Carlos Ruiz Zafón Das Labyrinth der Lichter

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Inhaltsangabe zu „Das Labyrinth der Lichter“ von Carlos Ruiz Zafón

Spanien in den dunklen Tagen des Franco-Regimes: Ein Auftrag der Politischen Polizei führt die eigenwillige Alicia Gris zurück in ihre Heimatstadt Barcelona. Unter größter Geheimhaltung soll sie das plötzliche Verschwinden des Ministers Mauricio Valls aufklären. In seinem Besitz befand sich ein geheimnisvolles Buch aus der Serie "Das Labyrinth der Lichter", das Alicia auf schmerzliche Weise an ihr eigenes Schicksal erinnert. Es führt sie in die Buchhandlung Sempere & Söhne. Der Zauber dieses Ortes schlägt sie in seinen Bann, und wie durch einen Nebel steigen Bilder ihrer Kindheit in ihr auf. Doch die Antworten, die Alicia dort findet, bringen nicht nur ihr Leben in allerhöchste Gefahr, sondern auch das der Menschen, die sie am meisten liebt. Mit seinen Barcelona-Romanen schuf Carlos Ruiz Zafón eine der faszinierendsten Erzählwelten aller Zeiten. Die Verheißung, die mit "Der Schatten des Windes" begann, findet in seinem neuen Roman ihre Vollendung.

atmosphärische Reise in ein vergangenes Barcelona. Tolle Charactere, spannende Story.

— oule
oule

Nachdem Band 2 + 3 für mich nicht ganz so gelungen waren, ist dies ein würdiger Abschluss, fesselnd, mit interessanten Figuren und schlüssig

— Anja_Lev
Anja_Lev

Eine Matroschka im literarischen Gewand - sehr verworren und langatmig, aber großartig gelesen!

— Irve
Irve

Gekonnt geschrieben, aber sehr düster, voller Gewalt, oft traurig-pessimistisch bis fatalistisch depressiv. Aber total großartig gelesen.

— Wedma
Wedma

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    Das Labyrinth der Lichter
    SLovesBooks

    SLovesBooks

    03. July 2017 um 13:11

    Meine Meinung: Dieses Hörbuch war mit über 22 Stunden eine wirkliche Herausforderung. Nicht wirklich wegen der Länge, denn ich liebe Hörbücher und habe auch schon das eine oder andere vergleichbar lange gehört, sondern eher wegen der Länge kumuliert mit einem sehr komplexen und deswegen anspruchsvollen Inhalt. Am Anfang musste ich mich erst mal Einhören. Das hat sich bei diesem Buch etwas gezogen. Es dauerte recht lange, bis ich das Gefühl hatte in der Geschichte drin zu sein. Ich kannte die Reihe bisher noch nicht. Es war insgesamt gesehen aber möglich diesen Teil allein zu verstehen. Zu Beginn dachte ich immer, etwas nicht zu verstehen, weil ich etwas aus den anderen Bänden nicht kannte. Jedoch ist der Schreibstil des Autors so, dass man nicht alles auf Anhieb verstehen soll. Er hat seine ganz eigene Art eine Geschichte zu konstruieren, bei der er den Leser gerne mal im Dunkeln lässt. Die Charaktere sind unglaublich vielschichtig. Der Autor zeichnet die Menschen sehr realistisch. Ich hatte viel Freude die ganzen Figuren kennenzulernen und hinter ihre Fassaden zu blicken. Gerade durch die Umsetzung als Hörbuch hatte ich das Gefühl, diese Charaktere sehr genau kennenzulernen. Sie wirkten durch die Interpretation des Sprechers unglaublich realistisch. Die Geschichte wirkt sehr gut recherchiert. Die Gegebenheiten zur Zeit des Buches wirken sehr glaubwürdig. Gerade die Beschreibungen lassen den Leser vollkommen in diese Welt eintauchen. Ich habe mich stets gut unterhalten gefühlt. Die Geschichte wird trotz der enormen Länge selten langweilig. Die spannenden oder fesselnden Stellen überwiegen bei Weitem. Man muss sich aber richtig in die Geschichte hineinversetzen. Die Sprache ist etwas ganz Besonderes. Der Autor hat sehr viel Talent und schreibt wunderschön. Dabei ist die Geschichte sehr spannend und hat viele Facetten. Sie spricht die ganze Palette an Emotionen an. Ich konnte mich hervorragend in die Geschichte einfühlen. Der Sprecher hat mich wirklich begeistert. Er hat meiner Meinung nach genau die richtige Stimme für dieses Buch. Egal ob männliche oder weibliche Figuren, er weiß was er tut und setzt sie gekonnt in Szene. Man hat stets das Gefühl, dass er das Buch bis in seine Tiefen durchdrungen hat und die Charaktere nach seinem Verständnis in Szene setzt. Gut gefallen hat mir auch, wie er die spanischen Begrifflichkeit ausgesprochen hat, das wirkte sehr gekonnt. Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir das Buch an sich sehr gefallen hat. Die Umsetzung in Form eines Hörbuchs ist dabei besonders gelungen. Ich habe das Buch so wesentlich intensiver wahrgenommen. Bei dieser Reihe würde ich das Hörbuch dem Buch definitiv vorziehen. Meine absolute Empfehlung.

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  • Eine sehr düstere Geschichte.

    Das Labyrinth der Lichter
    Wedma

    Wedma

    Auf das Neuste von Zafón war ich sehr neugierig. Als die Fortsetzung zu der Reihe, die mit „Der Schatten des Windes“ angefangen hat, hat mich „Das Labyrinth der Lichter“ fasziniert, es war für mich also ein must have. Ich habe mir ein Hörbuch davon geholt. Aber nach und nach musste ich feststellen, dass es eher eine sehr düstere Geschichte voller Gewalt und menschenunwürdiger Umstände ist, und ich viel Geduld aufbringen musste, um das Buch doch noch zu Ende zu hören. So viel Unmut, Ausweglosigkeit, ein negatives Weltbild insg. habe ich dort nicht erwartet. Leider war ich oft genug im Laufe der Geschichte damit konfrontiert. Nur zum Schluss wurde es etwas heller. Wie ein Dessert, das einem mehr oder weniger schmeckt, nachdem das ganze zwölf Gänge Menu vom Meisterkoch rein gar nicht geschmeckt hat. Wer also an Depressionen leidet, sollte es sich zweimal überlegen, das Buch in die Hände zu nehmen. Es ist ganz toll, großartig von Uwe Teschner gelesen. Ganz große Klasse. Seine Darbietung wertet das Buch enorm auf. Ich konnte mir alles bildhaft vorm inneren Auge führen. Bloß diese detaillierten Schilderungen der Gewalt und dann noch so oft und in all den Variationen wurden dadurch auch noch eindrucksvoller. Gut, es ist Franko Regime, da gab es nicht viel zu lachen, Gesellschaftskritik in einem Roman ist immer gut, so die Faustregel, soweit klar, aber diese Gewaltszenen: mal wird einer gefoltert und da wird in aller Ausführlichkeit berichtet, wie einem die Knie zerschossen werden, usw. Der Nächste wird unter menschenunwürdigen Umständen gefangen gehalten und sieht sich gezwungen, ohne Betäubung seine Hand mit der Handsäge abzutrennen, uvm. Immer wieder wird einem vor Augen geführt, wie wenig ein Menschenleben wert war, wie leicht es war, es zu ruinieren, und es fanden sich immer wieder die perversen Handlanger des Regimes, die das Foltern bewusst, mit zur Schau gestelltem Vergnügen, vollzogen. Mir wurde einfach übel von diesen detaillierten Darstellungen und ich habe schnell manches überspringen müssen. Ohne Zweifel, die Geschichte, die eigentlich aus vielen anderen Geschichten besteht, wie eine russische Puppe, wurde meisterhaft erzählt und bildet einen würdigen Abschluss der Reihe. Aber ich wurde mit all den Gewalt- und Mordschilderungen an meine Grenzen getrieben. Man erfährt zum Schluss die ganze traurige und tragische Geschichte von Isabella, Daniels längst verstorbenen Mutter. Für Daniel& Co. ist sie auch von Bedeutung, denn sie wirft Licht darauf, wer er eigentlich ist. Die anderen Figuren, die eine Hauptrolle spielen, wie Alicia, eine etwas andere Ermittlerin, die den plötzlich verschwundenen Minister Valls suchen soll, und ihr Partner Vargas, der Polizist seit Jahren im Dienst, sind sehr überzeugend, ja überlebensgroß geworden. Aber auch sie sind traurige und zutiefst leidende Gestalten, überzeugte Pragmatiker und abgeklärte Pessimisten, die keine Chance, weder für sich noch fürs Vaterland, sehen. Alle Figuren sind auf die eine oder andere Art gezeichnet und sind eher traurig-pessimistisch bis fatalistisch depressiv. Fermin versucht manchmal noch witzig zu sein, wird aber früh und oft von anderen erinnert, dass niemand seine Sprüche hören will. Ich verzichte auf jegliche Angaben zur Handlung um nicht zu spoilern. Fazit: Die Geschichte ist zwar sehr gekonnt geschrieben, aber sie hat mir viel Geduld abverlangt und ich kann sie nicht unbedingt weiterempfehlen. Ich war sehr vom „Schatten des Windes“ angetan und habe alle Folgen gelesen. Aber jede davon nahm nach und nach ab, und der Abschluss fällt schon sehr düster und makaber aus. Man muss schon ein großer Fan von Zafón sein, um das Buch auch zu Ende zu bringen. Ich habe auf etwas ganz anderes gehofft, etwas, was mir Spaß machen würde, in etwa wie Teil 1. Leider habe ich das genaue Gegenteil davon erhalten. Ob ich zu Zafón wieder mal greife, ist eine sehr große Frage. Ich vergebe 4 Sterne, da für 3 das Buch einfach zu gut ist. Die Hörbuchversion wertet das Ganze deutlich auf.

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    • 3
  • Gefiel mir gut

    Das Labyrinth der Lichter
    SLovesBooks

    SLovesBooks

    21. May 2017 um 11:41

    Meine Meinung: Dieses Hörbuch war mit über 22 Stunden eine wirkliche Herausforderung. Nicht wirklich wegen der Länge, denn ich liebe Hörbücher und habe auch schon das eine oder andere vergleichbar lange gehört, sondern eher wegen der Länge kumuliert mit einem sehr komplexen und deswegen anspruchsvollen Inhalt. Am Anfang musste ich mich erst mal Einhören. Das hat sich bei diesem Buch etwas gezogen. Es dauerte recht lange, bis ich das Gefühl hatte in der Geschichte drin zu sein. Ich kannte die Reihe bisher noch nicht. Es war insgesamt gesehen aber möglich diesen Teil allein zu verstehen. Zu Beginn dachte ich immer, etwas nicht zu verstehen, weil ich etwas aus den anderen Bänden nicht kannte. Jedoch ist der Schreibstil des Autors so, dass man nicht alles auf Anhieb verstehen soll. Er hat seine ganz eigene Art eine Geschichte zu konstruieren, bei der er den Leser gerne mal im Dunkeln lässt. Die Charaktere sind unglaublich vielschichtig. Der Autor zeichnet die Menschen sehr realistisch. Ich hatte viel Freude die ganzen Figuren kennenzulernen und hinter ihre Fassaden zu blicken. Gerade durch die Umsetzung als Hörbuch hatte ich das Gefühl, diese Charaktere sehr genau kennenzulernen. Sie wirkten durch die Interpretation des Sprechers unglaublich realistisch. Die Geschichte wirkt sehr gut recherchiert. Die Gegebenheiten zur Zeit des Buches wirken sehr glaubwürdig. Gerade die Beschreibungen lassen den Leser vollkommen in diese Welt eintauchen. Ich habe mich stets gut unterhalten gefühlt. Die Geschichte wird trotz der enormen Länge selten langweilig. Die spannenden oder fesselnden Stellen überwiegen bei Weitem. Man muss sich aber richtig in die Geschichte hineinversetzen. Die Sprache ist etwas ganz Besonderes. Der Autor hat sehr viel Talent und schreibt wunderschön. Dabei ist die Geschichte sehr spannend und hat viele Facetten. Sie spricht die ganze Palette an Emotionen an. Ich konnte mich hervorragend in die Geschichte einfühlen. Der Sprecher hat mich wirklich begeistert. Er hat meiner Meinung nach genau die richtige Stimme für dieses Buch. Egal ob männliche oder weibliche Figuren, er weiß was er tut und setzt sie gekonnt in Szene. Man hat stets das Gefühl, dass er das Buch bis in seine Tiefen durchdrungen hat und die Charaktere nach seinem Verständnis in Szene setzt. Gut gefallen hat mir auch, wie er die spanischen Begrifflichkeit ausgesprochen hat, das wirkte sehr gekonnt. Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir das Buch an sich sehr gefallen hat. Die Umsetzung in Form eines Hörbuchs ist dabei besonders gelungen. Ich habe das Buch so wesentlich intensiver wahrgenommen. Bei dieser Reihe würde ich das Hörbuch dem Buch definitiv vorziehen. Meine absolute Empfehlung.

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