Der Schatten des Windes

von Carlos Ruiz Zafón 
4,3 Sterne bei5,579 Bewertungen
Der Schatten des Windes
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (4614):
W

Wunderbar und fantasievoll geschrieben. Man hat sofort ein mystisches Barcelona vor Augen!

Kritisch (267):
Cinderella11ks avatar

Irgendwie nicht meins es hat mich über haupt nicht gepackt.

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Inhaltsangabe zu "Der Schatten des Windes"

Der unvergessliche Roman eines einzigartigen Erzählers – Carlos Ruiz Zafóns Welterfolg

An einem dunstigen Sommermorgen des Jahres 1945 wird der junge Daniel Sempere von seinem Vater an einen geheimnisvollen Ort in Barcelona geführt – den Friedhof der Vergessenen Bücher. Dort entdeckt Daniel den Roman eines verschollenen Autors für sich, er heißt ›Der Schatten des Windes‹, und er wird sein Leben verändern …

Carlos Ruiz Zafón eroberte mit seinem Buch die Herzen leidenschaftlicher Leser rund um den Globus. ›Der Schatten des Windes‹ bildet den Auftakt eines einzigartigen, fesselnden und berührenden Werks, er ist der erste seiner vier großen Barcelona-Romane. Auf ›Der Schatten des Windes‹ folgten ›Das Spiel des Engels‹ und ›Der Gefangene des Himmels‹. Der vierte und abschließende Band ist in Arbeit.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596196159
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:576 Seiten
Verlag:FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum:07.03.2013
Das aktuelle Hörbuch ist am 17.02.2006 bei DHV - Der Hörverlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    awogflis avatar
    awogflivor einem Monat
    Magischer Realismus aus Barcelona

    Ich liebe dieses Juwel, die Geschichte ist wundervoll, sprachlich sehr ansprechend, der Plot ausladend, episch breit aber nicht zu breit, mit vielen unerwarteten Wendungen, ein Meisterwerk der Erzählkunst. Eine nicht unbedeutende Nebenrolle spielt die Stadt Barcelona. Wenn man schon einmal dort war, hilft es sehr, diesen Roman von Anfang an zu lieben, denn man findet sich sofort an den Orten wieder, die auch ein Tourist öfter besucht, nur in einer anderen Zeit.

    Ein Umstand lässt mich im Zusammenhang mit diesem Roman von Zafon aber über mich selbst wundern. Es ist schon komisch, wenn ich einen amerikanischen Roman lese, der episch breit, weitschweifend und mit Myriaden von Personal bevökert ist, nervt mich das meist tierisch, denn ich finde es geschwätzig. Bei einem Spanier, Portugiesen oder Lateinamerikaner find ich das hingegen fast immer wundervoll und märchenhaft, eben eine Form von magischem Realismus. Habe ich Vorurteile oder sind die Amis wirklich so viel schlechter im episch breiten Erzählen?

    Der Plot gleicht einem Griechischen Drama aus Freundschaft, Familie, Rache, Bosheit, großer Liebe, Schicksal, Mord und Totschlag vor dem historischen Hintergrund als sich Spanien nach und nach zu einem völlig abgehalfterten faschistischen Staat entwickelt.  Hierzu gibt es auch ein paar politische Weisheiten én passent, die uns Zafon vermittelt.
    "Dieses Land ist in die Binsen gegangen." [...] "Es ist wie die Gezeiten, wissen Sie", sagte er. "Die Barberei, meine ich. Sie zieht ab, und man hält sich für gerettet, aber sie kommt immer wieder zurück."

    Da gruselt es mich gerade angesichts der politischen Situation in Österreich und dieser prophetischen Aussage. Irgenwo habe ich vor Wochen gehört: Wenn jene Generation, die Krieg und Faschismus selbst erlebt hat, ausgestorben ist, kommen sie wieder, weil sich keiner mehr erinnert, wie furchtbar das wirklich war. Gleich dieser Welle der Barberei, die Zafon hier anschaulichst beschrieben hat.

    Fazit: Eine grandiose Geschichte voller Spannung, ich bin gespannt wie es mit Band 2 weitergeht.

    Kommentare: 6
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    AnjaLG87s avatar
    AnjaLG87vor einem Monat
    Mystisch, magisch, spannend von der ersten bis zur letzten Seite

    Was für ein tolles Buch, das mich an mein

    Lieblingsbuch "Hundert Jahre Einsamkeit" 
    erinnert. Es ist mystisch, magisch, spannend 
    wie ein Krimi, aber auch malerisch-poetisch 
    geschrieben. Das Lesen hat mir von der 
    ersten bis zur letzten Seite Spaß gemacht. 
    Zafón hat die Geschichte aus verschiedenen 
    Perspektiven erzählt, sodass immer wieder 
    Fragen beantwortet und Rätsel gelöst werden.
    Ein wahrer Lesegenuss! Teil 2 zur "Barcelona"-
    Trilogie habe ich direkt gekauft.

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    chiara2018s avatar
    chiara2018vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Neben Jean K. Rowling für mich einer der Größten!!!
    Eine eigene Welt

    Neben Joanne K. Rowling gehört Ruiz Zafon zu den wenigen Autoren, deren Bücher ich fast alle direkt nach Erscheinen gelesen habe und das meist ohne Pause innerhalb von kürzester Zeit. Zafon hat mit seinen Büchern eine eigene, einzigartige Welt geschaffen und damit gleichzeitig der Welt der Bücher ein Denkmal gesetzt. Eine Ode an das Lesen, Bibliotheken und alte Bücher. Der Schatten des Windes ist ein "Verschlingbuch". Genauso wie alle anderen Zafonbücher gehört es für mich zu den absoluten "Musst- du gelesen- haben" Büchern! Ich verneige mich ehrfurchtsvoll vor diesem Autor...

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    Hortensia13s avatar
    Hortensia13vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ungewöhnlicher Roman mit Hauch Fantasy, aber viel von Barcelona
    Ungewöhnlich

    Der 10jährige Daniel Sempere wird im Jahre 1945 von seinem Vater an einen geheimnisvollen Ort in Barcelona geführt. Der Friedhof der Vergessenen Bücher hält auch für Daniel eine Überraschung bereit, ein Buch, das ihn nicht mehr loslässt - "Der Schatten des Windes" von Julián Carax. Fasziniert von diesem Buch macht sich Daniel auf die Spuren des verschollenen Autors und verfängt sich immer mehr in dessen Lebensgeschichte, die ihn für immer unwiederbringlich verändern wird.

    Schon lange wollte ich diese Reihe von Carlos Ruiz Zafón lesen. Diesen Auftakt fand ich fesselnd, bildhaft und ungewöhnlich. Letzteres hauptsächlich, weil ich aufgrund des Klappentextes ein ganz anderes Buch erwartete. Ich nahm an, dass es mehr eine Fantasy-Erzählung sei. Aber der Friedhof der Vergessenen Bücher spielt eine eher nebensächliche Rolle. Im Mittelpunkt stehen stattdessen Daniels und Juliáns Lebensgeschichten. Der Autor hat diese ganz diffiziel miteinander verknüpft. Aufgrund meiner falschen Erwartung und der in der Mitte leichten langgezogenen Erzählung gibt es von mir 4 Sterne. Aber ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

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    Leseratte2007s avatar
    Leseratte2007vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ein stilistisch atemberaubender Roman, der den Leser mit nur wenigen Worten das Herz aufgehen lässt und einen in eine andere Welt entführt..
    Ein Roman voller Geheimnisse, Intrigen und einem Schicksal, das Generationen verbindet...

    Darum geht es (Klappentext):

    An einem dunstigen Sommermorgen des Jahres 1945 wird der junge Daniel Sempere von seinem Vater an einen geheimnisvollen Ort in Barcelona geführt – den Friedhof der Vergessenen Bücher. Dort entdeckt Daniel den Roman eines verschollenen Autors für sich, er heißt ›Der Schatten des Windes‹, und er wird sein Leben verändern …

    Meine Meinung:

    Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Der Roman war nicht nur ein kleine Geschichte für Zwischendurch, sondern hat mich tief berührt und nicht mehr los gelassen. Zafón hat es geschafft, dass ich sein Werk schon nach dem Prolog geliebt und in mein Herz geschlossen habe. Seine Worte berühren etwas ganz tief in mir und er hat mir mit dieser Geschichte nicht nur mein Herz gestohlen, sondern auch meine Seele.
    Ich habe die Charaktere sehr lieb gewonnen, ganz besonders Daniel, Fermin und die anderen Charaktere sind so stilistisch wunderbar gestaltet, dass ich sie mir sehr gut vorstellen konnte und teils sogar selbst zu Daniel geworden bin oder zu Carax.
    Die Perspektivenwechsel haben der ganzen Geschichte eine Lebendigkeit und Authentizität gegeben, die mich nicht mehr los gelassen hat. Ich konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen, weil die Spannung konstant aufrecht gehalten wurde, sei es durch die lebhaften und geheimnisumwogenen Flashbacks erzählt durch Nuria, Carax selbst oder durch andere Personen. Auch Daniels Part hat mir sehr gut gefallen. Er ist sehr reif für sein Alter und ich habe ihn sehr gerne begleitet. Er ist charmant, intelligent und ist sich für nichts zu schade. Das gefällt mir.
    Die Atmosphäre hatte eine unerklärliche tiefgründige düstere Seite, die mit Magie, Spannung, Prickeln und einer Gänsehaut angereichert wurde. Ich kann diese Gefühle gar nicht richtig beschreiben, mir fehlen einfach die Worte.
    Ich kann dieses Meisterwerk jedem ans Herz legen, der sich in eine spannende Spurensuche eines "unbekannten" Autoren in der Vergangenheit und der Gegenwart verlieren möchte. Die Seiten fliegen nur so dahin und den Umfang spürt man gar nicht.

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    Elena_Franzvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Spannung pur
    Spannung pur

    Ich liebe seinen Schreibstil. Niemand kann die Spannung so gut über das ganze Buch hinweg halten wie Ruiz Zafón. Bravo!

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    S
    Stefanie_Wvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr tolles Buch und empfehlenswert. Fliehen Sie in eine andere Welt und lernen die Geheimnisse der Bücher kennen.
    Mein absolutes Lieblingsbuch

    Ein Vater zeigt seinem Sohn einen geheimnisvollen Ort: Den Friedhof der vergessenen Bücher.
    An diesem Ort sucht man sich ein Buch aus und übernimmt Verantwortung dafür und passt auf, das dem Buch nichts passiert.
    Man erzählt sich, dass an diesem Ort nicht der Mensch das Buch aussucht, sondern das Buch den Menschen.

    Daniel, der Sohn des Vaters sucht sich das Buch "Der Schatten des Windes von Julian Carax" aus. Durch diese Buch wird die Leidenschaft für Bücher in Daniel ausgelöst.

    Er möchte wesentlich mehr über diesen Autor herausfinden und stellt bei der Suche nach Julian Carax fest, dass sich die Geschichte des Buches mit seinem eigenen Leben vermischt.

    Des weiteren geht es im Buch auch um die Liebe zur Schwester seines besten Freundes und um eine tiefe Männerfreundschaft, die weit mehr verbirgt als man am Anfang annimmt.

    Es lohnt sich wirklich diese Triologie von Carlos Ruiz Zafon zu lesen. Dabei ist es völlig egal mit welchem Buch man anfängt, es sind immer eigenständige Geschichten die sich mit den anderen beiden Büchern kreuzen.

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    EsthersBuechers avatar
    EsthersBuechervor 6 Monaten
    Eine Achterbahnfahrt der Gefühle

    Den jungen Daniel führt eines Tages sein Vater zum Friedhof der Vergessenen Bücher. Es ist ein Labyrinth unzähliger Bücher, und er darf sich ein Buch auswählen, das er vom Vergessen retten soll. Der ausgewählte Roman („Der Schatten des Windes“) und dessen Autor, Julián Carax faszinieren ihn so sehr, dass er sich auf die Spuren von Carax begibt, um weitere seiner Bücher zu finden und mehr über ihn zu erfahren. Bei der Suche lernt er mehr über Carax und sich selbst, als er sich erhofft hat, und schwört dabei Geister auf, die er vielleicht hätte ruhen lassen sollen.

    In den letzten Tagen des inzwischen vergangenen Jahres habe ich dieses Buch angefangen, in der Hoffnung, dass ich es 2017 noch beende. Fast wäre es mir geglückt, ich habe jedoch eine kleine Lesepause eingelegt, wodurch ich erst am 1. Januar fertig geworden bin.

    Die Pause musste ich einlegen, weil ich einfach nicht mehr konnte. Dieses Buch zieht einen hinein in die Geschichte, gleichzeitig ist es aber oft so bedrückend, dass man lieber etwas langsamer gehen möchte. Es ist wie eine Achterbahnfahrt. Es ist rasant schnell, man kann nicht einfach stehen bleiben und aussteigen – und man möchte das gar nicht, weil es so viel Spaß macht, aber man möchte es doch, weil man weiß, dass schlimme Dinge passiert sind und noch welche passieren werden.

    Und wenn es dann zu Ende ist, dann ist man einerseits froh, es ist alles geschafft und alles wieder gut… und man ist auch traurig, weil man dieser Welt entrissen wurde, es ist vorbei.

    Die gute Nachricht ist, dass dies der erste Teil einer Romanreihe ist, ich kann mich auf weitere drei Geschichten aus dem Friedhof der Vergessenen Bücher freuen.

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    zuendegelesens avatar
    zuendegelesenvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Eine zeitlose Geschichte zum versinken
    Eine zeitlose Geschichte zum versinken

    MeinungDie frühmorgendliche Idylle auf den Straßen von Barcelona schwebt durch das Cover. Ein Vater mit seinem Sohn, die auf dem Weg nach irgendwo sind. Die Atmosphäre versprüht eine angenehme, kühle und nassklare Luft, am frühen Morgen eines fast schon herbstlichen Tages. Mit einer nicht zu großen Schrift wird dem Bild viel Platz gelassen. Mir gefällt das Cover sehr gut und ich habe immer wieder meine Augen mit dem Blick darauf ruhen lassen.
    Mindestens genauso atmosphärisch und einnehmend würde ich die Kulisse des Buches bezeichnen. Zafóns Feder beschreibt ziemlich schön die Umgebung von Barcelona. Er gibt den Häusern und Wohnungen ernste Farben, die sie benötigen. Er zeichnet klare Linien und manchmal lässt er etwas im unklaren Verschwimmen und verschleiert etwas die Wahrheit. Von Rauch und Nebel ist dieses Buch geprägt, raubt einem die Sicht und gibt kaum Luft zum Atmen. Aber, man liest immer weiter.
    Sein wirres Konstrukt an Charakteren ist nicht gerade leicht zu entziffern. Einzeln werden sie eingeführt, es wird viel erzählt und auch immer wieder neu aufgegriffen. Trotzdem ist es mir nicht immer gelungen, bei so vielen Seiten einen genauen Überblick über die Personen zu behalten. Zum Glück hat Zafón die Angewohnheit, seinen Charakteren immer wieder Merkmale zu vergeben, an denen man sie schließlich doch recht schnell wieder erkennt. Es gibt leider – oder besser gesagt – zum Glück keine Übersicht, denn das würde dem Leser nur jegliche Illusion der einzigartigen Geschichte rauben.
    Wenn man den Worten von Zafón nur halb so würdig wäre, wie man es wirklich ist, wären die eigenen Texte dazu deutlich schöner geschrieben. Ich liebe es, die Worte, die Zafón in seiner Geschichte verwendet zu lesen. Ich liebe viele Sätze, die er mit so viel Herzblut geschrieben hat, damit man beim Lesen daran hängen bleibt und sich einfach nur verlieben muss. Die Worte und Sätze sind einzigartig schön und machen dieses Buch so lesenswert.
    Die Geschichte hat lange gebraucht, bis sie mich wirklich ganz packen konnte. Natürlich war da auch die kleine Lesepause mit schuld, sonst wäre ich viel schneller vorangekommen. Dennoch fand ich die Geschichte zwischendrin ziemlich vorhersehbar, da Zafón sich Andeutungen vornweg nicht hat nehmen lassen. Manchmal wechselt die Erzählperspektive, dann erfährt man viele Dinge aus anderen Blickwinkeln und schließt ziemlich schnell eigene Schlüsse. Manchmal liegt man damit richtig, manchmal täuscht man sich gewaltig. Bis zu den letzten 150 Seiten fand ich das Buch nur wegen dem Schreibstil und der unglaublichen Atmosphäre toll. Aber dann kam dieses sich langsam aber stetig aufbauende Finale, welches mir förmlich die Luft zum Atmen raubte. Das konnte mich dann doch noch mal komplett umstimmen und überzeugen.
    BewertungIch denke, wenn ich dieses Buch nicht zusammen mit Lauretta gelesen hätte, hätte ich entweder Ewigkeiten damit verbracht oder hätte es erst gar nicht fertiggebracht, mit dadurch zu kämpfen. Aber der Wille war ab der Hälfte ziemlich stark geworden, weil man ja dann doch mehr um dieses große Geheimnis wissen wollte. Bei einem fast 600 Seiten Buch muss ich sagen, kamen mir doch manche Stellen etwas zu kurz. Ich hoffe, dass in den Folgebänden, die wohl unabhängig zu sein scheinen, diese Dinge trotzdem noch irgendwie mit aufgegriffen werden.
    FazitIch denke bei dem Wort ‚Schmöker‘ immer an ein Buch, welches wirklich zum langen Verweilen einlädt. Ein Buch, für welches man sich einfach Zeit nehmen sollte und jede einzelne Zeile in sich aufsaugen sollte. Und genauso wurde das Buch angepriesen und das ist es auch. Für Leser, die keine langen und ausschweifenden Romane mögen, wird dieses Buch nichts sein. Aber für Leser, die gerne ein zweites Buch zur Hand haben oder eben gerne lange in einer schönen Geschichte verweilen, ist Der Schatten des Windes bestens geeignet.

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    Karin_Kehrers avatar
    Karin_Kehrervor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Berührend, traurig, düster, fantastisch!
    Meisterhafte Fantastik!



    An einem Sommermorgen im Jahr 1945 entdeckt Daniel Sempere, der Sohn des Buchhändlers, den Friedhof der Vergessenen Bücher. Dort fällt ihm der Roman des verschollenen Autors Julián Carax in die Hände. Er heißt „Der Schatten des Windes“ und lässt ihn nicht mehr los. Als er sich auf die Spuren des Autors begibt, ahnt er noch nicht, dass sein eigenes Leben bedroht wird, denn die Schatten der Vergangenheit reichen bis in die Gegenwart.


    Berührend, beängstigend, dunkel, mystisch und voller Gefühl. Ein Roman über das Leben eines vom Schicksal Verfolgten, der zum Phantom wird. Der Leser taucht ein in die Faszination des Schreibens, in das Barcelona der Zwischen- und Nachkriegszeit, das noch von den Schrecken dieser Zeit gezeichnet ist. Es gibt Verräter und Verratene und so genau weiß man oft nicht, wer zu welcher Gruppe gehört. 
    Zafón ist ein Meister der Atmosphäre, des verschachtelten Plots, der sich am Ende zu einem sinnvollen Ganzen löst. Und doch bleibt ein Hauch Mysterium. 
    Geniale Unterhaltung!





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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Daniliesings avatar
    Bei mir bahnt sich gerade eine kleine Leseflaute an, nachdem ich in den letzten Wochen eigentlich recht viel gelesen habe. Deshalb würde ich gern mal etwas ausprobieren - es wäre ganz toll, wenn der erste, der das hier liest (wirklich nur der erste) ein Buch von meinen noch ungelesenen Büchern nennt, das er ganz toll fand. Das möchte ich dann direkt als nächstes lesen. Ich möchte erstmal wirklich nur eine Empfehlung, denn wenn es ganz viele werden, kommt wieder das Problem, dass ich mich nicht entscheiden kann ;-) Vielleicht kennt das der ein oder andere von euch. Sollte es ein Buch sein, das ich z.B. gerade verliehen habe, sage ich noch mal Bescheid.

    So, jetzt bin ich echt gespannt, wer zuerst einen Buchtipp hat und wie mir das Buch dann gefällt. Ich berichte dann hier. Sollte es gut klappen, frage ich danach hier vielleicht wieder nach einem Tipp.

    Meine ungelesenen Bücher findet ihr übrigens hier:
    http://www.lovelybooks.de/bibliothek/Daniliesing/ungelesen/

    Bisher gelesen:

    1. Der Schatten des Windes (empfohlen von SueMei) - 3 Sterne
    2. Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (empfohlen von Mone80) - 3 Sterne
    3. Deine Seele in mir (empfohlen von LeseJulia) - 4 Sterne
    4. Saeculum (empfohlen von Annilane) - 5 Sterne
    5. The Homelanders - Stunde Null (empfohlen von Buchrättin) - 3 Sterne
    6. Zirkel von Sara B. Elfgren (empfohlen von Annilane) - 4 Sterne
    7. Davon, frei zu sein von Meg Rosoff (empfohlen von fireez) - 4 Sterne
    8. Liebe unter Fischen von René Freund (empfohlen von britta70) - 4 Sterne
    9. Elefanten sieht man nicht von Susan Kreller (empfohlen von Madam Swann) - 5 Sterne

    Ich lese gerade:

    Zum Thema
    Red-Sydneys avatar
    Hallo,

    ich verlose zuerzeit auf meinem Blog ein Paket aus Jussi Adler-Olsens Bestseller Erbarmen, Jean-Christophe Granges Die purpurnen Flüsse und Carlos Ruis Zafons Der Schatten des Windes. Bis zum 11.03.2014 könnt ihr mitmachen und die drei Bücher gewinnen. Wer also die Romane gerne kennenlernen will oder schon lange auf seinem Wunschzettel stehen hat, der hat nun die Gelegenheit dazu! Besucht dazu einfach die Gewinnspielseite auf meinem Blog: http://worldwidebookz.blogspot.de/2014/02/bloggeburtstagsgewinnspiel-teil-3.html
    Dort findet ihr dann Näheres zu dem Gewinnspiel und den Teilnahmebedingungen!
    Ich wünsche euch auf alle Fälle schon mal viel Glück!
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    Weitere Informationen zum Buch

    Pressestimmen

    Ein spannendes Werk über die Geschichte Spaniens im 20. Jahrhundert und über das Verhältnis von Leben und Literatur.

    Ein Tipp für politisch interessierte Leser und Freunde des schwarzen Thrillers.

    Vorfreude! So freuen sich unsere Leser auf das Buch

    Constanzes avatar
    Constanzevor 3 Monaten
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