Carlos Ruiz Zafón Das Labyrinth der Lichter

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Inhaltsangabe zu „Das Labyrinth der Lichter“ von Carlos Ruiz Zafón

Packend, rasant und voller Magie - der neue Zafón!Carlos Ruiz Zafón, Autor des Weltbestsellers ›Der Schatten des Windes‹, ist zurück! Mit seinen Romanen rund um den Friedhof der Vergessenen Bücher schuf der spanische Bestsellerautor eine der faszinierendsten Erzählwelten aller Zeiten. Die Verheißung, die mit ›Der Schatten des Windes‹ begann, findet mit seinem neuen großen Roman ›Das Labyrinth der Lichter‹ ihre Vollendung. Spanien in den bleiernen Tagen des Franco-Regimes: Ein Auftrag der Politischen Polizei führt die eigenwillige Alicia Gris von Madrid zurück in ihre Heimatstadt Barcelona. Unter größter Geheimhaltung soll sie das plötzliche Verschwinden des Ministers Mauricio Valls aufklären, dessen dunkle Vergangenheit als Direktor des Gefängnisses von Montjuïc ihn nun einzuholen scheint. In seinem Besitz befand sich ein geheimnisvolles Buch aus der Serie ›Das Labyrinth der Lichter‹, das Alicia auf schmerzliche Weise an ihr eigenes Schicksal erinnert. Es führt sie in die Buchhandlung Sempere & Söhne, tief in Barcelonas Herz. Der Zauber dieses Ortes schlägt sie in seinen Bann, und wie durch einen Nebel steigen Bilder ihrer Kindheit in ihr auf. Doch die Antworten, die Alicia dort findet, bringen nicht nur ihr Leben in allerhöchste Gefahr, sondern auch das der Menschen, die sie am meisten liebt. Meisterlich verknüpft Carlos Ruiz Zafón die Erzählfäden seiner Weltbestseller ›Der Schatten des Windes‹, ›Das Spiel des Engels‹ und ›Der Gefangene des Himmels‹ zu einem spannenden Finale.

Eindrucksvoller, spannender Krimi. Leider kam ich immer wieder mit den Namen durcheinander - besser vorher nochmal die anderen Bände lesen.

— laser_bier
laser_bier

Überzeugte mich wieder einmal komplett, Spannung und literarischer Leckerbissen ansich. Toll mit Vorgängern verknüpft.

— HEIDIZ
HEIDIZ

Der fulminante Abschluss der Barcelona-Reihe. Spannende Kriminalgeschichte mit historischem Hintergrund. Wundervoll geschrieben.

— Isalay
Isalay

Sprachgewaltiges Epos aus der Zeit der Franco-Diktatur.

— Stylefluesterin
Stylefluesterin

Im Herzen Barcelonas wirft Zafón wieder ein Netz aus, das den Leser gefangen nimmt, ohne dass der sich jemals wieder befreien möchte.

— Claddy
Claddy

EIN MEISTERWERK! LESEN

— Das_Leseleben
Das_Leseleben

Stimmungsvoll und abgründig

— andy123
andy123

Ich bin etwas enttäuscht...

— Daniel_Allertseder
Daniel_Allertseder

Das ich die Vorgänger nicht kenne war dieses Buch für mich sehr anstrengend zu lesen.

— Henny176
Henny176

Eindrucksvoll, schillernd und bunt wie ein Regenbogen,,,,

— Angie*
Angie*

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  • Rezensionen
  • Leserunden
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  • Themen
  • Schon jetzt mein Jahreshighlight

    Das Labyrinth der Lichter
    Das_Leseleben

    Das_Leseleben

    28. April 2017 um 11:21

    Er ist endlich da, der vierte Teil und damit mein langersehnter Abschluss der Reihe um den Friedhof der vergessenen Bücher. Um dies genügend zu ehren und zu feiern war ich auf der Lesung am 06. April im Prater in Berlin. Es war einfach nur unfassbar grandios, das Universum um den bekannten Buchfriedhof live zu erleben. Die Lesung hatte sehr viel von einem Schreibworkschop. Carlos Ruiz Zafón sagt ein Buch zuschreiben ist wie ein Musikstück für ein Orchester zu komponieren, jedes Instrument muss am richtigen Platz sein und sehr gut gespielt werden um, im Zusammenspiel mit den anderen Instrumenten eine Geschichte zu erzählen. Der Zuhörer kann oft nicht die einzelnen Komponenten unterscheiden, vielmehr kommen die Gefühle durch die Gesamtheit aller zustande. Wer sich jetzt fragt warum der Autor die Metapher mit der Musik gewählt hat, der muss wissen, das Zafón zu seinen Romanen bzw.Figuren auch mal das ein oder andere Musikstück komponiert. Eine passende Seite verlinke ich weiter unten.
Der vierte und letzte Teil hat bei weitem die meisten Seiten. Um genau zu sein 944 Seiten und ist im März 2017 im S.-Fischer-Verlag erschienen.Inhalt:
Spanien in den Tagen des Franco-Regimes: Ein streng geheimer Auftrag für Alicia Gris von Madrid zurück in ihre Geburtsstadt Barcelona. Sie soll das Verschwinden von Minister Valls aufklären. Dieser war zu vor Direktor im Montjuïc Gefängnis. In seinem Besitz befindet sich das geheimnisvolle Buch ‚Das Labyrinth der Lichter‘, das irgendwie mit Alicias Vergangenheit verknüpft ist und sie in die Buchhandlung Sempere und Söhne führt. Dort trifft sie Daniel und Familie, aber auch Fermin de Torres, ein Mann der eng mit ihrem eigenen Leben verknüpft ist. Umso tiefer Alicia im Dreck wühlt, umso gefährlicher wird es für sie und alle die ihr etwas bedeuten. Die Jagd nach der Wahrheit beginnt …Meine Meinung:
Auch wenn der Autor sagt man könnte mit jedem Roman in das Universum des Friedhofs der vergessenen Bücher eintauchen, da jede Geschichte grob in sich abgeschlossen ist, möchte ich zur Vorsicht eine Spoilerwahrnung für die anderen drei Romane aussprechen.Zafón ist und bleibt mein unangefochtener Herzensautor. Ich mag und kann seine Werke immer und immer wieder lesen, so ist es auch mit dem ‚Labyrinth der Lichter‘. Ich muss zugeben, ich habe in Vorbereitung zu dieser Rezension, das erste mal den Klappentext gelesen und bin überrascht wieviel bereits verraten wird. Ich rate euch lasst einfach so in das Buch fallen, ihr werdet es nicht bereuen. 
Die düstere, spannende, dichte und emotionale Atmosphäre hat mich wieder sofort in das Barcelona des Franco-Regimes abtauchen lassen. Ich habe besonders langsam gelesenen um die Zeit mit diesem Roman besonders zu genießen. Mit Alicia Gris haben wir die einzige weibliche Protagonisten in diesem Zyklus. Alicia selber ist sehr speziell, voller Eigenheiten, trotzdem habe ich sie sofort in mein Herz geschlossen. Von allen Figuren die jemals in allen vier Büchern eine Rolle gespielt haben, ist sie die Person, welche am schwersten für mich zu durchschauen war. Aber auch viele andere Figuren trifft der Leser wieder und von so manchen erfahren wir ein Stück mehr von seiner Geschichte. Dies hat für mich den Effekt, das ich die Romane um den Autoren David Martìn (‚Das Spiel des Engels‘ und ‚Der Gefangene des Himmels‘) noch mehrmals lesen werde, natürlich werde ich auch ‚Der Schatten des Windes‘ wiederholt lesen. Auf jedes dieser Bücher werde ich wohl nun eine etwas andere Sicht haben und mir etwas zeigen, was vorher anders interpretiert habe. Denn die ein oder andere Nebenfigur, aus den vorherigen Büchern, hat nun ihre eigene Geschichte. Es ist in etwa so als würde der Leser sich in einem 4 D Universum befinden, in dem sich alles irgendwie gegenseitig bedingt. Auch wenn sich dies bei mir sehr kompliziert und unlogisch anhört, ist es das Gefühl, welches ich nach dem Beenden habe. 
Carlos Ruiz Zafòn schafft es aber durch seinen poetisch, runden Schreibstil, mit den vielen möglichen Zitaten, ohne komplizierte Theorie dieses Gefühl zu vermitteln.
Ich muss zugeben, das ich erstaunt bin wie brutal der Roman zeitweise ist, dabei ist er jedoch nie übertrieben. 
Ich persönlich kann die Weigerung Zafóns verstehen seine Bücher nicht verfilmen zu lassen, den sind ein einziger Film, trotzdem fehlt es der Handlung nicht an Tiefe.‚Das Labyrinth der Lichter‘ zählt ebenso wie alle anderen Romane von Carlos Ruiz Zafón zu meinen liebsten Büchern, es ist jetzt schon mein Jahreshighlight. Ich werde die Geschichte vom Friedhof der vergessenen Bücher für immer in meinem Herzen tragen und sicherlich werde ich noch sehr oft die verschlungenen Gänge Bücherlabyrintes erforschen.

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  • Geniales Finale

    Das Labyrinth der Lichter
    HEIDIZ

    HEIDIZ

    28. April 2017 um 11:16

    Man könnte es eine Quadrologie nennen: im aktuellen Roman von Carlos Ruiz Zafon werden seine drei Vorgänger: "Der Schatten des Windes", "Das Spiel des Engels" und "Der Gefangene des Himmels" immer wieder aufgegriffen und zu einem Finale gebracht, welches mich positiv überrascht hat.   Zafon verknüpft die vier Bücher gekonnt miteinander und schaffte es mit seinem ganz eigenen Erzählstil hoher Qualität, mich wieder einmal komplett zu fesseln.   Wir befinden uns im Spanien des Franco-Regimes im Winter des Jahres 1959. Die politischen Polizei erteilt der eigenwilligen Alicia Gris einen Auftrag, der sie von Madrid zurück in ihre Heimatstadt Barcelona führt. Geheimauftrag: Sie soll das überraschende Verschwinden  Minister Mauricio Valls aufklären. Seine Vergangenheit, er war seinerzeit Direktor des Gefängnisses von Montjuïc, tritt hervor. Er ist in Gefahr.  Es geht um  ein geheimnisvolles Buch aus der Reihe "Das Labyrinth der Lichter" und Alicia wird auf diese Weise an ihre eigene Vergangenheit  erinnert und die Buchhandlung Sempere & Söhne, im Zentrum der Stadt.  Sie ist verzaubert von dieser Buchhandlung und denkt an ihr Kindheit. Mehr möchte ich nicht verraten.   Dieses Buch ist ein wahrer Höhepunkt für die drei vorangegangenen Geschichten. Meisterhaft versteht es Zafon, seine Leser zu fesseln, sie zu überzeugen und in seinen Bann zu ziehen. Die Idee hätte man nicht besser umsetzen können.   Leseprobe: ========   Dann werde ich es mit den Lebenden versuchen. Was tust du in Barcelona? Wenn ich mich richtig erinnere, hast du versprochen, nie wieder herzukommen." " Ein Versprechen, das nicht gebrochen wird, verdient es nicht, so genannt zu werden." "Und das, was du da hast? Ich dachte immer, du bist ein Buchstabenmensch." Er deutet auf die Liste mit Zahlen in Vargas' Hand. ...   Von Anfang an baut Zafon Spannung zum Zerreißen auf. Er hat mich wieder zu 100 Prozent überzeugt, mehr noch, er hat mich überrascht, weil er die Spannung der ersten drei Bänden mitgenommen und noch weiter ausgebaut hat. Die Charaktere werden bildhaft und detailliert wie die Szenen dargestellt und die Handlung ist extrem dicht. Es passiert ständig etwas, man ist hin- und hergerissen, kann das Buch kaum aus der Hand legen.   Das Buch ist übrigens mit einem edlen Lesebändchen versehen.   Hat man dieses Buch gelesen, versteht man die drei anderen Bücher erst zu 100 Prozent, ich empfehle unbedingt, der Reihe nach zu lesen, wobei meine Bekannte meint, man könne es auch separat lesen, so sind die Meinungsunterschiede.   Beide sind wir jedenfalls zu 100 Prozent vom Buch überzeugt und empfehlen es wärmstens.

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  • Der fulminante Abschluss der Reihe um den "Friedhof der vergessenen Bücher"

    Das Labyrinth der Lichter
    Isalay

    Isalay

    26. April 2017 um 21:33

    In diesem vierten und letzten Band der Barcelona-Reihe von Carlos Ruiz Zafón spielt eine neue Person die Hauptrolle, Alicia, eine starke Frau mit interessanter Persönlichkeit. In einer spannenden, teilweise sehr düsteren und brutalen Kriminalgeschichte löst sie nach und nach alle Rätsel, die sich bereits in den vorangegangen Bänden entwickelt haben und schließlich fügt sich alles zu einem großen Ganzen. Man begegnet den Geschichten von allen bekannten Charakteren wieder, in der und um die Buchhhandliung von Sempere und Söhne: Daniel und Bea, David Martin, Julian Carax und nicht zuletzt Fermîn, dessen poetische, immerschlaue und freche Bemerkungen fast schon etwas überhand nehmen. Am Anfang war ich etwas verwirrt angesichts der ganzen Namen aus den anderen Büchern, an die ich mich nicht mehr genau erinnern konnte. Das Lesen einer Inhaltsangabe der anderen Bände hat aber geholfen. Ich finde es sehr schön, dass dieses Buch letztendlich eine runden und schönen Abschluss der ganzen Geschichte bildet. Begeistert hat mich auch in diesem Buch wieder der wundervolle Schreibstil Zafóns der so poetisch und bildhaft ist, dass es ein Genuss ist ihn zu lesen. Auch wenn die Geschichte brutaler ist, als die andern Bände und ich normalerweise nicht gerne so blutige Genres lese.

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  • Ein sprachliches Meisterwerk, das Aufmerksamkeit erfordert

    Das Labyrinth der Lichter
    Stylefluesterin

    Stylefluesterin

    25. April 2017 um 19:59

    Inhalt: Spanien in den bleiernen Tagen des Franco-Regimes: Ein Auftrag der Politischen Polizei führt die eigenwillige Alicia Gris von Madrid zurück in ihre Heimatstadt Barcelona. Unter größter Geheimhaltung soll sie das plötzliche Verschwinden des Ministers Mauricio Valls aufklären, dessen dunkle Vergangenheit als Direktor des Gefängnisses von Montjuïc ihn nun einzuholen scheint. In seinem Besitz befand sich ein geheimnisvolles Buch aus der Serie ›Das Labyrinth der Lichter‹, das Alicia auf schmerzliche Weise an ihr eigenes Schicksal erinnert. Es führt sie in die Buchhandlung Sempere & Söhne, tief in Barcelonas Herz. Der Zauber dieses Ortes schlägt sie in seinen Bann, und wie durch einen Nebel steigen Bilder ihrer Kindheit in ihr auf. Doch die Antworten, die Alicia dort findet, bringen nicht nur ihr Leben in allerhöchste Gefahr, sondern auch das der Menschen, die sie am meisten liebt.  Meine Meinung: Für mich war es der erste Band aus der Feder von Carlos Ruiz Zafón. Am Anfang musste ich mich ganz schön in die Erzählstränge und die verschiedenen Personen und ihrer Charaktere einarbeiten. Keine leichte Kost zum Lesen mal schnell in der U-Bahn.  Doch die wunderbare Sprachvielfalt von Carlos Ruiz Zafón begeistert einen endlos. Die spielerische Leichtigkeit mit der er Fiktion, Thriller und reale Ereignisse auf der Franco-Zeit in Spanien vermischt, macht den Band so lesenswert. Seinen gelungenen Wordkombinationen erfordern die volle Aufmerksamkeit des Lesers - man kann den Band kaum aus der Hand legen  Die spannende Geschichte leidet allerdings etwas an einem zuviel an Details und Nebenschauplätzen, sodass man leicht den Überblick verliert. Wenn auch dieser Band ohne seine Vorgänger zu lesen sei, würde ich es nicht noch einmal machen.Manchmal könnte man auch durchaus etwas kürzen, um den Inhalt kompakter zu machen. Deshalb gibt es von mir nur vier Sterne.   

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  • Das Buch des Monats März im FISCHER Leseclub: "Das Labyrinth der Lichter" von Carlos Ruiz Zafón

    Das Labyrinth der Lichter
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Rasant, packend und voller Magie: Das Buch des Monats im März Wer Bücher wahrlich liebt, der kommt an Carlos Ruiz Zafón nicht vorbei! Mit seinem Romanzyklus rund um den "Friedhof der Vergessenen Bücher" hat er uns längst in seinen Bann geschlagen. In "Das Labyrinth der Lichter" findet eine der faszinierendsten Erzählwelten aller Zeiten nun ihre Vollendung! Zafón führt uns erneut tief ins Herz Barcelonas und lässt eine verzauberte Welt voll Licht, Schatten und Literatur auferstehen, in der sich die Protagonisten verlieren und dabei zu sich selbst finden.  Lasst euch mitreißen von dieser Hommage an die Literatur und macht mit beim Buch des Monats im März! Mehr zum Buch Carlos Ruiz Zafón, Autor des Weltbestsellers ›Der Schatten des Windes‹, ist zurück! Mit seinen Romanen rund um den ›Friedhof der Vergessenen Bücher‹ schuf der spanische Bestsellerautor eine der faszinierendsten Erzählwelten aller Zeiten. Die Verheißung, die mit ›Der Schatten des Windes‹ begann, findet mit seinem neuen großen Roman ›Das Labyrinth der Lichter‹ ihre Vollendung.Spanien in den dunklen Tagen des Franco-Regimes: Ein Auftrag der Politischen Polizei führt die eigenwillige Alicia Gris von Madrid zurück in ihre Heimatstadt Barcelona. Unter größter Geheimhaltung soll sie das plötzliche Verschwinden des Ministers Mauricio Valls aufklären, dessen dunkle Vergangenheit als Direktor des Gefängnisses von Montjuïc ihn nun einzuholen scheint. In seinem Besitz befand sich ein geheimnisvolles Buch aus der Serie ›Das Labyrinth der Lichter‹, das Alicia auf schmerzliche Weise an ihr eigenes Schicksal erinnert. Es führt sie in die Buchhandlung Sempere & Söhne, tief in Barcelonas Herz. Der Zauber dieses Ortes schlägt sie in seinen Bann, und wie durch einen Nebel steigen Bilder ihrer Kindheit in ihr auf. Doch die Antworten, die Alicia dort findet, bringen nicht nur ihr Leben in allerhöchste Gefahr, sondern auch das der Menschen, die sie am meisten liebt.  >> Neugierig geworden? Hier geht es zur Leseprobe! Wir vergeben gemeinsam mit S. FISCHER 50 Exemplare von  "Das Labyrinth der Lichter"  unter allen, die sich bis einschließlich 08. März 2017 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button* für das Buch des Monats bewerben und uns verraten, warum sie gerne mitmachen möchten.   In den folgenden Wochen stellen wir euch verschiedene Aufgaben, bei denen ihr Buchlose erhalten könnt. Für jede Aufgabe gibt es ein eigenes Unterthema, in welchem erklärt wird, was ihr machen müsst, um ein Buchlos zu erhalten. Wenn ihr genügend Buchlose gesammelt habt, könnt ihr am Ende der Monatsaktion ein Buch aus den S. FISCHER Verlagen gewinnen.   Alle Infos zum System der Buchlose findet ihr hier.   Bitte beachtet, dass es in dieser Challenge zudem Spezialaufgaben geben wird, die jeweils nur an einem einzigen Tag erfüllt werden können. Regelmäßiges Vorbeischauen in der Challenge lohnt sich also!   Wer 10 Buchlose sammelt, erhält als Sofortgewinn ein Buch aus den S. FISCHER Verlagen, das aus sechs Vorschlägen ausgewählt werden kann.   Zusätzlich verlosen wir unter allen, die mindestens 11 Buchlose gesammelt haben, einen Gutschein von mydays.de für einen aufregenden Städtetrip nach Barcelona. Alle, die mit ihrem eigenen Exemplar an der Aktion zum Buch des Monats teilnehmen möchten, sind natürlich herzlich willkommen. Ihr könnt jederzeit mit einsteigen.   Die Frist für die Bearbeitung der Hauptaufgaben für das Buch des Monats Februar endet am Mittwoch, den 12. April 2017 – d.h. alle Aufgaben müssen bis einschließlich dieses Datums vollständig bearbeitet sein, damit sie in die Buchlos-Wertung mit einfließen. Mitglieder des FISCHER Leseclubs erhalten das Abzeichen für das jeweilige "Buch des Monats", wenn sie mindestens 5 Beiträge und eine Rezension geschrieben haben.   Ihr möchtet beim FISCHER Leseclub mitmachen? Alle Informationen dazu findet ihr hier.   Ihr müsst aber kein Mitglied im FISCHER Leseclub sein, um an der "Buch des Monats"-Aktion teilzunehmen.    Die Buchlose gelten immer nur für den jeweiligen Monat und können nicht in den nächsten Monat übertragen werden.    *  Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme, am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Erfüllen aller Hauptaufgaben der "Buch des Monats"-Aktion bis spätestens 12. April 2017 . Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für ein Testleseexemplar schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir Gewinne nur innerhalb Europas verschicken!   Ein allgemeiner Hinweis: Bitte markiert eure Beiträge nur dann als Spoiler, wenn es sich wirklich um Spoiler handelt und beispielsweise nicht eure Beiträge für die einzelnen Aufgaben!

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    • 2351
  • Zafón, Meister atmosphärischer Darstellung

    Das Labyrinth der Lichter
    Claddy

    Claddy

    23. April 2017 um 16:52

    Mit „Das Labyrinth der Lichter“ stellt der spanische Autor Carlos Ruíz Zafón den vierten Band um den Friedhof der vergessenen Bücher vor.  Sicherlich lässt der sich, wie behauptet wird, unabhängig von den anderen lesen, versagt bleibt in diesem Fall allerdings die Freude der Wiederbegegnung mit bekannten Figuren, ebenso fällt die Orientierung sicher etwas schwerer.   Als im Dezember 1959 der Minister Mauricio Valls spurlos verschwindet, erhält die junge, charismatische Alicia Gris den polizeilichen Auftrag zu ermitteln. Mit ungewöhnlichen Methoden, messerscharfem Verstand und der Hilfe des ihr zur Seite gestellten Polizeihauptmanns Vargas begibt sie sich auf Spurensuche und gräbt verdeckte Zusammenhänge aus. Schnell wird ersichtlich, dass die Schatten von Spaniens Kriegsjahren längst nicht überwunden sind.  Zafón lässt den Leser zu Beginn des Buches in Episoden fallen, die, jede für sich, spannend, schön und verstörend sind. Wir begegnen besonderen Menschen in besonderen Situationen zu unterschiedlichen Zeiten und suchen vergeblich nach Zusammenhängen. Die schälen sich im Folgenden erst nach und nach aus dem Geschehen heraus, sei es durch Erzählungen, Erinnerungen, Briefe oder Dokumente. Gefordert ist, sich darauf einzulassen. Das ist nicht immer einfach, denn die Anzahl der Personen, die durchbrochene Chronologie und der hohe Anspruch mitunter auf das Komplizierteste verschachtelter Sätze lassen es nicht zu, zügig und leicht durch die Seiten zu gleiten.  Dennoch ist es ein Genuss, den Entwicklungen zu folgen. Nicht nur wegen des Schreibstils, der solchermaßen exquisit ist, dass sich manchmal der Verdacht einschleicht, er könnte zur Hauptmotivation, wenn nicht zum Selbstzweck geraten. Minutiös und scheinbar abschweifend entwickelt der Autor eine Geschichte, die präziser, stimmiger und mächtiger nicht geschrieben werden kann. Wie nach und nach Informationen auftauchen und das Bild zunächst immer rätselhafter und verschwommener werden lassen, bevor die ersten Konturen sichtbar werden und sich schließlich das Gesamtbild enthüllt, zeugt von unübertrefflicher Könnerschaft.  Zwei große Liebschaften scheinen Zafons Motor zur Entstehung seiner Werke zu sein: Die eine ist die Literatur. Die andere Barcelona. Ersterem zollt er neben dem eigenen Schreiben Tribut, indem er auch hier ein Buch zum Hauptgegenstand erhebt. Dem Zweiten, indem er dem Leser seine Stadt ähnlich akribisch, stimmungsvoll, poetisch und gleichzeitig düster vor Augen führt wie die Personen, die er ihr anvertraut.  Deren Leben und Wirken ordnen sich ihren Eigenschaften und den geltenden Bedingungen unter. Viele kommunizieren in Dialogen, die so geistreich wie witzig sind. Nicht die kleinste Unstimmigkeit vergrämt, jedes Verhalten hat seine Ursache, jedes Geheimnis seine Bestimmung. So wird man tief in den Kosmos hinein gesogen und findet sich als Leser mit Freunden oder auch Feinden wieder inmitten so vertraut wie fantastisch erscheinender Orte. Unbedingte Leseempfehlung an Freunde der Literatur! 

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    • 3
  • Solider Roman, hab aber mehr erwartet!

    Das Labyrinth der Lichter
    Daniel_Allertseder

    Daniel_Allertseder

    20. April 2017 um 21:13

    Meine Meinung Lange habe ich auf das neue Buch des spanischen Erfolgsautors Carlos Ruiz Zafón gewartet. Nachdem mich bereits sein Weltbestseller »Der Schatten des Windes« fasziniert und sprachlos zugleich gemacht hat, konnte ich »Das Labyrinth der Lichter« nicht ungelesen lassen; noch dazu, weil das Buch im selben Universum um Daniel Sempere spielt. Ich war sehr gespannt, als ich den fast 1000-Seiten-Roman von S. Fischer freundlicherweise zu Rezensionszwecken erhalten habe. Auffällig sind die dünnen Seiten und die kleine Schrift, keineswegs negativ aber die kurzen Kapitel und die gut gelungene Unterteilung des Buches.    Als ich das Buch begonnen habe war ich zuerst hin und weg, weil ich mit dem Charakter Daniel Sempere mehr als vertraut bin und ich diesen Charakter als genial gestaltet empfinde. Am Anfang wird die Geschichte von de Torres erzählt, mit einer spannenden Untermalung im alten Barcelona. Ich war zurückversetzt in Semperes Kindheit, als wir ihn begleitet haben, durch den Friedhof der vergessenen Bücher, und auch seinen treuen Freund, Fermín Romeo de Torres. Der Prolog und die ersten Kapitel waren äußerst spannend. Mir persönlich fiel das Lesen etwas schwer, denn ich hatte den Eindruck, dass sich Zafóns Schreibstil im Vergleich zu »Der Schatten des Windes« etwas gewandelt hatte. Er hat obszöne Beschreibungen mit einfließen lassen, er hat kein Blatt vor den Mund genommen und mich etwas negativ getroffen, da ich diesen markanten Schreibstil von ihm keinesfalls gewohnt war. Auch auffällig waren die sehr lang gezogenen Beschreibungen, die das Lesevergnügen etwas in den Keller gezogen haben. Zafón hat in »Der Schatten des Windes« eine grandiose, literarische Leistung hingelegt – sein Schreibstil war packend, sprachlich ein Meisterwerk … diesen Schreibstil fand ich in »Das Labyrinth der Lichter« leider nicht wieder. Ich war also nach wenigen Seiten etwas abgetan von den kompliziert artikulierten Beschreibungen des Zafón, etwas, was man auch auf drei Sätze hätte abtun können, wurde auf zwei Seiten beschrieben. Spätestens mit der Einführung der Alicia hat sich mein Stimmungsbarometer ins Negative gewandelt, da das Lesen durch die schwierigen Sätze, der verwobenen Handlung sowie der kleinen Schrift und den doch 900 [!] Seiten nicht gerade ein Vergnügen war.   Interessant aber war »Das Labyrinth der Lichter« auf jeden Fall! Zafón hat erneut eine sehr interessante Geschichte verfasst, die mir gefallen hat. Die Verknüpfung mit de Torres, mit Sempere, Alicia, dem entführten Valls und den vielen weiteren Charakteren, denen wir noch begegnen. Insgesamt muss ich sagen, dass mir die Dicke und die langgezogenen belanglosen Beschreibungen, die Zafón auf jeden Fall auch weniger hätte verpacken können (das Buch hätte auch auf 700 Seiten geschrieben werden können) nicht sehr gefallen haben. Das Buch war schwierig zu lesen, dennoch aber interessant und natürlich auch spannend! Die Charaktere waren authentisch und gut, es war viel Humor dabei, viele grandiose Szenen, aber auch leider langweilige Kapitel und meines Erachtens auch Absätze oder gar Seiten, die man nicht gebraucht hätte. Mir kam es so vor, als wollte Zafón sich beweisen, mit seinem hochgestochenen Schreibstil und seinen vielen Seiten. Ob ihm das geglückt ist? Bei mir leider nicht wirklich!Fazit Ein interessantes, solides Werk über Gott, einem Jungen und die Bibel, über die Suche Ein ausgesprochen gewaltiger und imposanter Roman, der aber leider durch die Vielzahl an belanglosen Wahrnehmungen und Beschreibungen unnötig in die Länge gezogen wurde. Zafóns Schreibstil hat sich meiner Meinung nach etwas ins Negative gewandelt, trotz alledem aber war die Geschichte spannend und interessant, und das Buch ist denjenigen zu empfehlen, die erstens Lust haben, ganze 900 Seiten zu lesen, und zweitens auch die ausgesprochen anstrengende Sprache ohne Probleme verstehen!

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  • Der Friedhof der vergessenen Bücher - Teil 4

    Das Labyrinth der Lichter
    Henny176

    Henny176

    19. April 2017 um 22:54

    „Die meisten von uns Sterblichen lernen ihr wirkliches Schicksal nie kennen; wir werden ganz einfach von ihm überrollt.“ Meinung: Der Schreibstil des Autoren ist mal etwas ganz anderes. Sehr anspruchsvoll zu lesen, mit vielen Fremdwörtern gespickt aber doch sehr angenehm und mitreissend. Stellenweise hätte ich mir aber gewünscht, dass der Autor nicht ganz so viel ausschmückt, denn dadurch bekam die Geschichte doch so einiges an Längen.  Die Geschichte selbst ist eigentlich extrem spannend, aber zum Teil auch recht schwer nachzuvollziehen durch die vielen Details die man sich während des Lesens bei einem so dicken Wälzer garnicht alle behalten kann. Ich habe dieses Buch gelesen ohne die Vorgänger zu kennen und würde es im Nachhinein nicht noch einmal so machen. Ich denke ich hätte mit weitaus weniger Verwirrung zu kämpfen gehabt wenn ich die Vorgänger kennen würde. Auch wenn vorne im Buch steht man könne die Bände in beliebiger Reihenfolge lesen würde ich zumindest nicht empfehlen mit diesem hier anzufangen. Für mich war dieses Buch ein ständiger Kampf zwischen ‚ich kann es garnicht mehr aus der Hand legen‘ und ‚ich muss mich dazu zwingen weiter zu lesen‘ daher kann ich trotz des absolut faszinierenden Schreibstils des Autors nur 3 Sterne vergeben.

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    • 2
  • Hmm, war schwer für mich eine Meinung zu bekommen

    Das Labyrinth der Lichter
    Muhadib

    Muhadib

    19. April 2017 um 17:07

    Es ist das erste Buch von Carlos Ruiz Zafon das ich gelesen habe.Ich muss sagen mit diesem Buch hatte ich echt meine Schwierigkeiten. Der Schreibstil ist verwirrend und schwer zu lesen. Habe es oft weglegen müssen.Dann tauchen so viele Namen darin auf, dass das mich sehr oft verwirrt hatte.Trotz das es nicht mein Buch war habe ich es durchgelesen.Bis zur ersten Hälfte war es mir zu lang gezogen. Es wurde viel,ausführlich und für mich auch zu Ausschweifend geschrieben.Dann wurde über so viele Personen geschrieben, das ich meinen Überblick verloren hatte.Danach nahm die Geschichte für mich an Fahrt auf. Endlich.Alicia muss einiges über sich ergehen und aushalten, um die Geheimnisse aufzudecken.Und erfährt für sie noch einiges schlimmeres.Sie ist die konstante in dieser Geschichte. Die mich auch ein wenig fasziniert hat. Vargas, der Hauptmann, wurde mir immer sympathischer. Er sorgt sich um Alicia. Was ich nie gedacht hätte.Mein Fazit: Das Buch war nichts für mich. 

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    • 2
  • Interessantes, spannendes Buch

    Das Labyrinth der Lichter
    Clary_Booknerd

    Clary_Booknerd

    18. April 2017 um 13:34

    So auch ich bin endlich fertig mit dem Buch und es hat mir echt zu schaffen gemacht da es ja schon einige Seiten umfasst.Die Geschichte des Buches ist sehr Komplex und auch die enthaltenden Charaktere. Zum Teil fiel es mir schwer da so richtig mitzukommen da ich die vorherigen Bücher des Autors nicht gelsen habe und so blieb ich das ein oder andere mal verwirrt vor meinem Buch sitzen.Die Geschichte ist sehr verzweigt und verschchtelt und es passiert so viel das es einem dadurch wiederum schwer fiel das Buch aus der Hand zu legen.Im großen und ganzen ein wirklich spannendes Buch aber keine einfache Lektüre da es auch sprachlich einen sehr hohen Anspruch hat.Das Buch hat mir wirklich gut gefallen war aber wie gesagt ohne Vorwissen recht verwirrend.

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    • 3
  • Ein verwirrend kraftvolles und wunderbares Leseerlebnis!

    Das Labyrinth der Lichter
    Angie*

    Angie*

    17. April 2017 um 17:03

    INHALT/KLAPPENTEXT: Spanien in den bleiernen Tagen des Franco-Regimes: Ein Auftrag der Politischen Polizei führt die eigenwillige Alicia Gris von Madrid zurück in ihre Heimatstadt Barcelona. Unter größter Geheimhaltung soll sie das plötzliche Verschwinden des Ministers Mauricio Valls aufklären, dessen dunkle Vergangenheit als Direktor des Gefängnisses von Montjuïc ihn nun einzuholen scheint. In seinem Besitz befand sich ein geheimnisvolles Buch aus der Serie ›Das Labyrinth der Lichter‹, das Alicia auf schmerzliche Weise an ihr eigenes Schicksal erinnert. Es führt sie in die Buchhandlung Sempere & Söhne, tief in Barcelonas Herz. Der Zauber dieses Ortes schlägt sie in seinen Bann, und wie durch einen Nebel steigen Bilder ihrer Kindheit in ihr auf. Doch die Antworten, die Alicia dort findet, bringen nicht nur ihr Leben in allerhöchste Gefahr, sondern auch das der Menschen, die sie am meisten liebt.  MEINE MEINUNG: Ich habe mich darauf verlassen, dass man als Leser angeblich schnell in diesen vierten Band hineinkommt. Und doch ist es mir anfangs sehr schwer gefallen den vielen Geschichtssträngen, Personen und  verschiedenen Geschehnissen zu folgen. Die düstere Atmosphäre, die sich durch die ganzen 900 Seiten wie ein roter Faden hindurchzieht , hat ein Übriges dazu getan. Diese Mischung aus Krimi, Thriller, Fiktion und wahren Geschichtsereignissen aus dem Spanien der Franco-Diktatur und Nachkriegszeit  ist keine leichte Kost und ich habe einige Wochen mit dieser aufregenden und fordernden Lektüre verbracht. Der Schreibstil von Zafón ist schwer, verwirrend, wundervoll, zwingt den Leser zum öfteren Lesen von Abschnitten oder Sätzen und verlangt unbedingte Konzentration. Kurz vor dem Zubettgehen einige Kapitel lesen - das ging gar nicht. Seine Wort - und Satzgebilde strotzen nur so von Fantasie und Denkspielereien. Aber es ist auch eine faszinierende Lektüre voller Geheimnisse, menschlicher Schwächen und auch Tugenden. Er hält uns mit seinen Ausführungen einen Spiegel vor unser Gesicht. Manchmal erschienen mir seine Geschichten zu langatmig - er hätte vielleicht etwas kürzen können. Aber das ist meine persönliche Meinung und ein guter Schriftsteller bleibt eben meistens seinem Schreibstil treu. Und das ist auch gut so! Wir als Leser haben ja immer eine Wahl . Aufhören  oder Weiterlesen! Ich rate zum Weiterlesen, Durchhalten bis zum erlösenden Ende.  Meine Bewertung : Fünf Sterne! Herzlichen Dank an den Autor, den  S. Fischer Verlag und Lovelybooks für dieses interessante und ungewöhnliche Buch.

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    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Hoppel-Hoppel – Mit LovelyBooks durch die Oster-Tage! Endlich ist es wieder soweit! Wir nutzen das lange Wochenende um Ostern, um uns gemeinsam mit euch in den nächsten Lesemarathon zu stürzen! Den Schoko-Osterhasen lassen wir links liegen (obwohl ... vielleicht auch nicht ;)), stattdessen widmen wir uns dem schönsten Zeitvertreib – Lesen! Auf gehts, wir starten in den Lesemarathon zu Ostern! Was ist ein Lesemarathon?Bei unserem Lesemarathon vom 14. - 17. April (Karfreitag bis Ostermontag) möchten wir uns ganz bewusst Zeit dafür nehmen, endlich einmal längere Zeit am Stück zu lesen. Sonst kommt doch immer der Alltag dazwischen und plötzlich hat man die schöne Lesezeit mit Putzen, Fernsehen usw. verbracht. Natürlich müsst ihr nicht die gesamten 4 Tage durchlesen, sondern es ist so gedacht, dass jeder mitmachen kann, wann und wie er möchte. Hier haben wir einen gemeinsamen Platz, an dem wir uns über unsere Lesefortschritte und die gelesenen Bücher austauschen können.Wie kann man mitmachen?Jeder ist herzlich willkommen hier jederzeit mitzumachen. Einfach drauflosschreiben und dabei sein – wir freuen uns über jeden, der uns ein kleines oder auch großes Stück unseres Lesemarathons begleiten möchte. Für die Abwechslung zwischendurch, werden wir hier im Zeitraum der 4 Tage kleine Fragen oder Aufgaben stellen, bei denen ihr gern mitmachen könnt. Natürlich ist das kein Muss, aber es macht immer wieder viel Spaß, auf diese Weise andere Leser kennen zu lernen, neue Bücher zu entdecken und sich sein eigenes Leseverhalten näher anzuschauen. Selbstverständlich könnt ihr gern auch über eure Blogs und Social Media Kanäle teilnehmen. Verwendet hierbei bitte den Hashtag #lblm - so können wir unsere Beiträge leicht wiederfinden.Jetzt heißt es nur noch, ein paar Tage warten und schon ist unser Lesemarathon da. Wir freuen uns auf viele fantastische, berührende, lustige und einfach nur schöne Lesestunden mit euch!

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  • Zafóns Meisterwerk

    Das Labyrinth der Lichter
    Popi

    Popi

    15. April 2017 um 10:26

    Das Labyrinth der LichterKlappentext:Spanien in den bleiernen Tagen des Franco-Regimes: Ein Auftrag der Politischen Polizei führt die eigenwillige Alicia Gris von Madrid zurück in ihre Heimatstadt Barcelona. Unter größter Geheimhaltung soll sie das plötzliche Verschwinden des Ministers Mauricio Valls aufklären, dessen dunkle Vergangenheit als Direktor des Gefängnisses von Montjuïc ihn nun einzuholen scheint. In seinem Besitz befand sich ein geheimnisvolles Buch aus der Serie ›Das Labyrinth der Lichter‹, das Alicia auf schmerzliche Weise an ihr eigenes Schicksal erinnert. Es führt sie in die Buchhandlung Sempere & Söhne, tief in Barcelonas Herz. Der Zauber dieses Ortes schlägt sie in seinen Bann, und wie durch einen Nebel steigen Bilder ihrer Kindheit in ihr auf. Doch die Antworten, die Alicia dort findet, bringen nicht nur ihr Leben in allerhöchste Gefahr, sondern auch das der Menschen, die sie am meisten liebt. Autor:Carlos Ruiz ZafonBarcelona hat ihn geprägt, zum Schreiben animiert und inspiriert. Das in 30 Sprachen übersetzte Werk des Spaniers Carlos Ruiz Zafón, insbesondere seine Bestseller ›Der Schatten des Windes‹, ›Das Spiel des Engels‹ und ›Der Gefangene des Himmels‹, sind von seiner Geburtsstadt nicht zu trennen. Zafón ist ein glänzender Erzähler. Seine Bücher, aufwendig und genau recherchiert, erreichen ihren Reiz durch den Wechsel von Spannung und Fantasie, durch die Neugier auf die Figuren, ihr Leben, Lieben und Scheitern. Es sind grandiose Gestalten - Helden und Schurken, Glücksritter und Pechvögel. Seine ersten Erfolge feierte Carlos Ruiz Zafón mit den drei phantastischen Schauerromanen ›Der Fürst des Nebels‹, ›Mitternachtspalast‹ und ›Der dunkle Wächter‹. Carlos Ruiz Zafón wurde 1964 in Barcelona geboren und teilt seine Zeit heute zwischen Barcelona und Los Angeles. Meine Meinung:Zafons Meisterwerk !!!!Die Magie der Wörter.Ein spannendes Finale von „Im Schatten des Windes“, „Das Spiel des Engels“ und „Der Gefangene des Himmels“.Jedoch muss man die drei genannten Bücher vorher nicht gelesen haben um in den Genuss dieses Werkes zu kommen.Jedes Buch kann einzeln und in beliebiger Reihenfolge gelesen werden.Mir fehlen die Worte um zu beschreiben was „Im Labyrinth der Lichter“ in mir ausgelöst hat.Seine einzigartige Erzählweise, seine goldenen Worte, seine tollen Charaktere, die außergewöhnliche Geschichte hat mich tief ins Barcelona gezogen.Ich überlege, ob ich dorthin fliegen soll, mich in die Straßen Barcelonas herumtreiben und auf die Such machen soll, nach dem „Friedhof der vergessenen Bücher“.Es ist das schönste Buch, welches ich je in den Händen hielt.Purer Genuss, pure Entspannung, pure Faszination. Die Figuren rund um seine Gesichte werden mir fehlen, aber ich weiß, dass ich seine vier Bücher irgendwann einmal wieder lesen werde. Und ich freue mich jetzt schon drauf.

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  • Schließung vieler offener Fäden

    Das Labyrinth der Lichter
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    13. April 2017 um 10:49

    Schließung vieler offener FädenDas letzte Werk der vier Bände, über Jahre hinweg von Zafón erstellt, ist einfach viel.Viele Seiten, viele Erzählfäden, die zu großen Teilen auch aus den anderen drei Bänden in dieses Werk herüberreichen. Eine fast unüberschaubare Anzahl an Charakteren, von denen Alicia Gris als neue Hauptfigur (und diesen Band tragende Figur) hinzutritt.Eine Menge Stoff mit ebenso vielfachen literarischen Anspielungen vom „Friedhof der vergessenen Bücher“ und eine Begleitung Daniels nun in das verantwortliche Leben als „frischer Vater“ hinein, mit dem Daniel Sempere innerlich so einigem Wanken ausgesetzt ist und ebenso vielen Unsicherheiten.Gut, dass Fermin, sein engster Freund und souveräner Lebemann ihm energisch zur Seite steht. Was eben auch „viel“ ist. Denn so anregend für eine Weile die überaus ironisch-gestelzte und erotisch-derbe Ausdrucksweise Fermins auch immer wieder für Auflockerung sorgt („Besser nicht, es beschert mir eine Nachtlatte, mit Verlaub“), teilweise wird auch das einfach „zu viel“, wenn man sich als Leser ständig konzentrieren muss, um einigermaßen auf der Höhe der Ereignisse zu bleiben.Während eben diese Ereignisse um die Polizistin Alicia Gris dunkle Seiten der Vergangenheit in breiter Form ins Gedächtnis rufen und in der Buchhandlung „Sempre &Söhne“ die Spuren zusammenlaufen, die Inhalte sich verdichten und zudem das (fiktive) Werk des (fiktiven) Schriftstellers Juliàn Carax sich durch ein mysteriöses Buch im Besitz eines verschwundenen Ministers (mit eben erwähnter tiefdunkler Vergangenheit) vervollständigt.Poesie und Thriller, der Versuch eines harmonischen Lebens auf Daniels Seite und grausame Seiten der spanischen Geschichte, Fiktionen und Intrigen, all das führt Zafón im letzten Band der Reihe zu einem großen Ganzen zusammen. Was dennoch, trotz teils spannender Wendungen und recht flüssiger Erzählweise nicht immer einfach zu lesen und zu verstehen ist und manche Länge auch beinhaltet. Wobei es vielfach entschädigt, wie gut es Zafón versteht, die Enge, das Misstrauen, die Gefahr zu Zeiten des Franco-Regimes in Spanien ins Spiel zu bringen und dem die Welt der „Freien Gedanken“ in der Literatur und im Traum oft zur Seite zu stellen. Wobei die teils harte Gewalt, die Zafón lakonisch schildert, hier und da auch gute Nerven benötigt.Wobei auch Mysteriöses und leicht Magisches seinen Platz auch in diesem Band noch findet, wenn auch die Blickrichtung sich deutlich mehr der „nackten Realität“ jener Jahre zuwendet.Vielfache Dialoge, Verästelungen, Buch im Buch und innere Verbindungen von Figuren, die auf den ersten Blick nicht immer offensichtlich sind, führen zu einer breiten Verschachtelung der Ereignisse, die eine literarische Herausforderung darstellen. Und immer wieder aufgelockert wird, nicht zuletzt durch „Buddy-Elemente“ bei den Ermittlungen um den verschwundenen Minister herum.„Und was kann es in einem Fall wie diesem ihrer Meinung nach für eine Logik geben“?„Das, was sie die Logik des Trugbildes nennen“.Was nun ist real, was Trugbild? Emotional packt es den Leser durchaus, dieses Ergehen der Figuren auf den fast 1000 Seiten, wobei es nicht von Nachteil ist, die anderen drei Bände bereits gelesen zu haben. Denn erst dann erschließt sich der gesamte Kosmos dieser magischen „Zaubergeschichte“ in einer realen, dunklen und harten Zeit.Keine einfache Lektüre, in manchem ein „zu viel“ und immer in großer Breite bietet das Werk dennoch einen guten, passenden und würdigen Abschluss der Geschichte um die Familie Sempere und den „Friedhof der vergessenen Bücher“.

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  • Man muss die Muse fangen ;)

    Das Labyrinth der Lichter
    Lizzy_Curse

    Lizzy_Curse

    13. April 2017 um 09:27

    Nach Barcelona in den kalten Wintertagen des Jahres 1959 entführt uns das Werk von Carlos Ruiz Zafon. Alicia kehrt in ihre Heimat zurück, um das verschwinden des einflussreichen Ministers Mauricio Valls aufzuklären, Ein Buch, dass sich in dessen Besitz befand führt sie in die Buchhandlung Sempere & Söhne und tief in das Herz des Friedhofs der Vergessenen Bücher. Dies ist ein neues Buch aus Zafons Reihe rund um den Friedhof der vergessenen Bücher. Ich startete mit diesem Buch als ein Zafon-Neuling, der noch keines der Vorgängerbücher gelesen hatte. Doch da das Buch ausdrücklich auch ohne Kenntnisse der Vorgänger gelesen werden könne, habe ich mich ins Abenteuer gestürzt. Vornweg, ich habe etwas anderes erwartet, als das, was ich letztendlich gelesen habe. Alles, aber keine solch actiongeladene, krimiangehauchte und dramatische Geschichte, wie die über Alicia und Vargas letztendlich war. Doch von vorn. Der Einstieg in das Buch gelang mir sehr gut, was nicht zuletzt an Zafons angenehmer Sprache lag. Er schafft es, den geneigten Leser zu entführen. Ständig fand ich mich in den Straßen von Madrid oder Barcelona wieder, stöberte in der Buchhandlung von Semper & Söhne und gruselte mich, wenn es in die düsteren Abgründe der Vergangenheit ging. Zafon schreibt nicht leicht und flockig, trotzdem schön und ausschweifend. Manchmal überbordend. Es ist vergleichbar mit einem schweren Rotwein, aus einem guten Jahrgang: Der geneigte Leser (oder Trinker) muss sich auf das, was ihm geboten wird, einlassen können und die Geschmacksnuancen herausfiltern. Über lange Strecken konnte ich den Stil genießen, manchmal fing er jedoch an, das Buch unnötig in die Länge zu ziehen. Besonders in der Mitte hätten ein paar Seiten weniger die Spannung deutlich erhöht. In der Mitte des Buches knickte der Spannungsbogen das ein oder andere Mal ein, wie um Luft zu holen um dann erneut Fahrt aufzunehmen. Das ist bei einem Buch von solchem Umfang nicht unnormal, besonders da Zafon seine Charaktere sehr tief ausbaut, die Figur unterkellert und kleine Erker hinzufügt. Trotzdem hätten einige Seiten weniger der Tiefe des Romans keinen Abbruch getan.Alicia und Vargas waren meine Highlights in dem Buch. Ihre Gespräche hauchten der Geschichte Leben ein und ich hatte das Gefühl, mit jedem Wort, das Alicia Preis gab, etwas mehr über diese Figur zu erfahren. Alicia ermittelt im Fall Valls in Barcelona, sie ist tough, rau und gleichzeitig verletzlich und deckt eine düstere Verschwörung auf, die sie selbst in höchste Gefahr bringt. Und all jene, die sie liebt. Das macht sie in meinen Augen zu einem spannenden Charakter! Vargas scheint da schon wesentlich abgeklärter, und dieser Gegenpol, den Zafon zu Alicia angelegt hat, tut dem Buch sehr gut. Das ganze Buch hindurch hatte ich das Gefühl, in den engen Gassen Barcelonas zu wandeln. Der Hauch Phantastik oder Schicksal, der im „Labyrinth der Lichter“ steckt, gibt dem Feeling einen dunklen, düsteren Touch. War das Labyrinth der Lichter nun das, was ich erwartet hatte? Mitnichten, aber fasziniert hat es mich alle Mal. Zu manchen Zeiten entwickelte es eine Sogwirkung, manchmal schleppte es sich. Ich persönlich benötigte Muse für dieses Buch, die nicht immer vorhanden war. Es ist kein Buch für Nebenbei. Aufgrund der Längen im Buch vergebe ich knappe 4 Sterne, empfehle das Buch aber jedem, der sich auf eine düstere Geschichte, gepaart mit einer wundervollen Sprache, einzulassen vermag.

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