Carlo Lucarelli

 3.5 Sterne bei 44 Bewertungen
Autor von Der grüne Leguan, Der Kampfhund und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Carlo Lucarelli

Carlo Lucarelli geboren 1960 in Parma, ist Autor diverser Kriminalromane, Erzählungen und Sachbücher, die sich mit der jüngeren italienischen Kriminalgeschichte befassen. Seine Bücher wurden vielfach ausgezeichnet und werden von Lesern und Presse gefeiert. Außerdem schreibt Lucarelli Drehbücher für Film und Fernsehen und moderiert für den italienischen Fernsehsender RAI die preisgekrönte Sendung «Blu Notte».

Neue Bücher

Italienische Intrige
Neu erschienen am 21.08.2018 als Buch bei Folio. Es ist der 4. Band der Reihe "Commissario de Luca".

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Carlo LucarelliDer grüne Leguan
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Der grüne Leguan
Carlo LucarelliDer Kampfhund
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Der Kampfhund
Carlo LucarelliSchutzengel
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Schutzengel
Carlo LucarelliFreie Hand für De Luca. Der trübe Sommer
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Freie Hand für De Luca. Der trübe Sommer
Carlo LucarelliDie schwarze Insel
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Die schwarze Insel
Die schwarze Insel
 (3)
Erschienen am 01.01.2003
Carlo LucarelliLaura di Rimini
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Laura di Rimini
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 (2)
Erschienen am 25.02.2004
Carlo LucarelliDer rote Sonntag
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Der rote Sonntag
Carlo LucarelliDer trübe Sommer
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Der trübe Sommer

Neue Rezensionen zu Carlo Lucarelli

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kassandra1010s avatar

Rezension zu "Der grüne Leguan" von Carlo Lucarelli

Ein Serienkiller treibt in Bologna sein Unwesen....
kassandra1010vor 2 Jahren

Ausgerechnet der blinde Simon ist die einzige Hilfe der Polizei in Bologna um den Serienkiller zu schnappen. Doch so einfach gestaltet sich die Treibjagd nicht, denn Simon muss ihn hören. Einzig die junge Ermittlerin Grazia glaubt an ihren eingeschlagenen Weg und auch an Simon, der schon an sich selbst zweifelt....

Ein spannender Krimi über eine ungewöhnliche Ermittlerin, die gerne mal abseits der Spur ermittelt und ungewöhnliche Hilfe erhält.


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W

Rezension zu "Bestie" von Carlo Lucarelli

Ein spannendes Buch mit einer wenigen weiblichen Ermittler der italienischen Kriminalliteratur
WinfriedStanzickvor 4 Jahren


 

In seinem neuen Thriller erzählt Carlo Lucarelli, ein in Italien sehr bekannter Autor, der auch politisch nie ein Blatt vor den Mund nimmt, nicht nur einen spannenden Fall, sondern er lässt seine Leser auch teilhaben am schwierigen Leben seiner Protagonistin, der Kommissarin Grazia Negro.

 

Die hat in ihrer bisherigen Berufslaufbahn so einige harte Fälle gelöst und schwere Jungs dingfest gemacht, wobei mehr als einmal ihr Leben bedroht war. Bei einem dieser Fälle hat sie auch ihren Partner kennen- und lieben gelernt, den blinden Simone. Der wünscht sich ein gemeinsames Kind, und obwohl Grazia noch nicht recht davon überzeugt ist, ob sie als Mutter geeignet ist bzw. ob sie sich ein Leben mit Kind überhaupt vorstellen kann, willigt sie ein in eine künstliche Befruchtung, weil sie sonst nicht schwanger werden kann.

 

Dabei sind allerdings genaue Zeitpläne für Spritzen etc. einzuhalten, die sie gleich zu Beginn der Behandlung schon ignoriert, auch weil ein neuer Fall eines Serienmörders sie und ihre ganze Abteilung in Atem hält. Ein Täter, den sie schon bald den „Kampfhund“ nennen, zerfleischt seine Opfer regelrecht. Immer im Wechsel mit der fortlaufenden Handlung wird der Leser bekannt gemacht mit dem namenlosen Betreiber eines Blogs, der die gesellschaftlich tolerierten Formen der Kriminalität anprangert. Es ist klar, dass er irgendetwas mit dem Täter zu tun haben muss, was später sich auch langsam erhellt.

 

Grazia Negro arbeitet dabei eng zusammen mit ihren Kollegen der unterschiedlichen Polizeiressorts. Die Rivalitäten und gegenseitigen Abgrenzungen sind für einen deutschen Leser immer schwierig zu verstehen, aber Lucarelli versteht es gut, einsichtig zu machen, wer welche Interessen verfolgt und warum. Sehr schnell geraten etwa aus politischen Gründen Anarchisten und Hausbesetzer in Verdacht, doch bald  und nach einigen weiteren bestialischen Morden schält sich als Profil heraus, dass der Täter offenbar an einer ganz besonderen psychischen Störung leidet …

Und Grazia Negro, trotz erheblicher psychischer und privater Probleme mit Simone, findet die Bestie schließlich, allerdings dort, wo sie es sich am wenigsten gewünscht hätte…..

 

Ein spannendes Buch mit einer wenigen weiblichen Ermittler der italienischen Kriminalliteratur.

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odenwaldcolliess avatar

Rezension zu "Der trübe Sommer" von Carlo Lucarelli

Der Mord an einer Familie im Sommer 1945
odenwaldcolliesvor 5 Jahren

Commissario De Luca reist mit falschen Ausweispapieren nach Rom, als er in einem kleinen Dorf in der Emilia Romagna von dem Brigadiere Leonardi aufgehalten wird. Dieser erkennt ihn von einer früheren Schulung wieder und überzeugt ihn davon, ihm bei der Lösung eines Falles behilflich zu sein, indem er De Lucas Ausweispapiere einbehält. Im Dorf wurden etliche Mitglieder der Familie Guerra erschlagen, im Mund eines Opfers findet sich eine Brosche.

Dieses Büchlein ist mit seinen knapp 150 Seiten eher knapp bemessen, daher führen die Ermittlungen auf einem relativ direkten Weg zur Auflösung, zumal den ermittelnden Beamten kurz nach dem Krieg nur wenige Mittel zur Verfügung stehen. Außerdem möchte De Luca in jedem Fall unerkannt bleiben. Er hat relativ schnell einen Verdächtigen ausgemacht, allerdings stößt er damit auf Widerstand, auch bei Leonardi, da es sich bei dem Verdächtigen um einen großen Helden des Dorfes handelt, der sich im Krieg als Partisan hervorgetan hat.

Ich finde, die Krimihandlung nimmt eher eine untergordnete Rolle ein, vielmehr geht es in dem Buch um Schuld, Mißtrauen und die Frage, welche Mittel im Krieg moralisch gerechtfertigt sind oder nicht.

Commissario De Luca bliebt lange recht unscheinbar, weil er ängstlich darauf bedacht ist, daß seine wahre Identität nicht rauskommt. Welches Geheimnis hütet er? Er ist eher ein willenloses Anhängsel des Brigadiere Leonardi und es dauert seine Zeit, bis sein Jagdeifer erwacht. Als er dann die Sache in die Hand nimmt, zeigt sich, welch brillanter Kombinierer und Ermittler er eigentlich ist. Dabei kann er nicht länger vor seiner Vergangenheit davonlaufen.

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