Carlos Castán Gern ein Rebell

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Inhaltsangabe zu „Gern ein Rebell“ von Carlos Castán

Eines Tages kommt man in die Situation des Reisenden, der auf der einen Seite des Zuges zum Fenster hinausschaut und dichte Wälder sieht, blühende Landschaften und himmlischen Frieden. Auf der anderen Seite aber sind Industriegebiet, kaputte Autoreifen, Öllachen und Bauschutt. Er fängt an zu schwitzen, zündet sich eine Zigarette an, während der Zug schon in den Bahnhof einfährt. Und während er durch das Fenster der einen Seite seine erste große Liebe sieht, die ihm lächelnd zuwinkt, wird er, weil er es nicht glauben kann, weil er eher an sich selbst zweifelt als an der Möglichkeit, dass sich genau hier für kurze Zeit die Alternative eröffnet, mit Sicherheit auf der vertrauten Seite bei den Autoreifen aussteigen. Und sich für den Rest seines Lebens darüber ärgern, diese wunderbare Gelegenheit verpasst zu haben.

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  • Rezension zu "Gern ein Rebell" von Carlos Castán

    Gern ein Rebell

    laurana

    13. January 2011 um 11:51

    gute kurzgeschichten, einprägsam und abwechslungsreich

  • Rezension zu "Gern ein Rebell" von Carlos Castan

    Gern ein Rebell

    nibrir

    31. July 2007 um 16:20

    Gern ein Rebell wäre wohl jede der Figuren in Castáns Geschichten gern, in diesen dem täglichen Wettlauf gegen den eigenen Untergang entnommenen Szenen. In seinen 15 Geschichten erzählt er von Menschen, die so normal sind wie wir alle und mindestens genau so verschieden, und die dennoch eines miteinander verbindet: Ihre persönliche Revolution. Da ist zum Beispiel der Mann im Zug, der am Ende seiner Reise vor der schwierigen Wahl zwischen Realität und seinem Kindheitstraum steht, und da ist auch die » Königin der Flüsse «, die mit dem Priester schläft und dem Jungen, der sie vergöttert, nach ihrem Verkehrsunfall nicht mehr leid tun kann. Ein anderer Junge steckt ein Kino und damit seine Erinnerungen an früher in Brand, ein anderer tötet seine sterbenskranke Mutter, weil sie nun doch wieder gesund zu werden droht. Bei Castán sitzt jedes Wort an seinem Platz, hier hat jede sprachliche Nuance ihre Richtigkeit. Jeder Satz ist voll von Ehrlichkeit, wie ich sie vorher noch nirgendwo sonst gelesen habe. » Gern ein Rebell « ist eine Sammlung so ausdrucksvoller Geschichten voll makabrem Zauber, dass man sich beizeiten wünschen könnte, selbst zum Rebell zu werden.

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