Carlo Levi

 3.9 Sterne bei 29 Bewertungen
Autor von Christus kam nur bis Eboli, Die Uhr und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Carlo Levi

Christus kam nur bis Eboli

Christus kam nur bis Eboli

 (26)
Erschienen am 01.02.2008
Die Uhr

Die Uhr

 (3)
Erschienen am 01.05.2007
Fleeting Rome

Fleeting Rome

 (0)
Erschienen am 20.05.2005
Christ Stopped at Eboli

Christ Stopped at Eboli

 (0)
Erschienen am 30.11.2008
Worte sind Steine

Worte sind Steine

 (0)
Erschienen am 01.01.1987
Essays on India

Essays on India

 (0)
Erschienen am 01.02.2008

Neue Rezensionen zu Carlo Levi

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Stephanuss avatar

Rezension zu "Christus kam nur bis Eboli" von Carlo Levi

Eintauchen in eine vergessene und vergangene Zeit in Süditalien
Stephanusvor 3 Jahren

Zur Zeit des Faschismus beschreibt der Autor seine Lebensgeschichte, die ihn, als Verbannten, nach Süditalien führt und zu einem Leben in der unsagbaren Tristesse der Region und dortigen Natur zwingt. In seinem Verbannungsort angekommen stellt er fest, dass eine lähmende Gleichgültigkeit und Starre nicht nur die Menschen, sondern auch das Land befallen hat. Die Bauern werden ausgebeutet und sterben meist sehr früh an Malaria. Die wenigen Honoratioren sind entweder in Resignation gestrandet oder nur darum bedacht, möglichst viel Profit aus dem Land zu pressen. Levi beginnt als Arzt zu praktizieren und den armen, unterdrückten Bauern zu helfen, bis er von einem Rivalen denunziert wird. Der Volksglaube und die alten, jahrhundertealten Traditionen spielten in Süditalien Ende der 1930er Jahre nach wie vor eine große Rolle.

Als Leser konnte ich Eintauchen in eine längst vergessene und nicht mehr bestehende Welt. Auf den ersten Seiten musste ich mich erst einmal an das Buch und den Erzählstil des Autors gewöhnen, war dann aber begeistert.

Kommentare: 1
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Jetztkochtsies avatar

Rezension zu "Christus kam nur bis Eboli" von Carlo Levi

Hm...
Jetztkochtsievor 5 Jahren

Ja, ich stecke gerade in einem sehr mäkeligen Lesetief, nichts kann mich so recht begeistern, fesseln oder gar vom Hocker reißen. Ich hatte gehofft gegen dieses Tief mit diesem Buch ankämpfen zu können, aber es funktionierte nicht. Für die 260 Seiten hätte ich sonst zwei Tage gebraucht, 4 Zugfahrten und der Drops wäre gelutscht gewesen. In meiner derzeitigen Stimmung habe ich zwei Wochen benötigt, um es zu beenden. Immer wieder waren meine Gedanken woanders und nicht dort in dieser kargen, aber doch malerischen Landschaft, bei diesen Menschen, mit ihren Problemen, Wehwehchen und ihren inneren Kämpfen. Dabei fand ich das Geschriebene durchaus nicht schlecht, im Gegenteil, wenn ich mich denn dann mal konzentrieren konnte, war ich von den detaillierten Beschreibungen und dem verästelten Heranschleichen an die eigentliche Handlung ziemlich fasziniert.
Das will eigentlich schon was heißen, denn ich bin kein Freund ausufernder Detailbeobachtungen.
Trotzdem so richtig hat mich dieses Buch nicht mitgerissen und wenn es auch zu durchaus intelligenten Überlegungen zum Zwischenmenschlichen Beisammensein anregt, so hat es mich doch auch stellenweise verstört und irgendwie irritiert.
So einem allzu lobenden Urteil kann ich mich also nicht durchringen. Allerdings ist die Neugier auf weitere Werke durchaus geweckt.

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