Carla Norton

 4.1 Sterne bei 145 Bewertungen
Autor von Und nachts die Angst, Und morgen dein Tod und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Carla Norton

Und nachts die Angst

Und nachts die Angst

 (116)
Erschienen am 03.06.2013
Und morgen dein Tod

Und morgen dein Tod

 (22)
Erschienen am 11.01.2016
Und morgen dein Tod: Thriller

Und morgen dein Tod: Thriller

 (0)
Erschienen am 08.01.2016
Und nachts die Angst

Und nachts die Angst

 (6)
Erschienen am 01.06.2013
What Doesn't Kill Her

What Doesn't Kill Her

 (1)
Erschienen am 01.06.2015
The Edge of Normal

The Edge of Normal

 (0)
Erschienen am 01.10.2013

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Rezension zu "Und morgen dein Tod" von Carla Norton

Wo ist Flint?
Frenx51vor 8 Monaten

Reeve wurde im Alter von 12 Jahren entführt und jahrelang von ihrem Entführer und Psychopathen Daryl Wayne Flint gefangen gehalten. Nur durch einen Autounfall ihres Peinigers konnte sie entdeckt werden. Mittlerweile hat sie zurück in ihr Leben gefunden, nach vielen Therapiestunden, einem Umzug und den Neustart mit anderem Namen. Doch dann passiert der Albtraum und Flint kann aus der Psychiatrie entkommen, niemand weiß wo er sich aufhält und für das FBI beginnen schwierige Ermittlungen. Reeve, ist die Einzige, die weiß wie er tickt, sie wendet sich ans FBI und wird erneut mit ihrer schrecklichen Vergangenheit konfrontiert.

 

Unbewusst dessen, dass es einen ersten Teil gibt, habe ich mich dem Buch gewidmet, wobei ich den ersten Teil ebenso noch griffbereit zum Lesen habe. Gut ist aber, dass man keine Vorkenntnisse benötigt, um das Buch verstehen zu können. Die Teile lassen sich somit unabhängig voneinander lesen, da immer wieder, für mich ausreichende,  Informationen aus der Vergangenheit dargestellt werden, u.a. zu Beginn die Entführung von Reeve aber auch die Vergangenheit von Flint.

Reeve hat schreckliches erlebt und versucht sich nun in ihrem neuen Leben, einer neuen Stadt, als Studentin, in einer WG und Freunden zu gestalten. Die Narben auf ihrer Haut erinnern sie immer wieder an ihre Vergangenheit und sie hat weiterhin regelmäßige Termine bei ihrem Psychologen. Sie wirkt nach dem Ausbruch von Flint zu Beginn zwar schockiert und aufgelöst, aber auch wieder sehr stark, indem sie ihre Hilfe dem FBI anbietet und erneut mit den Geschehnissen konfrontiert wird. Denn Flint ist ein wirklicher Psychopath, skrupellos, unberechenbar, mit Unterstützern und einem genauen Plan. Im Laufe des Buchs wird die Schrecklichkeit und Dimension der Geschehnisse rund um Reeves Gefangenschaft deutlich. Dies ließ mir den einen oder anderen Schauer über den Rücken wandern, da es wirklich sehr erschreckend ist und ich mir auch mit wenigen Details vieles ausgemalt habe. Reeve wirkt auch in den Ermittlungen oft sehr stark, ideenreich, stellt sich ihren Ängsten und begeht teilweise ungeahnte und unvorstellbare Taten, denn ihr Ziel ist eindeutig Flint zu finden-egal ob Tod oder lebendig. An einigen Stellen wirkte Reeves Verhalten eher unrealistisch, die erneute Besichtigung des Kellers, in dem sie jahrelang gefangen war, machte ihr nur kurz etwas aus, ebenso wenig wie die Gewissheit, dass Flint wahrscheinlich immer noch auf der Suche nach ihr ist. Außerdem ist es wohl eher unrealistisch wie viel Reeve und der ehemalige FBI-Agent Bender in die laufenden Ermittlungen einbezogen werden oder auf eigene Faust ermitteln.

Jedoch finde ich den Schreibstil der Autorin sehr gelungen. Sie schreibt sehr spannend, detailreich und aus unterschiedlichen Perspektiven-u.a. Reeve und ihrem Entführer-sodass mich das Buch von der ersten bis zur letzten Seite fesseln konnte. Die Kapitel hat die Autorin nach unterschiedlichen Ortsangaben eingeteilt, sodass man gut unterscheiden konnte, wo man sich gerade befindet. Bei manchen Zeitangaben hatte ich trotzdem etwas Schwierigkeiten, sodass ich am Ende gar nicht sagen kann, wie viel Zeit im Buch vergangen ist. Ebenso fand ich gut, dass für den Leser zwar viel zu Beginn klar ist, man jedoch durch die spannende Schreibweise bis zum Ende gut mitfiebern konnte.

 

Ein guter, bis zum Ende hin spannender Thriller, der sich schnell lesen lässt, aber auch ein paar kleine Schwächen hat. Trotzdem empfehlenswert.

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Rezension zu "Und morgen dein Tod" von Carla Norton

Besser als Teil eins
Miiivor einem Jahr

Nachdem Reeve bereits ein traumatisches Erlebnis hatte (nämlich ihre Entführung sowie jahrelange Misshandlung, Gefangenschaft und Folter), wartet Jahre später das nächste auf sie: Ihr Peiniger Daryl Flint hat es geschafft, aus der Psychiatrie auszubrechen mit nur einem Ziel: Reeve zu finden.

Ich fand das Buch auf jeden Fall besser als den ersten Teil. Es war deutlich mehr Spannung drin, man hat sich immer wieder gefragt, wie es jetzt weitergehen wird, was passieren wird, man wollte den Charakteren teilweise wirklich Warnungen zurufen und und...
Reeve wirkt auf jeden Fall erwachsener und auch ausgeglichener als im ersten Teil. Dort hatte ich es kritisiert, dass sie zwischen zweier Charakterzügen ständig hin und her springt.
In diesem Teil merkt man zwar, wie schwer sie sich immernoch mit ihrer Vergangenheit tut. Aber sie wächst mehr oder weniger über sich hinaus und stellt sich der Vergangenheit.

So einige Passagen haben sich echt langgezogen und ich bin sicher, dass das Buch auch hätte deutlich kürzer sein können, ohne an Inhalt zu verlieren. Vor allem die Textpassagen, in denen wir mit Flint zu tun hatte, waren teilweise echt langweilig und haben viel Spannung vorweggenommen.
Insgesamt war es aber auf jeden Fall besser als der erste Teil.

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Rezension zu "Und nachts die Angst" von Carla Norton

Ganz in Ordnung
Miiivor einem Jahr

Es ist ein wenig schwer dieses Buch zu beurteilen. Das Thema war eigentlich ziemlich gut gewählt. Entführung, sexueller Missbrauch und Folter und all das an Kindern, was dem Buch natürlich schonmal eine gewisse Wirkung verleit. Und auch die  Idee mit Reeve, die nun dabei beitragen soll, einem Entführungs- und Missbrauchopfer beizustehen, nachdem sie selber schonmal im gleichen Problem gesteckt hat.
Aber dennoch fand ich, dass dort ein zu starkes Auf und Ab war und irgendwie hat die Spannung gewählt. Man wusste ja schon ungefähr, wer der Täter war. Der Leser hatte also kaum die Möglichkeit zum Knobeln. Höchstens nach der Frage, ob und wenn ja, wie der Täter wohl gefasst werden könnte.
Mit Reeve konnte ich irgendwie nicht warm werden. Ich fand sie teilweise sehr widersprüchlich. Einerseits ganz schüchtern und nach wie vor verstört von dem, was sie erlebt hat, weshalb sie starke Probleme mit persönlichen Kontakten hat (was ich ja auch absolut verständlich finde) aber in einigen Momenten dann plötzlich total tough, offen und so konsequent, dass man das Sprichwort "Mit
 dem Kopf durch die Wand" plötzlich wortwörtlich nehmen könnte.

Das Ende wurde ja mit beschleunigter Geschwindigkeit eingeleitet... Das Buch hat sich teilweise unglaublich gezogen und plötzlich hat man geblinzelt und alles war wieder vorbei. Schade.
Insgesamt ganz in Ordnung das Buch, aber fesselnd jetzt nicht unbedingt.

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