Carlos Ruiz Zafón Der dunkle Wächter

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Inhaltsangabe zu „Der dunkle Wächter“ von Carlos Ruiz Zafón

Was man dem Bösen versprochen hat, das wird es sich holen. Nach düsteren Tagen wünscht sich Irene das Glück des Sommers. Als sie mit dem Jungen Ismael an der Blauen Bucht liegt, scheint alles perfekt. Doch der Spielzeugfabrikant, der Irenes Mutter auf seinen Landsitz Cravenmoore geholt hat, hegt ein finsteres Geheimnis. Alle Zimmer seines gewaltigen Hauses stehen voll selbstgebauter Automaten und raffiniertem Spielzeug, und einige Räume dürfen nie betreten werden. Im großen Wald rings um die Villa geht der Besitzer oft spazieren. Aber auch ein sonderbares Geschöpf treibt sich dort herum, das einem Alptraum zu entstammen scheint ... Bald jagen dunkle Schatten durchs Haus, und im Nebel drohen vom Leuchtturm die gefürchteten Septemberlichter. Cravenmoore entpuppt sich als Ort des Schreckens. Irene und Ismael kämpfen im größten Abenteuer ihres Lebens um ihre Liebe.

Sehr interessant und auch spannend!

— Nelebooks
Nelebooks

Ruhig erzählte Jugend-Gruselgeschichte

— Soeren
Soeren

Düsterer, fantastischer, mysteriöser Roman. Da gruselt es beim Lesen im Bett schon ganz schön.

— black_horse
black_horse

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  • Langatmige Old-School-Schauergeschichte

    Der dunkle Wächter
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. January 2017 um 07:42

    Inhaltsangabe laut Amazon: Nach dem Tod ihres Mannes zieht Simone Sauvelle mit ihrer Tochter Irene und ihrem Sohn Dorian in ein kleines Dorf an der Küste der Normandie. Ihr neuer Job auf dem Anwesen Cravenmoore verspricht nach Jahren der Entbehrung endlich einen glänzenden Neuanfang. Schnell verbindet die Sauvelles eine enge Freundschaft mit dem liebenswerten Spielzeugfabrikanten Lazarus Jann, doch die prunkvollen Mauern von Cravenmoore werden vor allem Irene und ihrem Freund Ismael immer unheimlicher. Warum dürfen sie bestimmte Zimmer nicht betreten und warum ist die schwerkranke Frau des Fabrikanten nie zu sehen? Was hat es mit den geheimnisvollen Septemberlichtern auf sich, die vom Leuchtturm drohen? Als ein brutaler Mord geschieht, versuchen Irene und Ismael das Geheimnis von Cravenmoore aufzudecken und wecken damit die dunklen Schatten der Vergangenheit. Meine Meinung: Die Inhaltsangabe machte mich neugierig und ließ mich zu diesem Hörbuch greifen. Es versprach eine Old-School-Schauergeschichte zu werden, und passte somit genau in mein Beuteschema. Jedoch wurden meine Erwartungen herbe enttäuscht! Einzig der Prolog und der Epilog, die beide als Brief verfasst wurden, haben mich in einer gewissen Art und Weise berührt und angesprochen. Der Rest der Story blieb jedoch leider konsequent in einem seltsamen Dickicht von Unnahbarkeit verborgen. Auch zu den Protagonisten fand ich keinen rechten Zugang, sie wirkten bis zum Ende sehr konturlos und blass auf mich. Der Autor möchte (laut Amazon) den Hörer in ein dunkles Geheimnis einweihen, welches Spannung und Gänsehaut garantiert. Dies ist ihm bei mir jedoch leider nicht gelungen. Das dunkle Geheimnis kommt in Form einer durchweg bösen und sehr alten Macht daher. Allerdings vermisste ich dabei schmerzlich einen hellen und guten Gegenpol, der dem Ganzen einen gewissen Sinn gegeben hätte. Der klassische Kampf "Gut gegen Böse" fehlte somit völlig. Ansonsten ist die Story sehr langatmig und ich war mehr als einmal kurz davor, das Hörbuch abzubrechen. Einzig die gewohnt meisterliche Art und Weise wie Rufus Beck das Buch vorlas, hat mich dann doch bis zum Ende durchhalten lassen.

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  • Irene und Ismael

    Der dunkle Wächter
    Nelebooks

    Nelebooks

    10. December 2016 um 20:28

    Teil 3 - kann unabhängig gelesen / gehört werden Inhaltsangabe: "Cravenmoore – so heißt das geheimnisumwobene Anwesen, auf dem der Spielzeugfabrikant Lazarus Jann mit zahllosen seiner Konstruktionen lebt: mechanischen Menschen, die ihm Diener und Gesellschaft sind und ihn vor den dunklen Schatten seiner Vergangenheit bewahren sollen. Familie Sauvelle, die Lazarus aus seiner Einsamkeit reißt, weckt auch sein mörderisches Geheimnis aus jahrelangem Schlaf. Ein brutaler Mord reißt die Familie aus ihrem neuen Glück. Der Sommer an der blauen Bucht, der so strahlend begann, könnte ihr letzter werden.Nach dem Tod ihres Mannes zieht Simone Sauvelle mit ihrer Tochter Irene und ihrem Sohn Dorian in ein kleines Dorf an der Küste der Normandie. Ihr neuer Job auf dem Anwesen Cravenmoore verspricht nach Jahren der Entbehrung endlich einen glänzenden Neuanfang. Schnell verbindet die Sauvelles eine enge Freundschaft mit dem liebenswerten Spielzeugfabrikanten, doch die prunkvollen Mauern von Cravenmoore werden vor allem Irene und ihrem neuen Freund Ismael immer unheimlicher.Warum dürfen sie bestimmte Zimmer nicht betreten und warum ist die schwerkranke Frau des Fabrikanten nie zu sehen? Was hat es mit den geheimnisvollen Septemberlichtern auf sich, die vom Leuchtturm drohen? Als ein brutaler Mord geschieht, versuchen Irene und Ismael das Geheimnis von Cravenmoore aufzudecken und wecken damit die dunklen Schatten der Vergangenheit."Allgemein: Das Cover wirkt bedrohlich (nicht so wie das Buch). Bezüglich der Wiedererkennung hätte ich Buch und Hörbuch gleich gestaltet. Dem Erzähler konnte ich dank angenehmer und klarer Stimme gut folgen. Sehr gut hat mir auch gefallen, dass zwischendurch Musik gespielt wurde. Meinung: Den Anfang der Geschichte fand ich sehr interessant. Die Geschichte hatte mich gleich in seinem Bann, da seltsames geschah und ich wissen wollte, wie es weitergeht. Jedoch bleibt die Spannung nicht stetig auf dem gleichen Niveau, sondern ist schwankend, da einfach uninteressantere Passagen enthalten sind. Oft war es jedoch auch spannend und schaurig. Auch fand ich die Geschehnisse meist nicht vorhersehbar, was es auch interessanter macht. Irene ist mir sympathisch und auch ihr Bruder, da er so schön neugierig ist. Ansonsten bleiben die Charaktere einem recht unbekannt, da sie spartanisch beschrieben sind. Die Beschreibungen der Schauplätze dagegen sind sehr gut und und man kann es sich gut bildlich vorstellen, was auch gut den Schauer hinüberbringt. Fazit: Ein schön schauriger Roman mit gut beschriebenen Schauplätzen, doch unlebendigen Charakteren. Für jeden Fan von schaurigen Fantasyromanen ist dies eine Empfehlung. (c) Nelebooks

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    • 5
  • Ruhig erzählte Jugend-Gruselgeschichte

    Der dunkle Wächter
    Soeren

    Soeren

    18. August 2015 um 17:19

    Wenige Jahre vor dem zweiten Weltkrieg zieht die 15jährige Irene mit Bruder und Mutter an die französische Küste, wo ihre Mutter eine neue Arbeit als Haushaltshilfe auf einem gewaltigen Anwesen angenommen hat. Der Besitzer, ein in sich gekehrter Spielzeugfabrikant, stellt sich anfangs als ziemlich nett heraus, scheint aber ein dunkles Geheimnis zu verbergen. Zunächst bekümmert Irene das wenig, viel interessanter ist der nur unwesentlich ältere Fischer Ismael, in den sie sich ziemlich schnell verguckt. Doch bald schon spitzen sich die unheimlichen Ereignisse auf dem alten Landsitz zu ... Carlos Ruiz Zafóns Buch "Der dunkle Wächter" ist zwar wie die Harry-Potter-Geschichten in erster Linie Jugendliteratur, dürfte aber auch für Erwachsene interessant sein. Stellenweise erinnert der Roman sogar an die Abenteuer des berühmten Jung-Zauberers (noch deutlicher wird es bei der Hörbuchfassung, die von Rufus Beck gelesen wird), erreicht allerdings nicht dessen leidenschaftliche und charmante Art. Der Zafón-Roman ist eine ausschweifend und ruhig erzählte Jugend-Gruselgeschichte mit stellenweise recht poetischen Beschreibungen. Letzteres fand ich recht angenehm. Dennoch hätten der Story ein bisschen mehr Spannung und Geschwindigkeit gut getan. So ist es alles in allem bloß eine nette, aber schnell wieder vergessene Geschichte, die man gelesen haben kann, aber nicht muss.

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  • Düsterer Geschichte aus der Normandie

    Der dunkle Wächter
    black_horse

    black_horse

    13. April 2015 um 23:00

    Nachdem mir die "Schatten des Windes"-Trilogie von Zafón sehr gut gefallen hat, habe ich mich an eines seiner älteren Werke gewagt. "Der dunkle Wächter" ist noch deutlich düsterer. Die Geschichte spielt in den 1930er Jahren an der französischen Küste. Ein mysteriöser Spielzeugfabrikant hat Simone mit ihren Kindern zu sich geholt, um ihm im düsteren Schloss Cravenmoore zur Hand zu gehen. Doch bald kommt ein anderes Mädchen unter unerklärlichen Umständen zu Tode, wahrscheinlich vor Angst. Die junge Irene, die mit ihrem Freund, dem Segler Ismael das Geheimnis der Leuchtturminsel erkunden will, will dem auf dem Grund gehen. Doch ein Schatten holt alle ein. Die Geschichte um den "dunklen Wächter" ist gut konstruiert, spannend und gruselig. Für mich war das schon zuviel des Guten. Ich mag es nicht ganz so düster. Der Gruselfaktor ist auf jeden Fall hoch und die Idee dahinter sehr gut gemacht. Auch das Ende fand ich sehr passend. Mal sehen, ob ich mich auch noch an die anderen Nebel-Bücher traue.

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  • Dunkel .... mysteriös

    Der dunkle Wächter
    cybersyssy

    cybersyssy

    *** Klappentext *** Was man dem Bösen versprochen hat, das wird es sich holen. Ein wunderschöner Sommer am Meer. Ein mysteriöser Spielzeugfabrikant, der mit hunderten mechanischer Figuren und den Schatten der Vergangenheit auf einem riesigen Anwesen lebt. Rätselhafte Lichter, die vom Leuchtturm mahnen. Eine albtraumhafte Kreatur, die sich in den Tiefen des Waldes verbirgt. Auftakt für einen atemlosen Sommer voller Geheimnisse und Gefahr, der Irene und Ismael auf ewig verbinden wird. *** Meine Meinung *** Das ist mal Mystery vom Feinsten. Alles fängt ja locker-flockig an und die Figuren werden schön eingeführt, man lernt sie kennen und alle sind sympathisch. Es gab so das eine oder andere Detail, das bizarr war, doch da habe ich dem noch gar keine Bedeutung beigemessen. Nach und nach nahm die „Schwärze“ und „Mystik“ der Handlung zu und man lernte zwar das Dunkle kennen, doch wie es dazu kam erfährt der Hörer erst im Laufe der Handlung. Es war stellenweise echt bedrückend und ich fieberte, kämpfte und litt mit den Figuren, die lebendig und authentisch daher kamen. Die Schilderungen waren zwar ab und an sehr ausführlich und detailverliebt, jedoch kamen sie nicht langatmig daher. Dies begründet sich wohl auch darin, dass sich diese Passagen mit den temporeichen, dunklen Abschnitten abwechselten und dem Verständnis der Handlung zuträglich waren. Natürlich muss ich auch den Sprecher Rufus Beck, für mich „The-Master-Himself“, lobend erwähnen. Er schaffte durch seine facettenreiche Stimme auch immer die passende Stimmung und war manchmal versucht, eine dunkle Ecke in der Wohnung nach dem Bösen zu kontrollieren. Eine mystische Geschichte, die genauso fesselt wie ein Krimi oder Thriller, aber weitaus subtiler zu Werke geht. Von mir bekommt „Der dunkle Wächter“ volle Punktzahl.

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    • 2
    Sabine17

    Sabine17

    14. May 2014 um 19:25
  • Rezension zum Hörbuch " Der dunkle Wächter" von Carlos Ruiz Zafon

    Der dunkle Wächter
    Roxy Malon

    Roxy Malon

    12. March 2014 um 23:19

    Was man dem Bösen versprochen hat, das wird es sich holen. Ein wunderschöner Sommer am Meer. Ein mysteriöser Spielzeugfabrikant, der mit hunderten mechanischer Figuren und den Schatten der Vergangenheit auf einem riesigen Anwesen lebt. Rätselhafte Lichter, die vom Leuchtturm mahnen. Eine albtraumhafte Kreatur, die sich in den Tiefen des Waldes verbirgt. Auftakt für einen atemlosen Sommer voller Geheimnisse und Gefahr, der Irene und Ismael auf ewig verbinden wird. ( Klappentext) Das Buch hat mich jetzt nicht richtig überzeugt. Es hatte seine gruseligen und spannenden Stellen. Aber steckenweise konnte ich nicht richtig zuhören, sodass ich immer wieder Teile nur halbherzig gehört habe. Das hat dann die Spannung noch mehr kaputt gemacht. Eigentlich war die Idee echt spannend, aber der Stil hat mich nicht gefesselt. Mit dem komme ich nicht so klar.  

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  • Rezension zu "Der dunkle Wächter" von Carlos Ruiz Zafón

    Der dunkle Wächter
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Als Irenes Vater stirbt hinterlässt er der Familie einen Haufen Schulden und zwingt ihre Mutter damit eine Stelle als Haushälterin bei einem Spielzeugfabrikanten anzunehmen. Die Familie zieht also in ein abgelegenes Dorf an der Küste Frankreichs, wo Irene sich in den mysteriösen Fischergehilfen Ismael verliebt. Doch der Junge ist nicht das einzige Mysterium, dem Irena auf den Grund gehen muss. Und wieder werde ich darin bestärkt, dass Carlos Ruiz Zafón einer meiner liebsten Autoren ist. Denn wie kein anderer erschafft er in diesem Jugendroman eine neuerliche Melange aus Coming-Off-Age-Story und Geister Geschichte. Ein ganz neues Genre im Genre, und ich bin Fan. Ich fühlte mich beim Lesen stark an Der Fürst des Nebels erinnert. Denn auch dieser Roman spielt in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in einem einsamen, spukreichen Anwesen. Das Meer spielt wieder eine große, oft bedrohliche Rolle, und die Bücher sind sich auch von Timbre sehr ähnlich. Worin sich dieser Roman unterscheidet ist, durch die weibliche Hauptfigur und die fehlende Fokussierung auf jugendliche Protagonisten. Denn auch Irenes Mutter und der alternde Spielzeugfabrikant sind ein tragender Teil der Handlung. Für mich liegt der Fokus dieses Romans allerdings nicht auf den Charakteren, sondern in der wirklich exquisit dargebrachten Grusel-Geschichte. Man merkt, dass der Roman schon etwas älter ist, denn heutzutage schreibt kein YA-Autor mehr allein stehende Schauer-Romane, was eigentlich ziemlich schade ist. Gut also, dass Zafóns Werk erst spät ins deutsche übersetzt wurde. Denn dies lässt mich das Jugendbuch Genre noch einmal ganz neu entdecken und führt mich zurück in die Zeiten von „Gänsehaut“ und „Fear Street“. Dies ist keiner der Romane, die einen noch Tage nach der Lektüre aufwühlen und beschäftigen. Es ist einfach gute Unterhaltung, ein angenehmer, wenn auch kurzweiliger, Schauer und ein exzellent geschriebenes- man könnte fast sagen, zeitloses – Jugendbuch. Rufus Beck ist als Hörbuch-Sprecher mittlerweile ein Klassiker. Ich kenne ihn noch als Stimme der Harry Potter Serie und schon damals hat er seine Sache sehr gut gemacht. Ich freue mich, dass er Zafóns Jugendromane liest und habe die 7 Stunden, die das Buch andauert, überaus genossen. Sein stimmliches Engagement für die Sache Hörbuch unterstreicht die Stimmung des Romans auf ganz vortreffliche Weise, und reicht von romantisch zu schauerig, ist aber immer schön anzuhören. Die Hauptfigur dieses Romans ist zwar noch keine 18 Jahre alt, aber dieses Buch kann trotzdem ohne Frage von Lesern jeden Alters zur Hand genommen und geliebt werden. Dementsprechend auch meine Empfehlung – dieser Roman ist ganz anders als, z.B. „Das Spiel des Engels“, und trotzdem auf seine eigene Art schön und äußerst lesenswert.

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    • 2
  • Rezension zu "Der dunkle Wächter" von Carlos Ruiz Zafón

    Der dunkle Wächter
    Quantaqa

    Quantaqa

    09. April 2011 um 17:02

    Dieser Geschichte des spanischen Autors merkt man an, dass sie zu seinen Frühwerken gehört und er sich seither deutlich weiter entwickelt hat. Eine nette Idee in einer wenig mitreißenden Umsetzung. Auch Rufus Beck hat es leider nicht geschafft, der Geschichte mehr Tempo und Spannung zu verleihen.

  • Rezension zu "Der dunkle Wächter" von Carlos Ruiz Zafón

    Der dunkle Wächter
    Reever

    Reever

    01. May 2010 um 00:39

    Eine Familie verarmt nach dem Tod des Vaters und zieht von Paris in ein Dorf am Meer wo die Mutter eine Arbeit bekommen hat. sie wird Verwalterin für das Anwesen Cravenmoore, dort wird bald ein Junges Mädchen im Wald gefunden die an Herzversagen starb, man findet Spuren eines Kampfes und Fußspuren die einfach mitten im Wald aufhören. Ismael will den Mörder seiner Cousine finden und wird bald von einem Schatten gejagt, auch seine Freundin Irene die Tochter der Gutsverwalterin ist in Gefahr. Es gibt viele Rückblenden, bis klar wird daß da was nicht menschliches sein Unwesen treibt.

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  • Rezension zu "Der dunkle Wächter" von Carlos Ruiz Zafón

    Der dunkle Wächter
    JuliaO

    JuliaO

    05. April 2010 um 18:16

    Hm... Also mir war es definitiv zu "langsam". Es ist eben ein Zafon, der durchaus eher zr anspruchsvollen Literatur gehört, und nicht zur typischen "Action, Action, Action - Fantasy"... Für alle Fans von Zafon und Co kann ich es durchaus empfehlen, wer aber ein Buch für den typischen Fantasyleser sucht, dem sei eher abgeraten. Denen wird es vermutlich bald zu langatmig und zu "literarisch" ;) Es handelt sich ein wenig um Mischung aus ruselroman, Mystery und Fantasy. Die LEsung ist ganz ok, aber nicht berauschend

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  • Rezension zu "Der dunkle Wächter" von Carlos Ruiz Zafón

    Der dunkle Wächter
    pelznase

    pelznase

    22. March 2010 um 23:49

    Dieses Hörbuch brachte nicht gerade die optimalen Voraussetzungen dafür mit, dass es mir gefallen könnte. Es spielt 1937, es spielt in Frankreich und es wird von Rufus Beck gelesen. Daher hat es mich sehr überrascht, dass mich die Geschichte vom ersten Moment an fesseln konnte. Der dunkle Wächter ist eine Schauergeschichte der alten Schule, echter Grusel oder gar Horror kommt einem hier nicht zu Ohren, aber für einige Male Gänsehaut ist das Hörbuch durchaus gut, da gibt es schon Szenen, die es in sich haben. Zafon hat für diese Erzählung viele vertraute Elemente dieses Genres gewählt. So haben wir hier ein düsteres, ehrwürdiges Anwesen, in dem unheimliche Automaten in allen Räumen und Fluren stehen, ein einsames Haus auf einer Landzunge, davor einen Leuchtturm um den sich Spukgeschichten ranken, einen dunklen Wald, in dem ein Ungeheuer zu hausen scheint, das Tagebuch einer Toten und schauerliche Geschichten aus der Vergangenheit, die noch bis in die Gegenwart des Jahres 1937 reichen. Dies alles hat Zafon zu einer schönen, stimmungsvollen, ja, durch die leicht altmodisch anmutende Erzählweise, schon märchenhaften Geschichte verwoben. Hinzu kommen noch sehr gelungene Charaktere, die einem schnell vorstellbar und sympathisch werden und eine kleine Liebesgeschichte, die so charmant altmodisch daher kommt, dass sie einen an den entsprechenden Szenen einfach verträumt und verschmitzt lächeln lässt. Zu meiner großen Erleichterung verzichtet Rufus Beck bei diesem Hörbuch auf die Stimm-Akrobatik, für die er sonst so bekannt ist. Das hätte diesem Hörbuch auch nicht gut getan. Stattdessen trifft er einen ruhigen Ton, der die märchenhafte Atmosphäre aufgreift und der einen sofort gefangen nimmt. Dennoch gelingt es ihm, jedem Charakter eine unverwechselbare Stimme zu verleihen, nur halt dezenter. Ein wenig Untermalung wird bei diesem Hörbuch ebenfalls geboten. Zwischen den Kapiteln und auch zwischen Ortswechseln sind französisch und auch ein wenig maritim anmutende Musiken zu hören, was der Erzählung ausgezeichnet steht. An verschiedenen Stellen sind auch noch Geräusche eingebunden, beispielsweise das Knarzen von Holz im Haus Cravenmoore oder auch ein sanftes Meeresrauschen. Viel mag das nicht sein, aber für diese Effekte hat man genau die richtigen Szenen ausgewählt. Sie überraschen und wirken sehr gut. Die sechs CDs von Der dunkle Wächter kommen in einer schicken Box daher, deren Frontmotiv und auch das übrige Cover sich an der Buchvorlage orientieren. Da ich das Motiv angemessen düster und stimmungsvoll finde, bin ich von dem leuchtend orange-roten Verlags-Logo nicht unbedingt angetan, da hätte man etwas gedecktere Farben wählen können. Edel sieht die Box allerdings ohne Frage aus. Fazit: Mir hat Der dunkle Wächter sehr gut gefallen. Eine gelungene Schauergeschichte mit einer beinahe märchenhaften Atmosphäre, die mich vom ersten Satz an für sich eingenommen hat.

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