Carlos Ruiz Zafón Der Schatten des Windes

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Inhaltsangabe zu „Der Schatten des Windes“ von Carlos Ruiz Zafón

Der unvergessliche Roman eines einzigartigen Erzählers – Carlos Ruiz Zafóns Welterfolg An einem dunstigen Sommermorgen des Jahres 1945 wird der junge Daniel Sempere von seinem Vater an einen geheimnisvollen Ort in Barcelona geführt – den Friedhof der Vergessenen Bücher. Dort entdeckt Daniel den Roman eines verschollenen Autors für sich, er heißt ›Der Schatten des Windes‹, und er wird sein Leben verändern … Carlos Ruiz Zafón eroberte mit seinem Buch die Herzen leidenschaftlicher Leser rund um den Globus. ›Der Schatten des Windes‹ bildet den Auftakt eines einzigartigen, fesselnden und berührenden Werks, er ist der erste seiner vier großen Barcelona-Romane. Auf ›Der Schatten des Windes‹ folgten ›Das Spiel des Engels‹ und ›Der Gefangene des Himmels‹. Der vierte und abschließende Band ist in Arbeit.

Einzigartige Sprache. Spannend. Verzaubernd.

— adventurously

Ein Zafón... Jedes einzelne Wort lesenswert!

— Kindle_Madrid

Das Buch hat mich regelrecht mitgerissen. Ich freue mich schon auf die nächsten Bände.

— EvaSommerfeld

Meisterhaft erzählt

— dklaser

Ein wundervolles Buch - schade, als es zuende war!

— Nitzrik

Spannend bis zum Schluss!

— hi-speedsoul

Definitiv ein Lesehighlight.

— Janina84

Ein wundervolles Buch welches einen in die Vergangenheit entführt!

— Amelliereads

Irgendwie nicht meins es hat mich über haupt nicht gepackt.

— Cinderella11k

Trotz Rechtschreibfehler ist es ein grandioses Buch!

— Ophiuchus

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    Der Schatten des Windes

    MellisBuchleben

    26. September 2017 um 20:39

    Inhalt und Schreibstil Daniel Sempere wird von seinem Vater zum "Friedhof der vergessenen Bücher" gebracht, wo er sich ein Buch aussuchen darf. Er entscheidet sich für "Der Schatten des Windes" von Julián Carax. Das Buch lässt ihn nicht mehr los und er beginnt mit der Suche nach dem Autoren... Meinung Es handelt sich um einen Roman, der mich fesseln konnte. Teilweise war es so spannend, dass ich einfach immer weiterlesen musste. Mir hat die Handlung sehr gut gefallen und ich konnte mich gut in Daniel hineinversetzen, da aus seiner Sicht die Ereignisse geschildert werden. Insgesamt ist es ein Buch, das mich überzeugen konnte, deshalb bekommt es vier Herzen von mir.

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  • Wunderbarer Auftakt einer wunderbaren Reihe

    Der Schatten des Windes

    MikkaG

    02. September 2017 um 23:42

    Über dieses Buch, den ersten Band der Reihe rund um den Friedhof der Vergessenen Bücher, haben schon tausende von Lesern geschrieben und gesprochen – die meisten begeistert, verzaubert, hoffnungslos gefangen in diesem Barcelona, das irgendwo zwischen Realität und magischem Realismus angesiedelt ist.Deswegen werde ich dem Chorus meine eigene Meinung nur kurz und knapp hinzufügen:Originalität: Die Mischung macht's:  Ruiz Zafón nimmt den Leser mit auf eine außergewöhnliche Gratwanderung zwischen Historie, Abenteuer, Krimi, Liebesgeschichte und Fantasie.Spannung:Der Geschichte kann man sich nur schwer entziehen – sie wartet mit einigen unerwarteten Wendungen, unterschwelligen Bedrohungen und ganz großen Emotionen auf. Die Liebe zur Literatur ist ein wichtiges Grundthema das Buches, das mich als Leserin natürlich stark angesprochen hat.Logik / Schlüssigkeit:Das Barcelona des Buches ist eine literarische Fiktion, aber fest genug in der Realität verankert, um glaubhaft zu sein.Charaktere:Carlos Ruiz Zafón schreibt lebendige, oft schrullige, manchmal regelrecht skurille Charaktere, die einem lange im Gedächtnis bleiben. Protagonist Daniel hat seine Schwächen, ist aber von genug starken Charakteren umgeben, um das Buch tragen zu können.Romantik:Für mich anfangs ein wenig ermüdend, denn Daniel neigt dazu, sich in unmögliche Romanzen zu verrennen. Das Buch hat aber durchaus ganz große romantische Momente.Schreibstil:Der Schreibstil ist die Wunderwaffe dieses Autors. Wunderbare Metaphern und Bilder, dichte Atmosphäre, Sätze, die man sich auf der Zunge zergehen lassen will. Ein Buch, das man durchaus mehrmals lesen kann – und das will was heißen, denn ich lese Bücher nur sehr selten mehr als einmal. Fazit:Ich bin begeistert, verzaubert, hoffnungslos gefangen in diesem Barcelona, das irgendwo zwischen Realität und magischem Realismus angesiedelt ist. 

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    • 3
  • Das Ende des Zaubers Barcelonas

    Das Labyrinth der Lichter

    TamiraS

    27. August 2017 um 10:54

    Selten war ich so traurig und glücklich zugleich, als ich ein Buch zuschlug, die letzten Wörter noch immer im Kopf, die, wie sie es am Ende eines Romans immer machen sollten, zwar das Ende einer Geschichte, jedoch nicht deren Personen verheißen.Denn Zafon hat es wie kaum ein anderer geschafft, Protagonisten so lebendig werden zu lassen, dass man von der ersten Seite an felsenfest davon überzeugt ist, dass diese Menschen, sofern es einen gnädigen Gott gibt, wirklich existieren müssen, um der Welt ihren Stempel aufzudrücken und sie zu einem, wenn nicht besseren, so doch spannenderen Ort zu machen.Doch beginnen wir von vorne.Dem beginnenden Leser und, sofern nicht schon geschehen, zukünftigen Jünger Zafons sollte bewusst sein, dass er, einmal mit einem Roman von ihm begonnen, sich dem Zauber nicht mehr wird entziehen können. Doch um in den vollen Genuss dieser Reise zu kommen, sollte man tatsächlich - auch wenn das Vorwort es erlaubt, es beliebig zu tun - mit dem ersten Roman der Reihe beginnen: nämlich mit dem Schatten des Windes.Wir folgen in dem kompletten Zyklus, der mit dem vorliegenden Band aus vier Teilen besteht, der Familie Sempere, die seit vielen Generationen eine Buchhandlung in Barcelona besitzt. Wir lernen jedes der Familienmitglieder kennen und lieben und begleiten sie auf ihren Reisen durch die dunklen und auch hellen Seiten Barcelonas. Hier liegt auch die besondere Stärke des Romanciers Zafon: Er legt einen Schleier aus Zauber und Schatten über die Stadt Barcelona und lässt seine Figuren - die guten, sowie die bösen - darin, wie mit Spinnweben verwoben, dramatische und immer düstere Stücke aufführen, wobei man als Leser sich jedoch nicht in der sicheren Entfernung von der Bühne in einem Theatersitz wähnt, sondern selbst als dunkler Schatten jedem der Charaktere durch Gassen, alte Häuser, Gefängnisse und, immer wieder ein Höhepunkt, in den Friedhof der vergessenen Bücher folgt.Jedes der Bücher umfasst einen anderen Teil der Geschichte der Semperes, sowie deren besten Freunden und wichtigsten Personen in deren Leben.Teil 1: Der Schatten des WindesIn der Schatten des Windes lernen wir Daniel kennen, der zu Beginn der Geschichte, verstört dadurch, dass er das Gesicht seiner verstorbenen Mutter Isabella vergessen hat, von seinem Vater in den Friedhof der vergessenen Bücher geführt wird. Ein Ort, an dem jeder das eine Buch, das für ihn bestimmt ist, adoptiert und bewacht, damit alle Bücher und Geschichte, die der Vergessenheit anheim gefallen sind, für immer einen Ort besitzen, an dem zumindest die wenigen, die davon wissen, sich ihrer erinnern.Der Roman, den Daniel erwählt, ist Der Schatten des Windes von Julian Carax. Einem Autor, der wie ein Geist über der kompletten Romanreihe liegt.Daniel beginnt im Leben von Carax zu graben und erfährt dabei teilweise auch die Vergangenheit seiner eigenen Familie.Teil 2: Das Spiel des EngelsIn diesem Teil folgen wir dem verfluchten Schriftsteller David Martin. Die Handlung spielt in der Generation vor Der Schatten des Windes und ist, wie ich finde, zusammen mit Teil 4 der beste Roman des Zyklus'. Wir erfahren hier, wie Martin seine Seele verkauft und sein Glück verdammt, um seinen Traum, ein Romancier zu werden, zu verwirklichen.Teil 3: Der Gefangene des HimmelsHier erfahren wir die Hintergrundgeschichte Fermins - eines Männchens, der tausend Leben nach seinen bereits tausend gelebten noch übrig zu haben scheint. Er ist eine schillerende Persönlichkeit - wir haben ihn bereits in den vorgegangenen Romanen kennengelernt - und begleiten ihn in seiner Zeit, als er während des Kriegs, wie so viele, im Gefängnis versauerte und dort auf David Martin trifft.Teil 4: Das Labyrinth der LichterIm letzten Band scheinen sich alle losen Enden zu verknüpfen, wobei jedoch anzumerken ist, dass die einzelnen Bände an sich nicht viele lose Enden zurücklassen. Man hat immer das Gefühl, einen vollständigen, für sich stehenden Roman gelesen zu haben und nicht, dass man noch immer auf das Ende der Geschichte warten muss. Vermutlich liegt es daran, dass jeder Band seinen ganz eigenen Teil der Geschichte um seine eigene Person erzählt.Wir folgen hier größten Teils Alicia, die einen ungenannten und nicht wirklich erklärten Beruf ausübt, dem einer Spionin, gemischt mit einer Mafiosi, wohl am nächsten kommt. Sie folgt der Spur des verschwundenen Politiker Valls, den wir zu genüge bereits in Teil 2 der Reihe kennen gelernt haben, und trifft hierbei wieder auf unsere Familie Sempere, auf Fermin und noch viele weitere, wunderbare Gestalten.Jeder Roman wird vom Schatten eines Bösewichts überdeckt, der, ganz der alten Schauerliteratur des vergangenen Jahrhunderts getreu, so düster ist, dass einem als Leser ein wohliger Schauer über den Rücken läuft. Egal ob Corelli, Valls oder Hendaya: Sie alle sind in ihrer Bosheit oder Verschlagenheit so einzigartig, dass man als Leser sich niemand geringeren als einen solchen Gegner für die geliebten Personen wünschen möge. Denn diese klassischen Bösewichte fordern unsere Protagonisten so sehr, dass sie sich jedes Mal erneut selbst übertreffen.Gerade dieses so klassische Elemente der alten Schauerliteratur oder des Gothic Novels machen diese Reihe so besonders.Und dass Zafons leicht schwadronierender, leicht blumiger Schreibstil einen Sog ähnlich in die Geschichte zieht, tut sein übriges.Welcher Leser also noch immer nicht den Friedhof der vergessenen Bücher besucht und sein persönliches Lebensbuch aus Zafons Werken daraus mitgenommen hat, sollte dies möglichst schnell nachholen. Denn nur selten schafft es ein Autor, dass man auch noch Jahre nach dem Genuss seiner Romane mit einem Lächeln und einem Frösteln an ihn zurückdenkt. 

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  • Ein wirklich wundervolles Buch.

    Der Schatten des Windes

    Janina84

    16. August 2017 um 18:51

    Wie lange bin ich schon um dieses Buch geschlichen. Oft in Versuchung geraten es zu kaufen, dann doch dagegen entschieden. Wieso, weiß ich jetzt auch nicht mehr. Bereut habe ich den Kauf auf gar keinen Fall. Der Schatten des Windes gehört auf jeden Fall zu meinen Lesehighlights in diesem Jahr. Wie kann ein Mensch nur so wundervoll und sprachgewandt schreiben. Um was geht es:Daniel Sempere wird von seinem Vater zum Friedhof der Vergessenen Bücher gebracht, dort darf er sich ein Exemplar aus der Bibliothek auswählen und mitnehmen. Dieser ausgewählte Roman wird ihn ab diesem Zeitpunkt sein Leben lang beschäftigen.  Aus unerfindlichen Gründen hängt er so sehr an diesem Buch und möchte unbedingt mehr über die Geschichte und Hintergründe des Autors erfahren. Sogar so viel, dass er sein Leben und das Leben seiner Lieben in Gefahr bringt.Es geht um Liebe, Verlust, Schmerz, Freundschaft, Trauer, ja alles was ein Leben eben ausmacht. Aber in solch einer Wortgewalt geschrieben, dass man das Buch einfach kaum aus den Händen legen kann. Chapeau an Herrn Zafón. Ich werde mir schnellstens die drei weiteren Teile besorgen, denn ich möchte unbedingt noch mehr vom Friedhof der Vergessenen Bücher lesen.

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  • Ein Klassiker der Neuzeit

    Der Schatten des Windes

    Wolly

    15. July 2017 um 13:16

    Inhalt:Der junge Daniel begleitet seinen Vater eines Tages an einen besonderen Ort. Den Friedhof der vergessenen Bücher. Nur wenige Glückliche bekommen diesen Ort je zu sehen und dürfen sich dort ihr Seelenbuch aussuchen, ein Buch das sie hüten sollen wie ihren Augapfel. Daniel greift zielstrebig zu dem recht unbekannten Buch "Der Schatten des Windes" und ist schon bald völlig von seiner Geschichte und der des Autoren eingefangen. Er ahnt noch nicht, das er sich mit seiner Wahl in ein Abenteuer stürtz, das ihn sein ganzen Leben lang begleiten wird.Meinung:Der Schatten des Windes gehört mittlerweile klar zu den Klassikern unserer Zeit. Carlos Ruiz Zafon schuf mit diesem Roman einen Welterfolg - zu Recht. Kaum jemand schafft es so wie er Sprachpoesie, Handlung und Charaktere zu vereinen. Vor der großartigen Kulisse Barcelonas in Kriegszeiten lässt er Rätsel entstehen, knüpft Handlungsfäden, die sich immer wieder aufzulösen scheinen, bis man am Ende den Knoten in der Hand hält. Viel prasselt dabei auf den Leser ein. Zahlreiche Namen ob von Personen oder Straßen, zahlreiche Verbindungen die sich wie ein Geflecht durch Raum und Zeit ziehen. Das macht die Lektüre durchaus nicht anspruchslos. Es muss aber gesagt werden, das sich die Mühe lohnt. Die Geschichte hat eine Sogwirkung, die den Leser kaum ruhen lässt. An mancher Stelle gerät sie durch die Fülle an Information etwas ins Stocken, bevor sie aber durch das nächste Rätsel schnell wieder an Fahrt aufnimmt. Neben der Geschichte sollten vor allem den Charakteren noch die nötige Aufmerksamkeit gewidmet werden. Selten sind mir in Romanen so markante Gestalten begegnet, die mit solcher Inbrünstigkeite Lieben und Hassen, Kämpfen und Versagen. Dabei bringt jede Figur ihre ganz persönlichen Eigenarten mit, die trotz aller Individualität Gemeinsamkeiten hervorbringt. Fazit:Lasst euch verzaubern. Lest dieses Buch genauso intensiv wie der Autor es verfasst hat.

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  • Ganz viel Licht und wenig Schatten

    Der Schatten des Windes

    Ro_Ke

    13. July 2017 um 21:33

    Klappentext (Lovelybooks): Der unvergessliche Roman eines einzigartigen Erzählers – Carlos Ruiz Zafóns Welterfolg An einem dunstigen Sommermorgen des Jahres 1945 wird der junge Daniel Sempere von seinem Vater an einen geheimnisvollen Ort in Barcelona geführt – den Friedhof der Vergessenen Bücher. Dort entdeckt Daniel den Roman eines verschollenen Autors für sich, er heißt ›Der Schatten des Windes‹, und er wird sein Leben verändern … Carlos Ruiz Zafón eroberte mit seinem Buch die Herzen leidenschaftlicher Leser rund um den Globus. ›Der Schatten des Windes‹ bildet den Auftakt eines einzigartigen, fesselnden und berührenden Werks, er ist der erste seiner vier großen Barcelona-Romane. Auf ›Der Schatten des Windes‹ folgten ›Das Spiel des Engels‹ und ›Der Gefangene des Himmels‹. Der vierte und abschließende Band ist in Arbeit. Meine Meinung: Aus dem Schatten meines Buchregals, hat dieser Roman nun auch bei mir „das Licht der Welt“ erblickt.  Ich war direkt von der poetischen Bildsprache und den beschriebenen Schauplätzen fasziniert.  Wenn ich auch anfangs noch leichte Schwierigkeiten hatte, in die Geschichte reinzufinden, entwickelte sich das Buch im weiterem Verlauf zu einem wahren „Pageturner“, dessen Puzzle sich nach und nach zu etwas ganz Wundervollem erschlossen hat.  Carlos Ruiz Zafon hat ein unglaubliches Gespür dafür, seinen Charakteren Leben einzuhauchen und es machte Freude, an den Lebensgeschichten der Figuren teilzuhaben, umhüllt von leichtem Grusel und aufgefangen von Poesie.  Fazit: Carlos Ruiz Zafon ist ein Meister darin, Geschichten zu erzählen und ich werde zeitnah seine weiteren Romane lesen. 

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    • 3
  • Barcelona für Bibliophile

    Der Schatten des Windes

    Aischa

    28. June 2017 um 09:23

    Der spannende Roman spielt im dunklen Barcelona der Franco-Ära. Der junge Daniel wird von seinem Vater, einem Buchhändler, zum "Friedhof der vergessenen Bücher" geführt. Er darf sich ein Buch aussuchen: "Der Schatten des Windes", für das er fortan die Verantwortung trägt - eine große Aufgaben für den kleinen Jungen, wie sich herausstellen wird. Die vielfach ineinander geschachtelten Handlungsstränge sind nicht immer leichte Kost, auch sich die zahlreichen spanischen Namen zu merken ist für den deutschen Leser teilweise eine Herausforderung, allerdings eine, der zu stellen sich unbedingt lohnt. Ein Muss für alle Roman- und Barcelona-Liebhaber!

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  • Furioser Auftakt in die Vierteilige Reihe...

    Der Schatten des Windes

    Linatost

    23. May 2017 um 22:58

    Nachdem ich mit dem vierten und letzten Teil der Reihe (Das Labyrinth der Lichter) angefangen hatte, wollte ich so schnell wie möglich die 3 anderen Romane lesen, da ich das Buch nicht weglegen konnte... Ein derart fesselndes Buch hatte ich schon lange nicht mehr gelesen... Gesagt, getan. Ich habe es nicht bereut. Die Geschichte ist ebenfalls sehr packend, berührend und ich konnte auch dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen. MEhr über die Protagonisten zu erfahren und ihre Vorgeschichte kennen zu lernen, war sehr hilfreich, um auch noch offene Fragen aus dem bereits gelesenen vierten Roman zu beantworten. Kurzum: Ein sehr ergreifender Roman, der in keiner Bibliothek fehlen sollte...

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  • Ein unbeschreiblicher Erzählstil

    Der Schatten des Windes

    LadyIceTea

    19. March 2017 um 23:58

    Wie bewertet man ein Buch, welches von so vielen als Meisterwerk gelobt wird? Ich habe „Der Schatten des Windes“ jetzt zum zweiten Mal gelesen und obwohl viele Jahre dazwischenlagen, ist mein Eindruck der Gleiche geblieben.Carlos Ruiz Zafóns Art sich auszudrücken und die Beschreibungen und Worte zu wählen ist einfach einzigartig. Darüber lässt sich nicht diskutieren. Beide Male haben mich seine Sätze schnell in den Bann gezogen.Ebenso die Geschichte des jungen Daniel, der seine Liebe zu Büchern entdeckt und sich auf die Suche nach Julián Carax macht, hat mich fasziniert. Ich habe Julián und Fermin gerne auf dieser Suche begleitet und habe genauso gerne miterlebt, wie Daniel seine ganz eigenen Erfahrungen macht. Zafón gestaltet jede seiner Figuren märchengleich. Sie sind so fantastisch und doch so menschlich, dass immer ein leichter Zauber bei ihnen zu spüren war.Leider hat Carlos Ruiz Zafón diese Eigenschaft, sehr ausschweifend zu sein und oft vom Thema abzuzweigen. Seine Beschreibungen sind wie ein feines Wurzelwerk, welches von der Hauptwurzel in immer mehr Verzweigungen endet. Durch diese Abschweifungen von der Hauptgeschichte war dieses Buch für mich leider manchmal etwas zäh und langatmig. Ich weiß, dieses Buch wird als Meisterwerk gehandelt, doch trotzdem musste ich mich zwischendurch bewusst weiterziehen, weil ich wusste, die Auflösung macht alles wett.Obwohl ich auch da gestehen muss, dass es grade am Ende viele Wiederholungen gibt. Diese gehören zweifelsohne zur Auflösung des Ganzen aber haben auch hier alles ein wenig gezogen.Dies ist der einzige Umstand, den ich an diesem Buch zu bemängeln habe. Der Schreibstil und die Hauptgeschichte sind jedoch unbeschreiblich und bewegend.

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  • Ein sprachgewandter Autor und eine schwierige Geschichte.

    Der Schatten des Windes

    themagicofbooks

    16. March 2017 um 19:15

    Meine Meinung: Folgendes ist passiert: am Ende des Buches war ich enttäuscht. Es ist schwierig zu sagen wieso, da ich einfach unheimlich gute Dinge über das Buch gehört habe. Viele Menschen haben es empfohlen und auch in der lovelybooks Gemeinschaft scheint es ein beliebtes Werk zu sein, also habe ich es geholt und gelesen. Zuerst war ich fasziniert von der Sprache und der Sprachgewandtheit des Autors und hielt es von der ersten Seite an für ein literarisches Meisterwerk. In dieser Hinsicht bin ich also kein Banause. Also las ich weiter und für mich wurde es zwar hin und wieder aufregend und spannend aber am Ende war das Buch einfach zäh. Das heißt am Ende stellte ich mir mehrere Fragen, habe ich es nicht verstanden? Bin ich ein Literatur Banause und erkenne ein Meisterwerk nicht? Ist das Buch vielleicht doch nicht so gut, wie ich anfänglich dachte? Jedenfalls ist Folgendes herausgekommen: ich brauchte für das Buch wesentlich länger als gewohnt, weil es mich stellenweise einfach nicht interessierte. Zudem bin ich ein Fan von Büchern, in denen die Handlung „Sinn“ ergibt, das heißt ich finde wenn es ein Fantasy Buch ist, sind Drachen okay, sind es Romane, gehören sie da nicht rein. Hier fand ich zum Beispiel diese endlose Liebe ,die mehrere Charaktere zeigten sehr komisch. Die Liebe von Daniel zu Penelope mag angebracht sein. Vielleicht ist es wirklich etwas inniges, kurzes und tiefes gewesen( auch wenn es eigentlich nicht sein durfte) aber wieso war Nuria in Carax so unsterblich verliebt? Diese Liebe war für mich unergründlich. Alle Charaktere haben sich nicht wie Menschen angefühlt, wenn man es so sagen darf. Die Eigenschaften, ihr Benehmen und ihre Besessenheiten, sie wirkten so unglaublich fiktiv, fast schon Fantasy fiktiv, dass ich das Buch einfach nicht fühlen konnte. Zum Beispiel wieso war Daniel aus dem Nichts so besessen von Carax und seinen Büchern? Und meine größte Kritik ist der Brief von Nuria! Ich lese also ein ganzes Buch mit all ihren Kleinigkeiten, um am Ende noch Mal eine sehr ausführliche Zusammenfassung zu lesen, natürlich mit Auflösung der Dinge aber dennoch völlig zu lang und für mich zu nervig. Alles in allem, definitiv ein literarisches Meisterwerk, für das ich viel Kritik über hatte, wahrscheinlich, weil es so sehr gehyped wird aber für mich konnte das Buch den Lob nicht rechtfertigen.

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  • Für mich wie im Winde verweht..

    Der Schatten des Windes

    Sarlis

    03. March 2017 um 15:30

    "Jedes Buch hat eine Seele. Die Seele dessen der es geschrieben hat und die Seele derer die es gelesen haben (..)" Tja nur leider hat mich die Seele des Buches einfach nicht überzeugen können. Ich habe ca.30 Seiten selbst in der Printausgabe gelesen, und dann bin ich aufs Hörbuch übergegangen. Ein Grund dafür war die ganzen Namen und Orte die man spanisch ausprechen musste. Aber auch das Hörbuch war langatmig, der Sprecher hatte zwar eine angenehme Stimme, aber er hat es leider auch ohne jegliche Spannung gelesen. Dabei klang der Klappentext hinten auf der Rückseite des Buches vielversprechend. Aber ich kann dem Buch nur eine Zwei-Sterne Bewertung geben.

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  • Spannend, mitreißend, toller Schreibstill

    Der Schatten des Windes

    MoniqueH

    12. January 2017 um 17:29

    Schon öfters würde mich gesagt ich sollte was von Zafón lesen, so musste ich dieses Buch halt mitnehmen. Während das lesen habe ich es verstanden. Was eine Story und Schreibart. Die viele Personen und wie es zusammen kommt, geniessen. Daniel darf mit seinem Vater zum Friedhoff der vergessene Bücher und er darf eins aussuchen. Er wählt ein Buch von Julian Carax, ein unbekannter Autor. Daniel wird älter und fremde Sachen passieren. Es gibt Interessenten für das Buch, wodurch Daniels Neugier geweckt wird und er möchte mehr über Julian Carax erfahren. In die nächsten Jahren lernt er immer mehr über den unbekannten Autor, aber er kommt auch in ein paar brenzlige Situationen.

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  • Wunderbare Sprache

    Der Schatten des Windes

    metengo

    14. December 2016 um 19:15

    Was für ein wundervolles Buch

    Eine faszinierende Sprache.

    Poetisch und absolute Weltklasse.

    Zafon versteht es, mit Worte zu jonglieren und sie ins hellste Licht zu rücken.

    Die Geschichte ist auch sehr berührend.

    Sehr empfehlenswert.

  • Ein Muss für jeden Buchliebhaber

    Der Schatten des Windes

    letusreadsomebooks

    14. November 2016 um 14:07

    Daniel Sempere lebt in Barcelona. Als er zehn Jahre alt ist, nimmt ihn sein Vater mit an einen geheimen Ort, den Friedhof der vergessenen Bücher. Dort darf er sich ein Buch aussuchen und soll es für immer beherbergen. Für Daniel wird es „Der Schatten des Windes“. Er verschlingt es in kürzester Zeit und ist so fasziniert, dass er unbedingt mehr über den Autor Julián Carax herausfinden möchte, der niemals mit seinen Büchern erfolgreich wurde. Mit Hilfe seines Freundes Fermín Romero del Torres stellt er über Jahre hinweg weitere Nachforschungen an und begibt sich immer wieder in große Gefahr. Denn das Buch und sein Autor Carax scheinen Unglück mit sich zu bringen. Was ist damals geschehen, als der junge Mann seine Bücher schrieb? Wer war seine mysteriöse Liebe? Und wer ist der Mann mit dem vernarbten Gesicht, der Daniel verfolgt? Ich habe Carlos Ruiz Zafóns Der Schatten des Windes zum ersten Mal gelesen, als ich ungefähr 17 war. Damals hat das meine gesamten Lesegewohnheiten auf den Kopf gestellt, mich von Jugendbüchern und Thrillern weggeholt und mir die großartige, breitgefächerte Welt der Literatur eröffnet. Jetzt, fast zehn Jahre später, habe ich das Buch noch einmal gelesen und bin genau so verzückt wie einst. Fast heimtückisch brach der Nachmittag in sich zusammen, mit einem kalten Wind und einem Purpurschleier, der in sämtliche Winkel der Straßen glitt. Zafón hat einen wunderbaren Schreibstil, detailreich und atmosphärisch sehr dicht. Dadurch wird die Stadt Barcelona unheimlich greifbar, man kann sie förmlich spüren – und riechen – wenn man die Augen schließt. Zafón zu lesen fühlt sich für mich immer ein bisschen an, wie nach Hause zu kommen. In seiner Sprache fühle ich mich geborgen. Auf nahezu jeder Seite kann man Zafóns Liebe zu Barcelona und den Büchern erkennen, der Roman ist eine einzige große Hommage an die Stadt und an das Lesen. Einmal hörte ich einen Stammkunden in der Buchhandlung meines Vaters sagen, wenige Dinge prägten einen Leser so sehr wie das erste Buch, das sich wirklich einen Weg zu seinem Herzen bahne. Diese ersten Seiten, das Echo dieser Worte, die wir zurückgelassen glaubten, begleiten uns ein Leben lang und meißeln in unserer Erinnerung einen Palast, zu dem wir früher oder später zurückkehren werden, egal, wie viele Bücher wir lesen, wie viele Welten wir entdecken, wie viel wir lernen oder vergessen. Der Roman verzaubert durch eine Vielzahl verschrobener Charaktere: der belesene und feinfühlige Fermín, der allerdings immerzu an Sex denkt; der von blindem Hass getriebene und von allen gefürchtete Inspektor Fumero; Daniel selbst, der sich Frauen gegenüber oft naiv und dümmlich verhält und dadurch ganz schön auf die Nase fliegt; und natürlich der mysteriöse Julián Carax, über den nach und nach immer mehr bekannt wird. „Und bewahr dir deine Träume“, sagte Miquel. „Du kannst nie wissen, wann du sie brauchst.“ Verschiedene Personen helfen Daniel bei seinen Nachforschungen über Carax und stets werden neue Informationen aus verschiedenen Perspektiven gegeben. Es gibt einige überraschende Wendungen, die die Suche nach Carax und seiner Vergangenheit vorantreiben. So wird die Spannung das ganze Buch über aufrecht erhalten, besonders auf den letzten 250 Seiten fiel es mir schwer, es aus der Hand zu legen, da das Finale immer mehr zum Greifen nah schien. Die Geschichte und die Atmosphäre haben mich völlig in sich aufgesogen. Zafón hat meiner Meinung nach eine recht zeitlose Geschichte erschaffen, die genau so vor gut 50 Jahren hätte geschrieben werden können und ebenso Lesern in 50 Jahren noch Freude bereiten wird. Die zentralen Themen wie Freundschaft, Liebe, Verrat, Tod, Rache, Geheimnisse und Erinnerungen werden niemals uninteressant. „Diese Stadt ist eine Hexe, wissen Sie, Daniel. Sie setzt sich einem auf der Haut fest und nimmt einem die Seele, ohne dass man es überhaupt merkt.“ Carlos Ruiz Zafóns Der Schatten des Windes ist pures Lesevergnügen, besonders an kalten, dunklen Herbst- und Wintertagen. Seine Sprache und Atmosphäre erwecken das Buch zum Leben und machen es düster, aber auch wunderschön. Es ist ein Roman, der nicht einfach zwischen all den Bücherstapeln in der Ecke verschwindet, sondern für immer im Gedächtnis bleibt – für mich vor allem als das Buch, das damals in mir erst so richtig die Leidenschaft für das Lesen entfacht hat und für immer meine Sehnsucht nach Barcelona wecken wird.

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  • Eine Geschichte aus dem Barcelona der 1950er - leider nicht so spannend wie erwartet

    Der Schatten des Windes

    Isy2611

    04. September 2016 um 19:48

    Der 10-jährige Daniel Sempere findet an einem geheimen Ort Barcelonas ein Buch, und ist fasziniert, doch niemand kennt den Autor. Damit beginnt die Jagd nach diesem. Verschiedenen Hinweisen folgend, verwickelt sich Daniel immer mehr in eine Geschichte, die viel weiter zurück geht, als erwartet.Leider hat mich das Buch enttäuscht. Im Klappentext hatte es sich so angehört, als ob die Handlung des gefundenen Buches eine große Rolle spielt - das war kaum der Fall. In der Handlung gab es auch einige Zeitsprünge, die sehr plötzlich kamen, und bei mir viele Fragen offen ließen. Die ersten 200 Seiten empfand ich als sehr zäh. Die Story nahm nicht wirklich Fahrt auf. Es hat nicht mehr viel gefehlt, und ich hätte das Buch endgültig weggelegt. Erst zum Ende hin entwickelt sich die Handlung rasant. Die letzten Kapitel mochte ich sehr gern.Es ist kein schlechtes Buch, aber ich würde es auch nicht weiter empfehlen.

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