Carlo Masala Weltunordnung

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Inhaltsangabe zu „Weltunordnung“ von Carlo Masala

Afghanistan, Irak, Libyen, Ukraine, Syrien – wir scheinen in einer neuen Weltunordnung zu leben. Carlo Masala fragt, wie es so weit kommen konnte und sucht nach neuen Antworten auf die globalen Krisen. Im Westen werden für das neue Chaos zumeist die Handlungen von mehr oder minder bösen Gegnern verantwortlich gemacht, sei es der IS, Russland oder China. Tatsächlich jedoch trägt der Westen ein gerüttelt Maß an Verantwortung dafür, dass die Welt seit dem Ende des Kalten Krieges aus den Fugen geraten ist. Seine Versuche der Ordnungsstiftung durch humanitäre Interventionen, Regime-Change und aktive Demokratisierungspolitik haben weltweit zu Widerstand gegen den neuen liberalen Imperialismus geführt. Der Westen ist nicht stark genug, dem Rest der Welt seinen Willen und seine Institutionen aufzuzwingen, hat daraus aber noch nicht die nötigen Konsequenzen gezogen. Carlo Masala analysiert die aktuelle Lage und plädiert für einem realistischen Blick auf die Außenpolitik, der nicht bei den Kategorien Gut und Böse stehen bleibt.

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  • 'durch die westliche Einmischung in die muslimische Welt befeuert'

    Weltunordnung
    sabatayn76

    sabatayn76

    10. February 2017 um 11:24

    ‚Was im Westen mit Blick auf den radikalen Islamismus nicht verstanden wird, ist die Tatsache, dass dieser durch die westliche Einmischung in die muslimische Welt befeuert wird.‘ Inhalt und mein Eindruck: Carlo Masala setzt sich in ‚Weltunordnung‘ mit zwei Thesen auseinander. Erstens, dass der Versuch, die Welt zu verwestlichen, gescheitert ist, und zweitens, dass die Unordnung, die wir heutzutage erleben, mehr als eine Übergangsphase ist, sondern einen Zustand darstellt, an den wir uns gewöhnen sollten. Dabei berichtet er von der Doppelmoral des Westens und Demokratisierung, von Kriegen und Bürgerkriegen, von der politischen Situation im jeweiligen Land und Interventionen des Westens, von uni-, bi- und multipolaren Systemkonfigurationen, von Staatsverfall und fragiler Staatlichkeit, von Nationalismus und EU, von Ebola und HIV sowie von Flüchtlingen und Digitalisierung. Masalas Buch ist leicht verständlich geschrieben, aber bisweilen ist seine Sprache unnötig hochgestochen und wirkt dadurch hölzern und unpassend. Alles in allem handelt es sich aber um eines jener Sachbücher, die sich unterhaltsam lesen und gewissermaßen nebenbei Wissen vermitteln, auch wenn der Autor nicht allzu viel Neues bietet, wenn man sich schon mit dem Thema beschäftigt hat. Sehr gut gefallen haben mir die vielen Vergleiche und Zusammenhänge, die der Autor darstellt, so dass man beim Lesen ein komplexes Bild des Weltgeschehens vermittelt bekommt. Mein Resümee: Es bleibt zu hoffen, dass Masalas Prognose, dass uns ‚der ‚lange Frieden‘, der seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges zwischen den Großmächten herrscht, und den Ausbruch eines Dritten Weltkrieges verhindert hat, [...] uns auch im 21. Jahrhundert erhalten bleiben‘ wird, auch nach Trumps Wahl zum 45. Präsidenten der USA richtig sein wird.

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