Carlos Ruiz Zafón Der Gefangene des Himmels

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Inhaltsangabe zu „Der Gefangene des Himmels“ von Carlos Ruiz Zafón

Der packendste und temporeichste Roman des großen Carlos Ruiz Zafón, der mit den beiden Weltbestsellern ›Der Schatten des Windes‹ und ›Das Spiel des Engels‹ Millionen Leser auf der ganzen Welt in den Bann schlug.

Jäh wird das traumschöne Barcelona aus dem Schlummer gerissen und zum Schauplatz eines rasanten Abenteuers: Als Fermín, ein charmanter Herumtreiber, überraschend Besuch von einem mysteriösen Fremden bekommt, holen ihn finstere Intrigen aus der Zeit des Spanischen Bürgerkriegs ein. Sie bedrohen nicht nur sein Leben und Liebesglück, sondern schlingen sich bald auch um das Glück seiner Freunde … Spannender als je zuvor entführt uns Carlos Ruiz Zafón mit erzählerischem Furor in eine magische Geschichte von Verfolgung, Liebe und Freundschaft.

Mir hat die Brücke zwischen Band 1 und 2 gefallen, jedoch bin ich etwas enttäuscht von dem Buch - Das hat mich lange beschäftigt.

— fliflaless

"Der Gefangene des Himmels" schafft eine Brücke zwischen "Der Schatten des Windes" & "Das Spiel des Engels".

— Fantasie_und_Träumerei

Anfangs ein wenig verwirrend, dann aber richtig fesselnd.

— BookfantasyXY

Eine Geschichte voll in Zafons gewitzten Stil, vielleicht etwas humorvoller als die anderen Bände,. Mir fehlten jedoch neue Ideen.

— papaverorosso

Eine Art kleiner „Zwischenband“, aber leider ohne Mystik und Magie! (****)

— Insider2199

Der Himmel ist für mich leider etwas trüb geraten. Dennoch sehr schön zu lesen und ich freue mich auf den 4. Band.

— Ro_Ke

Ein verbindender Roman, der alte Bekannte und zukünftige Ereignisse eint. Nicht so herausragend wie sein Vorgänger trotzdem hohe Erzählkunst

— jenvo82

Atmosphärisch dicht, berührend!

— Karin_Kehrer

Kurzweiliges Lesevergnügen!

— BuchHans

Wunderbares Buch, sprachlich beeindruckend und bezaubernd!

— Herzensbuecher

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  • Ein spanisches Geschichtsabenteuer

    Der Gefangene des Himmels

    BookfantasyXY

    03. October 2017 um 12:27

    Es ist das Jahr 1957 mitten im Winter. Ein bisher unbekannter Mann betritt eine Buchhandlung von Fermín und Daniel Sempere mitten in Barcelona. Daniel ist alleine in dem Augenblick als der Unbekannte sich in der Buchhandlung umsieht, und dabei auf eine Vitrine stößt, in der der Roman Der Graf von Monte Christo. Es ist nicht irgendein ein Buch, sondern ein Sammlerstück. Kurz darauf kauft der Kunde das Buch, allerdings möchte er das Buch geliefert bekommen. Als Daniel ihn daraufhin fragt, wohin das Buch geliefert werden soll, meint dieser nur, dass ein Hinweis im Buch steht. Fraglos lässt der Unbekannte Daniel zurück. Später versucht Daniel herauszufinden, wer dieser Unbekannte ist. Das Buch wird zum Mittelpunkt in die Vergangenheit. Ein Krieg, Kriegsgefangenschaft und das Überleben bringen Menschen an ihre Grenzen. Fermín bleibt am Ende nichts anderes übrig, als Daniel die wahre Geschichte hinter dem Buch und den Friedhof der vergessenen Bücher zu erzählen. In die Geschichte der Protagonisten abzutauchen braucht der Autor Carlos Ruiz Zafón einen Rahmen aus historischen Elementen, eine düstere und liebevolle Atmosphäre sowie Figuren, die zwar Brutalität erleben, aber eine solche Art von Brutalität, die nicht abschrecken. Man erlebt beim Lesen eine Balance von Nähe und Distanz zu den Figuren und Schauplätzen. In der Zeit der 1940er Jahre in der Geschichte möchte man nicht gelebt haben, dennoch gehen die Protagonisten bestärkt aus den Ereignissen heraus, was man ebenso beim Lesen mitnimmt. Eine Achterbahnfahrt von Höhen und Tiefen sowie guten und bösen Menschen. Das Motto des Romans kann man benennen als Leben und Überleben, manchmal mit einem hohen Preis, bei dem auch Opfer fallen. So schlimm manche Szenen erzählt werden, erwartet einen ein positiver Effekt in naher Zukunft; sozusagen eine Belohnung für das Opfern gegen das Böse beim Lesen. Dem Autor gelingt es anhand des Erzählstils zum Teil eine melancholische und traurig-düstere Stimmung zu schaffen, sondern im Gegenteil, man liest gefesselt und erwartungsvoll von Seite zu Seite weiter. Es stellt keine erdrückende Geschichte dar, sondern eine Balance von den Gegensätzen. Eine Komplexität von historischer Vergangenheit, Gegenwart, wahren Begebenheit, ausgeklügelte Figuren und ein Gegenstand – das Buch – bilden eine rundum unterhaltsame und erlebnisreiche Geschichte. Dieser Roman ist zwar Teil eines Zyklus, aber dennoch kann man diesen Roman unabhängig der anderen Bücher in diesem Zyklus lesen. Da meine Erkenntnisse über die spanische Geschichte gering sind, konnte ich mich trotzdem in der Romangeschichte gut zurechtfinden. Ein lesenswerter Roman, der anfangs ein wenig verwirrend erscheint, aber dennoch in eine fantastische Welt von Überlebenskampf und Stärke taucht. Dieser Roman wird nicht der letzte von dem Autor sein, den ich gelesen habe.

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    • 4
  • Zafons Barcelona - Teil 3

    Der Gefangene des Himmels

    papaverorosso

    28. September 2017 um 22:56

    Zafon begeistert auch in diesem Teil seiner Barcelona-Quadrilogie mit seiner kunstvollen, ironischen Sprache. Seine Charaktere sind allesamt gewitzt, kreativ, mit Sarkasmus und Ironie können sie in den Jahren vor und während der Franco-Diktatur trotz Schicksalsschläge überleben. Auch das Makabre, das Furchterregende und das Haarsträubende können scheint den Protagonisten (auch dank ihres Humors?) nicht nachhaltig zu schaden. In diesem Band erfährt man, was Daniel, der Protagonist des ersten Buchs, „Der Schatten des Windes“, mit David, der Protagonist aus Buch 2, „Das Spiel des Engels“, verbindet. Viele der ungelösten Mysterien aus Buch 2 scheinen hier eine logische Erklärung zu finden. Es bleibt wenig Magie übrig, wenig ist unklar. Viele Hintergründe kommen ans Licht. Wen man Zafons Stil mag, dann lohnt es sich, dieses Buch zu lesen. Jedoch erschien mir dieses Band weniger eigenständig als die anderen beiden. Fast wie ein Lückenbüßer oder ein Flicken, die helfen sollte, die gesamte Geschichte zusammen zu halten. Mir haben neue Impulse gefehlt. Ich bin trotzdem auf die Fortsetzung gespannt und hoffe auf neue kreative Handlungsstränge, neue Personen, neue Interpretationen. Mal schauen, ob meine Erwartung erfüllt wird.  

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  • Ein von paar Wolken überzogener Himmel

    Der Gefangene des Himmels

    Ro_Ke

    28. September 2017 um 13:49

    Klappentext (Lovelybooks): Der packendste und temporeichste Roman des großen Carlos Ruiz Zafón, der mit den beiden Weltbestsellern ›Der Schatten des Windes‹ und ›Das Spiel des Engels‹ Millionen Leser auf der ganzen Welt in den Bann schlug. Jäh wird das traumschöne Barcelona aus dem Schlummer gerissen und zum Schauplatz eines rasanten Abenteuers: Als Fermín, ein charmanter Herumtreiber, überraschend Besuch von einem mysteriösen Fremden bekommt, holen ihn finstere Intrigen aus der Zeit des Spanischen Bürgerkriegs ein. Sie bedrohen nicht nur sein Leben und Liebesglück, sondern schlingen sich bald auch um das Glück seiner Freunde … Spannender als je zuvor entführt uns Carlos Ruiz Zafón mit erzählerischem Furor in eine magische Geschichte von Verfolgung, Liebe und Freundschaft. Meine Meinung: Der Vorgänger „Das Spiel des Engels“ hat meine Liebe zu dem Genre „Magischer Realismus“ erst entflammt  und ich konnte sie leider mit diesem Band nicht weiter vertiefen.  Dennoch erzählt er eine spannende Geschichte, die sprachlich wieder gut unterhält und einen tieferen Einblick in seine Figuren bietet. Auch die Schauplätze tauchen lebendig wieder auf und es macht Spaß, sich in ihnen zu bewegen.  Es ist nur sehr schade, dass Zafón den Pfad des Mystischen ein Stück weit verlässt und dadurch einigen seiner Charakteren auch etwas von ihrem „magischen Glanz“ wegnimmt.  Fazit: Der Himmel über Barcelona ist diesmal für mich leider etwas trüb geraten. Dennoch sehr schön zu lesen und ich freue mich auf den 4. Band.

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  • Eine Art kleiner „Zwischenband“, aber leider ohne Mystik und Magie!

    Der Gefangene des Himmels

    Insider2199

    25. September 2017 um 22:03

    Eine Art kleiner "Zwischenband", aber leider ohne Mystik und Magie! Der 1964 in Barcelona geborene Autor war zunächst als Werbetexter tätig, dann 10 Jahre lang Drehbuchautor und Journalist in Los Angeles. Der erste Band dieser Reihe „Der Schatten des Windes“, der in 30 Sprachen übersetzt wurde, ist zwar nicht sein Debüt, verhalf ihm aber 2001 zu internationalem Durchbruch. Der vorliegende Roman ist nach „Das Spiel des Engels“ der 3. Band in der Reihe „Der Friedhof der vergessenen Bücher“. Zum Inhalt: Der dritte Band erzählt wieder aus der Sicht von Daniel Sempere, dem Helden aus dem ersten Teil, der nun mit Beatriz verheiratet ist und einen kleinen Sohn hat. Doch die Kernstory betrifft Daniels Freund Fermín Romero de Torres, der von seiner Zeit im Gefängnis erzählt, als er dort David Martín kennenlernte, der Protagonist des zweiten Bandes der Reihe. Meine Meinung: Dieser dritte Band ist kürzer und die Story um einiges undramatischer als die vorigen Teile. Es fühlt sich eher wie ein „Zwischenband“ an, der nur einen kleinen Rückblick erzählt, um einer Figur (hier Fermín) mehr Komplexität und Tiefe zu verleihen. Ein weiterer Umstand, der dafür spricht, ist, dass die Geschichte gänzlich frei von der gewohnten Mystik/Magie ist, was ich sehr schade finde und auch der Grund für einen Sternabzug ist. Auch muss der Leser wohl seine Meinung über David Martín aus dem zweiten Band revidieren, denn hier wird die Figur in einem neuen Licht gezeigt. Einerseits fand ich das sehr interessant, andererseits aber auch sehr verstörend, weil man nicht mehr so recht weiß, was man nun glauben soll. Bedenkt man die spannende Frage, die am Anfang aufgeworfen wird, war der Schluss leider ein wenig unspektakulär. Da hat der Autor meines Erachtens sein Versprechen dem Leser gegenüber nicht ganz eingehalten. Fazit: Eine Art kleiner „Zwischenband“, aber leider ohne Mystik und Magie! Der Plot bietet einen sehr interessanten Rückblick, der einer Figur (hier Fermín) mehr Komplexität und Tiefe verleiht, aber es reicht leider nicht, um an die Qualität der beiden Vorgänger heranzukommen, aber trotzdem sehr schön wie er diese figurenmäßig miteinander verknüpft. 4 Sterne, lesenswert! Hier geht es zu Band 4.

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  • Leserunde zu "Der Gefangene des Himmels" von Carlos Ruiz Zafón

    Der Gefangene des Himmels

    Insider2199

    Wir haben beschlossen in der INSIDER-Voting-Challenge zusammen "Der Gefangene des Himmels" von Carlos Ruiz Zafón zu lesen. Wir beginnen am  01.09.2017 und lassen uns bis zum Ende des Monats Zeit, um es zu beenden. Rezensieren ist keine Pflicht, aber bei der Challenge erhält man ein Los dafür.  Jeder liest mit seinem eigenen Leseexemplar, es gibt kein Buch zu gewinnen!  Es kann natürlich jeder mitmachen, der Lust dazu hat, auch wenn er nicht bei der Challenge angemeldet ist.    Vielleicht könnt ihr ne kurze Info geben, wann ihr mit Lesen anfangen wollt. Danke. Viel Spaß uns allen :)

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    • 30
  • Der Held des Widerstands

    Der Gefangene des Himmels

    jenvo82

    11. September 2017 um 09:47

    „Wie ein gischtender Wasserfall stürzte die Helligkeit auf die Winkel des großen Labyrinths aus Gängen, Tunnels, Treppen, Bögen und Gewölben, die aus dem Boden zu sprießen schienen gleich einem riesigen Baumstamm aus Büchern, der sich in einer unmöglichen Geometrie zum Himmel hin öffnete.“ Inhalt Fermín Romero de Torres zählt sich zu den guten Freunden von Daniel Sempere, dem jungen Buchhändler, der die Familientradition fortsetzt und in die Fußstapfen seines Vaters getreten ist. Doch um die Hochzeit mit seiner Angebeteten feiern zu können, benötigt Fermín zunächst eine offiziell bestätigte Geburtsurkunde, die er jedoch nicht mehr besitzt. Denn seine Vergangenheit ist mehr als düster und bedrohlich. Mit Hilfe von David Martín, dem begnadeten Schriftsteller, der immer mehr dem Wahnsinn verfällt, ist es Fermín vor Jahren gelungen, aus dem Gefängnis zu fliehen und seitdem existiert er nicht mehr, denn seine Personalien wurden gelöscht und er ist für tot erklärt worden. Gemeinsam mit Daniel erkundet er die bedrückende Vergangenheit und weiht seinen einzigen Vertrauten in die Ereignisse hinter den Gefängnismauern ein. Eine Zeit, die er nur knapp überlebte und in der andere die Opfer des brutalen Gefängniswärters Mauricio Valls wurden. Und ebenjener hat nach seiner Karriere als Misshandelnder einen wahren Blitzstart in Gunst und Ansehen der oberen Gesellschaftsschichten hingelegt und lebte viele Jahre seine Medienpräsenz, doch nun ranken sich auch um Valls Gerüchte und Fermín kennt die Hintergründe, die schließlich auch Daniel und seine verstorbene Mutter Isabella betreffen … Meinung Auch der dritten Band der Reihe um den „Friedhof-der-vergessenen-Bücher“ überzeugt mit erzählerischem Können und einer geheimnisvollen Geschichte hinter Gefängnismauern. Diesmal spielt der Schauplatz Barcelona eher eine untergeordnete Rolle, hier sind es vor allem die Personen, die miteinander in Verbindung gebracht werden und deren vielfältige Interaktionen in der Vergangenheit weitreichende Auswirkungen auf die Zukunft haben. Ein Buch, in dem man viele „alte“ Bekannte wiedertrifft und sich die Generationenfolge der Buchhandlung Sempere und Söhne offenbart. Dafür verzichtet der Autor etwas auf die gewohnte Mystik und setzt den Schwerpunkt auf ganz menschliche Verhaltensweisen. Aus diesem Grund, empfinde ich Band 3 der Reihe etwas schwächer als seine Vorgänger, weil es an geheimnisvollen Begebenheiten fehlt und auch an der subtilen Gruselatmosphäre, die Zafón bisher gewählt hatte. Sehr gelungen finde ich hier das Beziehungsgeflecht der Personen, ihre Interaktion aber auch die Rätsel der Vergangenheit, die sich nun wie ein weiteres Puzzlestück zu einem schlüssigen Gesamtbild zusammensetzen. Empfehlenswert ist es, dieses Buch in der chronologischen Reihenfolge zu lesen, weil es anders als die bisherigen Bücher der Reihe, eine eher unscheinbare Geschichte erzählt, die nur dann ihre volle Bedeutung entfaltet, wenn man die Beteiligten schon kennt und ihre Geheimnisse im rechten Licht erscheinen. Fazit Ich vergebe 4 Lesesterne für diesen Roman, der eine ideale Kombination aus bisher Bekanntem und möglichen Folgen im letzten Band der Reihe schafft. Ein Buch, welches die vier Bände verbindet und großen Wert auf die Charaktere und ihre Sichtweisen legt. Kleine Abstriche gibt es nur bezüglich des erhofften mystisch-gruseligen Faktors, der hier etwas zu kurz kommt. Dennoch bin ich mit der Gesamtheit der Geschichte mehr als zufrieden und werde mich demnächst in „Das Labyrinth der Lichter“ wagen, um gemeinsam mit den Bibliothekaren der Buchhandlung Sempere die letzten verborgenen Dinge, die Grenzen der Vorstellungskraft zu entdecken. Eine wirklich beeindruckende Geschichte, deren Erzählniveau mich begeistert.  

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    • 5
  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 06.01.2018: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   294 Punkte Astell                                           ---    20 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  893 Punkte Beust                                          ---   424 Punkte Bibliomania                               ---   285 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  515 Punkte ChattysBuecherblog                --- 316 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   192 Punkte Code-between-lines                ---  199 Punkte DieBerta                                    ---   88  Punkteeilatan123                                 ---   96 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   343 Punkte Frenx51                                     ---  127 Punkte glanzente                                  ---   104 Punkte GrOtEsQuE                               ---   94 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   207,5 Punkte Hortensia13                             ---   199 Punkte Igelchen                                    ---   26 Punkte Igelmanu66                              ---  222 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    109 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   153 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte Kattii                                         ---   116 Punkte Katykate                                  ---   130 Punkte Kerdie                                      ---   259 Punkte Kleine1984                              ---   190 Punkte Kuhni77                                   ---   155 Punkte KymLuca                                  ---   149 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   306 Punkte Larii_Mausi                              ---    154 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   331 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   94 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte miau0815               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    • 2656
  • Die dunklen Seiten von Barcelona

    Der Gefangene des Himmels

    Karin_Kehrer

    20. July 2017 um 22:01

    Barcelona, Weihnachten 1957: Ein zerlumpter Fremder betritt die Buchhandlung Sempere und kauft das teuerste Buch, eine Ausgabe des Grafen von Monte Christo. Er widmet es Fermin Romero de Torres, einem engen Freund der Semperes. Fermin wird gezwungen, sich einem der schrecklichsten Abschnitte seines Lebens zu stellen, um Glück und Leben seiner Freunde und sein eigenes zu retten.Der Gefangene des Himmels ist der dritte Band des Zyklus um den Friedhof der vergessenen Bücher und behandelt ein dunkles Kapitel der spanischen Geschichte. Der Bürgerkrieg (1936 – 1939) forderte zahllose Opfer, deren Todesumstände noch immer ungeklärt sind. Fermin hat die Grauen der Haft überlebt, doch die Vergangenheit holt ihn ein. Auch die Familie Sempere ist davon betroffen und schwerwiegende Geheimnisse werden aufgedeckt.Wieder zeichnet Zafón ein düsteres Bild von Barcelona. Er ist ein Meister im Schaffen von Atmosphäre. Fermin ist ein Charakter, den trotz seiner tragischen Seite ein besonderer Wortwitz auszeichnet. Die fantastischen Elemente treten in diesem Teil eher in den Hintergrund und das Ende ist offen. 

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  • Der bisher leichteste Teil der Reihe

    Der Gefangene des Himmels

    LadyIceTea

    27. March 2017 um 17:24

    Jäh wird das traumschöne Barcelona aus dem Schlummer gerissen und zum Schauplatz eines rasanten Abenteuers: Als Fermín, ein charmanter Herumtreiber, überraschend Besuch von einem mysteriösen Fremden bekommt, holen ihn finstere Intrigen aus der Zeit des Spanischen Bürgerkriegs ein. Sie bedrohen nicht nur sein Leben und Liebesglück, sondern schlingen sich bald auch um das Glück seiner Freunde.Ich schäme mich fast zu sagen, dass dieser Band bisher mein liebster Band der Reihe ist. Er ist es, weil er einfacher und nicht ganz so philosophisch ist. Wie Carlos Ruiz Zafón selber sagte, ist dieser Band ein Abenteuerroman. Er ist fesselnd und schneller als die beiden Vorgänger.Ihm fehlt etwas das Mystische und die vielen Abzweigungen und wirren Gedankengänge aber wie ich finde, hat dies dem Roman nichts an Charme genommen.Ich habe es sehr genossen, endlich etwas über Fermins Vergangenheit zu erfahren und auch zu erleben, wie es mit David Martin weitergegangen ist.Es ist schön, endlich mehr zu wissen und zu sehen, dass Fermin auch in Sachen Liebe endlich angekommen ist. Jetzt nach dem dritten Band ist es für mich so, als würde ich immer wieder alte Freunde treffen. Dabei Neues über ihr Leben und ihre Vergangenheit zu erfahren ist wundervoll.Dass diese Geschichte dazu noch rasant und spannend ist, hat mir ebenfalls gut gefallen.Ich würde sagen, dieser Band ist ein Band für alle Liebhaber von Semperé und seinen Freunden.

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  • Wunderbare Sprache

    Der Gefangene des Himmels

    Yolande

    08. August 2016 um 13:16

    3. Teil der "Friedhof der vergessenen Bücher"-Reihe.
    Wieder ein tolles Buch von Zafón mit einer wunderbaren Sprache. Dieses Mal nicht so mystisch wie seine beiden Vorgänger. Leider habe ich diese schon vor längerer Zeit gelesen und sie waren mir nicht mehr ganz so präsent, was bei der Lektüre dieses Buches ganz hilfreich gewesen wäre. 

  • eBook Kommentar zu Der Gefangene des Himmels von Carlos Ruiz Zafón

    Der Gefangene des Himmels

    Rudolf Gerber

    via eBook 'Der Gefangene des Himmels'

    Absolut herausragend aus dem Wust beliebiger Belletristik ohne Tiefgang und in einer Sprache, der es weder an unerschoepflichem Vokabular noch an fantastischen Wendu gen fehlt.

    • 4
  • Eure Lieblingsbücher der S. FISCHER Verlage

    Marina_Nordbreze

    Beglückt uns mit euren Lieblingsbüchern der S. FISCHER Verlage Buchliebhaber, Leseratten, Schmökerkönige - Wir lieben Bücher und das kann man auch sehen - volle Bücherregale wohin man sieht.  Das weckt natürlich unsere Neugierde! Macht ein Foto von euren Lieblingsbüchern aus den S. FISCHER Verlagen und postet es hier in diesem Thema. Dafür erhaltet ihr das "Lieblingsbuch"-Abzeichen im FISCHER Leseclub.  Es ist egal, ob es sich bei den Büchern um alte oder neue Titel handelt, ob ihr nur einen Lieblingstitel aus den S. FISCHER Verlagen habt oder ob ihr gleich ein ganzes Regalbrett dafür reserviert habt. Hauptsache ihr macht ein tolles Foto und lasst uns an euren Lieblingsbüchern teilhaben!  Ihr seid noch nicht Mitglied im FISCHER Leseclub? Das muss sich schnell ändern! Mehr Infos findet ihr hier.  Bitte beachtet, dass das Foto maximal 1 MB groß sein darf, damit der Upload klappt und wir einen Teil der Bilder in einem Facebook-Album vorstellen werden. Euer Abzeichen wird nach dem Hochladen nicht automatisch vergeben, sondern wir werden dies regelmäßig händisch tun.

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    • 459
  • Zwischengeplänkel

    Der Gefangene des Himmels

    Magena

    Nach den ersten beiden grandiosen Romanen der "Friedhof der vergessenen Bücher" - Reihe war ich von diesem Roman etwas enttäuscht. Waren die ersten beiden Romane packend, spannend und düster-schaurig, so plätcherte diesmal die Handlung seicht vor sich hin. Stellenweise war es leicht schaurig, wie wir es von C.R. Zafón kennen, aber Barcelona als Kulisse hat diesmal keine besondere Rolle. Schade! Für knapp 400 Seiten findet eigentlich wenig Handlung statt, es wird die Vergangenheit von Fermin und auch von David Martin beleuchtet. Sicherlich ist es stellenweise spannend und sehr interessant, einige HIntergründe zu den bisherigen beiden Romanen zu erfahren, aber sehr gehaltvoll ist die Handlung jedoch leider nicht. Sprache und Stil sind wie von C.R. Zafón gewohnt angenehm literarisch und auf hohem Niveau. Auch wenn es an Handlung fehlt, ist es als C.R. Zafón-Fan irgendwo schön, diesen Roman zu lesen - deswegen gibt es trotz aller Kritikpunkte immer noch drei Sterne. Meiner Meinung ist "Der Gefangene des Himmels" kein Roman, der für sich alleine lesbar, sondern nur im Kontext zu "Schatten der Winde" und "Spiel des Engels" interessant ist! Auch wenn ich diesen Roman eher Zwischengeplänkel empfinde, bin ich dennoch gespannt auf den vierten Teil dieser Reihe.

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    • 2
  • Wiedersehen mit alten Bekannten

    Der Gefangene des Himmels

    Xirxe

    07. December 2015 um 14:45

    Wer die beiden Vorgängerromane von Zafón Das Spiel des Engels: Roman (Hochkaräter) und Der Schatten des Windes gelesen hat, wird hier bald auf bekannte Namen stoßen. Daniel Sempere und David Martín spielen eine wichtige Rolle, doch zum Verständnis ist das Lesen der anderen Bücher nicht vonnöten, vielleicht erhöht es den Lesegenuss ein bisschen. Wieder spielt die Geschichte im Barcelona vergangener Zeiten, in den Jahren 1957/58 und von dort mit Rückblicken in die Zeit des Franco-Regimes. Als Daniels bester Freund heiraten will, muss er seine Vergangenheit offenbaren, die intensiver mit der Daniels verbunden ist als dieser weiß. Und gleichzeitig taucht ein unheilvoller Bekannter aus jener Zeit auf - Zufall? Es geht um Liebe, Verrat, Betrug, Macht und Geld. Und wie bei Zafón üblich, ist alles miteinander verbunden und verworren, der Rückblick offenbart nur einen Teil der Wahrheit. Doch gegenüber den beiden anderen Büchern ist diese Geschichte deutlich kürzer gefasst, auch wenn das Taschenbuch mit mehr als 400 Seiten angegeben wird. Wäre die Schrift nur etwas kleiner und das Format nur geringfügig größer, hätten 250 Seiten vermutlich vollauf genügt. So fehlt dem Ganzen jedoch der Umfang zu einem richtigen Schmöker: Kaum ist man dabei ganz und gar in die Geschichte einzutauchen, vollzieht sich ein Wechsel in eine andere Richtung. Keine Frage, das Buch ist voll mit überraschenden Wendungen und unterhält die Lesenden bis zum Ende ohne jede Schwierigkeit. Doch zum wirklichen Schmökern fehlt die intensive Darstellung der einzelnen Bereiche. Vieles wird angerissen, manches auch geklärt, doch allzu viele Frage bleiben offen. Stoff für einen Folgeband? Das wäre schön, wenn dieser wieder die Opulenz der ersten beiden Barcelona-Bände hätte. So schwanke ich zwischen drei und vier Sternen - und vergebe dann doch vier, da es in jedem Fall eine gute, wenn auch nicht ganz befriedigende Unterhaltung ist.

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  • Band 3 von Zafóns wunderbarem Barcelona-Zyklus

    Der Gefangene des Himmels

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    17. May 2015 um 11:20

    Zum Inhalt: Band Drei von Zafóns Barcelona-Zyklus knüpft relativ direkt an die Erzählungen aus Band 2 („Das Spiel des Engels“) an. Das Buch spielt in zwei unterschiedlichen Zeit- und Handlungs-Strängen: die erzählerische Gegenwart spielt in den Jahren 1957/1958. Daniel Sempere führt gemeinsam mit seinem Vater, dem mittlerweile gealterten Sempere junior aus Band 2, die schon seit vielen Jahrzehnten im Familienbesitz befindliche Buchhandlung in Barcelona. Eines Tages betritt ein merkwürdiger und etwas unheimlicher Kunde die Buchhandlung und erwirbt eine sehr teure Ausgabe des „Graf von Monte Cristo“. Die Ausgabe widmet er mit einem Eintrag „Fermín Romero de Torres, der von den Toten auferstanden ist und den Schlüssel zur Zukunft hat“. Daniel ist beunruhigt – erst recht, da sein bester Freund Fermín, der kurz vor seiner Hochzeit steht, seit Tagen und Wochen einen immer in sich gekehrteren und unruhigeren Eindruck macht. Als er ihm schließlich die Widmung im Buch des Unbekannten zeigt und seinen Freund zur Rede stellt, kann Fermín schließlich nicht mehr anders, als Daniel von einem Jahrzehnte zurückliegenden Geheimnis, welches Fermíns Geschichte mit dem Tod von Daniels verstorbener Mutter Isabella und dem Schriftsteller David Martín, Autor von „Der Schatten des Windes“ , verbindet, zu erzählen. Hier eröffnet sich der zweite Handlungsstrang, welcher in den Kriegsjahren 1940/41 die gemeinsame Geschichte der beiden Männer – Fermín und David Martín – im Gefängnis im Kastell von Barcelona beschreibt. Damals gab Fermín dem Schriftsteller Martín ein Versprechen, das diesen fortan an die Familie Sempere binden sollte – lange, bevor Daniel die Bekanntschaft seines besten Freundes machte. Eigene Meinung: Wie auch schon in den ersten beiden Bänden ist es Zafón sehr schnell gelungen, mich in die mystische und geheimnisvolle Welt seiner Bücher zu entführen. Dies liegt zu großen Teilen an seinen wunderbaren Schilderungen Barcelonas in der ersten Hälfte des Zwanzigsten Jahrhunderts, sowie an den eindrucksvollen Beschreibungen der Buchhandlung Sempere, bei denen man den Geruch der alten Bücher wahrnehmen und das Knistern der Seiten hören kann. Gekrönt wird das Ganze natürlich vom geheimnisvollen Friedhof der Vergessenen Bücher – in jedem Buch Zafóns wünsche ich mir aufs Neue, diesen Ort einmal kennenlernen und ebenfalls ein Buch von dort „retten“ zu dürfen. Kurzum – Zafóns Bücher sind etwas, wo jeder Bibliophile ein Zuhause und einen Rückzugsort findet. Angelegt sind die Romane aus der Barcelona-Tetralogie so, dass man im Prinzip jeden auch für sich lesen kann. Da sie sich jedoch recht stark aufeinander beziehen und zusammengefasst eine komplexe, Jahrzehnte umfassende Geschichte ergeben, ist der Lesegenuss meiner Meinung nach größer, wenn man sie in der richtigen Reihenfolge und mit nicht zu großen zeitlichen Abständen dazwischen liest. Die richtige Reihenfolge habe ich eingehalten – jedoch ist es schon mindestens zwei bis drei Jahre her, seitdem ich Band 2 „Das Spiel des Engels“ gelesen hatte. Immer wieder habe ich somit während des Lesens Zusammenhänge insbesondere aus Band 2 (Band 1 „Der Schatten des Windes“ wird zwar auch referenziert, steht aber weniger im Vordergrund) recherchiert und nachvollzogen, da ich gern das große Bild mit allen Zusammenhängen habe wollte. Der Gefangene des Windes hat mir wie alle Bücher aus diesem Zyklus sehr gut gefallen, kommt aber meiner Meinung nach in die ersten beiden Bände nicht heran. Dies mache ich insbesondere an der Handlung fest, die zwar komplex und gut erzählt ist, jedoch für ein Buch von gut 400 Seiten meiner Meinung nach noch etwas umfangreicher hätte sein können. Auch nutzt sich der Zafón-Effekt - der Zauber der verwunschenen Bücherwelt Barcelonas und die geheimnisumwitterten Figuren - in Band drei etwas ab. Der Roman hat mir somit hauptsächlich wegen seines Platzes innerhalb der übergeordneten Geschichte der Barcelona-Tetralogie gefallen, als alleinstehendes Buch hätte er mich vermutlich nicht völlig überzeugt. Dennoch bin ich nach der Lektüre wieder gefangen und verzaubert von der Stimmung der Romanserie, so dass ich nun direkt im Anschluss das kleine Büchlein „Der Fürst des Parnass“ lesen werde, ein kleines Wert von weniger als hundert Seiten, welches einen Rahmen um die Schauplätze und die Hintergründe der ersten drei Teile des Zyklus bilden soll.

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