Der Fürst des Nebels

von Carlos Ruiz Zafón 
4,0 Sterne bei224 Bewertungen
Der Fürst des Nebels
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (174):
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Toller Schreibstil und eine schön gruselige Geschichte. Hat mir gut gefallen.

Kritisch (9):
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Zafons Erstling konnte mich leider nicht überzeugen.

Alle 224 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Der Fürst des Nebels"

Carlos Ruiz Zafóns legendärer erster Roman - neu übersetzt und fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite. Der erste Schauerroman des spanischen Meistererzählers.

In 'Der Fürst des Nebels' fliehen Max und seine Familie vor dem tobenden Krieg. Ein altes Haus am Meer verheißt Frieden und Sicherheit. Doch schon bald legt sich ein dunkler Schatten über den Zufluchtsort, als Max erfährt, dass der Sohn der ehemaligen Bewohner unter mysteriösen Umständen ertrunken ist. Eine geheimnisvolle Macht bedroht nun auch das Leben seiner Familie.

Als er mit seinem neuen Freund Roland zum Wrack der Orpheus taucht, kann Max förmlich fühlen, wie etwas Schreckliches in der Tiefe lauert. Gibt es eine Verbindung zum finsteren 'Fürst des Nebels', von dem der Leuchtturmwärter erzählt? Und hat der ihnen wirklich alles gesagt?

Als Max erkennt, welch grauenvolle Gefahr wirklich droht, hat sich bereits ein Sturm zusammengebraut: etwas lange Totgeglaubtes erhebt sein Haupt und macht sich auf die Jagd.

Der spanische Bestsellerautor Carlos Ruiz Zafón, der mit 'Der Schatten des Windes' Millionen von Lesern auf der ganzen Welt begeisterte, ist ein Meister des Unheimlichen, ein Meister des Schauerromans. ›Der Fürst des Nebels‹ ist Zafóns erster fesselnder Gänsehautgarant.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596521319
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:240 Seiten
Verlag:FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum:23.02.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 11.05.2011 bei Argon erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    Charleas avatar
    Charleavor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Kurz, toll geschrieben und perfekt für ein wenig Spannung
    Kurz, toll geschrieben und perfekt für ein wenig Spannung

    Cover / Artwork / Aufbau des Romans


    Das Cover sieht eher aus, als würde es über einen Lost place berichten, daher hatte mich das Cover einerseits interessiert, in Kombination mit dem Klappentext jedoch ein wenig irritiert. Noch irritierender fand ich dann die bunte Schrift, welche in lila und orange gehalten wurde, was zwar prinzipiell schön ist - zum Buch jedoch in meine Augen gar nicht passt. Aber nun gut - ich bin halt sehr von einem ersten Blick auf ein Buchcover zu beeindrucken oder jedoch auch vom Gegenteil, - kurzerhand bin ich einfach ins Geschehen eingetaucht.
    Das Buch selbst ist relativ kurz - ca. 300 Seiten, welche man in kürzester Zeit durch geschmökert bekommt und eine leichten Schauder auf der Haut hinterlässt, den ich aber angenehm fand. Wer hier einen blutrünstigen Vampir-Roman erwartet, wird enttäuscht:-). Es wird aus der Erzählerperspektive berichtet und der Protagonist ist der dreizehnjährige Max Carver.
     
    Inhalt
    Max, Alicia , Irina und ihre Eltern ziehen 1943 in ein einsames Fischerdorf, um dem Krieg so weit es geht zu entfliehen. Während Max und seine ältere Schwester schon bald mit dem einheimischen Roland anfreunden und dessen Großvater kennen lernen, gehen seltsame Dinge um und werfen Schatten auf das Familienglück. Was bringt es einem, dem Krieg zu entfliehen und dann einem dunklen, unheimlichen Rätsel auf die Spur zu geraten, dem man sich einfach nicht mehr entziehen kann? Bald ist das Rätsel zu einem Spiel um Leben und Tod geworden.

    Fazit
    Carlos Ruiz Zafón ist einfach ein Künstler, der es auf wenigen Seiten schafft, mich von absolut jedem Thema zu überzeugen. Ich habe das Buch wirklich von der ersten bis zur letzten Seite geliebt und mir auch gleich die beiden anderen Schauerromane "Mitternachtspalast" und "Der dunkle Wächter" geholt. Was mir an seinem Schreibstil einfach gut gefällt ist, dass er den Leser mit den Charakteren zu verbinden versteht und mit "Der Fürst des Nebels" beweist, dass ein Buch nicht erst dann gut werden kann, wenn es mindestens 500 Seiten umfässt.

    Kommentare: 3
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    marion_galluss avatar
    marion_gallusvor 5 Monaten
    Sein erster Schauerroman für jugendliche Leser

    Um vor den Gefahren und Unruhen des Krieges zu fliehen, zieht die Familie des jungen Max hinaus ans Meer. In einem verschlafenen Schifferdörfchen beziehen sie ein altes Haus, in unmittelbarer Nähe zum Strand.

    Aus dem Fenster seines Zimmers entdeckt Max weitab des Hausen einen umzäunten, verwucherten Garten, in dem seltsame Steinfiguren stehen. Sie zeigen die mysteriösen Darsteller eines Zirkus. Als Max dorthin geht, um sich umzusehen, spürt er dort seltsame Kräfte, die ihm unheimlich sind und Angst machen. Ähnliche Vorfälle spielen sich einige Tage darauf auch im Wohnhaus ab.

    Max schließt Freundschaft zu Roland, einem Jungen aus dem Dorf, der Sohn des Leuchtturmwärters. Roland kennt jeden Winkel der Insel und zeigt ihm das Wrack eines vor vielen Jahren vor der Insel versunkenen Schiffes. Gemeinsam tauchen sie zum Wrack und Roland erzählt Max von dem kleinen Jungen, der vor einigen Jahren unter rätselhaften Umständen verschwand. Dessen Verschwinden begründet auch den Leerstand des Hauses, in das nun Max und seine Familie gezogen ist.

    Die unheimlichen Kräfte dieser geheimnisvollen und bösen Macht nehmen immer mehr zu und versetzen nicht nur Max und Roland in Angst und Schrecken. Doch die Jungen wollen diese Macht aufspüren und stellen sich ihr mutig entgegen ….

    +++

    Bevor Carlos Ruiz Zafón durch seine Barcelona-Romane Berühmtheit erlangte, hat er Schauerromane für junge Leser geschrieben. Dieses hier ist der erste und ich habe die gebundene Ausgabe gelesen, die vom Autor selbst vor der Neuauflage noch einmal komplett überarbeitet wurde.

    „Der Schatten des Windes“ und „Das Spiel des Engels“ waren die ersten Bücher, die ich von ihm gelesen habe. Aus der Jugendbuch-Reihe habe ich bisher nur „Der dunkle Wächter“ gelesen. Und bereits den fand ich sehr gut. Zafón schafft es, eine schöne, düstere und gruselige Atmosphäre zu erschaffen, die unheimliche Lesemomente beschert.

    Auch hier geht es um Spuk, Geister und dunkle Mächte und die Handlung ist sehr spannend und fesselnd. Und überhaupt nicht „kindlich“ oder seicht, weil sie eben für Jugendliche geschrieben ist. Diese Grenze verschwimmt ja bereits sein langem und das Genre nennt sich nun „All-Age“ oder „Young Adults“.

    Ein bisschen fühlte ich mich an „The Fog – Neben des Grauens“ oder um beim Buch zu bleiben, an „Riptide“ von Douglas Preston erinnert. Und auch wenn der Autor nicht in dem Stil seiner Erwachsenenromane schreibt, so ist er doch sehr gut. Sicher einfacher gestrickt und ausformuliert, aber trotzdem in guter Zafón-Manier.

    Wie oben schon erwähnt, erzeugt der Roman eine tolle Stimmung, ist sehr düster und spannend und liefert so einige Gänsehautsituationen.

    Mein Fazit: Ein sehr atmosphärischer Schauerroman, der spannende und auch gruselige Lesemomente beschert. Garantiert nicht nur für Jugendliche zu empfehlen.

    © Buchwelten 2018

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    kitty4s avatar
    kitty4vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Sehr gut geschrieben, nicht sehr spannend, aber trotzdem unterhaltsam
    Carlos Ruiz Zafons erster Roman

    Schon in diesem, seinem ersten Buch, zeigte sich, dass der Autor ein großer Erzähler ist. Er kann wunderbar beschreiben, ohne, dass es langatmig wirkt. Es passiert nicht wirklich dramatisches, dennoch möchte man wissen, wie es weiter geht.  Die Geschichte fesselt und man möchte hinter die Geheimnisse kommen.  Das Buch war genau richtig für ein langes Lese- Wochenende.

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    MellisBuchlebens avatar
    MellisBuchlebenvor einem Jahr
    Spannender Auftakt

    Ich habe mit dem Lesen dieses Buches begonnen und war sofort in Bann gezogen. Das Cover hat viel mit der Handlung gemein: Beides ist mystisch angehaucht und fantasievoll gestaltet.
    Mit "Der Fürst des Nebels" ist Zafón ein spannender Auftakt der Jugendbuch-Trilogie gelungen. Von der ersten Seite an war ich fasziniert von der teils gruseligen Atmosphäre, die geschaffen wird. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, da der Schreibstil sehr kurzweilig gehalten ist. Nun bin ich sehr gespannt auf die beiden Folgebände, die ich hoffentlich bald lesen kann.

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    Taurielvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Subtiles Grauen
    Subtiles Grauen

    Der Autor beschreibt auf leise Art wie sich eine Familie durch einen Ortswechsel verändert.
    In dem idyllischen Ort wird die Lage langsam bedrohlicher.Der Protagonist,Max ,ein 13 jähriger Junge, freundet sich mit Roland an.Dessen Großvater (Victor) der ansässige Leuchtturmwärter versuchen gemeinsam das Böse abzuwenden.
    Die Spannung steigt und das Buch habe ich in kürzester Zeit ausgelesen.Nicht nur für Jugendliche zu empfehlen. 
    Auch bei wasliestdu und Lesejury rezensiert

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    Mali133s avatar
    Mali133vor 2 Jahren
    Das Romandebüt von Carlos Ruiz Zafón

    "Der Fürst des Nebels" ist ein Roman von Carlos Ruiz Zafón und ist erstmals 2010 erschienen. Die aktuelle Ausgabe erschien am 23.02.2017 im Fischer Taschenbuch Verlag.

    Inhalt:
    Im Sommer 1943 zieht Max' Familie in ein altes Haus am Meer, auf der Flucht vor dem tobenden Krieg. In Roland, dem Enkel des Leuchtturmwächters, finden Max und seine Schwester einen faszinierenden neuen Freund. Mit ihm tauchen sie zu dem versunkenen Schiff in der Bucht, dessen Besatzung in einer stürmischen Nacht spurlos verschwand. Und das ist nicht das einzige Rätsel dieses Ortes: Hinter dem Haus befindet sich ein Garten voll seltsamer Skulpturen, und vor Jahren ist ein Junge unter ungeklärten Umständen ertrunken. Weiß der Leuchtturmwärter mehr darüber? Was hat es mit dem finsteren Fürsten des Nebels auf sich, von dem er erzählt? Als Max endlich dahinterkommt, hat sich bereits eine tödliche Macht erhoben, und ein Menschenleben ist in großer Gefahr.

    Fazit:
    Bei "Der Fürst des Nebels" handelt es sich um das Romandebüt von Carlos Ruiz Zafón. Für mich selbst ist es der zweite Roman von ihm und ich bin auch von diesem vollends begeistert.
    Der Schreibstil von Zafón ist einzigartig und unterscheidet sich vollkommen von den Autoren, deren Bücher ich sonst lese. Er versteht es den Leser zu fesseln und in magische Welten zu entführen. Seine Charaktere wirken auch in dieser Geschichte lebendig. Sie haben Stärken und Schwächen, zeigen Gefühle und man kann ihre Entscheidungen sehr gut nachvollziehen.
    Die Geschichte selbst bietet dem Leser viele Facetten. Sie beinhaltet Fantasy, Freundschaft, Liebe, Grusel, Trauer und ein tragisches Ende.
    Erzählt wird die Geschichte hauptsächlich aus der Sicht von Max, dessen Vater Maximilian aufgrund des gegenwärtigen Krieges entscheidet, dass es für seine Familie besser ist aus der Stadt aufs Land zu ziehen. Dort angekommen beginnt Max damit die Gegend zu erkunden. Dabei lernt er Roland kennen und erfährt immer mehr über die dunklen Geschichten, die mit dem Ort zusammenhängen.
    Einige, wenige Kapitel werden aus der Sichtweise von anderen Personen erzählt. Dazu gehören Max' Schwestern Irina und Alicia, Roland und der Leuchtturmwärter Victor Kray. So bekommt man einen guten Einblick, wie die anderen Charaktere die Ereignisse erleben.
    Leider ist das Buch mit seinen 240 Seiten relativ kurz, weshalb ich es an einem Tag ausgelesen hatte. Trotzdem hat es mir sehr gut gefallen und ich möchte unbedingt noch mehr von Zafón lesen.

    Vom mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 von 5 Sternen!

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    Svenjas_BookChallengess avatar
    Svenjas_BookChallengesvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Wieder einmal ein grandios erzählter, wunderbar gesponnener Schauerroman aus der Feder des spanischen Autors.
    Eine grandios erzählte Schauergeschichte


    Der spanische Autor Carlos Ruiz Zafón ist einer meiner absoluten Lieblingsschriftsteller - sein Roman Der Schatten des Windes war für mich sozusagen der Übergang von Jugendromanen in die anspruchsvollere moderne Literatur. Um seine früheren Werke habe ich bislang aus unerfindlichen Gründen einen Bogen gemacht, mich aber jetzt endlich an sie herangetraut. Und den Anfang macht für mich Der Fürst des Nebels, Zafóns Romandebüt und eine düstere, melancholische Schauergeschichte.


    Mit den jungen Protagonisten Max, Alicia und Roland spricht Zafón vielleicht auch eher ein jüngeres Publikum an, die Welt, die er mit seinen Worten erschafft, ist aber auch bereits in diesem Roman einfach gewaltig. Zunächst einmal siedelt er die Schauergeschichte um den Jugendlichen Max und den geheimnisvollen Fürst den Nebels irgendwo am Meer und irgendwo im Krieg (ich vermute der Zweite Weltkrieg, aber das ist nur meine persönliche Interpretation) an, wodurch die Handlung irgendwie schwerelos und vor allem zeitlos wird. Das passt wunderbar zu der düster-melancholischen Grundstimmung. Das Ganze wirkt in gewisser Weise nicht greifbar und weit weg, wird jedoch durch Zafóns Worte zum Leben erweckt.


    Die Handlung braucht zugegebenermaßen etwas, um in Fahrt zu kommen, dann allerdings bricht sie mit voller Wucht über einen herein. Das Magische, das Grauenvolle wird zunächst nur angedeutet (etwa durch den verwunschenen Skulpturengarten, in dem die Statuen ihre Positionen und Gesichtsausdrücke verändern) und bahnt sich fast schon unbemerkt einen Weg in das Leben von Max und seiner Familie. Schranktüren, die sich von selbst öffnen, gruselige Stimmen und die sturmgepeitschte See, die eine dunkle Faszination auf Max und seine Freunde ausübt - das alles sorgt für absolutes Gänsehautfeeling. Mit seinem malerischen, sehr plastischen Erzählstil beschwört Zafón die Bilder eines heimgesuchten Küstenortes herauf und man fühlt sich an die alten, eher subtilen Horrorfilme in Schwarz-Weiß erinnert. Einfach großartig!


    Fasziniert hat mich auch die unterschwellige Bedrohung, die vom Fürst des Nebels ausgeht - einer Art Magier, der seinen Opfern einen Herzenswunsch erfüllt, bevor er sie zu ewiger Treue verpflichtet und grausame Dinge tun lässt. Was mir an Zafóns Romanen (und damit auch an Der Fürst des Nebels) besonders gut gefällt, ist, dass zwei Welten miteinander verschwimmen und ineinander übergehen, bis man die Grenzen nicht mehr ausmachen kann. Max' Familie zieht in das seit Jahren leer stehende und in irgendeiner Weise verfluchte Haus am Meer und aktiviert damit die im Verborgenen lauernden, magischen Kräfte des Nebelfürsten - so dringt das Fantastische in die scheinbar reale Welt ein und das wirkt auf den Leser absolut natürlich und authentisch. Man kann sich einfach wunderbar vorstellen, dass in so einem verwunschenen Haus mit kuriosem Skulpturengarten etwas Übersinnliches vor sich geht.


    Das einzige, was in meinen Augen nicht ganz so gut gelungen ist wie beispielsweise bei Der Schatten des Windes, ist das Ende. Für meinen Geschmack ist es zu chaotisch und im Verhältnis zur düsteren, spannenden Handlung einfach ein wenig enttäuschend. Es hat mich (ganz im Gegensatz zur Geschichte an sich) dann doch wieder zu sehr an Jugendfantasy erinnert und wurde dem stimmungsvollen Schauerroman nicht ganz gerecht. Trotzdem hat mich Der Fürst des Nebels aber insgesamt mit der grandiosen Atmosphäre begeistert und schlichtweg in seinen Bann gezogen.


    Mein Fazit:


    Für mich ist Der Fürst des Nebels nicht Zafóns bester Roman, aber definitiv eine grandios erzählte Schauergeschichte, die von der düsteren Atmosphäre lebt. Ich hatte beim Lesen stellenweise Gänsehaut und war wieder einmal wie gebannt von Zafóns Worten. Er ist einfach ein Meister.

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    Nelebooksvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr interessant, duster und spannend.
    Der Fürst des Nebels

    Teil 1

    Allgemein: Das Cover hätte mich in der Buchhandlung nicht angesprochen. Ich finde es recht schlicht für so eine Fantasygeschichte, auch da es nicht das Genre wiederspiegelt. Der Stil ist gut verständlich und angenehm.

    Meinung: Ich bin gut in die Geschichte hinein gekommen. Der Schreibstil macht es einem auch leicht, schnell durch die Geschichte zu kommen. So war ich auch gleich gefangen und gespannt. Es ist teilweise etwas gruselig, doch spannend und für mich unvorhersehbar, was es zusätzlich interessant macht. Max ist mir sympathisch, da er auch so neugierig ist. Die Geschichte hat sowohl Elemente aus dem Fantasybereich als auch Freundschaft, Abenteuer, Familie und Liebe. Dies macht die Geschichte durch die Vielfältigkeit wiederum interessanter. Die Charaktere sind recht gut beschrieben, doch gerade die Schauplätze sind sehr anschaulich dargestellt. Seichtere Momente wechseln sich gut mit spannenden Passagen ab. Teilweise fand ich einzelne seichte Szenen dann aber doch etwas langatmig.

    Fazit: Eine vielfältige interessante Geschichte, die ich jedem Fantasyjugendbuchfan empfehlen kann.

    (c) Nelebooks

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    Fornikavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Zafons Erstling konnte mich leider nicht überzeugen.
    Doktor Cain

    Max Carver flieht vor dem drohenden zweiten Weltkrieg mit seiner Familie in ein kleines Fischerdörfchen. Dort freundet sich der Junge schnell mit Roland an, auch Max‘ Schwester findet schnell Gefallen an ihm. Die drei könnten einen unbeschwerten Somme genießen, wäre da nicht ein geheimnisvoller Steingarten und gruselige Erzählungen über einen gewissen Doktor Cain. Max findet bald heraus, dass nicht alle Geschichten erfunden sind…

     „Der Fürst des Nebels“ ist Zafons erster Roman und man merkt schon, dass sein Schriftstellertum da noch etwas in den Kinderschuhen steckte. Die Story fand ich nicht besonders originell (mehrmals fühlte ich mich an King erinnert oder auch an Doctor Who), auch der Stil und die Dialoge sind noch etwas hölzern. Da es sich hierbei um ein Jugendbuch handelt, ist die etwas einfachere Schreibweise durchaus nachvollziehbar, trotzdem zeigt der Autor ja bereits mit dem Folgeband, dass Jugendbuch eben nicht gleich einfache Kinderstory sein muss. Die Ansätze sind durchaus da, Zafon zeigt hier schon sein Talent für interessante Settings und malt sehr deutliche, lebhafte Bilder. Leider konnte mich die Handlung dann einfach nicht überzeugen.

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    Willias avatar
    Williavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Gruselig, mysteriös und unheimlich spannend.
    Rezension - Der Fürst des Nebels

    "Der Fürst des Nebels" spielt im Jahre 1943. Es herrscht Krieg und der dreizehnjährige  Max und seine Familie fliehen aufs Land. Das neue Zuhause ist ein kleines verlassenes Strandhaus, das in einem entfernten Fischerdorf liegt. Unerklärliches spielt sich in dem Haus ab und das Rätsel um den Tod eines kleinen Jungen bringt Max dazu dem Geheimnis auf die Spur zu kommen.

    Ich habe bereits andere Bücher wie "Das Spiel des Engels" von Carlos Ruiz Zafón gelesen und auch in diesem Buch bin ich wieder von seinem ausgezeichneten Schreibstil mitgerissen worden. 
    Es ist zwar ein anderes Genre, aber Zafón überzeugt auch hier mit seiner Sprachgewalt. Das Buch liest sich so schnell und in einem Atemzug, dass es mir eher wie eine Kurzgeschichte vorkommt. Wenn man erstmal in dem Sog der Geschichte ist, will man einfach nur mehr davon. 

    Die Story hat wirklich alles, was eine Gruselgeschichte braucht. Mysteriöse Legenden lassen den Protagonisten Max aufhorchen und seine grenzenlose Neugier bringt ihn dazu den unheimlichen Fürst des Nebels zu begegnen. Die Stimmung wird im Laufe der Geschichte immer spannender und aufregender. Ungeklärte Umstände und mysteriöse Geschehnisse sorgen für viele Gänsehautmomente. Das Finale ist ereignisreich und die geheimnisvolle Macht erhält hier seinen Höhepunkt. 
    Zafón kann mit interessanten Protagonisten und einer besonderen mystischen Atmosphäre glänzen. 
    Mir hat die Geschichte viel Spaß gemacht und für mich wird es nicht das letzte Buch des Autors sein. 

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