Carla Federico Der Traum von Meer und Wind

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Inhaltsangabe zu „Der Traum von Meer und Wind“ von Carla Federico

Die Bestseller-Autorin Carla Federico erzählt in diesem Roman spannend und packend von den Anfängen der Kreuzfahrt: 1891 bricht der Luxusdampfer 'Augusta Victoria' zu seiner ersten 'Lustreise' auf – eine Sensation! An Bord befindet sich auch die junge Mina mit ihrem Vater Wilhelm. Sie ist überwältigt von der Pracht und voller Vorfreude auf abenteuerliche Landausflüge mit ihrer besten Freundin Bethy, die mit ihren Eltern ebenfalls an der Reise teilnimmt. Doch zwischen den beiden Familien, die noch vor kurzem in Wilhelms Reederei eng zusammengearbeitet haben, ist die Stimmung seit einem großen Streit frostig. An dem Zerwürfnis droht auch die Freundschaft der Mädchen zu zerbrechen, und plötzlich liegt ein Schatten über dem Abenteuer Kreuzfahrt, das so verheißungsvoll begann …

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  • Rezensionen
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  • Eine spannende Unterhaltungslektüre

    Der Traum von Meer und Wind
    zauberblume

    zauberblume

    04. March 2017 um 17:33

    In ihrem neuesten Roman "Der Traum von Meer und Wind" nimmt aus die Autorin Carla Frederico mit auf eine abenteuerliche Reise. Sie entführt uns nach Hamburg und hier lernen wir ganz besondere Protagonisten kennen.Kurzbeschreibung: 1891 bricht der Luxusdampfer »Augusta Victoria« zu seiner ersten »Lustreise« auf – eine Sensation! An Bord befindet sich auch die junge Mina mit ihrem Vater Wilhelm. Sie ist überwältigt von der Pracht und voller Vorfreude auf abenteuerliche Landausflüge mit ihrer besten Freundin Bethy, die mit ihren Eltern ebenfalls an der Reise teilnimmt. Doch zwischen den beiden Familien, die noch vor kurzem in Wilhelms Reederei eng zusammengearbeitet haben, ist die Stimmung seit einem großen Streit frostig. An dem Zerwürfnis droht auch die Freundschaft der Mädchen zu zerbrechen, und plötzlich liegt ein Schatten über dem Abenteuer Kreuzfahrt, das so verheißungsvoll begann …Viel zu schnell ist dieses Abenteuer zu Ende gegangen. Das Buch hat mich von der ersten Zeile an gefesselt und nicht mehr losgelassen. Die Geschichte von Mina und Bethy ist packend und berührend und so voller Emotionen. Wir lernen die beiden als Kinder kennen, dürfen mit ihnen eine wunderbare Reise in ferne Länder unternehmen und erfahren auch, wie es den beiden 10 Jahre später ergeht. Für beide kein leichter Weg mit vielen Höhen und Tiefen. Begeistert war ich jedoch von der Lustfahrt, hier lernen wir die Anfänge der Kreuzfahrtschiffe kennen. Wenn ich die Augen schließe, befinde ich mich in Alexandria und Palermo und vielen anderen magischen Orten. Die Reise war hochinteressant. Doch irgendwie war ständige diese Spannung zwischen Mina und Bethy zu spüren. Der Schreibstil der Autorin ist einfach etwas ganz besonderes. Man kann sich alle Protagonisten so gut vorstellen. Allen voran Wilhelm, Minas Vater, ein äußerst unsympathischer Mensch, der Mina das Leben auch nicht leicht gemacht hat. Und dann Bethys Eltern, die in Hamburg ein neues Leben angefangen haben. Für mich ganz besondere Menschen. Und die Autorin hat alles so spannend verpackt, das ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte. Mich hat das Schicksal von Mina und Bethy berührt und es war wirklich hochinteressant, was aus ihrem Leben geworden ist. Eine Wahnsinnsgeschichte.Für mich ein absolutes Lesehighlight für unterhaltsame Lesestunden, bei denen man abtauchen und träumen kann. Das Cover ist für mich auch ein Hingucker, passt wunderbar! Selbstverständlich vergebe ich gerne 5 Sterne und freue mich schon auf den nächsten Roman der Autorin.

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  • Kreuzfahrtträume

    Der Traum von Meer und Wind
    Hobbylesen

    Hobbylesen

    29. February 2016 um 16:29

    Ein schöner Schmöker für Kreuzfahrt-Fans und alle, die es werden wollen, über die Anfänge der Kreuzfahrt, die eine deutsche Erfindung ist und damals "Lustreise" hieß. Die erste Fahrt auf der Augusta Victoria begann am 22.01.1891 in Cuxhaven und führte durch den Mittelmeerraum bis nach Jaffa (Tel Aviv) und erzählt die Geschichte der reichen Reedertochter Mina Ahlhusen aus Hamburg und Betty Borgmann, Tochter armer Auswanderer, die aus Südamerika nach Deutschland zurückkehrten und deren Vater eine Stellung in der Reederei Ahlhusen annimmt, um seine Familie zu ernähren. Im Laufe der Zeit gehen die Geschäfte der Reederei immer schlechter, da die große Zeit der Auswanderungsschiffe vorbei ist und aus der Not heraus die Idee von der "Lustreise" geboren wird. Wilhelm Ahlhusen will Auswanderungsschiffe in komfortable Schiffe für Lustreisen umbauen und das Ehepaar Borgmann die Landausflüge organisieren. Aber bevor alles soweit ist, trennt ein Zerwürfnis die Familien, die beide an der ersten Lustreise teilnehmen, sich aber so gut es geht aus dem Wege gehen. Da diese "erste Kreuzfahrt" von vielen Journalisten begleitet wurde, konnte die Autorin auf Quellenmaterial in Form von Reiseberichten und Fotografien zurückgreifen und so ein realistisches Bild aus der damaligen Zeit schildern. Die Reiseroute und die Beschreibungen der Landausflüge sind daher detailgetreu beschrieben. Mina Ahlhusen versucht später mit allen Mitteln die Reederei ihrer Familie zu retten und Werner und Alba Borgmann eröffnen das erste "Reisebuero" in Hamburg. Das Buch hat mich wirklich gut unterhalten und mir schöne Lesestunden beschert. Daher vergebe ich 5 Sterne.

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  • Die erste Kreuzfahrt

    Der Traum von Meer und Wind
    SiCollier

    SiCollier

    22. May 2015 um 12:34

    Man tut, was man tun muss und worin man am besten ist , und das nicht obwohl, sondern gerade weil es manchmal der schwerste Weg ist. (Seite 437) Meine Meinung Es ist nun nicht so, daß mich der Buchrückentext dermaßen angesprochen hätte, daß ich das Buch gleich hätte lesen wollen. Auch das Cover vermochte dies nicht, denn das Meer gehört nicht unbedingt zu meinen Träumen. Sehr schnell überzeugt hat mich dann jedoch eine Leseprobe, in der ich mich dermaßen fest las, daß ich unbedingt wissen wollte, was denn weiter im Buch geschehen würde. Die Autorin hat es also geschafft, mir ein Thema näher zu bringen, das mir eher fern liegt. Auch ist es ihr gelungen, durch ihre Erzählweise bei mir das Gefühl zu erwecken, tatsächlich im ausgehenden 19. Jahrhundert gelandet zu sein. Selbst die paar mir als zu modern erscheinenden Begriffe haben sich als zeitgenössisch richtig herausgestellt. Lustreisen, wie man eine Kreuzfahrt damals noch nannte, kenne ich nur aus dem Fernsehen, so war es interessant, einmal eine lesend und zudem in einer ganz anderen Zeit kennenzulernen. Allerdings beinhaltet das Buch deutlich mehr als „nur“ eine Kreuzfahrt, die rund ein Drittel des Buches ausmacht. Die Vorgeschichte erzählt, wie es zu dem Zerwürfnis zwischen den Familien kam, und im letzten Drittel erfahren wir, was in den Jahren nach der Lustreise geschieht. Der Autorin ist es dabei gelungen, mich ganz in den Bann des Erzählten zu ziehen. Schon nach jeweils wenigen Sätzen hatte ich das Gefühl, direkt dabei zu sein, mich nicht mehr im 21., sondern im 19. Jahrhundert zu befinden. Manches erschien mir dabei zwar relativ modern, ein Blick ins Nachwort sowie Erklärungen der Autorin an anderer Stelle zeigten jedoch, daß die Vergangenheit anscheinend moderner war, als man ihr bisweilen zugesteht. Meine Sympathien und Antipathien den beiden Hauptfiguren Mina und Bethy gegenüber hielten sich etwa die Waage, wobei das im Verlauf des Romans durchaus wechselte. Am Ende hat mir Bethy allerdings doch etwas besser gefallen bzw. konnte ich ihre Entwicklung besser nachvollziehen als die Minas. Was möglicherweise daran lag, daß ich das Buch in dieser Hinsicht als etwas zu kurz empfunden habe. Auch Tino, eine wichtige Nebenfigur, hätte für meine Begriffe mehr Raum verdient gehabt. Eine meiner heimlichen Lieblinge war jedoch Minas Großmutter Hedwig. Mit ihrer Bemerkung: "Ich muss gestehen, dass es mir ziemlich egal ist, wie das Licht erzeugt wird, solange es funktioniert." (S. 586) hatte sie mir letztlich, wenn ich das heutige "Lampenchaos" betrachte, aus der Seele gesprochen. Ihre etwas steife Art erklärt sich aus ihrer Herkunft, familiär wie zeitlich gesehen. Im Laufe des Buches kam bei mir sogar so etwas wie Mitleid für sie auf. Immerhin versucht sie, ihre Enkelin vor manchem, was sie selbst inzwischen als Fehler betrachtet, abzuhalten. Die Selbsterkenntnis, die sich dahinter verbirgt, ist ihr sicherlich nicht leicht gefallen. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen und etliche angenehme Lesestunden beschert. Das war zwar mein erstes, aber sicherlich nicht mein letztes Buch von Carla Federico. Kurzfassung Die Mischung aus Familiengeschichte, Abenteuer und Geschichte hat mich gut unterhalten.

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