Carlo Meier Paradise Valley 1

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Inhaltsangabe zu „Paradise Valley 1“ von Carlo Meier

Lena folgt den Spuren ihrer verschollenen Mutter. Zum 16. Geburtstag erhält sie von einem Notar etwas ausgehändigt, das ihre Mutter vor zwölf Jahren für sie hinterlegt hat: Es sind rätselhafte Hinweise darauf, weshalb die Mutter damals verschwunden ist – und wo sie heute möglicherweise lebt. Doch bevor Lena die Hinweise aufschlüsseln kann, werden sie ihr geraubt. Mit Hilfe der Freunde aus ihrer Filmgruppe "ZoomCrew" macht sie sich auf die Suche, um das Rätsel zu lösen ... Genau wie bei den "Kaminski-Kids" arbeitet der Autor auch bei der neuen Trilogie mit Jugendlichen zusammen. Das Team rund um den Autor nennt sich gleich wie die Peergroup im Buch, nämlich "ZoomCrew", und firmiert als Co-Autorschaft auf dem Cover. Zudem gibt es Video-Buchtrailer, eine Webseite namens zoomcrew.net, einen YouTube-Channel und eine Facebook-Seite der "ZoomCrew".

Das Buch liest sich fast wie ein Drehbuch, Präsens-Erzählweise, auf den Punkt gebracht, Action, Geheimnisse, ein kurzweiliges Jugendbuch

— vielleser18
vielleser18

Interessantes Jugendbuch über ein Geheimnis das in mehreren Fortsetzungen von der Zoomcrew gelöst wird.

— claudi-1963
claudi-1963

Ein modernes Jugendbuch mit interessantem kurzem Schreibstil, mysteriösen Rätseln, Spannung und vielen offenen Fragen für den 2. Teil.

— woman-of-god
woman-of-god

rasantes Jugendbuch mit kleineren Schwächen

— Yannah36
Yannah36

Spannender Jugend-Mystery-Thriller - Start einer Reihe

— Wildpony
Wildpony

Ein mysteriöser Thriller der schon für jüngere Leser geeignet ist.

— Seelensplitter
Seelensplitter

Eine verschwundene Mutter, ein geheimnisvoller Indianer und eine jugendliche Filmcrew - spannend und mysthisch!

— mabuerele
mabuerele

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Kaum eine Autorin schafft es mit solch einem Schreibstil über das Leben zu schreiben. ♥ 

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  • Liest sich fast wie ein Drehbuch - ein actionreiches Jugendbuch

    Paradise Valley 1
    vielleser18

    vielleser18

    13. June 2017 um 17:09

    Lena ist gerade 16 geworden. An ihrem Geburtstag händigt ihr ein Notar ein seltsames Kästchen mit einem Brief und einem Amulett ihrer Mutter aus. Doch bevor Lena näheres in Erfahrung bringen kann, wird ihr das Amulett gestohlen. Gut, dass Tom mit seiner Filmkamera in der Nähe war und zufällig alles gefilmt hat. Tom ist hilfsbereit, zwar kennt er Lena bis dato noch nicht, aber für steht sofort fest, dass er helfen muss.  Zusammen mit seiner Filmcrew, weiteren Jugendlichen, versucht er nicht nur das Amulett und den Räuber zu finden, sondern hilfte Lena auch das Geheimnis des Briefes und der Videokassette zu lüften. Die Geschichte wirft viele Fragen auf, die nicht nur die Hauptprotagonistin beschäftigen, sondern auch den Leser. Warum ist Lena´s Mutter vor 12 Jahren verschwunden und hat Mann und ihre zwei Töchter zurück gelassen? Warum wird das Amulett gestohlen ? Was hat das Amulett für eine Bedeutung ?Paradise Valley 1 ist der Auftakt einer neuen Jugendbuchreihe des Autors Carlo Meier. Diese Reihe hat er in Zusammenarbeit mit einer jungen Clique, die sich "Zoomcrew" nennt, entwickelt. Man merkt dem Werk seine jugendlichen Facetten an, es ist mit und für Jugendliche geschrieben worden. Der Roman ist im Präsens geschrieben. Teilweise gibt es Passagen mit sehr kurzen Sätzen, manchmal lassen sich Sätze wie ein Drehbuch lesen. Manchmal gibt es aber auch rasante Actionszenen. Dazu ein Mix aus Spannung, Geheimnissen, Patchwork-Famiien-Problemen, Verliebtheit, Neugier, ein Hauch von kirchlichem Hintergrund, christlichen Werten,  Filmdreh-Elementen und vielem mehr. Das Buch ist nur der Auftakt einer Reihe, nicht alle Geheimnisse werden sofort gelöst. Dadurch wird die Lust und die Neugier auf die weiteren Bände geweckt. Die Geschichte lässt sich flott lesen, nachdem man hinein gefunden hat, in die Protagonisten und den Erzählstil. Die Handlung ist von Anfang an spannend und so ist das 233 starke Werk, das gerade mal die Handlung von zwei Tagen umfasst, schnell gelesen. Zielgruppe sind vor allem jugendliche Leser - und hier vor allem die, die vielleicht keine allzu dicken Schmöker lesen wollen. Hier sind die Sätze nicht verschachtelt, es wird mit knapper Sprache Spannung und Action erzeugt. Es umfasst die Genre Thriller und Mysterie und das ganz im jugendlichen Stil .Das Buch wurde bereits mehrfach ausgezeichnet.Viele Infos zur Geschichte und rund um das kreative Team gibt es auch im Internet unter zoomcrew.net .

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  • Der 16. Geburtstag und Mutters Geschenk

    Paradise Valley 1
    claudi-1963

    claudi-1963

    22. May 2017 um 00:29

    Lena die zusammen mit ihrer Schwester und einer neuen Familie gerade in eine Art Patchworkfamilie zusammenwachsen sollen, feiert ihren 16. Geburtstag. Da bekommt sie von einem Anwalt ein außergewöhnliches Geschenk, mit dem Hinweis das er ihr dieses an ihrem 16. Geburtstag überreichen soll. In der Kiste befindet sich ein Medaillon und eine alte Videokassette. Doch kurz darauf wird sie von jemandem verfolgt, der ich das Medaillon entwendet. Tom der gerade mit seiner Filmcrew zugange ist, wird auf den Vorfall aufmerksam und will Lena dabei helfen wieder ihr Medaillon zu bekommen. Als sie die Videokassette ansehen werden wieder Erinnerungen an ihre Mutter in Lena geweckt. Und auch in dem Tagebuch ihres Vaters, das sie heimlich liest, erfährt sie, dass ihre Mutter an Elektrosensibilität litt und deshalb ihre Familie verlassen musste. Ihr Vater schreibt, was von einer Sekte, die sie regelrecht ergriffen hat. Was ist mit ihrer Mutter, warum hat sie Lena diese Nachricht zukommen lassen? Was steckt in diesem Medaillon? Und was hat es mit dieser Sekte auf sich?Meine Meinung:Ein interessantes Buch, das genau für jüngere Jugendliche ab 10–12 Jahre das richtige ist. So eine gewisse Spannung baut sich im Laufe des Buches auf, so das selbst ich jetzt gerne wissen möchte, wie das ganze weiter geht. Es geht um ein interessantes Thema nämlich Elektrosensibilität und wie dadurch eine Familie zerstört wurde. Aber auch ein Stück weit um Ängste, Sekten und Glauben, der allerdings in diesem Buch noch sehr zurückhaltend vorkam. Der Schreibstil ist sehr jugendlich, in kurzen Sätzen gehalten, so das diese manchmal sogar etwas unruhig wirken. Die Protagonisten der Zoomcrew haben mir sehr gut gefallen, sie sind sehr hilfsbereit und zuvorkommend. Dieses Buch ist eine Mischung aus Abenteuer, Spannung und einer kleinen beginnenden Liebesgeschichte. Ich denke das dieses Buch für Jungs und Mädchen gleichermaßen interessant sein könnte. Dem Autor bekannt von Tatort Drehbüchern und den "Kaminski Kids" und selbst Vater von drei Kindern, merkt man, an das er sich gut in dieses Alter einfühlen kann. Der Plot ist für mich gegen Ende sogar noch interessanter geworden, so dass ich auf den nächsten Teil gespannt bin. Von mir bekommt das Buch gute 4 von 5 Sterne. Die Zoomcrew wird außerdem in den Social Media das ganze kreativ supporten, das ebenfalls im Buch angegeben ist.

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  • Nicht überzeugend

    Paradise Valley 1
    Minni

    Minni

    15. May 2017 um 08:26

    Im Auftrag von Susanna O. veröffentlicht und bewertet.Alles beginnt damit, dass Lena zu ihrem 16. Geburtstag von einem Anwalt ein Amulett bekommt. Lenas Mutter hat ihn beauftragt, auf das Amulett aufzupassen und es Lena an ihrem 16. Geburtstag zu geben. Ihre Mutter hat die Familie schon seit einigen Jahren verlassen. Am Abend wird Lena das Amulett gestohlen; ein Junge hat zufällig den Raub gefilmt. Er will Lena helfen, das Amulett zurückzubekommen, denn im Amulett soll eine Botschaft versteckt sein.Das Buch wurde in kurzen Kapiteln geschrieben, die immer mit dem Wochentag, der Uhrzeit und der Tageszeit beschriftet sind. Die Sätze bestehen oftmals nur aus sehr wenigen Wörtern und öfters ist nach ungefähr jedem zweiten Satz ein Absatz, was die Seiten sehr leer erscheinen lässt. Der Schreibstil kommt mir durch die kurzen Sätze und den vielen Absätzen sehr abgehackt und einfach vor. Ich konnte mich nicht sonderlich gut in die Personen hineinfühlen und spürte beim Lesen keine Spannung.

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  • Ein Jugendbuch der neuen Art

    Paradise Valley 1
    woman-of-god

    woman-of-god

    13. May 2017 um 14:49

    Inhalt:An Lenas 16. Geburtstag bekommt sie ein rätselhaftes Medaillon ihrer Mutter, die vor Jahren die Familie verließ, und nun will Lena das Geheimnis dahinter lüften. Dabei stößt sie auf die Zommcrew, die ihr hilft das plötzlich gestohlene Medaillon zurück zu holen. Doch während sie dem Rätsel auf der Spur ist, muss sie nebenbei auch noch ihr Leben zu Hause meistern, inklusive neuer Stiefmutter, Stiefschwester und Co.Meine Meinung:Der Schreibstil des Buches ist extravagant und mal etwas ganz Neues, was sich besonders auch an lesefaule Teenager richtet. ;)Der Stil ähnelt einem Regiebuch bzw. ist so knapp geschrieben, wie die Inhalte von SMS und somit auch in Jugendsprache. Durch die Knappheit entstehen eventuell ein paar Logik-Fehler, auf der anderen Seite regt es dadurch aber auch an selber kreativ zu sein und das Bild für sich zu vervollständigen. Auch bei der Charakterisierung geht es nach dem Prinzip „weniger ist (manchmal) mehr“, wobei aber nicht daran gespart wird den Charakteren ihrer ganz besonderen Eigenheiten zu geben. Die Personen werden kurz charakterisiert, ansonsten ist Freiheit angesagt (abgesehen davon, dass sie indirekt charakterisiert werden durch ihr Verhalten, aber es erfolgt keine lange detaillierte Beschreibung). Das tolle für mich war, dass das Buch zwar kurz ist, aber man kann sich dadurch viele eigene Gedanken machen und verlängert/ vergrößert so die Abenteuererzählung. Trotz der Kürze kann man gerade die innere Haltung von Lena super nachvollziehen und sie ist realistisch dargestellt.Die Handlung geht rasant und nicht zu langweilig vonstatten (wobei es manchmal scheint, als ob sehr viel hintereinander passiert in sehr kurzer Zeit). Trotzdem gibt lustige und spannend Einzelheiten, die sich durch das Buch schlängeln und teilweise schon am Ende aufgelöst werden, teilweise sehr rätselhaft und offen bleiben. Das lässt ein am Ende mit so einigen Fragen stehen, die einen geradezu drängen den 2. Teil auch lesen zu wollen.(Erst war ich etwas enttäuscht, dass die Zoomcrew im 1. Teil nicht gleich aufbricht, wie im Buch-Trailer, trotzdem fand ich es ausreichend gefüllt mit mysteriösen Infos.)Christliche Themen (Vergebung, Demut, Nächstenliebe…) fließen sehr leicht - von Zeit zu Zeit - mit ein in das Geschehen, sodass es grundsätzlich für Christen und Nicht-Christen geeignet wäre, um sich mit dem Glauben zu beschäftigen. Außerdem ist die Hauptprotagonistin ebenfalls nichtchristlich und bietet so einen interessante Perspektive.Die Zielgruppe sind hauptsächlich Jugendliche. Das Buch scheint mir jedoch auch für jüngere „Teenagern“ bzw. ältere Kinder zu passen oder eben Leute, die es nicht zu spannend, aber rätselhaft genug haben wollen (eben eine Mischung aus etwas Thriller und Mystery). Für mich war es genau richtig viel Spannung und nicht so extrem, wie man sich das bei einem richtigen Thriller vielleicht vorstellt.Was mir hier noch fehlt ist ein wenig der Ort d.h. man bekommt Ansatz weise mit, dass es vermutlich in Amerika spielt und die Umgebung wird auch beschrieben, aber man muss sich da erst einmal reindenken.Fazit: Trotz kleiner Mängel (es ist einfach am Anfang ungewohnt) hatte ich Spaß beim Lesen und packend war es auch mit all den Rätseln und dem neuen interessanten Stil. Empfehlen kann ich es allen Detektiven, die gerne eine softe Spannung, ein wenig Romanze und viel zum Rätseln mögen.

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  • Leserunde zu "Paradise Valley 1" von Carlo Meier

    Paradise Valley 1
    Arwen10

    Arwen10

    Und hier ein Roman für Teenager vom Autor von den "Kaminski-Kids" . Ich danke dem fontis Verlag für die Unterstützung der Leserunde. Carlo Meier Paradise Valley Zum Inhalt: Lena folgt den Spuren ihrer verschollenen Mutter. Zum 16. Geburtstag erhält sie von einem Notar etwas ausgehändigt, das ihre Mutter zwölf Jahre zuvor für sie hinterlegt hat: Es sind rätselhafte Hinweise darauf, weshalb die Mutter damals verschwunden ist – und wo sie heute möglicherweise lebt. Doch bevor Lena die Hinweise entschlüsseln kann, werden sie ihr geraubt. Mit Hilfe der Freunde aus ihrer Filmgruppe „ZoomCrew“ macht sie sich auf die Suche, um das Rätsel zu lösen … Die neue Trilogie „Paradise Valley“ hat der Bestseller-Autor Carlo Meier gemeinsam mit den kreativen Köpfen von „ZoomCrew“ geschrieben. Der erste Band wurde mit dem Zentralschweizer Literaturförderpreis 2015/16 ausgezeichnet. „Überzeugt hat die Jury nebst dem ausgeklügelten Plot auch die Form des Textes, der sich stark an die Filmsprache anlehnt“, urteilt die Jury. „‚Paradise Valley‘ ist spannungsgeladenes Kino zum Lesen.“ Hier gibt es einen Trailer zum Buch: https://www.fontis-verlag.com/buch/carlo-meier-paradise-valley/ Falls ihr eines der 5 Exemplare gewinnen wollt, bewerbt euch bis zum 5. April 2017, 24 Uhr hier im Thread mit der Antwort auf die Frage: Warum möchtet ihr mitlesen ? Wichtige Hinweise zu eurer Bewerbung: Ein Gewinn verpflichtet innerhalb von ca 4 Wochen nach Erhalt des Buches zum Austausch in der LR mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte sowie zur Veröffentlichung einer Rezension, die möglichst breit gestreut werden soll.Bewerber mit privatem Profil , erwiesene Nichtleser , sowie jene ohne Rezensionen werden nicht berücksichtigt.Bitte beachtet, dass es sich hierbei um eine CHRISTLICHE LESERUNDE handelt, das Buch ist in einem christlichen Verlag erschienen und so spielen christliche Werte eine wichtige Rolle. Ich freue mich auf eure Bewerbungen. Wer mit einem eigenen Exemplar bei dieser Leserunde mitlesen möchte, ist natürlich herzlich willkommen. ACHTUNG : ES GIBT EIN NEUES BEWERBUNGSVERFAHREN VON LOVELYBOOKS. NUR WER SICH UNTER BEWERBUNG EINTRÄGT KANN NACHHER AUSGEWÄHLT WERDEN !!! BEI MIR FUNKTIONIERT DAS MIT DEN ADRESSEN NICHT: ICH BRAUCHE VON DAHER DIE ADRESSEN NACH DER AUSLOSUNG !!

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    • 109
  • Ein wirklich anderes Buch

    Paradise Valley 1
    Yannah36

    Yannah36

    03. May 2017 um 09:01

    Carlo Meier versucht sich in diesem Jugendbuch an einem ganz neuen Sprachstil, denn die ganze Sprache des Buches ist starkt verknappt und an Filmische Stilmittel angelehnt, dadurch taucht man in einen rasanten Roman ein, der mir teilweise so dynamisch war, so dass ich mich als Leser sogar etwas gehetzt gefühlt habe. Der Autor arbeitet zum Teil nur mit Wortgruppen oder gar einzelnen Wörtern, die Wie Gedankenfetzen wirken oder beschreibt wie aus Sicht eines Kameramannes. Ich fand es sehr interessant das Buch zu lesen und denke der Schreibstil spricht vor allem jugendliche Leser an aber auch all diejenigen die für neues offen sind.Inhaltlich hätte ich mir teilweise etwas mehr erhofft, mir persönlich bleiben zu viele Fragen offen um der Geschichte einen runden Abschluss zu geben. Der Grundgedanke des Romans ist auf jeden Fall sehr spannend und gut erzählt. Lea erhält zu ihrem 16 Geburtstag ein Amulett und eine Videokassette ihrer Mutter, die vor 12 Jahren verschwunden ist. Doch kurze Zeit später wird ihr die Kette unter seltsamen Umständen geklaut. Der größte Teil des Buches beschäftigt sich mit der Suche nach dem Amulett und dem Drahtzieher des Diebstahls, denn so erhofft sich Lea das Geheimnis ihrer Mutter zu lüften. Gut gefallen hat mir, wie der Autor die Personen darstellt, sie wirken auf mich lebendig und passen gut ins Bild, so konnte ich richtig vor Augen sehen wie chaotisch es bei Lea zu Hause zu geht. Besonders interessant fand ich Tom als Charakter, denn er verkörpert Freundschaft, Hilfsbereitschaft aber auch Nächstenliebe, Werte die in diesem Buch eine wichtige Rolle spielen.Leider blieben am Ende für mich zu viele Fragen offen, so dass ich trotz rasanten Verlauf der Geschichte den Eindruck hatte, dass eigentlich nicht viel passiert ist. Das Buch kann ich aber trotzdem empfehlen vor allem jüngeren Lesern, da es echt spannend geschrieben ist. Vielleicht sollte man warten bis die Folgebände erschienen sind um im Anschluss gleich weiter zu lesen, da sind dann auch die offenen Fragen nicht so schlimm.

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  • Spannender Start einer Mystery-Reihe

    Paradise Valley 1
    Wildpony

    Wildpony

    02. May 2017 um 08:44

    Paradise Valley 1  - Carlo Meier Kurzbeschreibung Amazon: Lena folgt den Spuren ihrer verschollenen Mutter. Zum 16. Geburtstag erhält sie von einem Notar etwas ausgehändigt, das ihre Mutter vor zwölf Jahren für sie hinterlegt hat: Es sind rätselhafte Hinweise darauf, weshalb die Mutter damals verschwunden ist – und wo sie heute möglicherweise lebt. Doch bevor Lena die Hinweise aufschlüsseln kann, werden sie ihr geraubt. Mit Hilfe der Freunde aus ihrer Filmgruppe "ZoomCrew" macht sie sich auf die Suche, um das Rätsel zu lösen ... Mein Leseeindruck: Mit Paradise Valley durfte ich einen gelungenen Start in eine neue Jugendbuch-Trilogie kennen lernen. Das Buch ist in kürzere, jeweils nach Datum und Zeit benannte Kapitel unterteilt und ermöglicht auch dem jüngeren Leser, der u.a. ja auch die Hauptzielgruppe des Buches ist, eine schnelle und zügige Lesemöglichkeit. Gefallen hat mir sehr die Beschreibung der Protagonisten. Man kann mit den Hauptfiguren sehr schnell "warm" werden und die Story selbst ist richtig spannend und geheimnisvoll. Natürlich fragt man sich von Anfang an was aus der Mutter von Lena geworden ist, warum sie die Familie verlassen hat und was es mit dem "Vermächtnis" auf sich hat. Das Amulett wird dann auch recht schnell wieder gestohlen und Lena und Tom versuchen mit Hilfe der Zoomcrew Licht ins Dunkel zu bringen. Für mich eine gute Mischung aus Jugendbuch, Mystery und Jugendthriller. Leider ist das Ende natürlich ein kleiner Cliffhanger und macht neugierig auf dem Folgeband. Das Buch wurde im Fontis Verlag verlegt, aber ich würde jetzt nicht sagen das wirklich viel von christlichen Elementen im Buch vorkommen. Wert wird viel auf Freundschaft und Hilfe gelegt. Fazit: Sehr spannend und geheimnisvoll. Nicht nur für junge Leser, denn auch ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. Es ist ein etwas jugendlicher Schreibstil mit manchmal nur einem Wort als Aussage, aber wohl so gewollt das es die Zielgruppe anspricht. Ich werde auch gern die Fortsetzung lesen da ich nun doch wissen möchte wie es weiter geht und vergebe für das Buch sehr gerne 4 Sterne ****.  

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  • Ein Amulett das etwas zu sagen hat

    Paradise Valley 1
    Seelensplitter

    Seelensplitter

    30. April 2017 um 11:47

    Meine Meinung zum Mystery Thriller:Paradise ValleyAufmerksamkeit:Diesen Punkt sowie Punkt Spezial findet ihr im Original Beitrag bei mir auf dem Blog. Inhalt in meinen Worten:Lena erlebt an ihrem 16. Geburtstag etwas mysteriöses. Erst bekommt sie von ihrer verschollenen Mutter, durch einen Anwalt, ein Medaillon und dann wird sie von einem wildfremden Indianer umarmt, wenig später wird ihr das wertvolle Schmuckstück auch noch geklaut, zum Glück war gerade ein Filmteam in ihrer Nähe, die ihr halfen.Was hat es mit diesem Medaillon auf sich, und was für ein Geheimnis hat ihre Mutter ihr da nur auf den Weg gegeben, auf der Suche danach, lernt Lena neue Freunde kennen und begibt sich auf eine Suche, die mysteriös und aufregend scheint.Wie ich das Buch fand:Dieses Buch ist ein sehr interessantes Projekt des Autors. Ich wusste bis zu diesem Buch nicht, dass er beim Tatort auch Drehbücher geschrieben hat. Noch kenne ich die Kaminski Kids. Dennoch ist gerade das auch mein Vorteil, weil ich das Buch wirklich bis auf kleinere Schwächen richtig genial finde, deswegen las ich das Buch auch wirklich in einem Rutsch durch. Ohne das ich, wie es sonst bei mir der Fall ist, meine anderen Bücher die gerade in der "Ich lese gerade Liste"stehen beachtete habe.Der Autor macht es mir einfach, sein Buch zu lesen, und die Themenwahl finde ich auch sehr gelungen.Dennoch blieben Fragen offen und genau deswegen wird es ja auch zwei weitere Teile geben.Themen im Buch:Ich finde es super, das die Thematik Sekten auf den Punkt gebracht wird, es wird zwar erst einmal nur angeritzt, dafür ist es aber umso spannender wie es weiter geht. Was die Indianer im Buch mit Lena zutun haben? Das erfahre ich hoffentlich in den nächsten Büchern.Lena ist übrigens seit ihrem vierten Lebensjahr allein mit ihrer Schwester und ihrem Vater, bis eine neue Frau auftaucht, und die Spannung zwischen der neuen Patchwork Familie greift das Buch auch sehr schön auf.Die Angst vom Vater kann ich sehr gut nachvollziehen, denn er hat schon einmal einen wertvollen Menschen an eine Sekte verloren und ist dementsprechend auch sehr skeptisch das seine Tochter nun noch eine Gruppe kennen lernte, die an etwas glauben.Einzigen Punkt den ich nicht ganz nachvollziehen wollte war die Mutter, warum sie so Probleme mit dem Elektrosmog hatte, das sie abgehauen ist, und mit ihrem Verschwinden auch noch ein riesen Rätsel ihrer Tochter mitgegeben hat.Dazu fand ich auch das der Burn Out des Vaters für mich nicht ganz griffig war, und es für mich keinen relevanten Eindruck gemacht hat. Es ist eher, Hauptsache noch irgendwas seelisches mit in das Buch bringen. Gut meine Kritik kann hier etwas zu hart sein, aber so wirkte es leider auf mich.Dennoch finde ich die Ideen der verschiedenen Charaktere solche Hürden mit auf den Weg zu geben genial.Charaktere:Lena ist 16 Jahre alt, das merkt man ihr im Buch auch hin und wieder an. Die anderen Jugendlichen sind teilweise reifer als ihr Alter es im Buch erlauben lässt und dennoch passen alle Charaktere sehr gut aufeinander.Dennoch wäre hier noch mehr Potenzial vorhanden gewesen und manche Dinge die sie lösen durften waren etwas zu einfach gelöst und mit weniger Schwierigkeiten, als das es oft in einem Thriller der Fall ist, vielleicht lösen die Jugendlichen aber in den weiteren Teilen noch bessere und stärker aufregende Rätsel.Schreibstil:In dieser Geschichte steckt gerade dadurch dass es einfach mal anders geschrieben ist, ein ganz großes Potenzial, weswegen ich auch gut voran gekommen bin. Ich lerne erst langsam die Charaktere kennen und vor allem erst einmal Lena näher kennen, denn sie spricht über ihr Erleben.Das Buch ist in vielen vielen direkten Reden und auch Gedanken gehalten. Manche Sätze sind nur ein Buchstabe lang andere dagegen wieder mit mehr Buchstaben, daran merkt man auch, das es eher ein Kinder als ein Jugendbuch ist. Die Sprache ist sehr einfach und dennoch sehr schön gestaltet im Buch.Spannung:Für mich war dieses Buch wirklich spannend, auch wenn es eine sanfte Spannung und keine aufregende Spannung war, aber wenn ich ein Buch nicht mehr aus der Hand lege und wirklich von Seite 0 auf Seite 233 in einem Rutsch lese, dann spricht das sehr deutlich für ein Buch, und gerade das schaffte dieses Buch. Es gab zwar Stellen, wo ich mich dezent Langeweile überkam, aber das waren nur kurze Momente, und wenn ich das Buch mit einem Jugendthriller aus anderen Kinder und Jugendbücher Verlagen vergleiche, ist dieses Buch sanft und eben ohne Gewalt. Das finde ich für ein christliches Buch auch ok.Specials:Siehe Punkt Aufmerksamkeit :).Jugendbuch:Für mich ist dieses Buch kein typisches Jugendbuch, ich würde es sogar schon ab 10 Jahren empfehlen. Das ist aber nicht schlimm, denn auch jüngere Menschen dürfen gerne mal einen Thriller zur Hand nehmen.Ähnliche Werke:Wer die TV-Serie 24 Hours kennt, dürfte sich hier in diesem Buch gut zurecht finden, aber auch wer Maya und Domenico oder ähnliche Werke kennt, dürfte sich auch in dieses Buch verlieben.Empfehlung:Mögt ihr Bücher, die Rätsel aufwerfen? Mögt ihr es, zwischen die Zeilen zu blicken und mehr zu entdecken als es am Anfang scheinen mag? Dann könnte euch dieses Buch gefallen.Bewertung:Für mich ist der Reihenauftakt noch mit manchen Schwächen gekennzeichnet, über die ich aber super hinwegsehen kann und richtig begeistert bin, dass ich dieses Buch entdecken durfte, ich freue mich schon auf den zweiten Teil und muss gestehen, wer wie ich immer noch Maya und Domenico hinterhertrauert, aber immer noch nach ähnlichen tollen Figuren aus dem fontis Verlag sucht, wird hier eventuell fündig, zumindest spricht das Buch sehr dafür.Ich möchte dem Buch, weil ich es erstens nicht mehr aus der Hand legen konnte, der Schreibstil einfach mal etwas besonderes war, und auch die Ideen die im Buch stecken total genial finde, fünf Sterne geben und bin sehr gespannt, wie es weiter gehen wird.

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  • Wo liegt Paradise Valley?

    Paradise Valley 1
    Martinchen

    Martinchen

    "Lena kriegt von einem Anwalt etwas Rätselhaftes ausgehändigt. Hinterlegt von ihrer Mutter. Für den Tag, an dem Lena 16 wird. Doch bevor Lena das Rätsel lösen kann, wird es ihr gestohlen. Sie will es um jeden Preis zurück. Nur so kann sie herausfinden, warum damals alles aus dem Ruder lief. Warum ihre Mutter vor zwölf Jahren plötzlich verschwand. Und seither nie mehr auftauchte. Lena macht sich mithilfe ihrer Freunde von der Zoom Crew auf die Suche. Doch dadurch löst sie etwas aus, das sie nicht mehr aufhalten kann. Sie kommt auf die Spur eines gefährlichen Geheimnisses. Und ihr Leben wird nie mehr das gleich sein..." - soweit der Klappentext. Die Sätze sind allerdings nicht hintereinander geschrieben, so wie ich es getan habe, sondern jeder Satz in einer Zeile. Carlo Meier hat bereits über 30 Bücher und Drehbücher geschrieben, darunter mehrere Bestseller. Er ist mit den "Kaminski-Kids" einer der erfolgreichsten Jugendkrimiautoren. Das vorliegende Buch wurde bereits vor Erscheinen mit dem Zentralschweizer Literaturförderpreis ausgezeichnet. Der Autor lebt in Zug bei Zürich. Das Cover zeigt im unteren Drittel ein Foto einer Großstadt, offensichtlich die, in der Lena lebt. Sie wird im Text nicht genannt. In der Mitte der durch Prägung herausgehobene Titel, darüber ein Amulett, das eine sehr wichtige Rolle für Lena spielt. Es ist schlicht gehalten und hat mich neugierig auf den Inhalt gemacht. So ist der ganze Text geschrieben: kurze Sätze, sehr kurze Sätze, Einwortsätze, passend dazu die klare Sprache. Die Jury des ZLF begründet ihre Wahl u.a. mit den Worten "Paradise Valley ist Kino zum Lesen."  Und genauso habe ich es empfunden: der Roman liest sich wie ein Drehbuch,  bei mir setzte der Text sofort das "Kopfkino" in Gang. Die Handlung beschränkt sich auf etwa drei Tage, in denen eine ganze Menge passiert.  Einige Ungereimtheiten sind noch enthalten, das allerdings hat mein Lesevergnügen nicht getrübt. Dieser Mystery-Thriller mit christlichen Inhalten ist der erste Band einer Trilogie um Lena und ihre Freunde und hört natürlich mit einem guten Cliffhanger auf. Zusätzlich gibt es eine Internetseite (zoomcrew.net), die sicher weiter vervollständigt werden wird. Nun gehöre ich nicht zur Zielgruppe der jugendlichen Leser, für die diese Reihe gedacht ist, dennoch habe ich mich trotz einiger kleiner Mängel im Text sehr gut unterhalten gefühlt. Mein Fazit: trotz des ungewöhnlichen Schreibstils gute Unterhaltung für junge Leute

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    • 2
  • Gute christliche Bücher?

    CarinchenSandra

    CarinchenSandra

    Hallo meine Lieben,
    ich wollte mich bei euch erkundigen, ob ihr gute christliche Bücher und Autoren kennt :) bin selbst eine junge Christin und liebe gute Bücher. Besonders im Bereich Krimis und Jugendbuch werde ich oft fündig! Auch anderweitige Empfehlungen in diesen Genres sind sehr erwünscht!
    Liebe Grüße, Carina

    • 10
  • Paradise Valley

    Paradise Valley 1
    Vanessa-v8

    Vanessa-v8

    28. April 2017 um 19:04

    Inhalt: Lena erhält zum 16. Geburtstag ein Amulett von ihrer Mutter, die aber schon seit 12 Jahren weg ist. Sie bindet sich das Amulett um, merkt aber nicht, das sie beobachtet wird. Am selben Abend wird ihr das Amulett gestohlen. Durch einen Zufall lernt sie Tom kennen, der den Raub zufällig gefilmt hat. Zusammen machen sie sich auf den Weg, das Amulett zu finden und zurück zu bekommen. Dieses gelingt ihnen auch. Im Amulett befindet sich ein Brief von ihrer Mutter. Nun will sie sich gemeinsam mit Tom auf die Suche nach ihrer Mutter machen. Aber das kann man erst im 2. Teil lesen. Meine Meinung: Das Buch fängt am Freitag um 07.52 Uhr an, und endet am Sonntag um 12.17 Uhr, verteilt auf 230 Seiten, mit wenig Text auf jeder Seite. Der Schreibstil ist sehr kurz, wirkt gehetzt, und es liest sich eher wie eine Regieanweisung für einen Kurzfilm. Als Leser habe ich den Eindruck, das ich vom Schreibstil gehetzt werde. Das zieht sich durch das ganze Buch so durch. Die Protagonisten in diesem Roman haben kaum Charakter. Es wird sehr unpersöhnlich geschrieben. Die Geschichte war mir persönlich zu trocken, hier hätte der Autor mehr auf Details eingehen können und die Geschichte mehr ausschmücken können. Es kommen auch keine Emotionen rüber, man fiebert nicht mit. Es bleiben auch viele Fragen offen, der Leser weiß nicht, ob diese im 2. Teil noch aufgelöst werden oder nicht. Man kann es ziemlich schnell lesen, ist ja nicht viel Text drin. Spannung wird leider auch nicht aufgebaut. Schade. Fazit: Ansich ist die Geschichte ganz ok, für zwischendurch. Wenn man von den ganzen Schreibfehlern und Logik Fehlern absieht. Mir persönlich hat sie nicht so gut gefallen. Für 16 Euro im Verkauf für so wenig Text, finde ich persönlich ziemlich viel. Es fehlt der Tiefsinn der Geschichte. Man hätte es ausbauen können. Mehr umschreiben. Hoffe der 2. Teil wird besser und einige offene Fragen werden geklärt.

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    • 2
  • Das Amulett

    Paradise Valley 1
    Isabell47

    Isabell47

    26. April 2017 um 07:58

    An ihrem 16. Geburtstag bekommt Lena Post von einem Anwalt, der sie auffordert etwas abzuholen, was ihre Mutter für sie hinterlegt hat. Lenas Mutter ist vor zwölf Jahren verschwunden und Lena hat bis heute nicht erfahren warum. Während die Lebensgefährtin des Vaters mit ihren zwei Kindern bei Lena, ihrem Vater und Schwester am selbigen Tag ins Haus einziehen, bekommt Lena vom Anwalt ein Amulett und eine Videokassette ausgehändigt. Aber jemand anderes möchte unbedingt dieses Amulett haben und begibt sich auf die "Jagd".Das Buch erzählt diese Geschichte in einem rasanten Tempo. Es beschränkt sich meist auf kurze knappe Sätze und schmückt wenig aus. Dies unterstreicht zwar das Tempo, in der die Geschehnisse um Lena stattfinden, doch gibt wenig Raum die Personen näher kennenzulernen. Zwischendurch hat Lena "Visionen", die den mystischen Charakter des Buches unterstreichen. Mir blieben die Figuren des "Thrillers", fremd und rätselhaft. Wer ist gut und wer ist böse? Unbedingt wollte ich auch erfahren, was es mit dem Amulett auf sich hat,  .....Hier müsste ich spoilern und ich will keinem Leser die Spannung nehmen.....also selber lesen.....

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    • 2
  • Wo ist Lenas Mutter?

    Paradise Valley 1
    mabuerele

    mabuerele

    24. April 2017 um 15:14

    „...Er hat keine Eile. Er lässt die Kräfte des Planeten für sich fließen. So trägt ihn die Erde fast von selbst zu seinem Ziel...“ Es ist Lenas 16. Geburtstag. Sie sitzt gerade mit ihrem Vater und ihrer jüngeren Schwester Toyah am Frühstückstisch, als es klingelt. Ein Bote bringt einen Brief von einem Anwalt. Lenas vor 12 Jahren verschwundene Mutter hat dort eine Geschenk für ihre Tochter hinterlegt. Der Anwalt übergibt Lena eine Videokassette und ein Amulett. Der Autor hat einen ungewöhnlichen, aber spannenden Jugendroman geschrieben. Die Geschichte lässt sich schnell lesen. Ungewöhnlich ist die Handlung, die zwar im Hier und Jetzt spielt, aber eine Spur Mystik enthält. Zum einen ist ein Indianer aus dem Stamme der Yawani hinter Lenas Amulett her, zum anderen liegt über dem Verschwinden von Lenas Mutter eine geheimnisvolle Aura. Lena kennt weder Grund noch Ursache. Ihr Vater schweigt. Und dann lernt Lena Tom und seine Freunde kennen. Tom hilft ihr aus einer schwierigen Situation. Seine Selbstlosigkeit sorgte beim mir als Leser ab und an für Überraschungen. Ungewöhnlich ist auch der Schriftstil des Buches. Stellenweise liest es sich wie ein Drehbuch. Kurze Sätze und minimale Wortgruppen kennzeichnen diese Szenen. Das wirkt so, als solle dabei das Gesagte verstärkt und unterstrichen werden oder, anders ausgedrückt, eindringlicher dargestellt werden. Wenn von dem Yawani die Rede ist, klingt der Schriftstil mythisch oder philosophisch. Obiges Zitat ist ein Beispiel dafür. Andere Teile haben eine normale , fast rationale Erzählstruktur. Dazu passt folgendes Zitat: „...Durch die dünnen Wände dudelt ein Radio. Irgendwo im Haus weint ein Baby. Irgendwo stirbt ein Mensch. Irgendwo wird einer gemacht...“ Einerseits wird dadurch das tägliche Geschehen in einem Mehrfamilienhaus wiedergegeben, andererseits versteht es der Autor, mit wenigen Worten die Vielfalt des Lebens zu beschreiben. Lenas Leben erfährt zu ihrem 16. Geburtstag eine weitere Wendung. Die neue Freundin des Vaters zieht mit ihren beiden Kindern ein. Ist der Termin schon keine glückliche Entscheidung, so sind es die familiären Auseinandersetzungen und die Anspruchshaltung der neuen Familienmitglieder noch weniger. Sehr gut dargestellt werden die Emotionen der Protagonisten. Während die Angst des Vaters um die Tochter nur durch sein Handeln sichtbar wird, werden bei Lena die Moment der Angst durch Blick in ihre Psyche knapp und präzise ausgedrückt. Als zusätzliches Stilmittel lässt der Autor Lena das Tagebuch des Vaters findet. So erhält sie einen ersten Eindruck davon, was zum Verschwinden der Mutter geführt hat. Gleichzeitig wird für mich als Leser die Angst des Vaters nachvollziehbar. Zu Beginn jedes Kapitels wird der Tag und die Uhrzeit angegeben. Damit lässt sich das Geschehen gut zeitlich einordnen. Es handelt sich um den ersten Band einer Trilogie. Deshalb lässt mich das Buch logischerweise auch mit etlichen offenen Fragen zurück. Ich wage sogar die Vermutung, dass manches nicht so ist, wie es im ersten Band scheint. Das Cover mit dem auffallenden Bild des Amuletts vor der eher grauen Stadt wirkt geheimnisvoll. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Der Autor kreiert sehr unterschiedliche Protagonisten. Nicht alle habe ich in meinen Ausführungen erwähnt. Die Spannung ergibt sich aus dem Zusammenspiel und dem Gegeneinander der handelnden Personen und aus den offenen Fragen der Vergangenheit.

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