Carlo Collodi

 4,1 Sterne bei 154 Bewertungen
Autor*in von Pinocchio, Pinocchios Abenteuer und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Carlo Collodi (eigtl. Carlo Lorenzini), 1826 in Florenz geboren und ebenda 1890 gestorben, war in verschiedenen Berufen tätig, als Mitarbeiter der Präfektur, als Angestellter bei der Theaterzensur und als Journalist. Er gründete die satirische politische Zeitung »Il lampione«, verfasste einige heute vergessene Theaterstücke und mehrere Kinderbücher; doch erst im reiferen Alter schrieb er seinen »Pinocchio« – »Le avventure di Pinocchio« –, der 1881/82 als Fortsetzungsdruck in einer Kinderzeitschrift erschien. In alle Weltsprachen übersetzt, mehrfach für Bühne, Film, Comic bearbeitet, ist der Roman seit seinem Erscheinen das wohl berühmteste aller Kinderbücher geworden.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Pinocchio: Mit Holzstichen von Werner Klemke (ISBN: 9783690431057)

Pinocchio: Mit Holzstichen von Werner Klemke

Erscheint am 15.08.2026 als Gebundenes Buch bei Nikol.
Cover des Buches Pinocchio (ISBN: 9783819466106)

Pinocchio

Neu erschienen am 26.03.2026 als Taschenbuch bei tolino media.

Alle Bücher von Carlo Collodi

Neue Rezensionen zu Carlo Collodi

Cover des Buches Pinocchio (ISBN: 9783855815975)
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Rezension zu "Pinocchio" von Imme Dros

Gwhynwhyfar
Das Kinderbuch ist eine Pracht!

Pinocchio, der hölzerne Schelm, dessen Abenteuer schon seit mehr als 140 Jahren beliebt sind, wurde vom berühmten flämischen Künstler Carll Cneut illustratorisch neuinterpretiert. Carlo Collodis bekannte Lausbubengeschichte hat die niederländische Autorin Imme Dros in dieser gekürzten Fassung kindgerecht charmant nacherzählt, begleitet von bildgewaltigen Szenen in Cneuts malerisch-üppigem Stil mit naiv-augenzwinkernden kleinen Pinocchio-Skizzen. Das Kinderbuch ist eine Pracht!


Fast 140 Jahre alt ist die Geschichte vom sprechenden Stück Holz, von Pinocchio, der Marionette, die lebendig wird und der beim Lügen immer eine lange Nase wächst. Der naive Lausbub Pinocchio, Meister Gepetto, eine blaue Fee, das hinterhältige Duo Katz und Fuchs und eine Menge Abenteuer … wer kennt die Geschichte nicht? Immer wird Pinocchio vor die Aufgabe gestellt, sich zu entscheiden. Was ist richtig, was ist falsch – wer ist richtig, wer ist falsch? Und immer wieder fällt er auf die Bösen herein. Aber weil er eigentlich ein guter Junge ist, trifft er auch auf Menschen, die ihm helfen. Das Kinderbuch handelt von der Liebe zwischen Vater und Sohn, die zunächst im Bauch von einem Wal endet … fast, denn alle Märchen enden schließlich gut. Imme Dros hat die Geschichte stark verkürzt, in eine kindgerechte moderne Sprache transportiert, ohne dass wichtige Teile verlorengegangen sind und die Message jedes Kind versteht. 


Die Illustrationen sind das absolute Highlight! Beeindruckende, großformatige Bilder, von künstlerischem Wert, sehr detailreich, einseitig, doppelseitig in Tempera, und zwischen dem Text sind kleine Schwarzweißzeichnungen – Federskizzen – gesetzt. Collodis Figur des Pinocchio hat über all die Jahre nichts von ihrem Witz und der sympathischen Chaosnatur eingebüßt – diese Ausgabe beweist, ein Gesamtkunstwerk herausragender Künstler, dass Klassiker noch heute begeistern können. Ein opulentes Bilderbuch eine unvergleichliche Interpretation der italienischen Erzählung, die schon in Belgien für Furore gesorgt hat und in keiner Sammlung fehlen darf! Der Verlag Bohem Press gibt eine Altersempfehlung ‎ab 5 Jahren – passt. Empfehlung!



Imme Dros, wurde am 26. September 1936 als erstes von sechs Kindern auf Texel geboren und wuchs dort auf. Sie besuchte das Gymnasium in Den Helder und studierte Niederländisch in Amsterdam . Dort lernte sie ihren Mann Harrie Geelen kennen, mit dem sie drei Kinder hatte, darunter Pieter Geelen (1964), den Mitbegründer des Navigationsunternehmens TomTom . 1971 gab Dros ihr Debüt als Schriftstellerin mit Het paard Rudolf. 


Carll Cneut, geb. 1969 im belg. Roeselare, studierte am Sint-Lucas-Institut in Gent. Sein erstes Buch veröffentlichte er 1996. Seitdem sind zahlreiche Bilderbücher und Gedichtbände in mehr als 35 Ländern erschienen. Carll ist weltweit mehrfach für seine Arbeit ausgezeichnet worden; u. a. mit dem renommierten Hans Christian Andersen Preis für Kinderliteratur. Er lehrt Illustration an der KASK in Gent und arbeitet nach wie vor für internationale Verlage. Für „Der goldene Käfig“ bekam er als erster Illustrator den Flämischen Literaturpreis 2014-2015.


Carlo Collodi, eigentlich Carlo Lorenzini (1826-1890) war ein italienischer Schriftsteller und Journalist. Er sollte ursprünglich Priester werden, wurde aber Journalist und gründete zwei satirische Zeitschriften, die nach kurzer Zeit verboten wurden. So verlegte er sein Wirken auf den Bereich der Erziehung und schrieb Kinder- und Schulbücher. Sein Nachnamens-Pseudonym leitet sich vom Geburtsort seiner Mutter, dem Dorf Collodi ab. Er selbst verbrachte dort Teile seiner Kindheit. Der große Erfolg seines Romans „Die Abenteuer des Pinocchio“ stellte sich erst nach seinem Tode ein. Die erste Geschichte über Pinocchio erschien am 7. Juli 1881 in der neuen Kinderzeitschrift Giornale per i bambini in Rom. Erst im 20. Jahrhundert wurde der literarische Wert des Werkes auch von der Fachöffentlichkeit vollständig anerkannt. Entscheidenden Einfluss hatte sein Werk aufgrund seiner großen Verbreitung auch auf die Entwicklung der italienischen Sprache. Er ist in seiner Heimatstadt Florenz auf dem Friedhof Cimitero delle Porte Sante begraben.

Cover des Buches Pinocchio (ISBN: 9783314104527)
Smultronas avatar

Rezension zu "Pinocchio" von Carlo Collodi

Smultrona
Kein Kinderklassiker

Der jähzornige Gepetto bekommt von seinem Freund ein Stück Holz geschenkt, aus dem er sich einen Hampelmann schnitzt. Dieser erweckt zum Leben und wird Pinocchio genannt. Der Hampelmann ist wie ein Sohn für den alten Mann und so macht jener auch einige Lebenserfahrungen.

Als Serie und Film erscheint die Geschichte für Kinder geschrieben, aber der Originaltext ist in meinen Augen definitiv kein Kinderbuch. Es ist voller Philosophie, Psychologie und vor allem wertvollen, aber harten Lebensweisheiten. Das große Thema dieses Buches ist der Egotod, welcher Pinocchio unzählige Male durchmacht, aber auch davon belohnt wird. Sicherlich erkennt man auch einige erzieherische Methoden darin, doch diese sollte man aus heutiger Sicht in Frage stellen.

Eine wirklich wertvolle Geschichte für (junge) Erwachsene.

Cover des Buches Pinocchio (ISBN: 9783314104527)
P

Rezension zu "Pinocchio" von Carlo Collodi

Pegasus1989
Ganz in Ordnung

Als Kind habe ich dieses Buch leider nicht kennenlernen dürfen. Ich habe viele Kinderbücher gelesen und vorgelesen bekommen, aber diesen Klassiker leider nicht.

Das habe ich dann jetzt als Erwachsener nachgeholt. Ich muss sagen, dass ich das Buch ganz in Ordnung finde. Ganz so sehr, wie es das vielleicht sollte, hat mich der Inhalt leider nicht berührt. Vielleicht, weil ich aus dem Kinderalter inzwischen seit ein paar Jahrzenten raus bin, vielleicht, weil einiges zu fantastisch erscheint, vielleicht weil mich einige Lügen oder diese übertriebenen Gefühle ein bisschen genervt haben... Ich weiß es nicht. Für 3 Sterne hat es jedenfalls gereicht. 4 wären es vielleicht noch geworden, wenn sich rausgestellt hätte, warum Pinocchio überhaupt zum Leben erwachen konnte. Das wird jedoch wohl immer ein Geheimnis bleiben. Das Buch ist nicht schlecht, jedoch gibt es für meinen Geschmack ein paar bessere Kinderbücher, wie die kleine Prinzessin, die kleine Meerjungfrau, die Jim Knopf-Bücher, die Heidi-Bücher und noch ein paar mehr.

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