Carla Montero Das Mädchen mit den Smaragdaugen

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Inhaltsangabe zu „Das Mädchen mit den Smaragdaugen“ von Carla Montero

Ein großer, dramatischer Roman über Liebe und Krieg – für alle Leser von Kate Morton Als der Kunsthistorikerin Ana García Brest ein alter Brief in die Hände fällt, ahnt sie nicht, dass er sie auf die Spur eines sensationellen Kunstfundes führen wird – und der Geschichte einer unglaublichen Liebe. Frankreich, 1942. Die junge Sarah Bauer entkommt als Einzige der Deportation ihrer Familie. Auf ihrer Flucht trägt sie einen Mantel, unter dem sie ein geheimnisvolles Bild verbirgt. Doch SS-Sturmbannführer Georg von Bergheim soll das Gemälde in seinen Besitz bringen und wird nicht ruhen, bis er es gefunden hat. Er ist Sarahs größter Feind – und bald ihre einzige Rettung …

Habe ich als Hörbuch... spannend, kurzweilig... wenn auch die Hauptfigur für meinen Geschmack zuweilen nicht ganz mein Geschmack ist...

— KasiaJaeckel
KasiaJaeckel

Klasse Buch. Man fiebert richtig mit

— Nicola_BMG1900
Nicola_BMG1900

Solide Unterhaltung. Heutige Perspektive z.T. sehr nervig. Die Geschichte wirkt etwas konstruiert. Zum Entspannen empfehlenswert.

— Hazel93
Hazel93

Ein guter historischer Roman, für Einsteiger in das Genre sehr zu empfehlen

— Das_Leseleben
Das_Leseleben

Wer die Zeit des 2. Weltkriegs und seine Geheimnisse mag, wird dieses Buch wie ich lieben <333

— LeseBlick
LeseBlick

Die Geschichte des 2. Weltkrieges verpackt in einen mitreißenden Roman! Für jeden Genreliebhaber ist was dabei! Absolute Leseempfehlung!

— SteffisBuecherbloggeria
SteffisBuecherbloggeria

Anfänglich gut, die Idee der Geschichte wirklich toll, leider hat mir die Umsetzung nicht gut gefallen....

— Charlea
Charlea

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    Das Mädchen mit den Smaragdaugen
    KasiaJaeckel

    KasiaJaeckel

    10. February 2017 um 09:48

    Steigen wir gleich ins Eingemachte ein:Nach einem Prolog, in dem dem Leser die Vorgeschichte des berühmten Bildes nähergebracht wird, erlebt der Leser einen Sprung in die Gegenwart und lernt eine der Hauptfiguren kennen – Ana, eine Kunsthistorikerin. Sehr einnehmend ist dieser Charakter nicht, die eigene Meinung von sich selbst zu Beginn der Geschichte nicht sehr gut. Selbst in einer kunstaffinen Familie groß geworden, lässt sie sich und ihr Leben zu 99 % von ihrem Verlobten diktieren. Dies ist der dubiose, dafür unglaublich wohlhabende, Geschäftsmann Konrad. Das eigene künstlerische Selbst lebt Ana nur noch versteckt und am Rande aus. Konrad ist es auch, der ihr einen Brief zuspielt, in dem von einem geheimnisvollen wertvollen Bild die Rede ist, welches dem Renaissancemaler Giorgione zugeschrieben wird – „Der Astrologe“. Im 2. Weltkrieg wurde es endgültig für verschollen oder gar zum Mythos erklärt. Letzter angeblicher Aufenthaltsort: Paris. Nach einigem Beziehungsgeplänkel macht sich Ana auf den Weg nach Paris und durchforstet die dortigen Museen und historischen Dokumentationscenter nach Hinweisen zum Verlauf der Geschichte und dem potentiellen Aufenthaltsort des Bildes. Sprung nach 1942 Parallel hierzu läuft die Geschichte des SS-Sturmbannführer Georg von Bergheim und der jungen Jüdin, Sarah Bauer, los. Der Leser – bzw. Zuhörer im Falle eines Hörbuchs – macht einen Sprung ins kriegsgebeutelte Paris von 1942. Mit wechselnder Perspektive lernen wir die Sicht von Georg von Bergheim und der, gerade so der Deportation entkommenen, Sarah Bauer kennen. Es wird schnell klar, dass Sarah tatsächlich mit dem Bild in Verbindung steht bzw. ein Mitglied einer generationenwährenden Wächterfamilie ist, deren ein und alles „Der Astrologe“ ist. Entwicklung Wie genau sich die beiden Protagonisten des Jahres 1942 über den Weg laufen und ihr gegenseitiges Schicksal bestimmen, möchte ich nicht verraten. Es sei zur Figur Ana nur noch gesagt, dass sich ihre Suche relativ schnell als nicht so gefahrlos herausstellt, wie man sich das als Kunsthistoriker vorstellt. Wertvolle Bilder locken nicht nur Lichtgestalten an… Ob Ana durch ihr Abenteuer als Persönlichkeit gestärkt hervorgeht, um an ihrer einseitigen und fremdbestimmten Beziehung etwas zu ändern? Überlasse ich ebenfalls Eurer Fantasie… oder ihr lest einfach das Buch... Kritisches Einige kritische Anmerkungen hätte ich dennoch: Die Zeit des 2.Weltkriegs ist mir zu weichzeichnerisch porträtiert und die Entwicklung eines SS-Manns, so wie es Carla Montero gewählt hat, ist wirklich nicht sehr glaubwürdig. Schliesslich konnte man bei SS-Mitgliedern kaum von „von Zweifeln gebeutelten“ Mitläufern sprechen, denen nur mal die „Scheuklappen von den Augen fallen müssten“. Die Hauptfigur Ana ging mir zeitweise etwas auf die Nerven, auch wenn ich die Idee einer nicht-perfekten Heldin grundsätzlich gut finde und auch ihre menschlichen Schwächen realistisch beschrieben finde. Fazit wäre also: Zuviele Klischees und mangelhafte Figurenzeichnung. Daher auch nur 3 Sternchen...trotz der Spannung.LG Eure Kasia von nichtohnemeinbuch.com

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  • rasant und spannend

    Das Mädchen mit den Smaragdaugen
    Das_Leseleben

    Das_Leseleben

    30. January 2016 um 14:19

    „Das Mädchen mit den Smaragdaugen“ist ein Buch von dem ich schon sehr viel Gutes gelesen hatte. Als im Januar das Taschenbuch veröffentlicht wurde, wurde es mir vom Blanvalet - Verlag zum Rezensieren zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Der historische Roman ist mit 736 Seiten nicht ganz schlank, aber die merkt man die meiste Zeit gar nicht. Inhalt: Ana García Brest ist Kunsthistorikerin aus Madrid. Eines Tages bekommt sie einen Brief in die Hände, der sie auf die Spur eines sensationellen Kunstfundes bringen soll und auf eine Liebe die so hätte nicht sein dürfen. Die junge Jüdin Sarah Bauer ist auf der Flucht, mit im Gepäck ein Gemälde, das nur ein Gerücht ist. Ihr auf den Fersen der SS-Sturmbannführer Georg von Bergheim. Der schlimmste Feind, soll bald ihre einzige Rettung werden.  Meine Meinung: Die 736 Seiten lesen sich größtenteils super schnell durch, oft hatte ich das Gefühl ich lese einen Thriller der in schnellen Wechseln zwischen Historischen- und Gegenwartsereignissen wechselt. Dabei ist der Aufbau des Buches, mal etwas anders, aber logisch. Die Gegenwartskapitel werden in Form von kurzen Kapitelüberschriften, die meist die Handlung zusammenfassen, dargestellt. Die Kapitel in der Vergangenheit werden mit Zeitangabe und einen kurzen historischen Abriss eingeleitet. Gemeinsam haben alle Kapitel, das die Kapitel nicht länger als zehn Seiten sind, eher kürzer und oft endet ein Kapitel mit einem Cliffhanger, daraus entsteht ein Pageturner bei dem man einfach nur wissen möchte wie es weitergeht, zumindest bis fast zum Schluss. Dieser ist ärgerlich, wenn man die vorigen 630 Seiten so sehr gesuchtet hat wie ich. Ohne zu viel zu verraten haben sich die letzen hundert Seiten unnötigerweise zogen und Dinge geschehen die mich sehr ärgerlich gestimmt haben, weil sie so unreflektiert stehen blieben und so manche Fragen neu aufgekommen sind, die dann nicht beantwortet wurden. Um zu wissen, was ich meine müsst ihr das Buch lesen ;-). Aber sind überhaupt die Personen, die uns während der Handlung begleiten? In der Gegenwart lernen wir Ana García Brest kennen, sie eine Kunsthistorikerin, deren Spezialgebiet sehr wichtig für die Handlung ist. Sie hat selber kaum eine Ahnung von dem zweiten Weltkrieg und das macht sie für mich so sympathisch, weil sie diese Person ist, die den Leser begleitet, führt und Entdeckungen mit ihm gemeinsam macht. Ihre leichte Ausdrucksweise machen ihre Kapitel, die aus der Ich-Perspektive geschrieben sind, besonders flüssig zu lesen. Nur das Verhältnis zu ihrem Lebenspartner Konrad fand ich sehr nervig. In der Vergangenheit lernen wir Georg und Sarah gleichermaßen kennen. Ihre Kapitel werden aus der Draufsicht erzählt. Im ersten Moment wirkt Sarah etwas trist und langweilig, aber das ändert sich im Laufe der Geschichte sehr. Georg entsprach, ähnlich wie es Sarah ergeht, nicht meinen Vorstellungen oder auch meinen Vorurteilen, eines hohen SS-Mitglied. Durch Georg lernen wir den historischen Inhalt viel besser kennen, so habe ich vieles neues gelernt. Die Geschichtsfakten werden, dabei so erzählt das es sehr einfach fällt die historischen Begebenheiten zu verstehen und vor allem werden sie reflektiert. „Das Mädchen mit den Smaragdaugen“ ist ein historischer Roman für alle die rasante Bücher lieben und dabei nicht auf eine wundervolle Liebesgeschichte verzichten wollen. Dieser Pageturner ist ebenso das ideale Buch für Leser die sich gerne mal in diesem Genre versuchen wollen. (Original auf meinem Blog: das-leseleben.webnode.com)

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  • Gute Anfänge, leider nicht sehr zu Ende gedacht....

    Das Mädchen mit den Smaragdaugen
    Charlea

    Charlea

    05. September 2015 um 23:02

    Leider konnte ich dem Buch nur teilweise etwas abgewinnen. Es ist sehr flüssig geschrieben und man merkt, dass die Autorin durchaus weiß, was sie tut. Doch in vielen Bereichen wirken die Charaktere nicht immer durchdacht und einige Handlungen erscheinen mir irgendwie unlogisch, so dass ich immer wieder das Gefühl hatte, dass etwas nicht passt. Spoiler Allen voran erscheint mir die Darstellung des Antagonisten nicht wirklich gut gelungen. Von Anfang an habe ich nicht verstanden, was Ana an dem prolligen Mann findet. Sie hat ihren eigenen Stil, immer wieder weist die Autorin darauf hin, dass Ana sich eigentlich nur von ihm mit Schmuck, Kleidung und Ansehen verkleidet wie eine Puppe, was genau ihre Liebe ausmacht abgesehen von ihrem Interesse an Geschichte und Kunst, habe ich während des ganzen Buches nicht verstanden. Dass er dann am Ende der große Widersacher ist, hat daher nicht überrascht. Was mich aber richtig geärgert hat ist sein Ende. Ich konnte nicht verstehen, dass man einen Charakter über knapp 800 Seiten aufbaut und am Ende einfach bei einem Autounfall sterben lässt. Das ist um ehrlich zu sein, billig. Wie, wenn man eine tolle Geschichte schreibt und am Ende wacht der Protagonist einfach auf. Das ist kein Ende eines Charakters, hier hat jemand keine Lust mehr gehabt, die Geschichte zu Ende zu denken. Aber auch die anderen Charaktere waren mir zu oberflächlich beschrieben

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  • Beutekunst und die Folgen

    Das Mädchen mit den Smaragdaugen
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    29. August 2014 um 14:57

    Beutekunst und die Folgen In der Gegenwart des Romans sucht die Kunsthistorikerin Ana Garcia Brest nach einem alten Bild. Aus dem Besitz der jüdischen Familie Bauer. Wobei das Besondere an diesem Bild ist, dass es (wohl als einziges Bild) aus der Sammlung der Bauers nicht als „Beute“ in die Hände der Nazis fiel. Ähnlich wie das Bild (auch wenn der Vergleich ein wenig despektierlich ist), wurde auch eine Tochter der Bauers, Sarah Bauer, nicht zur „Beute“. Was vielleicht auch mit SS Obersturmannführer Georg von Bergheim zu tun gehabt haben könnte, eine der Schlüsselfiguren dieses Romans. Einer, der umfassend patriotisch im Paris des Jahres 1942 seinem Auftrag nachgeht. Und ein Teil seines Auftrages ist es, genau dieses Bild in den Besitz zu bekommen. Mit dem Sarah in den Wirren der Zeit auf der Flucht ist. Ein Mann, der Tag für Tag mehr Mühe damit hat, die Augen vor den Gräueln, dem Holocaust, dem Bruch aller Menschenrechte zu verschließen, die „sein Land“ der Welt brutal und grausam zumutet. Und der in Sarah als Mensch intensiv auf die Probe gestellt wird. Liebe zu einer Mitwirkenden der Resistance? Zu einer Jüdin? Kann das ein gutes Ende nehmen? Ana Garcia beginnt ihre Suche in der Gegenwart und reist zunächst nach Paris (und viele weitere Orte werden folgen), während der zweite Erzählstrang des Buches aus dem Jahre 1942 an die Ereignisse schildert. So führt Montero in beidem Fäden des Romans die Puzzleteile Schritt für Schritt zusammen, berichtet vom Mut auch auf der „falschen Seite“ und wie am Ende die Integrität gewinnt, erzählt eine klare und gut zu lesende Liebesgeschichte unter erschwerten Bedingungen und lässt vor den Augen des Lesers nicht nur das Zeitgeschehen damals, sondern das ganze Thema der „Beutekunst“ erstehen. Damals wie heute entstehen Widerstände gegen ein Aufdecken dessen, wie der Umgang mit diesen vielen geraubten Kunstschätzen sich darstellt und breite Versuche, Ana Garcia daran zu hindern, ihre Suche erfolgreich zu gestalten. Wobei nicht nur der „alte Geist“ sich noch als in der Gegenwart höchst lebendig erweisen wird. „Komm zu mir nach Paris. Hilf mir. Alleine schaffe ich das nicht“, fleht sie im Buch fast. „Ich war es leid, E-Mails zu verschicken und bei sämtlichen Archiven in halb Europa und in den USA anzurufen, ohne jemals auf das Dossier zu stoßen“. All das erzählt Montero mit hohem Tempo, flüssig und mitreißend, zieht den Leser durch ihre plastische Sprache und Bildkraft immer wieder mitten hinein in das Geschehen zu beiden Zeiten im Buch. Zwei Suchen, die unterschiedlicher nicht sein können, die beide an Widerständen drohen, zu scheitern, die beide wirken, wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Suchen, welche die beteiligten, sehr nah und lebendig geschilderten, Personen nicht unverändert zurücklassen werden. So durchmischen sich Roman, Thriller, Liebesroman und Kunstgeschichte im Buch in bester und zudem noch äußerst unterhaltsamer Weise zu einer sehr empfehlenswerten Lektüre.

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