Carlos María Domínguez

 3.8 Sterne bei 238 Bewertungen
Autor von Das Papierhaus, Wüste Meere und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Das Papierhaus
 (1)
Erscheint am 12.11.2018 als Taschenbuch bei Insel Verlag.

Alle Bücher von Carlos María Domínguez

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Carlos María DomínguezDas Papierhaus
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Das Papierhaus
Das Papierhaus
 (222)
Erschienen am 20.10.2014
Carlos María DomínguezWüste Meere
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Wüste Meere
Wüste Meere
 (8)
Erschienen am 04.02.2008
Carlos María DomínguezDie blinde Küste
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Die blinde Küste
Die blinde Küste
 (2)
Erschienen am 16.08.2010
Carlos María DomínguezDer verlorene Freund: Roman
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Der verlorene Freund: Roman
Der verlorene Freund: Roman
 (1)
Erschienen am 15.04.2013
Carlos María DomínguezDas Papierhaus
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Das Papierhaus
Das Papierhaus
 (1)
Erschienen am 12.11.2018
Carlos María DomínguezDas Papierhaus
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Das Papierhaus
Carlos María DomínguezLa Casa de Papel
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La Casa de Papel
Carlos María DomínguezLa casa de papel/ The Paper House
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La casa de papel/ The Paper House
La casa de papel/ The Paper House
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Erschienen am 30.10.2007

Neue Rezensionen zu Carlos María Domínguez

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Duffys avatar

Rezension zu "Das Papierhaus" von Carlos María Domínguez

Die Macht des Büchersammelns
Duffyvor einem Jahr

Joseph Conrads Buch "Die Schattenlinie" kam per Post von Uruguay nach Cambridge und war noch nicht mal für ihn, sondern für eine Kollegin, die es allerdings nicht mehr in Empfang nehmen konnte, weil sie bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen war. Das Besondere an dieser Sendung war der Zustand des Buches, es war von Mörtel und Zementresten zusammengepresst und sah aus wie ein Stein. Der Erzähler findet außerdem noch eine merkwürdige Widmung und so macht er sich auf die Suche nach dem geheimnisvollen Absender. Die führt ihn zu einem Sammler nach Montevideo und zu einem Strandstreifen mitten im Niemandsland einer Lagune.
Eine großartige Geschichte über die starke Passion, sein Leben nicht nur Büchern zu widmen, sondern auch abhängig von ihnen zu sein. Domínguez erzählt diese wunderbare kleine Geschichte ruhig und mit einer Art subjektiver Distanz, die ihn immer weiter treibt, um das Unerklärliche dieser Leidenschaft erklären zu können.
Es ist eine Liebeserklärung an das Buch, allerdings auch eine Warnung, dem Sog des Bücher(an)sammelns Grenzen zu setzen, bevor er exzessiv und destruktiv wird. Eine Erzählung von 90 Seiten, in der jedes Wort passt und die der Bücherfreund sicher so manches Mal voller Freude wieder in die Hand nehmen kann, um zu prüfen, ob seine Liebe zu Büchern immer noch Liebe ist, oder ob er Gefahr läuft, dass sich diese Liebe in etwas Negatives wandeln könnte. Sehr dringende Leseempfehlung nicht nur für die, die Bücher lieben, sondern für alle, die das Buch als Eintrittskarte in einen andere Welt sehen.

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Hunderttausendbuechers avatar

Rezension zu "Das Papierhaus" von Carlos María Domínguez

Ein Buch über Bücher
Hunderttausendbuechervor einem Jahr

Eigene Meinung:

Mit seinen gerade mal 88 Seiten ist dieses Buch nicht sehr lange und ich hatte anfangs bedenken, dass es zu kurz sein würde, um eine richtige Geschichte zu erzählen. Jedoch wurde ich von diesem Büchlein nicht enttäuscht, denn in Wahrheit geht es gar nicht so sehr darum eine interessante Geschichte zu erzählen, es handelt sich mehr um eine Liebeserklärung an die Literatur und Buchwelt.

Am Anfang war ich mir nicht ganz sicher, wohin dieses Buch mich führen wurde. Denn die Hauptperson bleibt bis zum Ende ein wenig im Schatten und auch sonst werden nicht viele Personen behandelt. Prinzipiell besteht dieses Buch aus langen Monologen und Dialogen. Diese beschäftigen sich alle mit dem gleichen Thema: Bücher.

Ich habe mich in diesem Buch wirklich verloren. Denn man merkt einfach, wie sehr die verschiedenen Charaktere Bücher lieben und ich musste teilweise einfach vor mich hin grinsen, wenn das Buch von Problemen und Begebenheiten berichtet, die einem als Büchernarren einfach passieren.

Auf den letzten Seiten konnte mich das Buch dann auch nochmal richtig packen und ein wenig verstören, als berichtet wurde, was passiert, wenn die Bücherliebe zu weit geht. Es war zwar kein sehr langes Vergnügen, aber das macht nichts, da man dieses Büchlein ohne Bedenken wieder und wieder genießen kann.

Bemerkung am Rande:

Alle paar Seiten gibt es im Buch in rot gehaltene Zeichnungen von Büchern, die immer gerade zur Handlung passen. Diese Skizzen haben mir unglaublich gut gefallen und die Leseerfahrung noch besonderer gemacht.

Fazit: „Das Papierhaus“ ist ein kurzes aber tolles Buch über die Liebe zu Büchern und was passiert, wenn diese zu weit geht. Ich würde dieses Buch ohne Umschweife jedem empfehlen, der Bücher liebt, denn man wird sich definitiv ein wenig in dem Text wiederfinden können.

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YukBooks avatar

Rezension zu "Das Papierhaus" von Carlos María Domínguez

Verhängnisvolle Bibliomanie
YukBookvor einem Jahr

Büchernarren aufgepasst: Auch wenn die Versuchung groß ist, solltet Ihr ein frisch ergattertes Buch erst zu Hause lesen. Sonst ergeht es Euch wie Bluma Lennon in dieser Erzählungvon Carlos María Domínguez. Gleich im ersten Satz wird die traurige Nachricht verkündet, dass besagte Bluma in einer Buchhandlung in Soho ein Gedichtband von Emily Dickinson kaufte und an der nächsten Straßenecke, als sie beim zweiten Gedicht angelangt war, von einem Auto überfahren wurde. Dieser Anfang hätte einen Platz in dem Buch „Der erste schönste Satz“ verdient. Man kann gar nicht anders als weiterzulesen, besonders wenn der nächste Satz lautet „Bücher verändern das Schicksal der Menschen“. Wer war diese Bluma Lennon und was hat es mit dem Gedichtband auf sich?

Dabei geht es in der Geschichte um etwas ganz anderes, nämlich das Buch „Die Schattenlinie“ von Joseph Conrad, das dem Kollegen und Liebhaber der verstorbenen Literaturprofessorin in die Hände fällt. Dieser ist äußerst verwirrt, denn das Buch ist nicht nur mit Zementresten verschmutzt, sondern enthält auch eine Widmung von Bluma an einen Carlos Brauer. Der Ich-Erzähler will der Sache auf den Grund gehen, macht die Adresse des Absenders ausfindig und reist von Cambridge über Buenos Aires nach Uruguay, um den Unbekannten aufzuspüren.

Die Suche gestaltet sich allerdings schwierig, denn Brauer scheint verschollen zu sein. Bei der Suche trifft der Erzähler auf allerlei verrückte Gestalten, allesamt bibliophil wie Agustin Delgado, der sich eine Bibliothek mit 18.000 Büchern aufgebaut hat und viel Aufwand betreibt, um seine Bestände zu hegen und zu pflegen. Ihm liegt zum Beispiel viel daran, Werke von zerstrittenen Autoren im Regal nicht nebeneinander zu stellen. Welch abstruser Gedanke! Passionierte Leser werden noch so manch andere skurrile Anregungen finden, zum Beispiel Bücher aus dem 19. Jahrhundert bei Kerzenlicht zu lesen. Oder Werke mit der passenden musikalischen Untermalung zu kombinieren, zum Beispiel Baudelaire mit Debussy oder Goethe mit Wagner.

Den Gipfel bildet schließlich die letzte Station, die Lagune von Rocha, die eine Erklärung des Buchtitels liefert. Mehr sei an dieser Stelle nicht verraten. Die Handlung fand ich ziemlich zäh, doch hat mich das Buch auch zum Schmunzeln und Nachdenken gebracht. Der Autor beleuchtet die Bibliomanie aus verschiedenen Winkeln, beschreibt die Freude, Bücherschränke von Bekannten zu inspizieren, den Aufwand, seine eigene Bibliothek in Schuss zu halten, aber auch die zerstörerische Seite, wenn die Lesesucht und Sammelwut zur Obsession wird.

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