Carla Maia de Almeida

 4 Sterne bei 5 Bewertungen
Autor von Bruder Wolf.

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Bruder Wolf

Bruder Wolf

 (5)
Erschienen am 25.02.2016

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Rezension zu "Bruder Wolf" von Carla Maia de Almeida

Bruder Wolf
Landbienevor 2 Jahren

Eigene Inhaltsangabe:

Die 8 jährige Bolota lebt mit ihren Eltern und ihren Geschwistern zusammen. Der Familie ging es finanziell gut, doch nach und nach werden sie immer ärmer. Schliesslich trennen sich die Eltern und Bolota wird vom Vater an den Wochenende abgeholt. Eines Tages verspricht er ihr eine Expedition und die Ereignisse nehmen eine tragische Endung.

Schreibstil:

Der Schreibstil der Autorin Carla Maia de Almeida lässt sich flüssig lesen, jedoch muss man sehr aufmerksam sein um den Inhalt auch wirklich zu verstehen. Es gibt 2 Erzählstränge die sich kontinuierlich abwechseln. Der eine wird aus der Sicht der 8 jährigen Bolota beschrieben, der andere rückblickend von der 15 jährigen Bolota. Farblich sind die Erzählstränge getrennt in weissen und blauen Seiten. Die Kapitel sind nummeriert und sind recht kurz.

Allgemeine Meinung:

Auf Grund des Klappentextes auf dem Buch selber, hatte ich etwas völlig anderes erwartet. Zu meiner Überraschung entpuppte sich das Buch als sehr tiefgründig und philosophisch und ist meiner Meinung nach kein Buch für Kinder, da sie den Sinn und Inhalt gar nicht verstehen können! Das Buch ist gespickt von wunderschönen Illustrationen die immer in den Farben schwarz, blau und weiß gehalten sind. Ansonsten ein kurzweiliges Lesevergnügen, dass ich für den Preis von 14,99 Euro zu wenig finde.

3 von 5 Sternen!

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Rezension zu "Bruder Wolf" von Carla Maia de Almeida

Ein Kunstwerk
Ravenvor 3 Jahren

Das Buch "Bruder Wolf" von Carla Maia de Almeida ist 176 Seiten lang und kommt aus dem Hause Fischer Sauerländer.

Das Hardcoverband hat eine sehr gute Qualität mit einem wunderschönen Cover und dicken Leseseiten.
Die Seiten im  Buch haben wundervolle, träumerische, künstlerische Illustrationen die mich an Scherenschnitte erinnern. Es gibt komplett blau gefärbte und weiße Seiten, die unterschiedliche Handlungsstränge besitzen.

Die Geschichte handelt von Bolota (Krümel), die die Geschichte ihrer Familie widergibt. Sie erzählt wie die Familie immer ärmer wurde und wie alle darunter leiden mussten und sich sogar die Eltern trennten, als sie acht Jahre alt war. An dem Tag fuhr ihr Papa auf eine abenteuerliche Expedition mit Bolota und die Buchreise beginnt...

Ich habe meinem Sohn (10) versucht das Buch vorzulesen, bin aber schon an den ersten Seiten gescheitert, weil das Buch einfach ein Kunstwerk an sich ist und unglaublich komplex. Die philosophischen, fantasievollen Gebilde in diesem Werk sind meiner Meinung nach für Kinder kaum zu verstehen. Ich habe aber genossen diese traurige, bedrückende Stimmung in mich aufgenommen, mich treiben gelassen von den Zeilen und Illustrationen und mich völlig aufgelöst in der Welt von Bolota. Die ersten 3 Kapitel musste ich 3 Mal lesen um zu verstehen das Bolota ihrer Familie ausgedachte, seltsame Namen gibt, was sie aber auch mit anderen Dingen und Menschen tut und das sie auf den blauen Seiten als 15jährige die Vergangenheit schildert und auf den weißen Seiten lesen wir die Geschichte aus der Sicht der 8-jährigen die sich nach der Trennung der Eltern mit ihrem Vater auf eine Expedition begibt. Beide Handlungsstränge führen zu einem Ereignis, welches am Ende mit schwarzen Seiten gefärbt ist. Das Buch ist unheimlich spannend und regt sehr zum Nachdenken an. Erst zum Schluss wird das Geheimnis des Titels gelüftet. Ich sehe das Buch als kleines Kunstwerk. Es ist unheimlich mitreißend und dramatisch.

Fazit: Ein Buch welches philosophisch, fantasievoll, dramatisch, traurig, bedrückend und nachdenklich ist und für mich ein Kunstwerk darstellt. Ich kann es jedem tiefgehenden Jugendlichen und Erwachsenen empfehlen, der nach dem Besonderen sucht. Als Kinderbuch würde ich es jedoch nicht empfehlen, da es zu komplex ist.

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Rezension zu "Bruder Wolf" von Carla Maia de Almeida

Zu tiefgründig für ein Kinderbuch
Kartoffelschafvor 3 Jahren

Bruder Wolf ist ohne Frage ein ganz besonderes Buch. Ein wortgewaltiges, schön illustriertes Werk, was nur meines Erachtens in dem falschen Genre angesiedelt ist.
Kinder dürften kaum verstehen, worum es der Autorin hier eigentlich geht.

Es ist recht philosophisch und behandelt in der Tiefe, wie eine Familie auseinander bricht, wenn es zu Arbeitslosigkeit und daraus resultierender, fehlender Liquidität kommt.

Erzählt wird sowohl in der Gegenwarts- als auch in der Vergangenheitsform, jeweils unterteilt in einzelner Kapitel, die sich abwechseln. 
Besonders hat mir hier die farbliche Absetzung gefallen. Ist die aktuelle Handlung weiß unterlegt, kommt die Vergangenheit in blau daher. 

Alles in allem ein schönes, lesenswertes, kurzweiliges Buch, alles andere als flach, sondern vielmehr mit unsagbar viel Tiefgang. 

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