Carlo Petrini , Luis Sepúlveda Eine Idee von Glück

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Inhaltsangabe zu „Eine Idee von Glück“ von Carlo Petrini

Einander zuhören, die Sinne schärfen, sich einmischen im Kleinen wie im Großen – Carlo Petrini und Luis Sepúlveda erzählen uns von ihrer je eigenen Sicht auf die Dinge im Leben, die für Freude und Glück stehen: gutes Essen, Zeit für das Schöne oder die Bewahrung von Traditionen sowie die Liebe zur Natur. In einer inspirierenden Mischung aus Biografie, literarischer Erzählung und politischem Manifest zeigen zwei außergewöhnliche Persönlichkeiten ihren Lesern Wege zum Innehalten, zu Arbeit, die Sinn stiftet und Spaß bereitet, und zu einem Glück, das nur der findet, der sich engagiert und an der Gestaltung einer guten Zukunft teilhaben kann.

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  • „Poesie hilft, das Glück zu finden, wo man es nie vermutet hätte"

    Eine Idee von Glück
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    22. February 2016 um 10:36

    Mit ihren Ideen für ein besseres Leben und Zusammenleben treten die Autoren Petrini und Sepúlveda in einen Buchdialog. Hier machen sie genau das, wofür sie plädieren: Zuhören, Antworten finden, sich Aufmerksamkeit schenken, einen Austausch der Ideen zum gesunden Genuss von Schönem und Sinnvollem führen. Man hat beinahe das Gefühl in einer gemütlichen Runde mit den Autoren zu sitzen und ihren schmunzelnden Ausführungen zu lauschen. Dahinter steckt ein ernster Gedanke: Wie stelle ich mich der Schnelllebigkeit der Zeit entgegen? Das Buch kann scheinbar auch nur mit einer konzentrierten Langsamkeit gelesen werden. Es ist voll mit Fakten und Erfahrungen der Autoren. Der eine, der sich für faire und hochwertige Lebensmittel einsetzt und der andere, der als politischer Aktivist zeitweise im Exil lebte. Durch die lockere Dialogform kommen beide Schriftsteller zu Wort und vermitteln dem Leser das Fazit: Der Blickwinkel auf das Leben entscheidet oft, wie positiv oder negativ wir es wahrnehmen. Ein schönes Zitat: „Poesie hilft, das Glück zu finden, wo man es nie vermutet hätte. In Dingen und Tätigkeiten, die auf den ersten Blick vollkommen bedeutungslos erscheinen.“ In jedem Lebensalltag, und sei er auch noch so banal und normal, kann man diese Erfahrung machen, wenn man die Wirklichkeit, sein eigenes Leben und das, was man täglich tut, auch für andere, mit liebevollen Augen und mit einem offene Herzen anschaut. Diese Erfahrung mache ich jeden Tag und ich bin dankbar dafür.

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  • Ideen für eine bessere Zukunft auch für das eigene Leben

    Eine Idee von Glück
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    20. October 2015 um 10:19

    Ideen für eine bessere Zukunft auch für das eigene Leben „Wir müssten aufhören mit dem Gerenne und nachdenken: Halt. Überleg Dir, ob dieser rasante Lebensrhythmus irgendwohin führt“. Sicher ist dieser Vorschlag Sepulvedas seit längerem bereits eine Binsenweisheit im Anblick einer sich immer rasanter und schneller drehenden Welt mit ihrer immensen Zeitverdichtung in Arbeit- und Privatleben. Und immer noch gilt, dass dies viel leichter gesagt (und sogar eingesehen) ist, als getan. Gut, dass die beiden Autoren unter diesem Oberbegriff einer Verlangsamung und damit möglichen Reflexion des eigenen „Treibens“ sehr persönlich ihre „Methoden“ im Buch zu Gehör bringen. In einem Dialog zunächst, und dann jeder der Beiden mit „sieben Ideen“ in je einem biographischen Essay. Das „Recht auf Langsamkeit teilen“ durch das eigene literarische Werk, Fortschritt mit einer „Ethik des Anstandes“, die „Idee des Teilens“, die ganz wörtlich verstanden schon beim Essen beginnt, eine „Idee vom Glück“, die Petrini dann umgehend für und in der Gastronomie aufnimmt, die in seinen Augen, genau wie das Glück selbst, ein Geflecht von Beziehungen ist. Wenn dann Petrini überleitet zu einer „Vorbildfunktion“ der „neuen afrikanischen Führungsschicht, dann allerdings spätestens ist konzentriertes Lesen erfordert, was genau damit gemeint ist. Wie gegen Ende hin insgesamt der Eindruck stärker wird, dass sehr subjektiv auch von Vorlieben erzählt wird, von persönlichen „Genüssen“ und persönlichen „Haltungen“, die nicht immer der Transzendierung in das „große Allgemeine“ standhalten. Sicherlich kann jeder Leser dem Gedanken einer Entschleunigung Aspekte für das eigene Leben abgewinnen, nicht bei jedem Leser aber wird der Nachdruck (und die Breite), die das „gute (und nachhaltige) Essen“ im Buch einnimmt ähnliche Begeisterung entfachen, wie bei den beiden Autoren. Dennoch bleibt die „Idee der Konvivalität“ festzuhalten, eine konkrete Auffassung vom Teilen in Bezug auf einen harmonischen Austausch und die Entwicklung der Fähigkeit, Gruppenfremde aufzunehmen. Dass dies der Reflexion, der Langsamkeit, der ruhigen Angehensweise bedarf und dass eine solche Haltung zunächst aus einer Entschleunigung des eigenen Alltagsrhythmus entspringen muss, dass legen die beiden Autoren in ihrer „Idee von Glück“, anregend und überzeugend vor. Eine persönliche, anregende, nicht immer leicht zugängliche, aber letztlich interessante Lektüre aus sehr subjektiver Sicht. 

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