Carlos Ruiz Zafón Der dunkle Wächter

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Inhaltsangabe zu „Der dunkle Wächter“ von Carlos Ruiz Zafón

Carlos Ruiz Zafóns großer Schauerroman. Cravenmoore – so heißt das geheimnisumwobene Anwesen, auf dem der Spielzeugfabrikant Lazarus Jann mit zahllosen seiner Konstruktionen lebt: mechanischen Menschen, die ihm Diener und Gesellschaft sind und ihn vor den dunklen Schatten seiner Vergangenheit bewahren sollen. Familie Sauvelle, die Lazarus aus seiner Einsamkeit reißt, weckt auch sein mörderisches Geheimnis aus jahrelangem Schlaf. Ein brutaler Mord reißt die Familie aus ihrem neuen Glück. Der Sommer an der blauen Bucht, der so strahlend begann, könnte ihr letzter werden. Nach dem Tod ihres Mannes zieht Simone Sauvelle mit ihrer Tochter Irene und ihrem Sohn Dorian in ein kleines Dorf an der Küste der Normandie. Ihr neuer Job auf dem Anwesen Cravenmoore verspricht nach Jahren der Entbehrung endlich einen glänzenden Neuanfang. Schnell verbindet die Sauvelles eine enge Freundschaft mit dem liebenswerten Spielzeugfabrikanten, doch die prunkvollen Mauern von Cravenmoore werden vor allem Irene und ihrem neuen Freund Ismael immer unheimlicher. Warum dürfen sie bestimmte Zimmer nicht betreten und warum ist die schwerkranke Frau des Fabrikanten nie zu sehen? Was hat es mit den geheimnisvollen Septemberlichtern auf sich, die vom Leuchtturm drohen? Als ein brutaler Mord geschieht, versuchen Irene und Ismael das Geheimnis von Cravenmoore aufzudecken und wecken damit die dunklen Schatten der Vergangenheit. Der spanische Bestsellerautor Carlos Ruiz Zafón, der mit »Der Schatten des Windes« Millionen von Lesern auf der ganzen Welt begeisterte, ist ein Meister des Unheimlichen, ein Meister des Schauerromans. Mit ›Der dunkle Wächter‹ weiht uns Zafón in ein dunkles Geheimnis ein, das Spannung und Gänsehaut garantiert.

Eine schöne Gruselgeschichte mit viel Spannung.

— Birkel78
Birkel78

Wie jedes Buch von Carlos Ruiz Zafon, ein Meisterwerk !

— buechertum
buechertum

Sehr interessant und schön beschriebene Schauplätze!

— Nelebooks
Nelebooks

Ein fantastischer Schauerroman! Carlos Ruiz Zafón trifft den richigen Ton, um den Leser in eine mystische Atmosphäre abtauchen zu lassen.

— SarahV
SarahV

Unheimlich fesselnd! Kein anderer schafft es, eine solch mysteriöse und außergewöhnliche Atmosphäre zu schaffen! Großartiger Schauerroman!

— SarahV
SarahV

Düster,geheimnisvoll und furchterregend. Ein Buch ,das mich von Anfang bis zum Ende gefesselt hat und noch lange in mir nachhallen wird.

— Equida
Equida

"Der dunkle Wächter" zauberte eine Stimmung, die mir Schauer über den Rücken jagte.

— yvonne13
yvonne13

Spannende Gruselgeschichte mit tollen Bildern.

— buchhase
buchhase

Stöbern in Romane

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unglaubliches Buch, sehr heftige Geschichte, habe geweint, gelacht, mich geeckelt und nur den Kopf geschüttelt

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  • Irene und Ismael

    Der dunkle Wächter
    Nelebooks

    Nelebooks

    10. December 2016 um 20:36

    Teil 3 - kann unabhängig gelesen werden Inhaltsangabe: "Cravenmoore – so heißt das geheimnisumwobene Anwesen, auf dem der Spielzeugfabrikant Lazarus Jann mit zahllosen seiner Konstruktionen lebt: mechanischen Menschen, die ihm Diener und Gesellschaft sind und ihn vor den dunklen Schatten seiner Vergangenheit bewahren sollen. Familie Sauvelle, die Lazarus aus seiner Einsamkeit reißt, weckt auch sein mörderisches Geheimnis aus jahrelangem Schlaf. Ein brutaler Mord reißt die Familie aus ihrem neuen Glück. Der Sommer an der blauen Bucht, der so strahlend begann, könnte ihr letzter werden.Nach dem Tod ihres Mannes zieht Simone Sauvelle mit ihrer Tochter Irene und ihrem Sohn Dorian in ein kleines Dorf an der Küste der Normandie. Ihr neuer Job auf dem Anwesen Cravenmoore verspricht nach Jahren der Entbehrung endlich einen glänzenden Neuanfang. Schnell verbindet die Sauvelles eine enge Freundschaft mit dem liebenswerten Spielzeugfabrikanten, doch die prunkvollen Mauern von Cravenmoore werden vor allem Irene und ihrem neuen Freund Ismael immer unheimlicher.Warum dürfen sie bestimmte Zimmer nicht betreten und warum ist die schwerkranke Frau des Fabrikanten nie zu sehen? Was hat es mit den geheimnisvollen Septemberlichtern auf sich, die vom Leuchtturm drohen? Als ein brutaler Mord geschieht, versuchen Irene und Ismael das Geheimnis von Cravenmoore aufzudecken und wecken damit die dunklen Schatten der Vergangenheit."Allgemein: Das Cover wirkt bedrohlich (nicht so wie das Buch). Bezüglich der Wiedererkennung hätte ich Buch und Hörbuch gleich gestaltet. Der Stil ist klar, verständlich und ich hatte einen guten Fluss. Meinung: Den Anfang der Geschichte fand ich sehr interessant. Die Geschichte hatte mich gleich in seinem Bann, da seltsames geschah und ich wissen wollte, wie es weitergeht. Jedoch bleibt die Spannung nicht stetig auf dem gleichen Niveau, sondern ist schwankend, da einfach uninteressantere Passagen enthalten sind. Irene ist mir sympathisch und auch ihr Bruder, da er so schön neugierig ist. Ansonsten bleiben die Charaktere einem recht unbekannt, da sie spartanisch beschrieben sind. Die Beschreibungen der Schauplätze dagegen sind sehr gut und und man kann es sich gut bildlich vorstellen, was auch gut den Schauer hinüberbringt. Fazit: Ein schön schauriger Roman mit gut beschriebenen Schauplätzen, doch unlebendigen Charakteren. Für jeden Fan von schaurigen Fantasyromanen ist dies eine Empfehlung. (c) Nelebooks

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  • Die Schatten der Vergangenheit

    Der dunkle Wächter
    -nicole-

    -nicole-

    03. November 2016 um 18:05

    Band 3 der Nebel-TrilogieNach dem Tod ihres Mannes zieht Simone Sauvelle zusammen mit ihren Kindern Irene und Dorian in das kleine Küstendorf Baie Bleue in die Normandie. Nach schweren Zeiten in Paris hofft sie mit ihrem neuen Job auf einen guten Neuanfang. Sie arbeitet nun als Hauswirtschafterin auf dem geheimnisumwobenen Anwesen Cravenmoore - der Heimat des Erfinders und Spielzeugfabrikanten Lazarus Jann. Dieser lebt dort sehr zurückgezogen, nur umgeben von seinen vielen Konstruktionen - hunderte Automaten und mechanische Menschen befinden sich in dem riesigen Haus. Anfangs sieht es so aus, als retten die Sauvelles den sonderbaren Mann aus seiner Einsamkeit - doch sie ahnen nicht, das sie schon bald ein lang gehütetes, düsteres Geheimnis wecken. Als schließlich ein Mord geschieht, ist der Sommer, der bisher so strahlend begann, endgültig vorbei. Besonders Irene, die sich mit dem Jungen Ismael angefreundet hat, wird Cravenmoore immer unheimlicher. Was verbirgt sich wirklich hinter den dunklen Mauern? Schließlich versuchen sie, das dunkle Geheimnis aufzudecken und geraten dabei in große Gefahr..."Es war Mitternacht. Das Zimmer war in bläuliche Dunkelheit getaucht, und das Wetterleuchten draußen über dem Meer warf gespenstische Schatten rings um sie herum. An der Wand tickte mechanisch eine von Lazarus' sprechenden Uhren, während die Augen in dem Grinsegesicht unablässig von einer Seite zur anderen huschten." - Seite 42, eBookDer dunkle Wächter ist ein früherer Roman von Carlos Ruiz Zafón und ist Teil der Nebel-Trilogie, zu der die Titel Der Fürst des Nebels und Der Mitternachtspalast gehören. Auch wenn es eine Trilogie ist, können die drei Romane ganz unabhängig voneinander gelesen werden. Jedes Buch hat eine eigene, abgeschlossene Geschichte.Der Klappentext und auch der Anfang der Geschichte versprechen eine spannende Story - was jedoch nur teilweise erfüllt wird. Was mir sehr gefallen hat, sind die ausführlichen und leicht poetischen Beschreibungen der Schauplätze: Die geheimnisvolle Insel mit dem alten Leuchtturm beispielsweise, und natürlich Cravenmoore - das palastartige Anwesen, umgeben von einem dichten Wald und seinen vielen Räumen, die einige Geheimnisse verbergen. Damit hat Zafón die perfekte Kulisse für einen unheimlichen Roman geschaffen. Da ist es sehr schade, das sie Handlung etwas schwach ist. Leider bleiben auch die verschiedenen Charaktere zu sehr im Hintergrund, sie sind farblos. Einzig den Spielzeugfabrikanten Lazarus Jann lernt man genauer kennen. "Sie sah ihm hinterher und seufzte tief. Die Einsamkeit erschuf seltsame Labyrinthe." - Seite 60, eBookMein Fazit: Eine gute Schauergeschichte - leider mit einigen Schwächen. Während die Schauplätze wunderbar beschrieben werden, bleiben die Figuren sehr blass. Man lernt sie nicht richtig kennen, was wirklich sehr schade ist. Die Geschichte selbst verliert zwischendurch immer wieder an Spannung, sie wirkt etwas wirr. Trotz der gelungenen unheimlichen Atmosphäre konnte mich dieser Roman leider nicht ganz überzeugen und vergebe daher leider nur 2,5 Sterne.Kurz gesagt: Kein schlechter Roman, doch mit den grandiosen Bänden der Reihe Der Friedhof der vergessenen Bücher kann er leider nicht mithalten. Diese Bücher des Autors kann ich dagegen wärmstens empfehlen!

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  • Der Mann ohne Schatten

    Der dunkle Wächter
    Equida

    Equida

    29. October 2016 um 09:49

    Nach dem Tod ihres Mannes muß Simone Sauvelle ganz alleine in Paris für ihre beiden Kinder Irene und Dorian sorgen.Die Schuldenlast ihres Mannes ist mehr als erdrückend und so tritt sie voller Freude eine Stellung als Hauswirtschafterin eines Spielzeugfabrikanten im kleinen französischen Küstenort Baie Bleu an.Hier findet Dorian zum ersten Mal Freunde und Irene begegnet ihrer ersten großen Liebe Ismael.Lazarus Jann der Spielzeugfabrikant lebt in einem sehr feudalen Anwesen.Hier pflegt er seine Frau Alexandra,die  an einer chronischen Krankheit leidet.Mysteriös ist,daß niemals ein Bediensteter von Cravenmoore (so heißt der Landsitz) Alexandra zu Gesicht bekommt.Cravenmoore wird von unzähligen Automaten ,alles Schöpfungen von Lazarus,bevölkert.Sie wirken teils phantastisch und faszinierend,teils jedoch furchterregend und angsteinflößend.Als das Küchenmädchen Hannah( Ismaels Kusine) während eines Sturmes ein verbotenes Zimmer betritt um ein Fenster zu schließen,weckt sie ungewollt den dunklen Schatten von Lazarus  Vergangenheit.Wenige Tage danach findet man Hannah bestialisch ermordet im Wald.Irene, Ismael und Dorian wollen herausfinden wer der Mörder Hannah`s ist,nicht wissend,welch grausames Inferno bereits durch Hannah zum Leben erweckt wurde....Dieses Buch hat mich sofort in seinen Bann gezogen und nicht mehr losgelassen.Trotz der sehr poetischen Sprache Zafon`s gelingt es ihm nach und nach eine Spannung aufzubauen,die mir so manchen Gruselschauer den Rücken hinuntergejagt hat.Wie hypnotisiert musste ich Zeile um Zeile weiterlesen,fast unfähig ,das Buch aus der Hand zu legen.Beim Lesen musste ich spontan an das Märchen Der Schatten von Hans-Christian Andersen denken.Dieses Märchen hat mich schon als Kind fasziniert.Was mir auch sehr gut gefallen hat,ist,daß Zafon diese mysteriös phantastischen Elemente jenseits jeder Realität in seine Geschichte verwoben hat.Für mich ist das geschriebene Magie. Einfach phantastisch.Ein absolut empfehlenswertes Buch,für alle,die das rationale Denken einmal Außen vor lassen und in ein phantastisches grauenvolles Labyrinth eintauchen möchten.

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  • Euer Lieblingszitat aus einem Buch der S. FISCHER Verlage

    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Bei all den vielen schönen Büchern aus den S. FISCHER Verlagen bleiben euch doch sicherlich auch häufig großartige Zitate im Kopf hängen, die es wert sind, markiert zu werden, oder?Damit diese Satzschätze nicht einfach verloren gehen, würden wir uns freuen, wenn ihr euer Lieblingszitat aus einem FISCHER-Buch mit uns teilen würdet!Um das "Detailverliebt"-Abzeichen zu erhalten, müsst ihr einfach nur euer Lieblingszitat aus einem FISCHER-Buch mit Angabe, aus welchem Buch es stammt, hier posten.In regelmäßigen Abständen werden wir die Zitate durchsehen und euch euer Abzeichen verleihen. Ich bin schon ganz gespannt auf eure Beiträge! :)Ihr seid noch nicht Mitglied im FISCHER Leseclub? Das muss sich schnell ändern! Mehr Infos findet ihr hier. 

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    • 195
  • Cravenmoore

    Der dunkle Wächter
    Fornika

    Fornika

    22. July 2016 um 17:09

    Ein kleines Dörfchen in der Normandie wird nach dem plötzlichen Tod des Vaters der Zufluchtsort für die Familie Sauvelle. Hier findet die Mutter eine Anstellung bei Lazarus Jann, der eine imposante Spielzeugfabrik sein Eigen nennt. Die Tochter Irene findet in Ismael ihre erste Liebe. Und der Sohn? Der entdeckt, dass es in dem Anwesen Cravenmoore nicht mit rechten Dingen zugeht…  Die Geschichte startet zunächst sehr verhalten, der Autor gibt dem Leser viel Zeit sich mit Handlungsorten und Charakteren auseinanderzusetzen. Die Familie Sauvelle, aber auch Fabrikant Lazarus werden plastisch beschrieben, man begleitet sie gerne durch die Handlung. Die dichte Atmosphäre hat mir unglaublich gut gefallen. Zafon fängt die heißen Sommertage sehr gut ein, führt einem das Leben in dem französischen Dörfchen lebhaft vor Augen, zeichnet ein äußerst lebendiges, farbenfrohes Bild. Auch die düsteren Komponenten kommen sehr stark raus, mehr als einen leichten Gruseleffekt sollte man aber nicht erwarten. Der dunkle Wächter ist also auch für Leser mit einer nicht ganz so harten Schale gut geeignet. Kleine Ungereimtheiten in der Handlung fallen erfreulicherweise kaum ins Gewicht, man kann sich ganz in der malerisch-gruseligen Geschichte verlieren. Mir hat der dunkle Wächter wieder einmal gezeigt, dass es sich immer lohnt einen Zafon aus dem Regal zu holen.

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  • Der Dunkle Wächter

    Der dunkle Wächter
    xxLITTERAxx

    xxLITTERAxx

    11. July 2016 um 15:44

    Unterhaltsame Mischung aus Sommer- und Schauerroman. Tolle Schauplätze und Ideen!Gehört zur Nebel-Trilogie, deren Bände man aber wie Einzelbände liest, da immer neue Figuren auftauchen und die Geschichten abgeschlossen sind. https://www.youtube.com/watch?v=3jSPfCSP9rc

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  • Ein tolles Buch

    Der dunkle Wächter
    kleine_welle

    kleine_welle

    10. July 2016 um 19:32

    Irenes Vater, Armand, stirbt 1936. Er hinterlässt der Familie Schulden und so sind sie auf die Hilfe von einem alten Freund angewiesen. Dieser besorgt Simone eine Stelle als Hauswirtschafterin in Cravenmoore in der Normandie. Lazarus Jann, ihr neuer Boss, war Spielzeughersteller und er pflegt seine schwer kranke Frau zu Hause. Dort lernt Irene Ismael kennen. Einen Fischer mit dem sie die Gegend erkundet. Das Cover erinnert an eine Burg und das Bild wird den Beschreibungen von Cravenmoore nicht ganz gerecht. Aber trotzdem gefällt es mir gut. Der Schreibstil von Carlos Ruiz Zafon ist wirklich sehr schön beschreibend und trotz dass er etwas gehobener ist kann man ihn leicht verstehen und der Geschichte gut folgen. Diese zieht einen wie magisch in den Bann und man fragt sich während des Lesens, was ist dieses Buch nun? Eine Geistergeschichte? Die Geschichte der ersten Liebe? Oder doch ein Krimi? Von allem scheint was dabei zu sein. Einziges kleines Manko vielleicht, das der Wechsel der Personen manchmal etwas schnell und ruppig passiert. Aber auch das ist zu verschmerzen. Ich möchte nicht verraten, was das Buch jetzt ist, nur so viel, dass mich die Geschichte an eine gruselige Version von Charlie und die Schokoladenfabrik erinnert. Mein Fazit: Ein tolles Buch!

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  • Doppelgänger

    Der dunkle Wächter
    Ambermoon

    Ambermoon

    10. June 2016 um 18:59

    Carlos Ruiz Zafóns großer Schauerroman Cravenmoore – so heißt das geheimnisumwobene Anwesen, auf dem der Spielzeugfabrikant Lazarus Jann mit zahllosen seiner Konstruktionen lebt: mechanischen Menschen, die ihm Diener und Gesellschaft sind und ihn vor den dunklen Schatten seiner Vergangenheit bewahren sollen. Familie Sauvelle, die Lazarus aus seiner Einsamkeit reißt, weckt auch sein mörderisches Geheimnis aus jahrelangem Schlaf. Ein brutaler Mord reißt die Familie aus ihrem neuen Glück. Der Sommer an der blauen Bucht, der so strahlend begann, könnte ihr letzter werden...(Klappentext) -------------------------------------- Nach dem Tod ihres Mannes ist es um die Familie Sauvelle nicht gut bestellt, hat er ihnen doch Unmengen an Schulden hinterlassen. Da kommt das Angebot des Spielzeugfabrikanten Lazarus Jann ganz recht. Simone Sauvelle und ihre beiden Kinder, die 15-jährige Irene und ihr jüngerer Bruder Dorian, ziehen in ein malerisches Dörfchen an der Küste der Normandie. Simone wird auf dem riesenhaften Anwesen Cravenmoore als Haushaltshilfe eingestellt. So freundlich und sympathisch der Hausherr ist, so unheimlich ist auch sein Anwesen mit all seinen mechanischen und teils lebensgroßen Spielzeugen. Ebenso geheimnisvoll ist die Bedingung die dieser an die Familie stellt - niemals die Spielzeugwerkstatt und den Westflügel betreten, in dem seine schwerkranke Frau seit 20 Jahren lebt und niemand zu Gesicht bekommen soll. Die Familie lebt sich schnell ein - Simone geht gewissenhaft ihrer Arbeit bei Lazarus nach, Dorian widmet sich seinem neuen Hobby Kartographie und Irene freundet sich mit der jungen Köchin Hannah an und erlebt ihre erste Liebe mit deren Cousin Ismael. Als jedoch Hannah unter mysteriösen Umständen im Wald um Cravenmoore zu Tode kommt, ist es vorbei mit der Idylle. Ismael und Irene machen sich auf die Suche nach der Ursache für Hannah's Tod und diese führt sie in die dunkle Vergangenheit von Cravenmoore und seinen düsteren Geheimnissen. Dieses Schauermärchen ist geprägt von einer poetischen Sprache und erinnert daher an so manchen klassischen Schauerroman. Ohne blutige Gewaltszenen, dafür mit kleinen Schauerelementen und ruhig gehaltener Spannung, begleitet man die Protagonisten durch die Geschichte. Die Charaktere sind wunderbar gezeichnet und die Geschichte gut durchdacht und schlüssig. Man merkt jedoch, daß dies ein sehr frühes Werk des Autors ist, in dem sein Schreibstil noch nicht ganz ausgereift ist. Dazu kommen noch diverse logische Schnitzer seitens des Autors - da ist es z.B. im Hochsommer um 20:00 tiefste Nacht, dann wirft der Mond glitzerndes und silbriges Licht auf das Meer und im nächsten Moment wirft auf einmal die untergehende Sonne einen blutroten Streifen auf dieses Meer - diese Beispiele könnten noch endlos weitergeführt werden. Des Weiteren weist die Geschichte des Öfteren langatmige Stellen auf, aus denen der Autor einiges mehr hätte herausholen können und daher plätschert es manchmal nur so dahin. Dies ist ein sehr früher Roman des Autor Carlos Ruiz Zafón und eigentlich der 3. Teil seiner "Nebel-Trilogie". Weshalb der Verlag entschied zuerst diesen Teil zu veröffentlichen und nicht mit dem ersten Teil zu beginnen erschließt sich mir nicht und steht wohl in den Sternen des Verlaghimmels. Fazit: Der Klappentext kann leider nicht das halten was er verspricht - nämlich einen spannenden Schauerroman. Die Geschichte plätschert manchmal nur so vor sich hin und konnte mich so gar nicht packen. Des Öfteren ertappte ich mich dabei, daß meine Gedanken abschweiften und ich, wie die Spielzeuge von Lazarus, nur mechanisch vor mich hin las. Hinzu kommt der noch unausgereifte Schreibstil des Autors und diverse logische Schnitzer, welche mein Lesevergnügen trübten. Jedoch erkennt man hier schon das Potenzial des Autors. Vor allem in der poetischen Sprache im klassischen Stil. Dies konnte mich, als Fan klassischer Gothicnovellen, begeistern. Auch die Geschichte selbst beinhaltet Potenzial, wenn auch nicht genutzt, und Schauerelemente. Für Leser, die noch nicht von anderen Werken des Autors verwöhnt wurden, Liebhaber poetischer und klassiischer Schauerromane sind und sich nicht von logischen Ungereimtheiten beeindrucken lassen, kann ich eine Leseempfehlung aussprechen. Für alle anderen wird es wohl eher enttäuschend.

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    • 6
  • Schattenseiten

    Der dunkle Wächter
    Kerstin_KeJasBlog

    Kerstin_KeJasBlog

    "Durch Cravenmoore zu streifen war, als wandelte man durch einen atemberaubenden und zugleich beängstigenden Traum." (S. 172) Genau so empfand ich auch die Geschichte in diesem Buch. 'Der dunkle Wächter' vom spanischen Autor Carlos Ruiz Zafón, erschienen bei Fischer Taschenbuch ist mein erstes Buch von diesem Autor überhaupt. Anfänglich war ich mir nicht sicher ob mich dieses Genre anspricht und mir die Geschichte gefällt, aber ich muss sagen - es hat mich beeindruckt. Ein Kaleidoskop voller Farben und Beschreibungen, hier ist die Übersetzung absolut gelungen und hat den Ton des Autors fast schon sanft und erhaben wiedergegeben. Gravenmoore, dieses alte Anwesen erscheint einem fast vor Augen und gerne wäre ich durch diese Gänge gewandelt um mit einem Schauern all die Emotionen einzufangen die dieses Buch wiedergibt. Aber erst einmal kurz zur Story:1937, Simone Sauvelle und ihre Kinder Irene und Dorian erleben nach einer Zeit des Entbehrens und der Trauer endlich einen Lichtblick.Der Spielzeugfabrikant Lazarus Jann gibt ihnen eine Obdach, berufliche Anstellung und Aussicht auf einen bessere Zukunft.In ihrem Haus am Kap, weit weg von Paris, scheint sich ihr Leben endlich ins Positive zu wandeln.Irene erlebt ihre erste Liebe, Dorian hat Zeit für sein Hobby und auch Simone kann endlich die Schatten der Vergangenheit ablegen.Doch irgendetwas stört diese Zuversicht, etwas in oder um Gravenmoore bedroht ihre Idylle.Wer oder was ist Lazarus? Wieviel Wahrheit steckt hinter seinen Erzählungen? Was hat es mit seiner kranken Frau auf sich und welche Gefahr geht von Leuchttum aus?Ein mächtiger Schatten legt sich über alle. Eine reale Bedrohung? Schauermärchen, wie es auf der Rückseite steht, habe ich als Kind und später Jugendliche gemocht, aber ob mich es nun als Erwachsene fesselte waren meine anfängliche Bedenken.Umsonst, denn die Geschichte um die kleine Familie Sauvelle, den Fischerjungen Ismael und besonders Lazarus hat mich sofort gefangen genommen. Der Autor hat mich entführt in diese Welt voller geheimnisvoller Geschichten die von Lazarus erzählt wurden.Als die junge Hannah, seine Bedienstete, dann in Unwissenheit etwas entfachte, dass Gefahr mit sich brachte und den Schatten über Gravenmoore legte, war es dann endgültig um mich geschehen.Die Geschichte wollte und musster weitergelesen werden. Viel zu mysteriös und spannend war alles und ich wollte diesem Geheimnis unbedingt auf die Spur kommen. Die Charaktere sind wunderschön gezeichnet, besonders Simone als liebende Mutter und Irene die junge 15jährige Tochter die auf der Schwelle zum Erwachsenenleben steht.Ismael, der junge Fischer wirkt so unnahbar und ist doch so herzlich in seiner Liebe. Aber mich hat am meisten Lazarus fasziniert, ein Mann den ich so gar nicht einordnen konnte - gut oder böse?Sein Reich, Gravenmoore, seine kranke Frau, all diese geheimnsivollen Geschichten, der Wald und all diese Spielzeuge in seinem Haus hatte etwas magisch anziehendes. Der Schatten über Gravenmoore im Jahr 1937 war nicht der Anfang und nicht das Ende. Irene hatte es selbst erkannt, die Schatten liegen auf den Seelen der Menschen, dunkel und böse und nur wenige haben den Mut sich dagegen zu stellen und ihn zu vertreiben.Fast schon eine Parabel. Ein Schreibstil der süchtig macht und mich so bestimmt zu weiteren Büchern von Zafón ziehen wird.Gerne vergeben ich 5 von 5 Sternen auch weil ich selten so viele Farben in einem Buch 'gelesen' habe.c)K.B. 05/2016

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    • 2
    Janna_KeJasBlog

    Janna_KeJasBlog

    16. May 2016 um 16:25
  • Carlos Ruiz Zafon - Der dunkle Wächter

    Der dunkle Wächter
    miss_mesmerized

    miss_mesmerized

    14. May 2016 um 19:40

    Simone Sauvelle zieht mit ihren beiden Teenagerkindern nach Bleue Baie in der Normandie, wo sie auf dem Anwesen Cravenmoore bei dem Spielzeugfabrikanten Lazarus Kann eine neue Stelle antritt. Das alte Gebäude und der umliegende Park bieten vielfältige Geheimnisse, doch bald schon leb sich die Familie ein und findet Freunde. Auch der Hausherr macht einen sympathischen, vertrauenserweckenden Eindruck. Doch dunkle Schatten verfolgen das Treiben und waren auf den passenden Augenblick, um Rache zu nehmen.Zafon schafft es immer wieder atmosphärisch dichte und nahezu unheimliche Romane zu schreiben. Auch in diesem kreiert er eine Welt, die einem beim Lesen erschaudern lässt, so real scheint sich alles vor einem aufzubauen. Die Handlung ist relativ dünn und weitgehend vorhersehbar, die ganz großen Überraschungen bleiben aus. Dafür entlohnt aber einmal mehr die Sprache des Autors und sein Gespür für das Setting einer Handlung, das er wie kaum ein zweiter moderner Autor entwerfen kann. 

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  • Schauriger Roman für unterhaltsame Lesestunden

    Der dunkle Wächter
    Losnl

    Losnl

    08. May 2016 um 17:37

    Der dritte Teil der Nebeltrilogie von Carlos Ruiz Zafón „ Der dunkle Wächter“, war mein erster Roman des Autors und konnte mich wahrlich fesseln.Inhalt:Simone Sauvelle zieht nach dem Tod ihres Mannes, mit ihren beiden Kindern Irene und Dorian, in ein kleines Dorf in der Normandie. Sie bekommt eine Anstellung als Haushälterin auf Cravenmoore, bei dem Spielzeugfabrikanten Lazarus Jann. Schnell lebt sich die kleine Familie ein und findet Freunde. Doch die dunklen Mauern von Cravenmoore werden immer unheimlicher. Nach einem grausamen Mord, stellen sich der Familie immer mehr unbeantwortete Fragen. Ismael und Irene versuchen das Geheimnis von Cravenmoore aufzudecken und wecken die Schatten der Vergangenheit. Meinung:Dem Autor ist es gelungen, mich ab der ersten Seite an das Buch zu fesseln. Die Geschichte von Simone, ihrem Lebensstil sowie die Ereignisse um ihren verstorbenen Mann, bieten einen gemächlichen Einstieg. Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, somit flogen die Seiten nur so dahin.Die Schauplätze sind anschaulich aber auch sehr bildlich dargestellt, das es einem gelingt, sich an die Orte entführen zu lassen. Der Ort Cravenmoore mit seinen unheimlichen Mauern und den Automaten jagte mir von Anbeginn einen Schauer über den Rücken. Stets hinterließ dieser Ort ein ungutes Gefühl in mir. Durch die Mystik der Septemberlichter sowie der unerklärlichen Geschehnisse einer ertrunkenen jungen Frau, wurde ich von der spannenden, fesselnden Handlung, komplett in den Bann gezogen. Die Darstellung der zwischenmenschlichen Beziehungen, waren für mich ein guter Kontrast, zum schaurigen Aspekt Cravenmoor´s. Irene und Ismael rückten während der Handlung etwas in den Vordergrund. Zunächst wurde eindrucksvoll die Freundschaft der beiden beleuchtet und später aber auch der Mut, den beide aufbrachten, um die Geheimnisse von Lazarus Jann und seinen Spielzeugautomaten aufzudecken. Fazit:Ein kurzweiliger, spannender Roman, den ich gern für unterhaltsame Lesestunden weiterempfehle.

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  • Mystischer Schauerroman. Ein Jugendbuch als Einstieg zum Autor auch für Erwachsene

    Der dunkle Wächter
    StefanieFreigericht

    StefanieFreigericht

    Wer Carlos Ruiz Zafóns „Der dunkle Wächter“ lesen will und zum Beispiel „Der Schatten des Windes“ von ihm kennt, sollte wissen, dass die „Nebeltrilogie“ („Der Fürst des Nebels“ von 1993, „Der Mitternachtspalast“ von 1994 und eben „Der dunkle Wächter“ von 1995, jeweils Erscheinungsdaten der spanischen Originale) prinzipiell als Jugendlektüre angelegt ist. Ich war mir dessen vor dem Erwerb des Buches nicht bewusst und erwähne es, da man das durchaus merkt – sprachlich ist das Buch mitreißend, allerdings geht es entsprechend etwas weniger ins Detail zum Beispiel bei der Charakterzeichnung. Dieses Buch entzieht sich in vielerlei Hinsicht – eine Rezension ist schwierig, ebenso eine Inhaltsangabe oder gar eine Einordnung in ein Genre. Vorweg: ich werde nie ein Anhänger von Fantasy oder Mystery werden, weder bei Büchern noch bei Filmen – allerdings entdecken mich, so herum muss man es wohl formulieren, immer wieder einige spezielle Werke: ich bin begeistert vom Film „Der Krieger des Kaisers“ von Ching Tsiu-Tung, von den Büchern „Das Geisterhaus“ von Isabel Allende oder „Der Scheiterhaufen“ von György Dragomán mit ihren mystisch-phantastischen Anteilen. Der Kern der Handlung spielt im Jahre 1937, nach dem Tod des Vaters ziehen die fast fünfzehnjährige Irene und ihr jüngerer Bruder Dorian Sauvelle mit der Mutter von Paris an die Küste der Normandie, wo letztere durch Annahme eines guten dotierten Arbeitsplatzes als Hauswirtschafterin den finanziellen Ruin von der Familie abwenden kann. Der neue Arbeitgeber, Lazarus Jann, ist Herr des palastartigen Cravenmoore nebst ehemaliger Spielzeugfabrik. Haus und umgebender Wald werden bevölkert von allerlei magischen Schöpfungen des Hausherren, künstlichen Lebewesen, mechanischen Figuren mit sehr realitätsnahen Bewegungen. Während Irene sich in den wenig älteren Ismael verliebt, offenbart sich langsam eine finstere unheimliche Seite im ländlichen Idyll, die bald schon zu einer Toten führt und noch weitere Leben bedroht. „Der dunkle Wächter“ trägt im Original den Namen „Las Luces de Septiembre“, also die Septemberlichter – so heißt auch nicht nur ein ganzes Kapitel im Buch, sondern diese Septemberlichter werden durchgängig thematisiert, sie sind von der Leuchtturminsel vor der Küste sichtbar seit dort eine geheimnisumwobene Frau ertrank. Die Handlung des Buches erkläre ich am besten als eine Mischung von „Rebecca“ von Daphne du Maurier, „Charlie und die Schokoladenfabrik“ von Roald Dahl, „Das Bildnis des Dorian Gray“ von Oscar Wilde, „Dr. Jekyll und Mr Hyde von Robert Louis Stevenson, gar Faust und mindestens noch etlichen weiteren, ohne im Ansatz wie eine Kopie zu erscheinen, dabei bewegt es sich fast erbarmungslos zwischen Jugendbuch, Liebesroman, Coming-of-Age-Geschichte und phantastischem Schauerroman. Jetzt könnte ich hier meine Genre-Vorbehalte bestätigt sehen, doch fesseln mich Ruiz Zafóns Stärke der bildhaften Sprache und sein verwendetes Motiv: er arbeitet mit dem Konzept eines Doppelgängers, eines Schattens, der sich von seinem Besitzer gelöst hat und sich gegen diesen wendet, beschreibt, was passiert, wenn man einen Pakt mit dem Bösen eingeht. Dadurch, dass die Kernhandlung des Buches eingerahmt wird mit zwei Briefen zehn Jahre später, also 1947, ausgetauscht zwischen Irene und Ismael, schafft der Autor es sogar, die angedeuteten Parallelen dieses fatalen Bündnisses zu den Schrecken des Krieges greifbar zu machen. Ja, es bleiben Elemente von Mystery, sogar deutliche – aber dank des Autors als lesbare Alternative. Etwas anspruchsvoller wird das Thema der Schatten abgehandelt in http://www.lovelybooks.de/autor/Christopher-Kloeble/Die-unsterbliche-Familie-Salz-1235796695-w/rezension/1323791892/1323779655/

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    • 4
  • Spannende Gruselgeschichte

    Der dunkle Wächter
    marpije

    marpije

    16. April 2016 um 16:00

    Irene zusammen mit ihren Bruder Dorian und Mutter Simone nach dem Tod von Vater ziehen von Paris aus nach Normandie in kleinen Fischersdorf . Mutter von Irene hat dort eine Stelle bekommen im Cravenmore als Haushaltsführung. Die Anwesen im Cravenmore gehört Lazarus Jan, einen Spielzeugmacher , dort steht auch seine Spielzeugfabrik . Im ganzen Haus sind die Spielzeuge , meistens Automaten verteilt was macht die Klima sehr geheimnisvoll.  Beim kennen lernen sagt Lazarus Jan zu den Kindern und zu Simone dass zusammen mit ihm lebt noch in diesem Haus seine Frau welche ist krank und niemand darf zu ihr gehen außer ihn. Im Cravenmore  arbeitet Hannah als Hausmädchen, Irene befreundet sich mit sie sehr schnell, sie findet auch erste Liebe- Ismael, Cousin von Hannah  . Eines Tages Im Wald wird Hannah tot gefunden und niemand weiß was ist geschehen . Ismael und Irene wollen zusammen das klären, aber dann zeigt Cravenmore das wahre, dunkle Geschichte von Schatten umgeben. Das Buch hat so viel Spannung wie die beste Thriller, von erste bis zum letzte Seite. Der Schreibstill ist sehr flüssig, Zafon beschreibt alles sehr malerisch, der Leser Hat Gefühl mitten drinnen sein, dabei ist die Sprache sehr fesselnd, das Buch ist kaum von Hand zu legen.    

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  • Mein erster & definitiv nicht letzter Zafón!!

    Der dunkle Wächter
    Janna_KeJasBlog

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    Die Normandie im Sommer 1937 Nach dem tragischen Verlust ihres Mannes kehrt Simone Sauvelle mit ihren Kindern Irene & Dorian Paris den Rücken. Ein Haus am Kap, nahe des kleine Küstenortes Baie Bleue wird ihr neues Zuhause. In Lazarus Jann findet Simone nicht nur einen Arbeitgeber, sondern einen Freund. Doch das Anwesen auf dem Lazarus mit seiner schwer erkrankte Frau lebt, birgt dunkle Geheimnisse & skurrile Konstruktionen. "Die Zeit" spricht von einem Schauerroman - Dem kann ich nur zustimmen: ein schriftlich malerischer Schauer, welcher den Leser durch die Seiten begleitet, fesselt & in seinen Bann zieht. Der Schriftsteller Carlos Ruiz Zafón hat mich in seine Welt entführt! Sein Schreibstil ist malerisch & poetisch - ein seichtes Schweben durch die Seiten! "(...) das stumme Weinen der Kerzen (...) das säuseln des Windes (...). Die Stimmen der Nacht." (S. 247) Der Leser wird in die Welt der Protagonisten hineingesogen: "Für sie, die die Leere des Verlustes am eigenen Leib erfahren hatte, war Cravenmoore nichts anderes als der dunkle Widerhall des Labyrinths aus Einsamkeit, in dem Lazarus Jann in den letzten zwanzig Jahren gelebt hatte." (S. 32) Ohne zu detailliert zu werden, beschreibt der Autor die Umgebung, Gefühle & Gedanken - lässt den Leser nicht nur teil haben, sondern eintauchen! Cravenmoore ist ein Anwesen voller Zauber & Magie - eine Heimat für die mechanischen Konstruktionen, welche Lazarus Diener und Gesellschaft sind, faszinierende Geschöpfe seiner Vorstellungskraft, ein Ort der Illusionen. Aber auch ein Ort der Geheimnisse. Das Küstendorf Baie Bleue ist seine ganz eigene Welt. Es existieren keine Uhren, keine "kleinen Tyrannen, die das Leben mit militärischer Willkür organisieren" (S. 43), die Sonne ist die (Uhr)Zeit. "Es ist ein Dorf, in dem ein Schnupfen eine Nachricht ist und Nachrichten ansteckender sind als ein Schnupfen." (S. 44). Es gibt weder Zeitungen noch Therapeuten, die Dorfbewohner gehen in die Bäckerei - diese fungiert als Nachrichtenbörse & Kummerkasten. Dem Leser eröffnet sich diese Welt immer mehr, taucht immer tiefer ein. Eine tiefverbundene Freundschaft begegnet Simone. Eine zarte Liebe erfährt Irene. Eine faszinierende und schauerhafte Welt eröffnet sich Dorian. Doch auch die Schatten lauern, warten ... Ein phantastischer Roman welcher Gänsehaut hervorruft. Ein Roman mit Tiefgang, doch wird sich der Leser dessen erst vollends durch den Brief vom Jahre 1947 bewusst - der letzte Abschnitt des Buches. Nicht nur eine Empfehlung, dieser Schriftsteller ist Pflichtlektüre - ich habe mich in diesen Schreibstil verliebt!! Nachtrag! (21. März 2016) Durch Zufall habe ich, im nachhinein, feststellen müssen das dieser Band einer Trilogie angehört & der Letzte dessen ist! Die Nebel-Trilogie: Band 1 "Der Fürst des Nebels" Band 2 "Der Mitternachtspalast" Band 3 "Der dunkle Wächter" - Rezensiert am 16.3.`16

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  • Moderne Version von Goethes Faust

    Der dunkle Wächter
    Selene87

    Selene87

    06. April 2016 um 20:16

    Dies war das erste Buch, dass ich von Carlos Ruiz Zafón gelesen habe. Es ist eines seiner früheren Werke und ein Jugendbuch. Obwohl ich schnell in die Geschichte reinkam und diese sich auch flüssig lesen ließ, kam bei mir doch nach einiger Zeit immer wieder Langeweile u Muße auf. Der erste Abschnitt beschäftigt sich für meinen Geschmack zu viel mit der Annäherung zwischen Ismael und Irene. Und im zweiten ist mir das gesamte Ende viel zu langgezogen. Immer wieder stieß ich auf nicht ganz logische Zusammenhänge oder mir stellten sich Fragen, die nicht zufriedenstellend beantwortet werden konnten. Das Story ist wie eine moderne Version von Goethes Faust - geht es doch auch hier um einen verhängnisvollen Pakt - und versucht mit einem düsteren Schloss und einer tragisch mysteriösen Geschichte eine schaurige Stimmung zu erzeugen. Leider kam diese bei mir nicht wirklich an und auch der Hintergund der Geschichte konnte mich so gar nicht überzeugen. Letztlich blieb ich enttäuscht zurück.

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