Carla Kalkbrenner Die Sonne über Berlin - Mordshitze

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Inhaltsangabe zu „Die Sonne über Berlin - Mordshitze“ von Carla Kalkbrenner

Ein schwerreicher Promi liegt tot in einer Hotelsuite und die Freitagsleiche noch auf dem Seziertisch. Kommissar Hardy Dahlberg - mittelgroß, mittelschwer, mittelblond - hat zu tun. Über Berlin brütet eine Mordshitze und Dahlberg kommt sich bald vor wie einer, der Luftballons für Bälle hält, mit denen er Tore schießen kann. Carla Kalkbrenner erzählt mit trockenem Witz von Menschen, die zu Mördern werden und denen, die ihnen auf die Schliche kommen. Carla Kalkbrenner - Geboren in Dresden, aufgewachsen mit Krimis und Altgriechisch, Abitur in Potsdam, Journalistikstudium in Leipzig, eine Doktorarbeit geschrieben und zwei Kinder bekommen, beim Fernsehen Architektur, Denkmalpflege und Satire beackert, mit einem Grimmepreis geehrt, Berlin nicht nur mit dem Fahrrad erforscht, fast pleite gemacht, wieder aufgerappelt und einen Krimi geschrieben. "Die Sonne über Berlin" ist der erste Krimi der Grimmepreisträgerin. "Ein herrlich skurriler Krimi" - schreibt die GALA und die Krimibuchhandlung HAMMETT - ".diese Autorin kann schreiben." "Ihre Sprache ist tough, treffend und witzig." - meint Krimipreisträger Ulrich Ritzel.

Abwechslungsreicher Krimi - flott erzählt!

— mabuerele

Ordentlicher Berlin-Krimi, aber unter dem hohen Tempo leidet die Story etwas.

— Gulan

spannender Regional-Krimi

— esposa1969

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  • Rasanter, adjektivgeladener Erzählstil mit harten, videoclipartigen Schnitten

    Die Sonne über Berlin - Mordshitze

    HHarthun

    "Trinkgeldpulli" tragende, "langgriedrige Wesen", die in "Seifenschaumhöhlen" tanzen, waschen, kreischen und entschwinden ... Inhaltlich geht es wie bei jedem Krimi um Mord, Schauplatz ist Berlin und es geht um Antiquitäten, Bau- & Subventionsbetrug, Drogen und was es in Berlin noch so alles gibt. Aber eigentlich ist der Verklappungstext und die eigentliche Rahmenhandlung eher nebensächlich. Mich hat der Schreibstil der Autorin von der ersten Minute an gefesselt, grandios! Halleluja, was für ein geiles Buch! Wundervoll virtuos, fast wie in einem Drehbuch. Es gibt keine richtigen Kapitel, keine Buchteile oder dergleichen, sondern nur gröbere Absätze. Die Sprünge zwischen den Absätzen erinnern mich an harte und schnelle Filmschnitte, ähnlich hektischer, modernerer Kinofilme, Musikvideos und vor allem Videospieltrailern. Ich ziehen den Hut, vor der Leistung der Autorin, dieses Tempo aufrecht zu erhalten, solange der Leser noch nicht genau weiß, worum es in dem Buch eigentlich geht. Ein Kaleidoskop an Fragen und Eindrücken, ganz so wie die Puzzelstücke, die auch die Ermittler erst einmal zusammensetzen müssen. Gegen Ende hin, wird das Buch etwas ruhiger und die Schnitte sind nicht mehr ganz so drastisch. Ein weiterer, großartiger Kunstgriff ist die Aneinanderreihung von Adjektiven um Sätze auslaufen zu lassen und natürlich Geschwindigkeit zu erzeugen. Das Buch ist nichts für reine Krimileser, sondern eher für Menschen die virtuose und vielleicht auch skurrile Erzählkunst mögen. So ein Buch hätte ich zu meiner Zeit gerne im Deutschunterricht besprochen. Das hätte sich wenigstens gelohnt. Als Deutschlehrer ist das Buch eine wahre Schatztruhe an Möglichkeiten.

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  • Leserunde zu "Die Sonne über Berlin - Mordshitze" von Carla Kalkbrenner

    Die Sonne über Berlin - Mordshitze

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein schwerreicher Promi liegt tot in einer Hotelsuite und die Freitagsleiche noch auf dem Seziertisch. Kommissar Hardy Dahlberg - mittelgroß, mittelschwer, mittelblond - hat zu tun. Über Berlin brütet eine Mordshitze, nichts ist, wie es scheint und Dahlberg kommt sich bald vor wie einer, der Luftballons für Bälle hält, mit denen er Tore schießen kann. Geboren in Dresden, aufgewachsen mit Krimis und Altgriechisch, Abitur in Potsdam, Journalistikstudium in Leipzig, eine Doktorarbeit geschrieben und zwei Kinder bekommen, beim Fernsehen Architektur, Denkmalpflege und Satire beackert, mit einem Grimmepreis für die Satiresendung "KAOS - Magazin für Alltag und Wahnsinn" geehrt, Berlin nicht nur mit dem Fahrrad erforscht, fast pleite gemacht und wieder aufgerappelt. "Die Sonne über Berlin - Mordshitze" ist Carla Kalkbrenners erster Kriminalroman. Liebe Krimifreunde,  ich lade Euch herzlich ein, an einer Leserunde zu meinem ersten Krimi teilzunehmen. Da ich auch zum ersten Mal in einem Internetforum teilnehme, kann ich nur hoffen, alles ordentlich zu bewerkstelligen. 20 Bücher sind im Topf und jetzt gucke ich mal, wie das mit der Leseprobe hinkriege.

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  • Mordshitze

    Die Sonne über Berlin - Mordshitze

    Postbote

    Oswald Tiefenbrock wird tot in einer noblen Hotelsuite aufgefunden, in Berlin bei fast über 30 C täglich. Er war fast 60 und er hatte eine 30 jährige Ehefrau,Namens Nicole. Er war in Immobiliengeschäfte verwickelt die nicht immer ganz Astrein geschäftlich über die Bühne gingen.Auch hatte er einen faible für kostspielige Antike Kunstgegenstände die er in seiner Villa reichlich presentierte. Noch eine unangenehme Geschichte haftet an Tiefenbrocks Familienleben. Er hatte ein Kind mit Nicole das leider verstarb und er seiner Frau immer wieder sagte: jetzt biste wieder frei und kannst wieder machen was du willst. Diesen Krimi fand ich vom Anfang her ganz gut und übersichtlicht aufgebaut, trotz seiner vielen Protagonisten. Die Ermittlungen über den Tod von Tiefenbrock laufen an. Hier in diesem Haupteil des Krimis war es mir nicht immer leicht den Handlungen zu folgen. Die Ermittler waren mir zu schnell von einem Ort zum anderen. Schon mal erschienene Protagonisten konnte ich von ihrem dasein nicht mehr zuordnen was die da für eine Rolle gespielt haben.Manche konnte ich bis zum Schluss nicht mehr zuordnen.Ich fand das hat die Spannung unterdrückt. Für mich zu Temporeich geschrieben. Es gab dann wieder Stellen denen ich gut folgen konnte und die klar und deutlich beim lesen verstanden wurden.Vor allem im Schlussteil, sozusagen, des Rätselslösungs wurde der Schreibstil für mich übersichtlicher. Die Idee des Krimis mit seiner Handlung und Thema fand ich auch gut gewählt, vor allem im hitzigen Berlin. 3 Punkte von mir, da könnte man noch Verbesserung wünschen.

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    • 2

    Arun

    09. March 2014 um 12:45
  • Leider nicht mehr als Mittelmäßig.

    Die Sonne über Berlin - Mordshitze

    LiberteToujours

    08. March 2014 um 18:51

    Ein bekannter Berliner Baulöwe ist tot - als Täter kommt eigentlich jeder in Frage. Seine Ehefrau, der eigene Sohn, natürlich die Ex und diverse Geschäftspartner. Parallel ermittelt die Kripo rund um den Protagonisten Hardy Dahlberg noch in einem anderen Mordfall - und die Hitze, die seit Tagen über Berlin brütet, macht die Sache auch nicht gerade angenehmer. Fangen wir mit den positiven Dingen an : Die Story ist anders - ich habe bereits unzählige Krimis verschlungen, aber etwas derartiges ist mir bisher noch nicht untergekommen. Auch unerwartete Wendungen hat dieser Krimi so einige zu bieten, spannend bleibt es also durchaus - irgendwie. Die Berliner Atmosphäre wurde von der Autorin fantastisch eingefangen. Genau so kenne ich Berlin, ich konnte mich geistig an bekannten Schauplätzen wieder finden und alles in allem ist dieser Eindruck auch für Nicht - Berliner unglaublich schön und plastisch. Das.. war's dann aber auch leider schon. Eigentlich bin ich ein großer Fan von Tempo - niemand will einen Krimi lesen, in dem sich über duzende von Seiten absolut nichts bewegt, hier wurde es mit dem Tempo aber definitiv übertrieben. Die Gedankensprünge die gemacht werden sind für den Leser teils kaum nachvollziehbar, dazu kommen noch unzählige Perspektivwechsel, man hat als Leser das Gefühl dass jeder, auch die Randfiguren, mal eben schnell noch seinen Senf zu der Geschichte dazu geben will - selbst zum Ermittler werden kann man fast vergessen, man ist viel zu sehr damit beschäftigt die Zusammenhänge, die bereits aufgedeckt wurden zu verstehen, sodass keine Kapazität für eigene Vermutungen bleibt. Auch die handelnden Personen blieben für mich über das gesamte Buch hinweg blass, farblos und zweidimensional. Man erfährt weder Hintergrund noch etwas über die Persönlichkeit. Sympathie entwickeln? Ich habe es nicht geschafft. "Mittelgroß, mittelschwer, mittelblond" - so beschreibt die Autorin ihren eigenen Protagonisten. Und über ein schlechtes Mittelmaß schafft es leider auch dieser Krimi nicht. Schade, Potential wäre da gewesen, nur genutzt wurde es leider kaum.

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  • Flott, aber etwas unübersichtlich

    Die Sonne über Berlin - Mordshitze

    Ceciliasophie

    25. February 2014 um 14:35

    Carla Kalkbrenner schlägt bei Ihrem Erstling "Die Sonne über Berlin - Mordshitze" von der erste bis zur letzten Seite ein sehr zackiges Tempo an. Ich fand das eher positiv, da man keine langweiligen Passagen hat. Jedoch fand ich die Zusammenführung einzelner Erzählstränge zu unübersichtlich. Die Geschichte wird für meinen Geschmack aus zu vielen Perspektiven erzählt und man kann sehr schnell den Überblick verlieren, wenn man nicht aufpasst. Mir als Berlinerin haben natürlich dieeinzelnen Schauplätze sehr gefallen, auf die immer wieder hingewiesen wird. Also gerne mehr davon, aber bitte etwas übersichtlicher! :)

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  • Zu schnell und zu verwirrend für meinen Geschmack

    Die Sonne über Berlin - Mordshitze

    Kendall

    Oswald Tiefenbrock ist Tod. Und als Täter kommen unzählige Menschen in Betracht: Nicole, seine Ehefrau, Titus, sein Sohn, Charlotte, seine Ex-Frau und diverse Geschäftspartner. Parallel ermittelt die kripo Berlin auch noch im Fall des jungen Ingo, der Mete für Tillidin umgebracht haben soll. Die Ereignisse überschlagen sich und nehmen am Ende ein unvorhergesehene Wendung. Die Story fand ich von Anfang an super. Ein Mord eines bekannten Bauherrn in Berlin, die Polizei sucht den Täter, die Atmosphäre in Berlin kommt schön rüber. Leider wurde meine Begeisterung beim Lesen gedämpft, denn es ging mir alles viel zu schnell. Teilweise las ich die Passagen wie in Trance. Ich habe die Wörter zwar gelesen, aber nicht viel mitgenommen, weil es einfach zu schnell war und die Gedankensprünge zu groß. Auch die Figurenkonstellation hat mich verwirrt: man erfährt keine Hintergrundinfos über die Charaktere, wird quasi ins kalte Wasser geschmissen und mit Namen und Spitznamen konfrontiert, von denen man gar nicht weiß, wem man sie zuordnen soll. Die Perspektivenwechsel sind auch noch so eine Sache. Es sind für meinen Geschmack einfach zu viele. mir kommt es so vor, als ob jede in dem Buch genannte Person mal seine Sicht der Dinge offenlegt und sich zu Wort meldet. Bei der Menge an Personen wird das unglaublich schnell unüberschaubar, vor Allem, weil sich die Ereignisse oft überschneiden. Manche Stellen in dem Buch fand ich allerdings ziemlich gut und habe sie gerne gelesen, der Schreibstil der Autorin ist auch schön, nur leider viel zu temporeich für meinen Geschmack. Das Ende war für mich am Leichtesten zu lesen, vielleicht auch einfach, weil ich da langsam durch die Zusammenhänge durchgestiegen bin.

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    • 2

    Postbote

    24. February 2014 um 19:27
  • Themen-Challenge 2014 - Bücher, die ein vorranging rotes Cover haben

    Daniliesing

    Dieses Thema gehört zur Themen-Challenge 2014:

    Hier könnt ihr euch über eure gelesenen Bücher zu Thema 3 austauschen!

    • 71
  • Temporeich und vielschichtig, nichts zum Abschalten

    Die Sonne über Berlin - Mordshitze

    Antek

    19. February 2014 um 12:46

    Die Autorin Carla Kalkbrenner hat mit ihrem Krimidebüt „Die Sonne über Berlin“ eine vielschichte und rasante Geschichte vorgelegt. Der Baulöwe Oswald Tiefenbrock wird kurz nachdem er den Preis bei einem Immobiliengeschäft drücken wollte, tot in einem Hotelzimmer gefunden. Am Abend davor fand im Hotel noch der regelmäßige Männerabend unter ehemaligen Geschäftspartnern statt. Im Hotel hielt sich in der Tatnacht  auch der Chef einer polnischen Wäscherei auf, bei der Tiefenbrock Teilhaber war. Alles potentielle Täter, aber auch Tiefenbrocks junge Ehefrau könnte wegen eines Ehevertrags ein Motiv haben, ebenso wie sein Sohn, der auch nicht das beste Verhältnis zum Vater hat.  Das sind nur einige Verdachtsmomente, die die Autorin aufzeichnet. Auch ein junger toter Türke kommt ins Spiel, der vor einem Technoclub ermordet wird. Wie laufen die Fäden zusammen, wer steckt hinter dem Mord, welche Geheimnisse werden aufgedeckt, das wird natürlich nicht verraten. Das Ermittlerteam um Hardy Dahlberg ist sympathisch gezeichnet und durch private Details werden sie auch zu interessanten Charakteren.  Da ich ein schlechtes Namensgedächtnis habe, waren die vielen verschiedenen Handlungsstränge und Personen etwas zu viel für mich. Es fiel mir extrem schwer den Überblick zu behalten und einen roten Faden zu erkennen.  Der temporeiche und vielschichtige Krimi erfordert höchste Konzentration. Für eine Lektüre am Abend um Abzuschalten eignet er sich definitiv nicht. Spannung herrscht zweifelsohne, zumindest wenn man den Überblick nicht verliert. Mich konnte dieser Krimi leider nicht gefangen nehmen.  Trotz allem denke ich, dass bei dem Ermittlerteam viel Potential für weitere Kriminalfälle liegt. Da meine Kritik zum größten meinem schlechten Namensgedächtnis gezollt ist vergebe ich noch vier Sterne.

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  • Die Sonne über Berlin - Mordshitze

    Die Sonne über Berlin - Mordshitze

    Blaustern

    17. February 2014 um 19:42

    Der große Immobilien- und Bauunternehmer Tiefenbrock wird erschossen in seinem Hotelzimmer gefunden. Kommissar Dahlberg macht sich mit seinem Team an die Ermittlungen und stößt dabei auf etliche mögliche Täter. Die junge Ehefrau wird unter die Lupe genommen, seine Geschäftspartner, und selbst die Mafia mit ihren Drogengeschäften könnte in diesem Fall mit drinhängen. Außerdem sind Jugendliche auf Rache aus und der Tod eines Türken in einem Club muss geklärt werden. Es gibt viel zu tun für Kommissar Dahlberg. Die Sonne steht hoch über Berlin, und die Hitze in der Stadt ist förmlich zu spüren. Berlin ist authentisch beschrieben, und man kann es sich gut vorstellen. Das Buch ist mit seinen ca. 200 Seiten recht dünn, dafür das Tempo aber enorm hoch. An sich ist das in Ordnung, aber hier wirkt es ziemlich gehetzt, da auf diesem dichten Raum zu viele Personen mitspielen und zu viele Fälle behandelt werden. Die Erzählstränge werden am Ende zusammengeführt, aber geschickter wäre es gewesen, hätte man zuvor schon einige Dinge aufgeklärt und nicht alles Knall auf Fall.

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  • Vielseitiger Krimi

    Die Sonne über Berlin - Mordshitze

    mabuerele

    13. February 2014 um 20:33

    Oswald Tiefenbrock, Bauunternehmer, erklärt einer Erbengemeinschaft, dass ihre Preisvorstellungen für die geerbte Immobilie nach unten korrigiert werden müssen. Im alten Haus gibt es Hausschwamm. Wenige Tage später ist er tot. Der Fall landet auf dem Tisch von Kriminalhauptkommissar Hardy Dahlberg. Claudia und Alexander sind zwei seiner Mitarbeiter. Dabei waren sie noch damit beschäftigt, den Tod eines Jugendlichen zu untersuchen. Dem Titel entsprechend stöhnt Berlin unter einer Hitzewelle. So heiß wie das Wetter scheint auch der zu lösende Fall.        Die Autorin hat einen abwechslungsreichen Krimi mit hohem Spannungsbogen geschrieben. Die Vorstellung der Kriminalisten wurde geschickt gelöst. Andrej Dobrzynski, einer der Verdächtigen, bekommt von einem gewissen Meier die Fakten vorgetragen. Hardy ist ein Chef, der seinen Mitarbeiter auch manche Freiheiten lässt. Seine Frau ist Notärztin. Alexander ist das Kind eines Botschafterehepaares. Er spricht perfekt Russisch, hat einen Hund und viele Kontakte. Alexander neigt zu Alleingängen. Claudia ist Lesbe, hat aber eine 16jährige Tochter. Auch sie geht gern eigene Wege, wenn sie glaubt, einer Spur folgen zu müssen. Oswalds Tod ist wie der Stich in ein Wespennetz. Nicht nur Andrej Dobrzynski, Pole und Besitzer einer Wäscherei, ist verdächtig. Die Zahl der möglichen Täter weitet sich genauso schnell aus wie die Motive. Gekonnt schickt mich die Autorin auf Irrwege. Die Handlung wartet immer wieder mit neuen Überraschungen auf. Die Autorin bevorzugt einen kurzen und prägnanten Schreibstil. Es gibt keine Kapitel, wohl aber die Unterteilung des Textes durch einen schwarzen Fleck, den ich als Blutfleck interpretiere. Die dadurch entstehenden Abschnitte sind kurz. Flott wechseln Handlungsorte und Personen. Die Geschichte lässt sich zügig lesen und hat mich schnell in ihren Bann gezogen. Sehr gut beschrieben werden die Gegenden von Berlin, in denen der Krimi spielt. Das Cover hebt sich mit der Silhouette von Berlin und dem Rot darüber deutlich von anderen Büchern des Genres ab. Der Roman hat mir sehr gut gefallen. Dazu beigetragen hat nicht nur der Schriftstil der Autorin und die abwechslungsreiche Handlung, sondern auch die Gestaltung der Dialoge. Sie kommen schnell auf den Punkt. Ein bisschen Berlinerisch gehört dazu und an manchen Stellen findet sich ein trockener Humor.  

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  • Die Sonne über Berlin

    Die Sonne über Berlin - Mordshitze

    irismaria

    11. February 2014 um 10:25

    "Die Sonne über Berlin" von Carla Kalkbrenner ist ein Berlin-Krimi, der sich um den Mord an einem schwerreichen Promi dreht. Über Berlin liegt eine Hitzeglocke, die das Arbeiten und Denken nicht leicht macht. Als der prominente Bauunternehmer Oswald Tiefenbrock in seinem Hotelzimmer erschossen aufgefunden wird, macht sich  Kommissar Hardy Dahlberg und sein Team auf Tätersuche. Sie sehen sich bald mit einer Fülle von möglichen Motiven und Tatverdächtigen konfrontiert. Neben dem Fall, der verschiedenste Themenfelder berührt erfährt man beim Lesen auch einiges über Berlin. "Die Sonne über Berlin" konnte mich leider nicht wirklich überzeugen. Die Fülle der Personen und Themen war mir für die Kürze des Buches zu hoch.

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  • Temporeich durch den Krimi

    Die Sonne über Berlin - Mordshitze

    anke3006

    10. February 2014 um 11:19

    Berlin bei Mordshitze. Das ist nicht einfach. Da liegen schon mal die Nerven blank. Bei denTätern und bei den Gesetzteshütern. Carla Kalkbrenner hat einen temporeichen Krimi mit mehreren Handlungssträngen geschrieben. Sie erzählt die Story auf eine ihr eigene Art, die mir aber gut gefallen hat. Es ist kein Krimi um sich mal schnell nebenbei abzulenken, dafür passiert zu viel. Man muss dabei bleiben und man muss sich auf die Erzählart einlassen. Dann hat man auch seinen Spass.

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  • Ordentlich, aber zu hohes Tempo für komplexe Story

    Die Sonne über Berlin - Mordshitze

    Gulan

    09. February 2014 um 21:15

    Der Immobilienhai Tiefenbrock wird tot in einer Hotelsuite aufgefunden. Kommissar Hardy Dahlberg und sein Team ermitteln. Sie finden einige Ungereimtheiten bei Tiefenbrocks junger Ehefrau und seinen Geschäftspartnern. Daneben ist noch der Todesfall eines Türken vor einem Berliner Club zu bearbeiten. Die Ermittlungen stoßen auf eine Spur des internationalen Drogenhandels, doch auch noch andere Motive dürfen nicht vernachlässigt werden. Die Autorin ist u.a. Drehbuchautorin und hat mit diesem Krimi ihren ersten Roman vorgelegt. Der Schreibstil ist ansprechend, der Schauplatz Berlin wird authentisch dargestellt. Die Zeichnung der Charaktere ist aus meiner Sicht zufriedenstellend. Den Figuren wird auch privater Raum zugestanden, dennoch wird manches erst spät in der Geschichte enthüllt. Das Tempo der Geschichte ist sehr hoch, das Buch hat nur knapp über 200 Seiten. Klingt erstmal gut, aber ist trotzdem ein Manko, denn man hat öfter das Gefühl, ein bisschen durch die Story zu hetzen. Es werden zahlreiche Figuren eingeführt, die bis zum Ende beachtet werden müssen – nicht immer ganz einfach. Die Story ist ambitioniert, die Stränge müssen zum Schluss alle wieder zusammengeführt werden. Dies gelingt zwar, hätte jedoch stilistisch noch etwas feiner passieren können, als über erklärende Dialoge. So bleibt das Gefühl, dass hier einiges mehr drin gewesen wäre, wenn die Autorin sich mehr Zeit für die Story und teilweise auch für die Charaktere gelassen hätte. Insgesamt ein passables Debüt, nicht mehr, aber auch nicht weniger.

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  • gelungenes Debüt

    Die Sonne über Berlin - Mordshitze

    tweedledee

    09. February 2014 um 16:23

    Das Debüt "Die Sonne über Berlin - Mordshitze" der Autorin Carla Kalkbrenner ist ein komplex aufgebauter Krimi der mit überraschenden Wendungen aufwartet. Der Mord an dem Immobilienunternehmer Tiefenbrock stellt nur die Spitze des Eisbergs dar, bei den Ermittlungen stoßen Kommissar Hardy Dahlberg und sein Team auf gut gehütete Geheimnisse. Weitere Morde geschehen, die Ermittlungen laufen in alle Richtungen. Es gibt mehrere verdächtige Personen, so auch die wesentlich jüngere Ehefrau des Toten. Wie passt der Drogentod eines jungen Türken in die Geschichte? "Die Sonne über Berlin" sollte man konzentriert lesen, es gibt viele Charaktere und Handlungsstränge. Macht man eine längere Pause ist es etwas schwierig, sich wieder zurechtzufinden. Mich hat der knackige schnörkellose Schreibstil überzeugt sowie die komplexe Handlung, die immer wieder mit neuen Wendungen aufwartet und Überraschungen bietet. Das Ermittlerteam setzt sich aus ganz unterschiedlichen Menschen zusammen, die alle ein Ziel haben und sympathisch rüberkommen. Dabei setzen sich einige des Teams gern über Regeln hinweg und machen Alleingänge, gefährliche Alleingänge. Die Personen sind soweit gut gezeichnet, einige Details zum Privatleben erfährt man leider erst gegen Ende, z. B. bei Alexander. Zu einem früheren Zeitpunkt wären die Informationen für mich hilfreicher gewesen, um den Charakter und seine Handlungen besser verstehen zu können. Das Berlin-Feeling kommt gut rüber, vor allem die herrschende Hitzewelle wird beim lesen deutlich, man leidet förmlich mit den Ermitlern mit. Man kann als Leser miträtseln und wird doch wieder überrascht, genau das ist es was mir an dem Krimi gefallen hat. Ein tolles Debüt, ich ich würde von der sympathischen Ermittlertruppe gerne noch mehr lesen. Fazit: Klare Leseempfehlung für all diejenigen, die komplexe Handlungen mögen und sich nicht scheuen, einen Krimi konzentriert zu lesen.

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  • Enttäuschendes Debüt

    Die Sonne über Berlin - Mordshitze

    connychaos

    08. February 2014 um 19:25

    Hochsommer in Berlin und Kommissar Harry Dahlberg hat keine Zeit zu verschnaufen. Kaum ist die erste Leiche in der Gerichtsmedizin angekommen, würd auch schon die Nächste aufgefunden. Diesmal ein Promi in einer Suite eines Luxushotels... Leider konnte mich Carla Kalkbrenners erster Krimi nicht überzeugen. Die Protagonisten blieben bis zum Schluss farblos und zweidimensional, ich konnte für keinen von ihnen Sympathie oder Antipathie empfinden, Gleichgültigkeit Würde es besser treffen. Obwohl die Geschichte eigentlich sehr interessant klang, sprang der Funken einfach nicht bei mir über. Ich empfand die Geschichte nicht besonders spannend. Die vielen verschiedenen Figuren und Sprünge in Handlung und Zeit haben ihr Übriges getan. Von mir gibt es leider nur 1 Stern.

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