondscheinjunge" ist ein Psychologischer Spannungsroman der Autorin Carla Buckley. In diesem Buch geht es um den Protagonisten Tyler Lattimore. Tyler hat eine Erkrankung, die ihn dazu zwingt das Sonnenlicht zu meiden, denn er kann nur im Dunkeln leben. Licht in jeglicher Form fügt ihm schreckliche Schmerzen zu und kann sogar zu seinem Tod führen. Sein größtes Hobby ist die Fotografie und Tyler liebt seine Kamera. Mit ihr streift er regelmäßig nachts durch die Nachbarschaft und beobachtet so die Menschen um ihn herum, fotografiert seltene, scheue Tiere und fühlt sich so den anderen ein bisschen näher. 

     

    Als Amy, ein Mädchen aus Tyler's Nachbarschaft eines Tages spurlos verschwindet, ändert sich nicht nur für Tyler einiges in seinem Leben. Seine seit jeher besorgte Mutter kümmert sich immer mehr um ihn und Amy's Verschwinden geht ihr sehr nahe. Keiner in dem scheinbar ruhigen Wohngebiet kann sich Amy's Verschwinden erklären, aber Tyler entdeckt schließlich eine Spur, bei der er mehr riskiert, als er zunächst ahnen kann ...

    Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr leicht gefallen. Carla Buckley schreibt angenehm flüssig und schnörkellos. Sie geht in diesem Buch sehr auf die Gefühle und Gedanken der Charaktere ein, was mir leider teilweise echt zuviel war. Die Spannung blieb so die meiste Zeit ziemlich auf der Strecke. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet worden, aber wirklich große Sympathien konnte ich für keinen von ihnen entwickeln. 

     

    Tyler's Erkrankung als Thema aufzugreifen fand ich interessant, aber nicht herausragend, da es auch viel um die Probleme der Eltern und ihre Eheprobleme ging, was mir die meiste Zeit viel zu langatmig war. Die Story um Amy's Verschwinden hatte mir leider zu wenig Raffinesse und sie war größtenteils auch sehr vorhersehbar. 

     

    "Mondscheinjunge" ist ein Spannungsroman, der für mich leider genau das häufig vermissen liess - die Spannung. Als Roman könnte er wohl mehr durchgehen, aber mir war die Story ansich leider häufig zu langatmig!

     

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Spannend, detailreich und doch nicht das was ich erwartet hatte.
    Kein Psychothriller im eigentlichen Sinne!

    Ein sehr interessantes Cover, das mich wirklich neugierig gemacht hat, zu sehen ist ein Haus und eine Art Hollywood Schaukel davor. besonders gut gefällt mir die Kombination aus schwarz und gelb, ein sehr guter Kontrast und sieht einfach genial aus im Bücherregal, ein richtiger Hingucker. Ich habe bisher noch nichts von der Autorin gelesen und auch nichts von ihr gehört. Der Klappentext hat mich sofort in seinen Bann gezogen und dieser erklärt auch den Titel, den ich sehr gelungen finde.

    Der Schreibstil ist flüssig, spannend und sehr detailreich. Die Kapitel sind angenehm unterteil, sodass man es gut zwischendurch lesen kann. Die Charaktere sind sehr detailreich beschrieben, wodurch man sich gut in sie hinein versetzen kann. Man ist gut in die Geschichte gekommen und ich war von Anfang an sehr neugierig. Tyler ist ein wirklich spannender Charakter, er hat es nicht leicht im Leben, durch seine Krankheit ist er gezwungen tagsüber im Zimmer zu bleiben um die Sonne zu meiden und kann nur nachts vor die Tür wenn alle anderen, in seinem Alter schlafen.

    Tyler fotografiert alles war er interessant findet, er hat sich dadurch ein Ventil geschaffen um wenigstens dadurch eine Aufgabe zu haben, etwas das ihm Spaß macht. Er versucht so normal wie möglich zu sein, was unter den gegeben Umständen, sehr schwierig ist. Besonders an Geburtstagen, die im großen Kreis gefeiert werden, mit Hüpfburgen, Grillpartys und Schwimmbad Ausflügen, kann er nicht mithalten. Seine Mutter versucht ihm das so gut es geht zu ermöglichen und so finden wir uns am Anfang der Geschichte zu seinem 14. Geburtstag ein.

    Auch die anderen Charaktere, seine Mutter, seine Schwester Melissa sind sehr sympathisch. Seine Mutter, die ihm versucht alles zu ermöglichen, damit sein Leben so normal wie möglich verläuft. Seine Schwester Melissa, mit der er früher jedes Geheimnis geteilt hat und nun abdriftet in eine schlechte Zukunft, immer öfter zum Alkohol greift und mehr und mehr rebelliert.

    Als seine 11 Jahre alte Nachbarin Amy verschwindet, kann nur Tyler den Hinweisen folgen, gerrät dadurch selbst in Gefahr und muss auch noch damit rechnen, das seine Schwester etwas mit dem Verschwinden zu tun hat. Bei alle dem begleitet man Tyler, es bleibt die ganze Zeit spannend und die Geschichte wirkt zu keiner Zeit langweilig.


    Fazit:

    Eine wirklich spannende Geschichte über einen außergewöhnlichen Jungen. Leider gibt es aber auch etwas zu meckern, auf der einen Seite verspricht es ein spannender Psychothriller zu sein, in der Umsetzung erinnert es jedoch eher an einen Mix aus Psychothriller und Familiendrama. Das könnte etwas verwirren, wirkt sich jedoch nicht allzu schlecht auf die Geschichte aus. Es könnte allerdings passieren, das man mit falschen Erwartungen an das Buch heran tritt und enttäuscht ist.

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    Line1984s avatar
    Line1984vor 3 Jahren
    Spannungsgeladen und nervenaufreibend!

    Meine Meinung:
    Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, die Thematik machte mich wahnsinnig neugierig und der Klappentext überzeugte mich völlig.

    Ich begann mit dem lesen und lernte Eve und Taylor kennen.
    Eines wurde mir recht schnell klar, Taylor ist ein außergewöhnlicher Junge.
    Taylor verträgt kein Sonnenlicht und keine UV Strahlung, dieser Umstand zwingt ihn dazu den ganzen Tag in einem abgeschotteten Raum zu verbringen. Als er zu seinem 14 Geburtstag eine Kamera geschenkt bekommt, streift er Nachts durch die Gegend.
    Als plötzlich das Nachbarskind Amy verschwindet macht sich Taylor auf die Suche nach ihr....

    Der Schreibstil der Autorin ist etwas ganz besonderes, er wirkt fast poetisch, sie schreibt Wortgewandt und zog mich sofort in den Bann der Story.

    Die Thematik an sich fand ich schon wirklich klasse! Ich war gespannt wie es der Autorin gelingt diese auch umzusetzen.
    Nach dem lesen kann ich nun sagen, wow.
    Taylor ist ein ganz besonderer Charakter, eine schlimme Krankheit die fast immer tödlich verläuft bestimmt sein Leben.
    Nur die Nacht gehört ihm völlig allein.

    Die Charaktere sind authentisch und lebensnah gezeichnet.
    Taylor war mir sofort sympatisch und auch Eve schloss ich schnell in mein Herz.
    Sie opfert sich regelrecht auf für Taylor doch scheint ihr Mann David das nicht zu sehen. Er ist nur selten zu Hause und hält sich fast aus allen heraus.

    Die Handlung ist überaus spannend und nervenaufreibend.
    Ich bin förmlich durch die Seiten geflogen und ich habe mit Spannung die nächste Seite umgeblättert.
    Dieses Buch entwickelt bereits nach kurzer Zeit eine enorme Sogwirkung der man sich nicht entziehen kann.

    Dieses Buch ist ein Thriller der extra klasse, geschickte Wendungen und Wirrungen sorgen für Spannung.
    Die Ereignisse überschlagen sich und das Ende machte mich völlig sprachlos, dieses Buch ist völlig unvorhersehbar und ein absolutes Lesehighlight!

    Ich kann euch diesen Thriller also uneingeschränkt empfehlen!!!

    Fazit:
    Mit Mondscheinjunge ist der Autorin ein spannender und auch erschreckender Thriller gelungen der mich völlig überzeugt hat!

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    melli.die.zahnfees avatar
    melli.die.zahnfeevor 3 Jahren
    Ein sehr anderes Buch

    Umgeben von Dunkelheit bringt er ein grausames Geheimnis ans Licht. Tylor Lattimore feiert seinen vierzehnten Geburtstag, aber noch immer weiß er nicht, wie sich die Strahlen der Sonne auf seiner Haut anfühlen – denn er kann nur leben, wenn es dunkel ist. Licht fügt ihm unerträgliche Schmerzen zu und kann sogar tödlich sein. Er verbringt seine Tage in einem verschlossenen Zimmer, nur nachts wagt er sich nach draußen. Seine größte Leidenschaft ist seine Kamera, mit der er durch die Dunkelheit streift. Als Amy, ein Mädchen aus der Nachbarschaft, plötzlich spurlos verschwindet, gerät Tylors Leben in Aufruhr. Seiner Mutter, die sich unermüdlich um sein Wohlergehen kümmert, scheint der Vorfall sehr nahezugehen. Was war in dem sonst so ruhigen Wohnviertel passiert, dass Amy nicht mehr nach Hause zurückkehrte? Ausgerechnet Tylor sieht jetzt klarer als irgendjemand sonst und entdeckt eine Spur, die geradewegs ins Unheil führt …

    Dies ist mal ein sehr außergewöhnliches Buch, das ich regelrecht verschlungen habe. Die Geschichte ist von Anfang an klar, es zählt nur das drumherum, was die" Tat" in allen Beteiligten auslöst. Die Kapitel sind sehr klein und jeweils einem Protagonisten zugeordnen, wobei  Tylor natürlich sehr viel Raum bekommt. er leidet unter Xerosterma pigmentosum einer unheilbaren Krankheit. Sonnenlicht bzw UV Strahlung tötet ihn. So führt er ein völlig anderes Leben als andere Menschen. Ein wenig irreführend fand ich den Klappentext, da Tylor nicht so viel zum Geschehen aktiv beiträgt wie gedacht. er ist aufgrund seiner Erkrankung ganz klar der Mittelpunkt des Buches und des Denkens seiner Mutter aber mehr auch nicht.

    Durch die Erzählweise und die Geschichte  an sich ist dieses Buch sehr außergewöhnlich und ich kann es jedem empfehlen der pychologische Thriller mag ( die etwas " seichter" sind.)

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    B
    BlueOcean8519vor 3 Jahren
    Zieht sich leider ziemlich in die Länge...

    Klappentext:

    "Tylor Lattimore feiert seinen vierzehnten Geburtstag, aber noch immer weiß er nicht, wie sich die Strahlen der Sonne auf seiner Haut anfühlen – denn er kann nur leben, wenn es dunkel ist. Licht fügt ihm unerträgliche Schmerzen zu und kann sogar tödlich sein. Er verbringt seine Tage in einem verschlossenen Zimmer, nur nachts wagt er sich nach draußen. Seine größte Leidenschaft ist seine Kamera, mit der er durch die Dunkelheit streift. Als Amy, ein Mädchen aus der Nachbarschaft, plötzlich spurlos verschwindet, gerät Tylors Leben in Aufruhr. Seiner Mutter, die sich unermüdlich um sein Wohlergehen kümmert, scheint der Vorfall sehr nahezugehen. Was war in dem sonst so ruhigen Wohnviertel passiert, dass Amy nicht mehr nach Hause zurückkehrte? Ausgerechnet Tylor sieht jetzt klarer als irgendjemand sonst und entdeckt eine Spur, die geradewegs ins Unheil führt …"

    Meine Meinung:

    Die Handlung wird abwechselnd aus verschiedenen Perspektiven der Protagonisten bzw. der Tylors Eltern erzählt. Abgeteilt sind sie einmal in die aufeinanderfolgenden Tage und dann nochmal in einzelne Kapitel an dem Tag.

    Der Schreibstil der Autorin ist angenehm flüssig, ich konnte ihr stets gut folgen. Allerdings baut sich für meine Begriffe, für einen psychologischen Spannungsroman, viel zu langsam Spannung auf. Ich bin ganz ehrlich, mich hat das Buch erst sehr spät fesseln können. Es wäre wenn ich nicht darüber hätte schreiben sollen, sicher einiges der bisher wenigen Bücher gewesen, die ich nach der Hälfte weggelegt hätte. Es passiert einfach viel zu wenig, womit Spannung aufgebaut werden könnte, man wird auch nicht auf eine Fährte gelenkt während man liest.

    Interessant fand ich es von der Erkrankung Tylors zu erfahren und welche Einschränkungen er im Alltag alle in Kauf nehmen muss. Er scheint einen sympathischer Charakter zu haben, ist rücksichtsvoll, hilfsbereit und vor allem nimmt er seine Mum, auch in seinem Alter, größtenteils ernst. Auch die emotionale Verbundenheit zwischen ihm und seiner Mum fand ich toll und bewunderswert. Ich stelle es mir nicht leicht vor, seinen Alltag so auszurichten, dass es alles auf den UV- Schutz ausgelegt ist. Schön zu sehen fand ich es auch, dass Tylor trotz der enormen Belastung und seinem durch die Krankheit bedingten Verhalten, einige Freunde hat, die zu ihm halten. Es ist sicher eine große Herausforderung, wenn man nicht einfach seinen Hobbies nachgehen oder einfach zur Schule gehen, sich mit Freunden treffen kann.

    Leider hatte ich komplett andere Erwartungen an das Buch, die hier nur bedingt erfüllt wurden.

    Ich gebe daher nur 3 von 5 Sternen.

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