Carlos Salem Wir töten nicht jeden

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Inhaltsangabe zu „Wir töten nicht jeden“ von Carlos Salem

FESSELNDKOMISCHKULTIG Ein heißer Sommer. Ferienzeit. Pharmavertreter Juan Pérez Pérez freut sich auf vier Wochen Strand mit seinen Kindern. Doch just vor der Abreise erklären ihm seine Chefs, dass sein Urlaubsziel stattdessen ein FKK-Campingplatz am Meer sei. Juan Pérez Pérez kann sich ihnen nicht widersetzen – denn er hat eine zweite Persönlichkeit, von der sonst niemand weiß: Er ist die Nummer 3 einer internationalen Killer-Organisation. Wie üblich gibt man ihm die Autonummer des Opfers. Das bringt den hochkarätigen Killer in die Bredouille: Es handelt sich um den Wagen seiner Ex, der Mutter seiner Kinder. Warum hat man sie im Visier? Oder soll ihr Lover sterben? Oder will man etwa ihn, die erfolgreiche Nummer 3, ausschalten?

Sehr oberflächlich und durcheinander, mehr Erotik als Krimi

— juli.buecher

6/10

— Dealer666

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  • mehr Erotik, als Krimi

    Wir töten nicht jeden

    juli.buecher

    08. August 2017 um 22:26

    Inhalt:Die Auftragskiller Juan Perez Perez, macht mehr oder weniger freiwillig Urlaub auf einem FKK-Campingplatz. Dort trifft er nicht nur auf seine Ex-Frau mit neuem Lover, sondern auch auf seinen ehemaligen besten Freund. Juan versucht herauszufinden, warum er genau zu diesem Platz geschickt wurde und was eigentlich gespielt wird. Dabei wird ihm von der attraktiven Yolanda allerdings der Kopf verdreht.Meinung: Beginnen wir mit den guten Sachen: Der Schreibstil ist sehr angenehm, teils baut sich auch etwas Spannung auf (am Ende), und die Idee der Geschichte ist super.Leider hört es da schon auf und alles andere ging leider in die Hose. Dies leider tatsächlich im wahrsten Sinne des Wortes. Dieser "Krimi" sollte eher als Erotikroman deklariert werden. Auf jeder Seite scheinen die Charaktere mit ihren Geschlechtsteilen zu denken. Ständig sind zwei Menschen miteinander beschäftigt, ohne Rücksicht auf andere. Alle Frauen werden als "Sexobjekte" dargestellt und alles wird sehr macho-haft beschrieben. Die Krimihandlung wirkt wie drum herumgebaut. Dies ist allerdings nicht (wie auf dem Klappentext beschrieben) irrwitzig komisch, sondern nach einigen Seiten einfach nur noch nervig. Die Krimigeschichte fällt dabei eher flach aus. Beziehungsweise recht oberflächlich. Dies ist möglicherweise auch der Kürze des Buches geschuldet. Als Leser kann man nicht in die Story eintauchen, sondern fühlt sich wie ein stiller Beobachter, der nur die Hälfte mitbekommt. Leider konnte ich hier nicht wie in einem Krimi mitdenken, sondern wurde vor Tatsachen gestellt, die plötzlich da waren.Fazit:Für einen Krimi sehr viel (zu viel) Erotik, die leider auf einer eher nervigen Art die Hauptrolle im Buch zu spielen scheint. Sonst sehr oberflächlich und teils nicht nachvollziehbar. Ich kann er leider nicht weiterempfehlen.

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  • Die nackte Kanone

    Wir töten nicht jeden

    Stefan83

    02. September 2014 um 18:15

    „Die perfekte Urlaubslektüre“ - Es sind solche von Verkäufern in der Buchhandlung zum Besten gegebene Aussagen, welche bei mir seit jeher für ein wenig Stirnrunzeln gesorgt haben, lässt doch diese schwammige Bezeichnung viel Spielraum für Interpretationen. Perfekt weswegen? Weil es vom Schauplatz her am Besten zur geplanten Reise passt? Oder – und das ist dann zumeist meine Befürchtung – weil man dem dünnen Plot selbst im Lärm der „Schinkenstraße“ auf Mallorca (nicht dass ich solche Art Urlaub bevorzugen würde) noch ohne Probleme folgen kann? Hierbei stellt sich natürlich überhaupt die Frage, was man von einem Buch erwartet, dass uns an einen Ort begleitet, der sich, zumindest im Idealfall, gänzlich von unserer alltäglichen Umgebung unterscheidet und daher vielleicht auch zu der ein oder anderen Entdeckungstour einlädt, welche wiederum für die mitgebrachte Lektüre dann am Ende weniger Zeit als erhofft übrig lässt. Die Anforderungen sind hier, je nach Leser -und Urlaubstyp, sicherlich unterschiedlich und ich kann mich da auch lediglich über meine persönlichen Vorlieben auslassen. Bei der kurzen Dauer des Aufenthalts und manchmal auch der geringeren Aufmerksamkeit, sollte das Buch in jedem Fall genug Substanz bieten, um das zusätzliche Gewicht im Koffer (ich halte von eBook-Readern überhaupt nichts) zu rechtfertigen. Carlos Salems „Wir töten nicht jeden“ – laut Cruce de cables „Definitiv der Krimi des Sommers!“ – hat, trotz vieler gegenteiliger Rezensionen, diesen Anspruch erfüllt und zu meiner eigenen Überraschung recht kurzweilig unterhalten. Überraschung deswegen, da man aufgrund des Klappentexts zwar einen gewissen Spaßfaktor vorhersehen konnte, bei all der Skurrilität jedoch durchaus die Gefahr bestand, ins Alberne abzugleiten. Ein kurzer Anriss der Geschichte sollte verdeutlichen, worauf ich mich damit beziehe: Im Mittelpunkt steht Juan Pérez Pérez, Vater zweier Kinder, geschieden, von Beruf Pharma-Vertreter. So jedenfalls die Fassade, hinter der sich in Wirklichkeit ein eiskalter Profikiller versteckt, welcher nur einen Job hat: Als „Nummer 3“ bestimmte Leute im Auftrag der FIRMA möglichst unauffällig zu beseitigen. Seine Familie, seine Freunde und seine Ex-Frau – sie alle ahnen davon nichts. Und wieso auch, hat doch der durchaus sympathische Juan schon allein aufgrund seiner pragmatischen Sichtweise das geheime Doppelleben bestens unter Kontrolle. Tote reden nicht. Und außerdem wäre es eine Schande, seine Zielfertigkeit bei einem normalen Beruf zu verschwenden. Trotzdem braucht natürlich selbst ein Killer irgendwann mal eine Pause, weshalb sich Juan schon seit längerem auf die Ferienzeit und den gemeinsamen Urlaub mit den Kindern freut. Vier Wochen am Strand von Valencia, das klingt nicht schlecht und ist nicht mehr als der verdiente Lohn für den „tödlichen“ Stress in seinem Job. Doch warum sollte es Juan anders gehen als dem normalen Durchschnittsbürger? Noch bevor er die Reise überhaupt antreten kann, kommt ein neuer Auftrag dazwischen. „Nummer 2“ weist ihn an, seine Pläne kurzfristig zu ändern und einen Überwachungsjob zu übernehmen. Sein Ziel: ein komfortabler FKK-Campingplatz in der Nähe von Murcia. Recht schnell sieht sich Juan mit vielen nackten Tatsachen und dem Umstand konfrontiert, dass auch seine Ex-Frau Leticia hier mit ihrem neuen Liebhaber, ein berühmter, unbestechlicher Richter und Feind der spanischen Unterwelt, Urlaub macht. Und als ob das noch nicht genug der Zufälle wäre, erscheint bald das Kennzeichen einer neuen Zielperson auf dem Handy – es gehört zum Auto von Leticia. Warum wünscht jemand ihren Tod? Oder gilt der Anschlag gar dem Richter? Und ist es wirklich nur ein weiterer Zufall, dass mit Tony, seinem besten Freund aus Schultagen, ein weiterer Bekannter Juans die Freikörperkultur auf dem Campingplatz zelebriert? Obwohl um ihm herum allesamt nackt sind, hat Juan so seine Schwierigkeiten herauszufinden, wer was vor ihm verbirgt. Bei dem Versuch Urlaub und Arbeit miteinander zu verbinden, muss er auf all das zurückgreifen, was ihn die einstige „Nummer 3“ gelehrt hat … Ganz ehrlich: Es gibt einige Untergenres im Bereich der Kriminalliteratur, mit welchen ich mich schon immer ein bisschen schwer tue. Hierzu gehören neben dem „Caper“, der Gaunerkomödie, auch die inzwischen immer zahlreicher werdenden Versuche den Akt des Tötens als lustiges Hobby, verübt durch einen noch lustigeren Protagonisten darzustellen. Wenngleich sich hier die meisten Autoren zwar nicht die Blöße geben, den Plot mit Hektolitern Blut zu tränken, so ist es doch manchmal gleichsam schwer zu ertragen, wenn man die Hinrichtung eines Menschen auf Teufel komm raus als witziges Ereignis darstellen will. Oft stürzen selbst erfahrene Schriftsteller bei dieser Gratwanderung zwischen drastischem Slapstick und moralischer Verantwortung heillos ab – zurück bleibt dann nicht selten ein schlechter Nachgeschmack. Dabei ist der Versuch, den schwarzen „Noir“ mit bittersüßer Situationskomik oder ätzender Ironie aufzuhellen, nicht grundsätzlich zu verdammen. Ein Quentin Tarantino versteht es zum Beispiel immer wieder, diesen Ritt auf Messers Schneide mit Bravour zu bestehen. Eine Leistung, der in der Literatur jedoch nur wenige folgen können – aber ja, Carlos Salem gehört zu denen, die es geschafft haben. „Wir töten nicht jeden“ macht in keiner Passage den verzweifelten Versuch, die Ernsthaftigkeit der Handlung zu unterstreichen bzw. das dem Leser gebotene irgendwie zu legitimieren. Ganz im Gegenteil: Salem weiß genau wie weit er gehen kann, nimmt sich selbst auf einfallsreiche Art und Weise auf die Schüppe und zollt dabei noch einem äußerst bekannten sizilianischen Krimi-Autor Tribut, der an dieser gut dosierten Mischung aus Sex, Erotik und Gewalt wohl ganz sicher auch sein Vergnügen finden dürfte. So wie überhaupt in erster Linie die Leser männlichen Geschlechts, da der Roman doch eine ordentliche Portion spanisches „Machismo“ versprüht, wenn Juan seine Deckidentität fallen und es zwischen den Gestängen der Zelte ordentlich knallen lässt. Denn um es gleich auf den Punkt zu bringen: Vom romantischen Techtelmechtel im Mondschein oder dem stilvollen Martini an der düsteren Bar hält Salem wenig – hier wird gerammelt und gelutscht bis die Zeltplanen wackeln. Wer sich also bei solchen Szenen peinlich berührt fühlt, hat sicher zum falschen Buch gegriffen, wobei man auch hier nachdrücklich betonen muss: Wirklich geschmacklos wird der Autor nicht. Selbst ein Ken Follett ist ihm in Detailgrad und Ausmaß der Bettabenteuer da weit voraus. Warum sollte man das Buch aber jetzt lesen bzw. in den Urlaub nehmen? Nun, Salem beherrscht sein Fach, ist in seinen Beschreibungen stilsicher, versteht es zu plotten, ohne dabei den Spannungsbogen außer acht zu lassen. Obwohl im weiteren Lauf immer mehr Verdächtige das splitternackte Umfeld erweitern, ist es selbst für Krimi-Kenner nicht einfach, das Verwirrspiel zu durchschauen bzw. die wahre Natur von Juans Auftrag zu erraten. Bis zu dieser Auflösung punktet der Autor mit einer schrägen, pointierten Schreibe und einem erfrischenden Einfallsreichtum, der „Wir töten nicht jeden“ aus der Masse des grauen Allerleis hervorhebt und damit letztlich auch seine Berechtigung verleiht. Salems „nackte Kanone“ ist in der Tat hervorragend geeignet für den Urlaub am Strand. Ein temporeiches Potpourri aus Witz, krimineller Suspense und zügellosem Sex, das man in einem Rutsch weglesen kann, weil es einfach prächtig und ohne großen Aufwand seitens des Lesers unterhält. Das hat auch die Filmbranche erkannt. Eine Umsetzung des Stoffs für die Leinwand befindet sich (nach meinem Kenntnisstand) bereits in der Planung.

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  • Wir töten nicht jeden / Carlos Salem

    Wir töten nicht jeden

    Lenny

    21. November 2013 um 17:27

    Ein Klasse Titel ein schönes Cover....hatte mir hier viel versprochen...und wurde so enttäuscht! Da das ganze auf einem FKK Strand spielt und da auch Kinder mit dabei sind habe ich eher an Witz und Spass gedacht, aber das die Mutter Sex im Zelt mit einem Anderen und dann auch der Vater dasselbe macht, immer so, dass die Kids alles mit anhören müssen.....ne, sorry, geht gar nicht, das finde ich nicht witzig, Dieses Buch ist für mich ein Flop, kann ich leider niemandem empfehlen.

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  • Rezension zu "Wir töten nicht jeden" von Carlos Salem

    Wir töten nicht jeden

    Golondrina

    28. September 2012 um 21:53

    Die Grundidee des Buches hat mir gefallen: Profikiller will/muss mit seinen Kindern Urlaub machen, wird aber zeitgleich von seinem Chef mit einem Auftrag auf einen FKK-Campingplatz verdonnert (Wo versteckt man die Mordwaffe??!!!); der Auftrag zielt, das wird schnell klar, irgendwie auf seine Exfrau, die sich just auf ebendiesem Campingplatz mit ihrem neuen Lover, einem hochangesehenen Richter die Zeit vertreibt. Oder soll am Ende doch der Profi selbst ausgeschaltet werden? Das hätte man jetzt schön actionreich und spannungsgeladen ausbauen können, mit einer Prise Humor - das gibt der Ort der Handlung doch her. Aber Herr Salem wollte eigentlich einen Erotikroman schreiben, fand das aber dann nicht Macho-gemäß genug, schließlich ist Spanien Ort der Handlung und dann wurde eben die Killer-Geschichte drumrumgestrickt. Hauptsächlich gibt es also zahlreiche Ergüsse über die Manneskraft des Helden, sein Talent jede Frau in die höchsten Höhen der Lust zu befördern, ausführliche Beschreibungen der körperlichen Vorzüge der anwesenden Damen, die allesamt einem Erotik-Journal entsprungen zu sein scheinen mit ihren Traummaßen und das ist dermassen schwülstig und, nun ja, macho-mäßig geschrieben, dass ich nur mit den Augen rollen konnte. Ein bißchen Psycho-Gelaber gibt es auch noch, da darf der Held dann doch mal seine weiche Seite zeigen, so weit geht er, der Herr Salem. Ansonsten: Thema verfehlt.

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  • Rezension zu "Wir töten nicht jeden" von Carlos Salem

    Wir töten nicht jeden

    Phil Decker

    02. April 2012 um 10:54

    Auftragskiller am FKK-Strand mit Andreas Camelleri. Der Krimi ist weder spanend, noch urkomisch oder hochsatirisch und trotzdem konnte ich ihn nicht aus der Hand legen. Vielleicht, weil er so viel Sprünge hat und die Unwissenheit, wie die Geschichte letztendlich ausgeht, einen dann doch bei der Stange hält. Auf jeden Fall hat der Autor literarisches Potential und viel Luft nach oben. Bin mal gespannt, was er sich als nächstes eifnallen lässt.

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