Carla Federico Jenseits von Feuerland

(31)

Lovelybooks Bewertung

  • 37 Bibliotheken
  • 2 Follower
  • 0 Leser
  • 4 Rezensionen
(12)
(9)
(8)
(2)
(0)

Inhaltsangabe zu „Jenseits von Feuerland“ von Carla Federico

Punta Arenas, die südlichste Stadt der Welt. Hier kämpfen zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein können, um ihre Zukunft und ihre Freiheit –und um die Liebe: Emilia ist die Tochter von deutschen Auswanderern und flieht von zu Hause, nachdem sie ein dunkles, beschämendes Familiengeheimnis enthüllt hat. Die zurückhaltende Rita dagegen hat nur einen Wunsch: Sie will von den Chilenen als Weiße anerkannt werden, denn sie ist die Tochter einer Weißen und eines Mapuche und wird als Mischling brutal verfolgt. Im sturmgepeitschten Patagonien entscheidet sich das Schicksal der beiden Frauen …

Sehr schönes Buch, spannend, romantisch mit immer neuen Wendungen.

— Tanie
Tanie

Selten habe ich bei einem Roman so mitgefiebert. Die Charaktere sind fein herausgearbeitet und jeder ist auf seine Art uns Weise besonders.

— Hasi94
Hasi94

Stöbern in Romane

Mensch, Rüdiger!

Es zählt nicht, wie oft Du hinfällst. Es zählt nur, wie oft Du wieder aufstehst! Dieses Buch macht Spaß und Mut!

MissStrawberry

Und es schmilzt

Gutes, trauriges Buch.

Lovely90

QualityLand

Tolles & spannendes Buch, das ich weiterempfehlen kann. Leider etwas abruptes Ende.

Jinscha

Durch alle Zeiten

Ein heftiges Leben vor trügerisch idyllischer Bergkulisse

buchmachtkluch

Sweetbitter

Die Poesie der Gerichte und das Flair des Restaurants verschwindet im Drogen- und Alkoholrausch des Personals. Echt schade.

Josetta

In einem anderen Licht

Keineswegs nur für Frauen ist dieser einfühlsame Roman von Katrin Burseg.

Sigismund

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Du musst weiterleben…

    Jenseits von Feuerland
    abuelita

    abuelita

    26. February 2015 um 19:01

    Chile- Patagonien- Feuerland - Deutschland - - - und dazu zwei Frauen mit unterschiedlichen Schicksalen, das hörte sich sehr interessant und spannend an . Und hätte es auch durchaus sein können…. Punta Arenas, die südlichste Stadt der Welt. Hier kämpfen zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein können, um ihre Zukunft und ihre Freiheit –und um die Liebe: Emilia ist die Tochter von deutschen Auswanderern und flieht von zu Hause, nachdem sie ein dunkles, beschämendes Familiengeheimnis enthüllt hat. Die zurückhaltende Rita dagegen hat nur einen Wunsch: Sie will von den Chilenen als Weiße anerkannt werden, denn sie ist die Tochter einer Weißen und eines Mapuche und wird als Mischling brutal verfolgt. Im sturmgepeitschten Patagonien entscheidet sich das Schicksal der beiden Frauen…. Wie gesagt, die erste Hälfte des Buches fand ich auch ganz nett - aber dann zog es sich endlos hin: immer die fast gleichen Probleme, immer wieder mussten die Frauen gegen die gleichen Typen an-kämpfen, immer wieder und wieder von vorne dasselbe in grün…..ich bewundere mich selber, das ich das überhaupt durchgehalten habe bis zur 752.Seite….. 

    Mehr
  • Dramatisch, stürmisch, hochemotional

    Jenseits von Feuerland
    AmberStClair

    AmberStClair

    Klappentext: Punta Arenas, die südlichste Stadt der Welt. Hier kämpfen zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein können, um ihre Zukunft und ihre Freiheit –und um die Liebe: Emilia ist die Tochter von deutschen Auswanderern und flieht von zu Hause, nachdem sie ein dunkles, beschämendes Familiengeheimnis enthüllt hat. Die zurückhaltende Rita dagegen hat nur einen Wunsch: Sie will von den Chilenen als Weiße anerkannt werden, denn sie ist die Tochter einer Weißen und eines Mapuche und wird als Mischling brutal verfolgt. Im sturmgepeitschten Patagonien entscheidet sich das Schicksal der beiden Frauen … Dies ist der zweite Teil der Chile-Saga. Man kann die Bücher aber auch unabhängig lesen, weil sie in sich abgeschlossen sind. Hier wird die Geschichte von zwei Frauen erzählt, die ein schweres Schicksal haben. Einmal von Emilia, die Tochter deutscher Auswanderer und von dem Indianermädchen Rita. Aber sie meistern ihr Leben so gut, das sich alles zum guten wendet und jede von ihnen ihr Glück findet. Ein wunderbares Buch, das sehr spannend und fesselnd ist und einem zeigt wie deutsche Auswanderer dort leben. Auch die die Landschaftsbeschreibungen sind sehr eindrucksvoll beschrieben Empfehlenswert! 1.Teil Jenseits von Feuerland 2. Teil Im Land der Feuerblume 3. Teil Im Schatten des Feuerbaums

    Mehr
    • 4
  • Der Roman will einfach nicht mehr aus meinem Kopf verschwinden...

    Jenseits von Feuerland
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. September 2013 um 13:46

    [Klappentext]  "Punta Arenas, die südlichste Stadt der Welt. Hier kämpfen zwei Frauen um ihre Zukunft und ihre Freiheit - und um die Liebe: Emilia, die Tochter deutscher Auswanderer, flieht von zu hause, um einem dunklen Familiengeheimnis zu entkommen. Die zurückhaltende Rita dagegen hat nur einen Wunsch: Sie will von den Chilenen als Weiße anerkannt werden, denn sie ist die Tochter einer Weißen und eines Mapuche und wird als Mischling brutal verfolgt. im sturmgepeitschten Patagonien entscheidet sich das Schicksal der beiden Frauen." [Rezension] Der Roman spielt in Chile Ende des 19. Jahrhunderts. Er beginnt mit der Beschreibung der Flucht Ritas von ihrem Stamm. Die Ureinwohner Chiles, die so genannten Mapuchen, werden von den Weißen gejagt und sollen ausgerottet werden. Eines Tages wird auch Ritas Stamm angegriffen. Sie ist die Einzige die fliehen kann und läuft die ganze Nacht um ihr Leben. Irgendwann erreicht sie ein Dorf von Deutschen, die sich dort bereits vor einigen Jahren niedergelassen haben. Die Deutsche Emilia findet Rita. Vor Erschöpfung bricht Rita zusammen und Emilia nimmt sie mit nach Hause, wo sie von den Deutschen aufgepeppelt und gesund gepflegt wird. Nach und nach entwickelt sich eine Freundschaft zwischen den beiden jungen Frauen. Emilia zeigt Rita wie die Deutschen leben und weist sie in den Alltag ein. Emilia befindet sich zudem Mitten in den Vorbereitungen zu ihrer Hochzeit. Schon bald wird sie ihre große Liebe Manuel heiraten. Ihr Glück scheint perfekt... Doch eines Tages belauscht Emilia das Gespräch zweier Frauen aus ihrem Dorf und sie erfährt, dass sie und Manuel den gleichen Vater haben. Sie weiß, dass sie Manuel deswegen nicht heiraten kann. Die einzige Möglichkeit das Problem zu lösen sieht sie in einer Flucht. Also flieht sie einen Tag später mit Rita aus dem deutschen Dorf. Von jetzt an sind die beiden Frauen vollkommen auf sich gestellt, wobei Emilia sagt wo es lang geht. In einer Hafenstadt lernen sie einen Seefahrer kennen, der den beiden anbietet sie nach Punta Arenas mitzunehmen. Da Emilia nur so weit weg wie möglich möchte nimmt sie das Angebot dankbar an. Nach vielen Wochen erreichen sie Punta Arenas, doch sie sind noch lange nicht am Ziel angekommen. Im Gegenteil. Erst jetzt beginnt der Kampf ums Überleben. Rita muss sehr viel wegen ihrer Herkunft durchstehen. Und auch Emilia widerfährt dadurch immer wieder viel Leid. Was genau passiert, das möchte ich euch an dieser Stelle fairerweise noch nicht verraten... [Gedanken zum  Buch] Ich habe die gut siebenhundert Seiten verschlungen. Die Kraft, die Emilia an den Tag legt ist beeindruckend und inspirierend. Wir nehmen das Leben, welches wir heute führen dürfen als viel zu selbstverständlich hin und uns ist oft nicht bewusst, was wir haben. Für uns ist es normal Arbeit, Essen, ein Dach über dem Kopf zu haben. Emilia schuftet Tag für Tag hart, damit sie und Rita ein Bett, was zu Essen und ein wenig Lohn bekommen. Sie lässt sich von all den schweren Rückschlägen nicht unterkriegen. Sie kämpft weiter. Was bleibt ihr auch anderes übrig. Sie hat nicht so wie wir heute, die Qual der Wahl. Sie MUSS arbeiten, keiner schickt ihr Geld wenn sie arbeitslos ist. Ein Sozialstaat wie wir ihn haben ist purer Luxus. Ebenso, dass wir einen funktionieren Rechtsstaat haben mit Polizei die uns beschützen können. All das hätte insbesondere Rita damals gut gebrauchen können. Das Schicksal von Emilia und Rita motiviert mich noch heute aktiver zu sein, das Leben zu genießen und es Wert zu schätzen. In Deutschland leben zu können ist keine Selbstverständlichkeit. Genauso gut hätten wir in Afrika, Syrien oder Nordkorea geboren worden sein können. Sich das öfter mal bewusst zu machen, kann helfen das Leben etwas heller und freundlicher zu betrachten <3

    Mehr
  • Atemberaubendes Chile

    Jenseits von Feuerland
    Eliza08

    Eliza08

    11. August 2013 um 17:40

    Teil 2 der Chile-Saga Emilia, die Tochter deutscher Auswanderer, steht kurz vor ihrer Hochzeit mit ihrer Jugendliebe. Doch dann erfährt sie weniger Tage vor ihrer Hochzeit ein gut gehütetes Geheimnis, dass sie völlig aus der Bahn wirft. Sie ist verzweifelt und hat das Gefühl ihre ganze Welt stürzt ein. Wenige Tage zuvor hatte Emilia ein Mapuche-Mädchen völlig verstört nahe der Siedlung aufgelesen. Rita, wie sie sich fortan nennt, da sie ihren eigenen Namen aufgrund des brutalen Überfalls ihres Stammes vergessen hat, ist in diesem Moment der einzige Lichtblick für Emilia. Beide Frauen verlassen Hals über Kopf die Siedlung und fliehen an einen Ort, an dem sie die Vergangenheit, so hoffen sie, nicht einholen kann. Es verschlägt sie nach Punta Arenas, der südlichsten Stadt der Welt. Beide kämpfen hart um ihre Zukunft, doch das Schicksal schlägt auch ein zweites Mal unbarmherzig zu. Wird Emilia es schaffen die Schatten der Vergangenheit abzustreifen? Und wird Rita auch als „Rothaut“ ihren Platz in der Gesellschaft bekommen? Der zweite Teil der Chile-Saga von Carla Federico besticht vor allen Dingen durch seine Dramatik und seine Emotionen, hinzukommt das unvergleichliche Panorama Chiles, dass einen beeindruckt zurücklässt. Besonders schön fand ich, dass man noch einmal ein paar Figuren aus dem ersten Band begegnen darf und somit erfährt wie es ihnen mit ihrem Traum „Chile“ ergangen ist. Auch die Schreibweise Carla Federicos trägt zu einem rundum gelungenen Lesevergnügen bei, selten hat eine Autorin so anschaulich und plastisch eine einzigartige Landschaft beschrieben. Ein gelungener Roman, doch eine Kritik möchte ich hier äußern: Zum Ende hin waren es mir ein paar zu viele Schicksale und Wendungen, die den beiden Frauen das Leben erschwert haben. Teilweise wirkte es sehr konstruiert und absehbar, wie vor allen Dingen das „Happy End“ welches in gewisser Weise durch den Prolog vorweggenommen wurde. Nichtsdestotrotz liegt der dritte und letzte Band der Saga schon bereit und ich bin schon gespannt, wie es mit den Töchtern von Emilia und Rita wohl in Chile weitergehen mag. Wer sich für die Romane von Sarah Lark, Linda Belago, Carmen Lobato, Isabel Beto, Micaela Jary & Co. begeistern kann, wird auch auf jeden Fall Carla Federico mögen. Für Sie vielleicht die perfekte Einstimmung auf ihren Urlaub? Ich wünsche auf jeden Fall viel Vergnügen in Chile.

    Mehr