Carlos Ruiz Zafón Marina

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Inhaltsangabe zu „Marina“ von Carlos Ruiz Zafón

Als Óscar Drai das Mädchen Marina trifft, ahnt er nicht, dass sie sein Leben für immer verändern wird. Mit ihrem Vater lebt sie in einer alten Villa wie in einer vergangenen Zeit. Marina bringt Óscar auf die Spur einer mysteriösen Dame in Schwarz, und bald befinden sich die beiden mitten in einem Albtraum aus Trauer, Wut und Größenwahn, der alles Glück zu zerstören droht. Nur kurz vor seinen Weltbestsellern ›Der Schatten des Windes‹, ›Das Spiel des Engels‹ und ›Der Gefangene des Himmels‹ schuf Carlos Ruiz Zafón ›Marina‹. Erstmals beschwört Zafón sein unnachahmliches Barcelona herauf und erzählt die dramatische Geschichte eines jungen Mannes, der um sein Glück und seine große Liebe kämpft.

Wunderschön, poetisch und mystisch. Ich empfehle jedem Zafon's Werke.

— fliflaless
fliflaless

Mein Lieblings-Zafon! Düster, gothisch, gruselig mit einer verzweifelten Liebesgeschichte.

— ichundelaine
ichundelaine

Grandioser Schreibstil und eine gruselige Atmosphäre. Ich hatte aber das Gefühl, zwei verschiedene Stories zu lesen, die nicht zueinander passten

— leyax
leyax

Eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe. Ich liebe seine Romane.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Schöne Gruselgeschichte mit spannenden Momenten.

— Birkel78
Birkel78

Spannend! Ein echter Pageturner

— Isy2611
Isy2611

Sehr düstere Erzählung - dennoch fesselnd und spannend bis zur letzten Seite. Mir persönlich jedoch zu düster und tragisch.

— Glitzerhuhn
Glitzerhuhn

Mitreißend erzählter Liebes- und Schauerroman mit viel Atmosphäre.

— BiggiBooks
BiggiBooks

Man erwartet eine Liebensgeschichte und bekommt 3 Liebens-, 1 Grusel- und mehrere Zeitreisegeschichten. Zu dem meisterlich erzählt!

— HamsterHerkules
HamsterHerkules

Eine fesselnde mystisch-düstere Stimmung, das wahre Gesicht der Handlung wird erst am Ende offenbart. Unbedingt lesen!

— JayTi
JayTi

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  • Barcelonas Abgründe

    Marina
    Isy2611

    Isy2611

    21. May 2017 um 17:19

    Der Zufall, vielleicht ist es auch das Schicksal, führt Óscar zu Marina. Sie ist wunderschön, gewitzt und klug. Immer öfter stiehlt er sich aus dem Internat davon, um Marina und ihren kauzigen Vater zu besuchen. Seine neue Freundin nimmt ihn mit auf einen geheimnisvollen Ausflug: an einem Tag im Monat besucht eine verschleierte Frau in Schwarz ein namenloses Grab auf einem längst vergessenen Friedhof. Als sie der Dame folgen, beginnt ein Abenteuer, welches sie in die Abgründe Barcelonas und menschlicher Wünsche führt.Ich gebe zu - dieses Buch habe ich ewig nicht anfangen wollen, weil ich von "Der Schatten des Windes" gar nicht begeistert war. Das fand ich einfach nur langatmig und spannungslos. Nun bin ich SO froh, dass ich "Marina" gelesen habe. Es ist sowas von spannend! Der Schreibstil ist poetisch, aber nicht langatmig. In die Charaktere konnte ich mich sehr gut hinein versetzen. Seite um Seite musste ich einfach weiterlesen, weil ich wissen wollte, wie die Geschichte ausgeht, denn bis zum Schluss bleibt die Spannung bestehen.Ein Lese-Muss!

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  • Spannend und rätselhaft bis zum Schluss

    Marina
    JayTi

    JayTi

    14. December 2016 um 21:26

    Als Óscar dem Mädchen Marina begegnet, schlägt sein Lebensweg eine neue Richtung ein. Denn Óscar verbringt viel Zeit mit Marina, die mit ihrem Vater in einer alten Villa, fernab der Moderne, wohnt. Zusammen beobachten die beiden eine unheimliche Dame in Schwarz und geraten so in mysteriöse Verkettungen, die immer weiter zunehmen. Sie erleben einen regelrechten Alptraum, der sie zu verschlingen droht. Dieser Roman legte den Grundstein für die bekannte Reihe Der Friedhof der vergessenen Bücher, welche mich restlos begeistert hat. Bei Marina verhält sich das keineswegs anders. Hier begibt sich der Leser zum ersten Mal nach Barcelona. Damit wird ein Schauplatz etabliert, welcher sehr persönlich ist und sich auch für die Folgeromane des Autors bewährt hat. Ich tue mich schwer mit Rezensionen zu Büchern, die mich restlos begeistert haben. Dies ist so ein Buch. Zafón versteht es, eine mystisch-düstere Atmosphäre zu erzeugen, die einen gleich von Beginn an richtig fesselt. Das Heraufbeschwören dieser eindringlichen Stimmung erreicht Zafón vor allem durch seinen unverwechselbar poetischen Schreibstil: „Langsam senkte sich die Dämmerung herab, und dieser Winkel kam mir etwas unheimlich vor, so von tödlicher Stille umgeben, in der nur die Brise eine wortlose Warnung vor sich hin murmelte.“ (14). Solche und andere Sätze sind es, die mich vollkommen in den Bann ziehen. Die Umgebung stellt sich mir sehr bildlich dar, sodass man sich als Leser selbst vor Ort wähnt. Auf diese Weise erzählt Zafón die dramatische Geschichte eines Jungen, der langsam erwachsen wird, der um sein Glück und seine Liebe kämpft. Der Autor schreibt selbst, dass Marina schwer einzuordnen ist. Der Roman ist genreübergreifend. Es ist eine dichte Handlung, gewoben aus Coming of Age, subtiler Liebesgeschichte, sogar Fantasy- und nicht zuletzt Horrorelementen. Der Charakter Óscar war mir sofort sympathisch. Er ist ein bodenständiger Junge mit tollen Wertvorstellungen, zugleich mutig und gepackt von großer Abenteuerlust. Marina lässt sich als Person dagegen schwerer fassen. Zafón widmet sich ihr erzählerisch in gleichem Maße wie dem Jungen Óscar, doch bleiben Gedanken und Gefühle des Mädchens lange Zeit ein undurchdringliches Mysterium. Dieses augenscheinliche Rätsel um Marina macht die Geschichte zusätzlich spannend. Marinas Vater und die alte Villa sind kaum weniger mystisch, dennoch Wohlfühlort und scheinen eine ganz eigene Geschichte zu erzählen. Alles in allem hat Zafón diese und weitere Charaktere sehr schön gezeichnet. Nicht zuletzt ist es der Schreibstil, durch den die Einzigartigkeit seiner Figuren besonders hervor sticht. Tatsächlich hatte ich die fantastischen Elemente im Buch weniger erwartet. Das hat mich überrascht, spielt doch Der Friedhof der vergessenen Bücher subtiler mit diesem Element und deutet Unerklärliches lediglich an, statt es klar zu umreißen. Hier merkt man, dass Zafón seinen Stil nach Marina weiter perfektioniert hat. Dem Lesespaß und der Spannung tut das jedoch keinen Abbruch. Marina ist ein einzigartiger Roman, den ich guten Gewissens weiterempfehlen kann und der zugleich die schöpferische Entwicklung eines Autors wiederspiegelt. Zart besaitete sollten jedoch bedenken, dass die Horrorelemente einen wesentlichen Teil des Buches einnehmen. www.wortbildwerke.wordpress.com

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  • Carlos Ruiz Zafón - Marina

    Marina
    Aoibheann

    Aoibheann

    06. September 2016 um 21:03

    Nachdem ich "Der Schatten des Windes" gelesen habe, bin ich von dem Autor vollkommen begeistert. Als ich also dieses Buch aus meinem Regal gefischt habe, waren damit natürlich auch entsprechende Erwartungen verknüpft.  Leider haben sich diese nicht bestätigt. Die Geschichte schwankt zwischen Mystery, Krimi und Schauergeschichte. Ich habe einen Stern vergeben. Und das auch nur, weil es Zafon wunderbar gelungen ist die Stadt Barcelona zu beschreiben und eine gruselige Athmosphäre verbreiten kann. "Marina" konnte mich leider nicht an sich fesseln, ich empfand das Buch als ziemlich langweilig, es dümpelte so vor sich hin. Weder Fisch noch Fleisch, könnte man auch sagen.

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  • Marina - Carlos Ruiz Zafón

    Marina
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. August 2016 um 12:25

    Im mysteriöses Barcelona verfolgen der junge Óscar und seine Freundin Marina eine schwarze Dame. Ich mag diesen Nervenkitzel, wenn in alte Villen eingebrochen wird, oder verlassene Gewächshäuser durchsucht werden, alte Maschinen plötzlich zum Leben erwachen und nachtschwarze Kutschen einen durch die Straßen Barcelonas verfolgen. Es ist ein subtiler Horror unterbrochen von ruhigen Szenen. Märchenhaft und spannend. Ganz nebenbei geht es um die Suche nach Freundschaft und dem Kampf um Leben und Liebe.

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  • Marina

    Marina
    Marys_Welt

    Marys_Welt

    09. May 2016 um 18:31

    Als Óscar Drai das Mädchen Marina trifft, ahnt er nicht, dass sie sein Leben für immer verändern wird. Mit ihrem Vater lebt sie in einer alten Villa wie in einer vergangenen Zeit. Marina bringt Óscar auf die Spur einer mysteriösen Dame in Schwarz. Gemeinsam werden die beiden in das düstere Geheimnis um den ehemals reichsten Mann Barcelonas gesogen. Doch auch Marina umgibt ein Geheimnis ... Mehr erfährt man nicht in der Inhaltsangabe und das, was man erfährt, ist sehr irreführend. Die Geschichte wird als Drama-Roman deklariert und mit dieser Erwartung bin ich da auch rangegangen. Das ist es aber ganz und gar nicht. Vom Drama kriegt man eigentlich kaum was mit, höchstens am Ende und die düstere Geschichte um den reichsten Mann Barcelonas hat mich auch nicht so mitgenommen wie sie sollte. Überhaupt ist das Buch kein "Roman" im eigentlichen Sinne. Zumindest kein realistischer, wovon ich anfangs ja ausgegangen bin. Das war mein erstes Buch von Carlos Ruiz Zafón und da schnapp ich mir ausgerechnet eins seiner merkwürdigsten Büchern oder sogar "das" merkwürdigste Buch! Der Autor schreibt am Anfang, dass Marina sein liebstes Buch ist. Nun, ich hab zwar die anderen nicht gelesen, aber nachvollziehen kann ich es nicht ganz, denn mir hat das Buch wenig gefallen. Der Schreibstil war flüssig und klasse und auch das einzige an dem Buch, was mir gefallen hat. Denn die Story hat mir überhaupt nicht gefallen! Es geht nicht wirklich um eine Liebesgeschichte, wie ich das erwartet habe, stattdessen handelt das Buch meist aus Erzählungen und Erinnerungen einzelner Personen zu dem reichsten Mann der Welt und dieser unheimlichen Frau in Schwarz. Und "unheimlich" ist hier das Schlüsselwort. Dieser "Roman" ist sehr, sehr Horror-lastig!!! Es werden düstere und unheimliche Szenen heraufbeschworen, die sehr makaber und meiner Meinung nach widerlich sind, sodass ich teilweise das Buch mehrmals aus der Hand legen musste.Ich muss dazu sagen, dass ich allgemein kein Horror-Fan bin und das auch bewusst nicht lese. Tja, in diesem Buch habe ich das nicht gewusst, denn der Klappentext suggeriert ja was vollkommen anderes. Auch das Thema, worum es in diesem Buch ging, fand ich widerlich und abscheulich und hätte dieses Buch niemals gelesen, hätte ich es vorher gewusst. Natürlich bin ich da auch sensibler und zarter besaitet als manch anderer Leser und den Horror-Fans oder den Menschen, deren Haut dicker ist als meine, würde ich das Buch auch empfehlen. Es war auch ganz nett, abgesehen von den widerlichen Parts, in die man mit der Nase praktisch reingedrückt wurde. Außerdem ist die Geschichte nicht nur Horror-lastig, sondern auch phantastisch angehaucht. Also realistisch ist sie mal überhaupt nicht. Der Schluss hat es für mich ein wenig rausgehauen, was auch daran lag, dass dieser widerliche Teil endlich vorbei war und es mehr um Óscar und Marina ging. Ja, also das Buch ist sehr düster und melancholisch und versetzt einen auch von der ersten Seite an in diese Stimmung und lässt einen bis zum Schluss nicht mehr los. Mir haben da die beiden Hauptprotagonisten gefehlt, sie kamen beide einfach zu kurz. Der Schluss war sehr traurig und nachhallend, der Schreibstil super und ohne diesen Horror-Aspekt würde mir diese Geschichte sicher besser gefallen. Somit bekommt es leider nur drei schwache Sterne!

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  • Melancholisches Bild des alten Barcelona

    Marina
    Stephanus

    Stephanus

    08. May 2016 um 00:42

    In Barcelona um 1990 geht Oscar auf ein Internat und langeweilt sich. Zur Abwechslung streift er durch die alten Stadtviertel. Als er in einen scheinbar verlassenen Garten mit Villa einbricht gerät er in ein unfassbares Abenteuer zwischen Vision und Wirklichkeit und auf die Spur einer grausamen Familiengeschichte. Dort trifft er die wunderschöne Marina und ihren verbitterten Vater Germain, die sich aus Schmerz über Marinas Tod in dem alten, verwahrlosten Haus zurückziehen. Zusammen mit Marina streift Oscar durch die Stadt und beide beobachten durch Zufall eine geheimnisvolle Dame und Stück für Stück in eine unglaubliche Tragödie, aus der sie nur knapp entrinnen können. Endlich, knapp dem Tod entronnen scheint für Oscar das Glück mit Marina nahe, doch dann macht der Tod von Marina allem ein Ende. Ein wunderbares Buch über das alte Barcelona mit einer einnehmenden Atmosphäre und einer dichten, spannenden Handlung. Der Erzählstil lässt für mich immer ein wenig zu wünschen übrig und es wird nie die ganz große Meisterschaft erreicht. Stil und Sprache sind ausbaufähig, aber für den modernen Lesegeschmack wird Spannung und Kurzweile geboten. Auf diese Weise lässt sich der Erfolg des Autor erklären. Dichter und besser erzählt als "Der Schatten des Windes" und für mich das beste Buch des Autors.

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  • Marina

    Marina
    Themistokeles

    Themistokeles

    29. February 2016 um 09:44

    Von diesem Roman war ich ganz eindeutig mehr als überrascht. Ich muss dabei zugeben, dass ich mich vorher nur grob über das Buch informiert hatte und somit zwar mit einer gewissen Spannung gerechnet hatte, aber in keinem Fall mit dem, was sich mir tatsächlich geboten hat. Durch den ganzen Roman hindurch herrscht eine extrem düstere Atmosphäre, die sich allein schon durch das Wetter widerspiegelt, denn meinem Empfinden nach, hat es ehrlich extrem oft geregnet oder sogar gewittert. Zudem sind auch die Erlebnisse von Oscar und Marina sehr mysteriös, sowie auch Marinas Vater und Marina selbst von einem mysteriösen Hauch umgeben sind. Ich hatte daher beim Lesen ehrlich erhebliche Schwierigkeiten Marina, ihre Aussagen und ihre Handlungen einzuschätzen. Allein schon diese vielen kleinen Rätsel in dieser doch sehr dunkel beladenen Atmosphäre haben mir beim Lesen irgendwie richtig Spaß gemacht, da die Geschichte deutlich spannender wurde, als ich erwartet hätte. Je mehr ich dann in die Geschichte eintauchte, desto gefangener war ich von ihr, da mich die vielen Rätsel und kleinen Brocken an Hinweisen immer mehr in ihren Bann zogen. Und alles, obwohl die seltsamen Dinge eher immer noch mehr zu werden schienen, anstatt abzunehmen und sich aufzuklären. Auch Marina habe ich nicht wirklich besser verstanden im Lauf des Romans und bis kurz vor dem Ende blieb sie mir auch ein sehr großes Rätsel. Nur wirklich verwundert war ich, als ich immer mehr erkennen musste, dass die ganze Geschichte weniger vollkommen logisch erklärbar sein würde, als dass sie doch ein wenig phantastisch wurde. Denn dass sie solche Entwicklungen nehmen würde, wie sie es tat, hätte ich nicht erwartet. Von daher war ich irgendwie positiv, als auch ein wenig negativ überrascht, da es mir in manchen Punkten dann doch ein wenig zu abstrakt wurde. Insgesamt hat mir das Buch großteilig jedoch sehr gut gefallen, besonders, da es so mit der Stimmung und Atmosphäre gespielt hat. Einzig die Auflösung der Rätsel, die ich mir ein wenig realer und weniger abstrakt gewünscht hätte, war mir dann doch ein bisschen zu viel des Guten.

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  • Wir alle haben im Dachgeschoss unserer Seele ein Geheimis

    Marina
    CabotCove

    CabotCove

    22. February 2016 um 12:38

    „Wir alle haben im Dachgeschoss unserer Seele ein Geheimnis unter Verschluss. Das hier ist das meine...“ Oscar Drai   Inhalt Ende der 70er Jahre/Barcelona Oscar Drai ist 15 Jahre alt und nimmt sich gerne eine Auszeit vom Internatsleben und erkundet die Strassen Barcelonas. Bei einem dieser Entdeckungstouren entwendet er eine Uhr aus einem scheinbar leer stehenden Haus, mehr beiläufig und gar nicht unbedingt mit Vorsatz. Als er sie zurückgeben will, begegnet er Marina und ihrem schwer kranken Vater German. Zwischen ihm und Marina entwickelt sich rasch eine enge Beziehung und sie ziehen gemeinsam durch Barcelona. Dabei entdecken sie eine geheimnisvolle Frau, ein altes, unheimliches Gemäuer und geraten immer tiefer in eine düstere Welt. Mehr möchte ich nicht verraten an dieser Stelle, denn das Buch ist zu gut, um Anderen den Spass zu verderben !   Autor Carlos Ruiz Zafón wurde 1964 in Barcelona geboren und lebt seit Mitte der 90iger Jahre in Los Angeles. Mit den großen Barcelona-Romanen „Der Schatten des Windes“ und „Das Spiel des Engels“ begeisterte er bereits ein Millionenpublikum auf der ganzen Welt; seine Bücher wurden in über 40 Sprachen übersetzt.   Cover Das Cover mit dem alten, geheimnisumwitternden Gemäuer ist absolut klasse getroffen und bietet sogleich einen guten Einblick auf den zweiten Dreh- und Angelpunkt des Buches (der erste ist zweifelsohne Marina).   Mein Eindruck Viele Autoren werden seit seinem Erfolg in Deutschland mit ihm verglichen – aber keiner hält diesem Vergleich stand. Carlos Ruiz Zafon schreibt einfach unübertroffen genial und fesselt den Leser auch mit „Marina“ wieder über Gebühr. Dass dies, wie der Autor im Vorwort verrät, wohl sein persönlichstes/liebstes Buch ist, glaubt man ihm sofort aufs Wort, denn man bekommt den Eindruck, es sei viel Autobiographisches in dem Werk... Mit Oscar beschreibt der Autor einen Jungen, der „seine Stadt“ sehr liebt und dessen Entdeckerneugier ihn in eine düstere Welt mit zahlreichen Geheimnissen führt. Mir war Oscar von der ersten Zeile an sympathisch und ich habe es genossen, dabei zu sein, wie er Marina kennenlernt, die ihm in Abenteuerlust in nichts nachsteht, und sich in sie verliebt. Hauptsächlich lag das daran, dass Carlos Ruiz Zafon nicht einfach nur schöne Worte aneinanderreiht. Das können andere Autoren durchaus auch. Er hingegen schafft es, dem Leser sein Barcelona so nahezubringen, dass man am liebsten in den nächsten Flieger stürzen möchte. Diese Liebe für die Stadt ist durch seine geradezu malerisch-poetische Sprache so ansteckend, dass ich mich auch nach dem dritten Buch jetzt einfach nicht mehr entziehen kann und bei jedem seiner Bücher enttäuscht war, dass es nicht noch mindestens 100 Seiten mehr hat. Er berichtet über die düstere Familiengeschichte, verwebt Entdeckungstouren mit finsteren Geheimnissen und zieht den Leser so tief in seine Geschichte hinein. Für mich ein wahrer Lesegenuss !   Ergo Für alle Leser, die eine gute Geschichte mit Hintergrund, düsterer Atmosphäre, subtiler Spannung und eindrucksvollen Protagonisten zu schätzen wissen, ist Carlos Ruiz Zafon ein Muss ! Gäbe es hier mehr als 5 Sterne zu vergeben, er hätte sie alle verdient ! Ich habe das Buch gleich bei Erscheinen gekauft wie alle anderen davor auch und es wieder an einem Tag gelesen. Es war phantastisch, schlicht und ergreifend wieder ein Meisterwerk !  

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  • Marina

    Marina
    Books-have-a-soul

    Books-have-a-soul

    25. January 2016 um 09:26

    Oscar geht auf ein Internat in Barcelona. In seiner Freizeit streift er gerne durch die Straßen und Gassen dieser traumhaft schönen Stadt. Als er  eine alte Villa betritt, die nicht, wie er dachte leerstehend ist, lernt er Marina und deren Vater German kennen. In der nächsten Zeit verbringt er sehr viel Zeit mit dem Mädchen und gerät dadurch auch unverhofft auf die Spuren der "schwarzen Dame"! Was hat es mit dieser Frau auf sich? Werden die Jugendlichen das Rätsel lösen können? Anfangs tat ich mich schwer in die Geschichte zu kommen. Zum Glück habe ich aber weitergelesen, denn ab dem zweiten Drittel nimmt der Roman deutlich Fahrt auf und ich konnte das Buch vor Spannung nicht mehr aus der Hand legen. Die Charaktere sind ausführlich und sehr sympathisch beschrieben. Auch Barcelona wird vom Autor traumhaft dargestellt. Als Leser konnte ich mir alles gut vorstellen, obwohl ich selbst noch nie dort war. Allgemein ist das Genre dieses Buches sehr schwer zu beschreiben. Es ist eine wunderbare Geschichte über Freundschaft, aber auch fantasievoller Grusel kommt hier nicht zu kurz.  Ich kann diese wundervolle Story nur jedem ans Herz legen und raten auch Taschentücher bereit zu halten. 

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  • Ein etwas anderer Zafón

    Marina
    Helles_Leuchten

    Helles_Leuchten

    08. November 2015 um 10:51

    Nach "Der Schatten des Windes" ist "Marina" das zweite Werk von Carlos Ruiz Zafón, das ich nunmehr gelesen habe. Um eines vorweg zu nehmen: "Der Schatten des Windes" hat mich maßlos begeistert und mit diesem Maßstab habe ich mich auch "Marina" genähert. Zafón hat eine ganz eigene, sehr poetische Art, Geschichten zu erzählen. Er verwickelt völlig unterschiedliche Charktere in Handlungsstränge, zeichnet dabei jeden Akteur mit seinen Worten individuell und greifbar, verleiht den Protagonisten eine wunderbare Einzigartigkeit. Schauplatz ist stets das alte Barcelona und dem Autor gelingt es, den Leser auf eine Reise in die Vergangenheit der Stadt zu entführen, ihm Orte so detailiert zu beschreiben, dass man das Gefühl bekommt, mittendrin zu sein. "Marina" konnte für mich nicht ganz mit "Der Schatten des Windes" mitthalten. Was nicht weiter schlimm ist, denn zeigt dieser Aspekt auch auf, dass Zafón in seinem Folgewerk sein Potential genutzt und im Laufe der Zeit weiter entwickelt, beihnahe perfektioniert hat. Und auch, wenn ich im direkten Vergleich eine Diskrepanz anmerke,  da mich die Geschichte nicht ganz so stark mitgerissen hat, muss ich doch einräumen, dass es sich allein schon wegen Zafóns Schreibstil lohnt, "Marina" zu lesen. Wenn Kritik, dann auf hohem Niveau, denn immerhin habe ich vier Sterne vergeben: Der Handlungsverlauf schien mir zwischenzeitlich absehbar, was ein wenig die Spannung minderte. Zudem fühlte ich mich sehr an "Frankenstein" erinnert. Nichts gegen die Parallelen an sich, allerdings habe ich von Zafón einfach mehr Realitätsnähe erwartet (selbst schuld)...

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  • Gute Einstimmung für den Herbst

    Marina
    Wassollichlesen

    Wassollichlesen

    25. October 2015 um 17:05

    Bei dem Namen "Carlos Ruiz Zafón" wird den meisten wohl als erstes der Titel "Der Schatten des Windes" einfallen. Oder eine Verbindung zu Barcelona. So ging es mir auch. "Der Schatten des Windes" war das erste Werk, dass ich von Zafón gelesen habe. Es hat mich restlos begeistert. Ist zwar schon eine Weile her, aber das Buch kann ich nur jedem empfehlen, auch wenn ich es hier nicht rezensiert habe, hätte es auf jeden Fall 5 Eselsohren bekommen.Eher zufällig ist mir jetzt "Marina" in die Hände gefallen, als es meine Freundin in einer dieser Bücherkisten sah und mitgebracht hat. Nachdem ich den spärlichen Klappentext gelesen habe, habe ich einfach begonnen das Buch zu lesen. Oder sollte ich besser sagen zu verschlingen?? Im Vorwort von Zafón erzählt er, dass "Marina" eins seiner Lieblingswerke sei, vielleicht der persönlichste Roman, den er geschrieben hat und der Übergang aus einer Zeit der Jugendbücher zur "eigenen Stimme" des Erwachsenseins. Und für die Hauptfigur Oscár beginnt zum Zeitpunkt der Begegnung mit Marina ebenfalls das Ende der Jugend. Das Buch hat mich von Anfang an gefesselt. Es in irgendeine Schublade zu stecken, würde nicht klappen. Es ist eine Art Abenteuer-Schnitzeljagd, Gruselbuch mit düsteren, verstörenden Szenen in der Kanalisation von Barcelona und es ist eine Liebesgeschichte. Und es ist vor allem eins: spannend.Es ist zwar kein Meisterwerk wie "Der Schatten des Windes", aber es ist ein schönes Buch, das sich wunderbar als Einstieg in die kalte, nasse Herbstzeit anbietet.  Fazit Vielfältig und schön - perfektes Buch für einen gemütlichen Abend auf der Couch, bestenfalls vor dem Kamin (oder der Heizung).

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  • Marina

    Marina
    allem

    allem

    14. September 2015 um 10:27

    Marina ist ein Buch, das sich sehr schwer einordnen lässt. Einmal unterscheidet es sich sehr stark von den anderen Büchern des Autoren. Bei Marina geht es einerseits um die Liebesgeschichte von Oskar und Marina, zwei jungen Menschen die im Barcelona des 20. Jahrhunderts leben. Doch trotz dieser Elemente ist Marina kein historischer Roman und gehört auch nicht zum Genre der Liebesromane, denn unheimliche und an Fantasy Bücher erinnernde Elemente finden sich in der Geschichte wieder. Zafon schafft es mit seinem Buch, die Leser so zu fesseln, dass sie die Geschichte innerhalb kürzester Zeit verschlingen und die abwechslungsreichen Handlungsstränge unglaublich spannend miteinander zu verknüpfen. Schade finde ich es jedoch, dass manche entscheidende Szenen leicht verkürzt geschildert werden, sodass sie für den Leser teilweise unverständlich sind und er der Handlung nicht immer ganz folgen kann. Abgesehen von diesen einzelnen Stellen ist es aber auch lesenswertes und spanendes Buch, dass sowohl für Jugendliche als auch Erwachsene empfehlenswert ist.

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  • düsteres Barcelona

    Marina
    Magena

    Magena

    19. August 2015 um 19:15

    Dieser Roman spielt im Barcelona des 20. Jahrhunderts. Der Autor verwebt die zärtliche, verzweifelte Liebe zweier Jugendliche und eine rätselhafte Geschichte um eines der ehemals reichsten Männer der Stadt zu einem spannenden Roman. Die zwei Jugendliche verfolgen eine rätselhafte Spur einer schwarzen, unbekannten Dame auf einem verlassenen Friedhof und werden schnell in ein schauriges, gefährliches Abenteuer verwickelt, was auch den Leser mitreisend fesselt. Gleichwohl verfolgt man mitfühlend die Gefühle des jungen Oscars. Sprachlich überzeugt mich dieser Roman wie bereits schon andere Romane von C.R. Zafon sehr. Insgesamt ein toller Roman - leicht romantisch, schaurig, spannend, überraschend. Doch manchmal ist die Geschichte zu rassant und mit zu vielen Zufällen die die Jugendlichen auf richtige Spuren bringt. Ein "klassischer Zafon", den es zu lesen lohnt!

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  • Geheimnisvoll- mystisch - spannend

    Marina
    harakiri

    harakiri

    Von allem enthält Zafons Roman Marina etwas. Der Anfang ist wunderschön. Passagen wie: "Hier liegen die Erinnerungen Hunderter von Menschen, ihre Leben, Gefühle, Illusionen, ihre Abwesenheit, die Träume, die sie nie verwirklichen konnten, die Enttäuschungen, Irrtümer und unerwiderten Lieben, die ihnen das Leben vergiftet haben." oder: "Die Stadt steckte noch im Pyjama..." ziehen den Leser in den Bann und lassen ihn nicht mehr los. Unglaublich, wie dieser Mann schreiben kann! Unfassbar wie es ihm immer wieder von Neuem gelingt, seine Leser zu überraschen und zu fesseln. Ich bin mir sicher, niemandem gelingt es, ein Buch von Herrn Zafon wegzulegen bevor er das Ende erreicht hat. Und ganz sicher gelingt es niemandem, der je ein Buch von ihm gelesen hat dieses wieder zu vergessen. Ich habe auch alle seine anderen Bücher gelesen, angefangen mit "Der Schatten des Windes". Seitdem bin ich süchtig nach den Büchern dieses Autors. Seine Jugendromane können den Literaturbüchern nicht das Wasser reichen, zielen ja auch auf eine andere Zielgruppe ab, dennoch hab ich auch jedes dieser von der ersten Seite an verschlungen. Darum habe ich mich sehr gefreut, als ich gesehen habe, dass es endlich wieder ein Erwachsenenbuch von ihm gibt. Leider kommt das Buch nicht an seine Nachfolger Der Schatten des Windes und Das Spiel des Engels heran. Der Autor schreibt selber, dass er mit diesem Buch die Entwicklung vom Jugendbuchschreiber hin zur Literatur überbrückt hat. Das merkt man leider diesem Buch etwas an, da die Handlung ins mythische abdriftet, was mir das Lesen ein kleines bisschen verleidet hat. Dennoch: Bei diesem Buch konnte ich auch nicht schnell genug lesen, bis ich wusste wie es ausgeht - um es dann traurig auf die Seite zu legen weil es schon zu Ende war.

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    • 2
  • geheimnisvolles Barcelona

    Marina
    Sanni77

    Sanni77

    29. June 2015 um 20:13

    Der Roman "Marina" vereint mehrere Genre in einem. Es geht um eine Liebesgeschichte angereichert mit Gruselelementen. Von der Altersklasse her, würde ich ihn zwischen Jugendroman und Roman für junge Erwachsenen einordnen. Doch worum geht es überhaupt. Erzählt wird die Geschichte des 15 jährigen Oskar, einen Internatsschüler aus Barcelona. Auf seinen Erkundungstouren durch Barcelona trifft er irgendwann auf die geheimnisvolle Marina, die mit ihrem Vater Germán in einer Villa lebt, die schon bessere Zeiten erlebt hat. Der vereinsamte Germán nimmt ihn schon bald in die Familie auf. Mit Marina streift er durch Barcelona und sie decken gemeinsam die alten dunklen Geheimnisse der Stadt auf. Der Roman ist etwas anders , als die bisherigen Romane von Carlos Ruiz Zafon. Man muss sich darauf einlassen, dass hier mehrere Genre in einem Roman vereint werden. Der Schreibstil Zafons nimmt einen aber auch hier gleich gefangen. Durch die fast bildliche Beschreibung, meint man selbst vor Ort zu sein und durch die dunklen geheimnisvollen Gassen von Barcelona zu streifen. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und wirken auf mich sehr sympathisch. Fazit: Ein absolut lesenswertes Buch, dessen Ende einen mitnimmt und überrascht.

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