Carlton Mellick III Die Kannibalen von Candyland

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Inhaltsangabe zu „Die Kannibalen von Candyland“ von Carlton Mellick III

Als er noch ein Junge war, sah Franklin Pierce die Candyfrau mit dem rosa Zuckerhaar zum ersten Mal. Sie machte die Kinder mit ihrem betörenden Erdbeerduft willenlos und fraß sie auf. Aber niemand glaubte seine Geschichte. Seither ist Franklin Pierce besessen davon, zu beweisen, dass die Kannibalen von Candyland wirklich existieren. Doch dazu muss er erst einen fangen … tot oder lebendig. Jahrzehnte später findet er den Zugang ins unterirdische Candyland – und wird der Sexsklave der zuckersüßen Frau mit Biss … Carlton Mellick III schreibt Bizarro Fiction – ein Genre, das er quasi selbst erfunden hat. Doch was ist das? Hmm, vielleicht ahnt man etwas, wenn man einige Titel von ihm hört: ›Ulra Fuckers‹, ›Electric Jesus Corpse‹, ›The Menstruating Mall‹, ›Teeth and Tongue Landscape‹, ›Adolf in Wonderland‹, ›The Haunted Vagina‹, ›Warrior Wolf Women of the Wasteland‹, ›The Baby-Jesus Ass-Plug‹.Bei Festa sind mehrere Veröffentlichungen in Vorbereitung. Wir starten mit ›Die Kannibalen von Candyland‹ – gedruckt auf rosa Papier und wenn man den Umschlag streichelt, riecht man das Candyland, denn dann duftet es nach Erdbeerbonbons.

Unterhaltsam und sehr einfallsreich

— Argent
Argent

Ein quietschbuntes Lesevergnügen

— dieDoreen
dieDoreen

Wow, extrem geniale und süße Story!

— Power86
Power86

Abgedrehtes Candyland-Spektakel, da sman nicht zu ernst nehmen sollte :)

— Virginy
Virginy

hab mir gerade das Buch bestellt und kanns kaum noch abwarten es in den Händen zu halten :)

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Skurril, einfallsreich und unterhaltsam

    Die Kannibalen von Candyland
    Argent

    Argent

    26. January 2017 um 14:44

    Der Autor fährt mit einigen einfallsreichen Ideen auf und bietet so dem Leser eine teils amüsante und unterhaltsame Story. Gute Unterhaltung für Zwischendurch.

  • Zuckerschock garantiert

    Die Kannibalen von Candyland
    dieDoreen

    dieDoreen

    18. May 2015 um 16:02

    Wenn ein Buchcover rosa, bunt und irgendwie abgedreht ist, dann muss es einfach einen Platz in meinem Regal finden. Kein Wunder also, dass "Die Kannibalen von Candyland" von Carlton Mellick III meine Aufmerksamkeit erregt hat. Franklin musste in jungen Jahren mit ansehen wie seine drei Geschwister von der Zuckerfrau getötet wurden. Seitdem hat er sich dem Kampf gegen die Zuckermenschen verschworen und landet eines Tages durch einen Zufall tatsächlich im berüchtigten Candyland, dass hier nicht alles so zuckrig ist wie es scheint wird ihm schnell klar. Mehr wird zum Inhalt nicht verraten, denn...ganz klar...das Buch muss man einfach selbst lesen. "Die Kannibalen von Candyland" ist kein Horrorroman, obwohl reichlich Blut fließt, auch passt das Buch nicht in die Thrillersparte, obwohl es reichlich Irre in der Geschichte gibt, auch Komödie beschreibt nicht ganz das Genre, obwohl es viel zum Lachen und schmunzeln gab. Der Autor hat sich sein Genre quasi selbst erschaffen und beschreibt das Buch als einen Bizzaro Fiction Roman und irgendwie trifft es das perfekt. Die Geschichte ist abgedreht, ungewöhnlich und völlig bizzar...einfach perfekt für Leser, die auf absurde und bekloppte Geschichten stehen, so wie ich. Die Aufmachung des Buches trägt natürlich seinen Teil dazu bei, dass die Geschichte sich quasi selbst auf den Arm nimmt. Mit etwa 150 Seiten für mich etwas zu kurz, denn ich hätte noch ewig mit Franklin im Candyland bleiben können. Über das quitschbunte Cover mit der Zuckerfrau hab ich euch schon berichtet, die rosaroten Seiten lassen die Candywelt schon erahnen, doch der absolute Clou war die Zuckerschnecke auf dem Bauch der Candylady die beim Reiben nach Lollie, Gummibärchen und süßen Erdbeeraroma riecht. Das erklärt auch den stattlichen Preis von 16,80 Euro. Bizzaro Fiction ist ein Genre, welches ich für mich entdeckt habe und Carlton Mellick III wird von manchen zu Recht als Tim Burton der Literatur bezeichnet.  Ich rate dazu die Augen nach dem Buch offen zu halten und zu zuschlagen, wenn euch das in die Finger fällt, denn leider ist das Buch neu nicht mehr erhältlich.

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  • Somewhere over the rainbow...

    Die Kannibalen von Candyland
    Virginy

    Virginy

    04. January 2015 um 23:15

    Franklin Pierce ist ein Einzelgänger. Er kleidet sich nur in rot, mag keine Kinder, seine Frau und Schwiegermutter, mit denen er zusammenlebt, sind ihm egal und das Wichtigste auf der Welt für ihn ist sein Kätzchen, das er in der Manteltasche mit sich herumträgt. Und die Jagd nach den Zuckermenschen, die Kinder fressen. Francis hat miterlebt, wie seine 3 Geschwister von einer pinkhaarigen Zuckerfrau gefressen wurden und nun tut er alles, um seine Umwelt von deren Existenz zu überzeugen. Zufällig wird er Zeuge, wie einer dieser Kannibalen ein Kind frißt und da er sich gerade eine Waffe gekauft hat, verletzt und verfolgt er ihn. So landet er unter der Kanalisation in der Welt der Zuckermenschen mit Limonadenseen, Zuckerstangenwäldern... Dort wird er von gefräßigen Fruchtgummikugeln angegriffen und von einem der Einwohner gerettet, ausgerechnet von der Frau, die vor Jahren seine Geschwister verspeist hat... Mein erstes Buch von Mellick, eigentlich dachte ich, ich komme damit überhaupt nicht klar, aber ganz so übertrieben bizarr fand ichs dann doch nicht, was keinesfalls negativ gemeint ist, es hat mich eher positiv überrascht. Wer hat sich als Kind nicht ein Land voller Süßigkeiten gewünscht, Mellick hat dem Ganzen eben noch etwas Sex und Blut hinzugefügt... Für alle, die gern mal was Neues ausprobieren wollen bestens geeignet, allerdings sollte man sich auf einige Verrücktheiten gefaßt machen.

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  • Abgedreht, unrealistisch, dennoch sehr unterhaltsam

    Die Kannibalen von Candyland
    Moe_Teratos

    Moe_Teratos

    16. October 2013 um 21:31

    Ich bin beim Stöbern über das Buch von Carlton Mellick III gestolpert und hab erst gezögert, ob ich es mir kaufen soll oder nicht. Allein schon das selbst erfundene Genre »Bizarro Fiction« ließ mich stutzen. Aber was soll ich sagen? Die Kannibalen von Candyland werden ihrem Genre in allen Belangen gerecht. Es ist bizarr und absolute Fiktion. Wenn man sich entscheidet, es zu lesen, sollte man sich darüber im Klaren sein, dass die Geschichte so gut wie nichts mit der Realität zu tun hat. Alles wirkt unglaubwürdig und an den Haaren herbeigezogen, komischerweise ist es genau das, was den Reiz ausmacht, den Protagonisten Franklin auf seiner Reise nach Candyland zu begleiten. Für mich war das Buch weder zu brutal, noch zu abartig wegen der »Sexszenen«, obwohl sie hart an der Grenze waren. Eher fand ich es witzig und derart abstrus, dass ich ständig mit dem Kopf schüttelte und dennoch nicht mit dem Lesen aufhören konnte. Ein Stern Abzug gibt es dafür, dass sich der Autor für meinen Geschmack zu oft wiederholt in manchen Dingen. Zum Beispiel erfährt man relativ früh, dass Franklin ein spezielles Gehirn hat, was noch des Öfteren wiederholt wird, einmal erwähnen hätte gereicht ... Fazit: Lockerer Schreibstil, der sich leicht lesen lässt und eine Geschichte, die wirklich bizarr ist; es wird in der Kurzbeschreibung nicht zu viel versprochen. Ich gebe nur eine eingeschränkte Leseempfehlung, da dieses Buch nicht für jedermann geeignet ist. Kommentar Kommentar | Kommentar als Link

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  • Rezension zu "Die Kannibalen von Candyland" von Carlton Mellick III

    Die Kannibalen von Candyland
    Abberline

    Abberline

    Vor schon einiger Zeit, hat mir der Festa-Verlag ein sehr, sehr ungewöhnliches Rezensions-Exemplar zukommenlassen. Ich berichtete. Über rosa Seiten. Duftende Hardcover. Und einem, „Was zu Hölle..!?“-Ausruf, den ich und jeder machte, der sich durchlas, worum es in diesem Buch geht. Die Rede ist natürlich von „Die Kannibalen von Candyland“ aus der Feder von Carlton Mellick III. Für alle, die nicht wissen, worum es geht, hier noch einmal die Inhaltsangabe vom Verlag: Als er noch ein Junge war, sah Franklin Pierce die Candyfrau mit dem rosa Zuckerhaar zum ersten Mal. Sie machte die Kinder mit ihrem betörenden Erdbeerduft willenlos und fraß sie auf. Aber niemand glaubte seine Geschichte. Seither ist Franklin Pierce besessen davon, zu beweisen, dass die Kannibalen von Candyland wirklich existieren. Doch dazu muss er erst einen fangen … tot oder lebendig. Jahrzehnte später findet er den Zugang ins unterirdische Candyland – und wird der Sexsklave der zuckersüßen Frau mit Biss … Herzlich willkommen in der verrückten Welt des „Bizarro Fiction“ – dem Genre von Mellick III. Seinem zu hause. Seinem Kopf. Seiner Fantasie. Und die ist so verdammt bunt und abgefahren, dass ich einfach nicht wirklich wusste, was ich von dieser Inhaltsangabe halten sollte. Der Festa-Verlag ist für mich das non plus ultra, was Dark Fiction angeht. Ihre gesammelten Werke von Lovecraft dominieren meine Horrorecke im Bücherregal, „Dying to Live“ war eines von wenigen Büchen, das mich wirklich tief berührt hat und nun kommt so etwas – ein Buch, bei dem man davon ausgehen möchte, dass es nicht mehr, als Groschenroman-Niveau hat – einem Niveau, das dem Herausgeber und Horror-Papst Frank Festa einfach nicht gerecht würde. Eines vorweg: Festa bleibt seinem Ruf und seinem hohen Niveau treu. Und ich habe eine neue Perle in meinem Regal. Ich möchte möglichst wenig zu der Geschichte erzählen. Denn jedes noch so kleine, wenn auch abstruse, Detail würde jedem Leser von euch die Überraschung und damit den Spaß nehmen, auf jeder zweiten Seite ungläubig, aber grinsend, den Kopf zu schütteln. Mellick III wandert auf einem schmalen Grad zwischen absolutem Schwachsinn und Genialität. Aber ich denke, wir alle wissen, spätestens seit „Shaun of the Dead“ (übrigens genial), dass diese beiden Eigenschaften verteufelt nahe aneinander liegen. Denn es verhält sich so: Mellick wirft irgendwie alle Ideen, die er hat, ungeachtet des Genres, ungeachtet des „Aussehens“ und vor allem ungeachtet dessen, was der Leser denken könnte, zusammen. Das Buch ist, wie Popcorn mit Käsesauce. Pizza mit Schlagsahne. Grün und Blau. Oder beim Twitter zu faven, ohne zu retweeten. Man mag das alles, aber zusammen passt es irgendwie nicht so wirklich. Mellick III ist das egal. Er schmeißt es zusammen in einen großen Eintopf seiner Ideen, packt einen liebenswert verrückten Humor dazu, mischt alles gut durch und macht anschließend eine… nein – DIE eine Sache ganz richtig: er hängt alles an einen intelligenten roten Faden, den er nicht mehr verlässt. Ohne zu viel zu verraten, kann ich behaupten, dass Mellick ohne Rücksicht auf sich, seine Protagonisten und schon gar nicht auf seine Leser, strikt und erbarmungslos seiner eigenen Welt und deren Regeln folgt. Sie ist verrückt. Sie ist völlig wahnwitig. Sie ist brutal. Aber in sich logisch und schlüssig. Und er nimmt für alles, was seine Charaktere tun, die Konsequenzen hin. Lange Rede, kurzer Sinn: Mellick III tut das, was nur wenige Autoren tun, aber für das Genre „Bizarro Fiction“ das einzig richtige, damit es nicht ins schlechte und/oder lächerliche abdriftet: Er nimmt jede Konsequenz hin. Ohne Wenn und Aber. Das Ergebnis? „Die Kannibalen von Candyland“ ist ein kunterbuntes, brutales, erotisches und bizarres und erbahmungsloses Meisterweg seiner Sparte. Zu jeder Zeit glaubwürdig. Zu jeder Zeit überraschend. Zu jeder Zeit erbarmungslos. Und frisch. Ich erinnere mich nicht, je so einen jungen und dynamischen Schreibstil erlebt zu haben. Carlton Mellick III eben. Und sogar tragisch ist es. Und das auf eine sehr intelligente Art und Weise. Hin und wieder kullert einem vielleicht sogar eine kleine Träne aus dem Auge oder man hat einen Kloß im Hals. Auch das ist wieder ein Effekt der kompromisslosen Schreibweise des Buches. Frank und Inge Festa haben wieder einmal bewiesen, dass sie genau das richtige Händchen für ihr Metier haben. Denn nicht nur der autor und seine Geschichten, sondern auch das Buch an sich, in seiner Aufmachung, verdient es, erwähnt und vor allem gelobt werden. So kommt das Buch mit rosa Seiten und hoch qualitativem Hardcover und Lesebändchen daher. Ebenso das kleine, aber nette Feature, am Bauch der Zuckerfrau auf dem Cover reiben zu können um einen dezenten Erdbeerbonbon-Geruch zu erhalten, rechne ich dem Verlag sehr, sehr hoch an. So viel Liebe für seine Herausgaben, zeugt von echtem Enthusiasmus, den man heut zu Tage nur noch selten findet. Danke, lieber Festa-Verlag, für dieses Schmankerl in meinem Bücherregal! „Die Kannibalen von Candyland“ ist ein gutes, ein tolles Buch. Es liest sich schnell und dynamisch und gerade durch die fabelhafte Aufmachung, ist es auch nach dem Lesen noch eine Freude. Es ist toll. Es ist gut. Es macht Spaß. Aber es ist nicht perfekt. Hin und wieder bin ich über ein paar Dinge gestolpert, wie eine etwas zu lange Ausführung einer Szene oder Handlungen der Protagonisten, die ich nicht immer ganz nachvollziehen konnte. Darum bekommt das Werk von mir vier von fünf Bewertungs-Klos. Schließlich muss ja auch immer noch Platz nach oben sein. Und das nächste Buch Mellicks III („Ultra Fuckers“) erscheint ja immerhin auch am 20. Juni 2011 ebenfalls beim Festa-Verlag. Und damit habe ich viel, aber noch lang nicht alles zu „Die Kannibalen von Candyland“ gesagt. Gerade nach dem Lesen hat es viel Diskussionspotential. Aber ich kann jetzt nicht. Irgendwo hier Macht einer was aus Erdbeeren. Ich rieche es. Ganz deutlich. Ich will es. Jetzt! Ich muss weg…

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  • Rezension zu "Die Kannibalen von Candyland" von Carlton Mellick III

    Die Kannibalen von Candyland
    J-A-Y

    J-A-Y

    21. August 2012 um 19:26

    Ich habe das Buch vor einiger Zeit auf Amazon entdeckt und war vom Cover natürlich total angetan. Das mit den rosa Seiten und dem Geruch der Zuckerschnecke habe ich erst viel später herausgefunden, woraufhin ich das Buch dann wirklich unbedingt haben wollte. Da ich 16,80€ für ein Buch mit gerade mal 160 Seiten aber ein bisschen teuer fand, habe ich mir zuerst die englische Version bestellt. Als die ankam, war ich allerdings bitter enttäuscht, denn die hatte weder rosa Seiten, noch roch die Zuckerschnecke nach irgendetwas. Also habe ich doch noch die teure deutsche Version bestellt, weil ich sie unbedingt haben wollte. Ich finde sie immernoch zu teuer, allerdings werde ich dem Geld trotzdem nicht hinterhertrauern. Das Buch habe ich in einem Zug durchgelesen, und fand die Geschichte eigentlich auch nicht schlecht. Allerdings habe ich es mir etwas anders vorgestellt. Unter "Erotik"-Horror verstehe ich etwas anderes, vor allem unter Erotik! Trotzdem hat mir die Geschichte gefallen, da ich das Buch schließlich nicht wegen der "Erotik" haben wollte; das mit dem Erotik-Horror habe ich erst gelesen, als ich das Buch schon in Händen hielt. Von meiner Seite aus hätte die Geschichte ruhig ein bisschen länger und vor allem mehr ausgebaut sein können, das Buch hätte gut und gern auch 300 Seiten haben können, hätte der Autor das gewollt.

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  • Rezension zu "Die Kannibalen von Candyland" von Carlton Mellick III

    Die Kannibalen von Candyland
    Scathach

    Scathach

    17. August 2012 um 23:50

    Franklin ist ein Einzelgänger, Mitte Dreisig und lebt mir seiner Frau und seiner Mutter in einer kleinen Wohnung. Die Frauen hassen ihn, weil er nicht so viel Geld nach Hause bringt, wie sie das gern wollen und weil er (ihrer Meinung nach) einfach seltsam ist. Denn Franklin sieht anders aus, als seine Mitmenschen. Er hat ein künstliches Gehirn und liebt es in seinen Apfelroten Klamotten durch die Gegend zu laufen. Aber ein Grund für seine Eigenart ist mitunter ein Erlebnis welches er in seiner Kindheit hatte. Damals war er mit seinen Geschwistern im Park und dort sah er sie das erste mal....die Zuckermenschfrau oder auch Candyfrau. Sie sieht aus, als wäre sie ganz aus Bonbon (siehe Bild) und mit ihrem Erdbeerduft lockt sie die Kinder näher an sich heran um diese dann zu töten und zu fressen, denn für sie sind Kinder einfach nur Beute. Franklin musste mit ansehen wie die Zuckerfrau seine Geschwister umgebracht hat und seit dem ist sein Leben nicht mehr wie es einmal war. Niemand glaubte Franklin aber eines Tages trifft er wieder einen dieser Zuckermenschen und versucht ihn zu erschießen, doch er trifft nur die Schulter des Zuckermenschen. Als es flüchtet, entscheidet sich Franklin ihm zu folgen und gelangt so in die Welt der Zuckermenschen. Dort wird er von der hübschen Zuckermenschfrau Jujube (kurz Jujy) gerettet und mit in ihr Heim genommen. Sie beschließt ihn "zu behalten" und als ihren Gatten zu nehmen, damit sie nicht die Gattin von Schwarzer Lakritz werden muss. Sie entfernt einige Gliedmaßen und Fleisch aus seinem Körper und ersetzt diese durch Zuckerteile und Zuckerglasur, damit er nicht auffällt. Natürlich will sie nicht nur das er ein Zuckermensch wird, sonder sich auch mit ihm paaren....was Franklin noch alles erlebt, müsst ihr nun selber rausfinden ;-) Das Cover ist einfach super gelungen. Die farbliche Gestaltung passt super zur Geschichte des Buches und die Detailgenaue Beschreibung und Zeichnung von Jujy ist einfach klasse dargestellt. Man kann sich durch solche Beschreibungen die Figuren sehr gut vorstellen. Am besten finde ich natürlich ertsmal, das dass Buch und sogar die Seiten, komplett in Rosa sind. Das Buch ist sehr handlich und passt prima in die Handtasche. Das genialste an dem Buch ist der Lutscherbauch der Zuckerfrau...darauf steht nämlich "streichel mich und rieche Candyland". Das habe ich natürlich probiert und liebe es...es riecht nach Bonbons :-) Zuerst muss ich sagen, das ich mir, nach so vielen Rezis, etwas anderes vorgestellt hatte und ein kleinn wenig enttäuscht war...es heißt zwar "Erotik-Horror" aber von der Erotik habe ich nicht allzu viel entdeckt (haltet mich nicht für komisch^^) und das mit dem Horror...naja...hier und da ein Stück Kind...da habe ich schon Horrormäßigere Bücher gelesen. Aaaaber....ich fand das Buch dennoch sehr gut gelungen und die Story doch sehr interessant, denn so etwas habe ich noch nicht gelesen und es war auch mein erstes Buch von Carlton Mellick. Ich weiß nicht warum aber die Protagonisten Franklin und Jujube waren mir gleich irgendwie symphatisch und irgendwo war es dann doch noch eine kleine aber skurrile Liebesgeschichte. Haltet mich für Herzlos aber am meisten taten mir die süßen kleinen Tierchen leid. Ich will auch einen Crabcake :-D Die Beschreibung "Böse, verstörend und absurd" passt aber dennoch gut zum Buch, auch wenn ich hier und da etwas vermisst habe. Und würde man die Gewalt und die Erotik RAUS nehmen, wäre dies sicher auch ein süßes Kinderbuch^^.

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  • Rezension zu "Die Kannibalen von Candyland" von Carlton Mellick III

    Die Kannibalen von Candyland
    Aleena

    Aleena

    15. July 2012 um 11:29

    Zur Geschichte Franklin hasst Kinder, er liebt Tiere und er hat eine Todesangst vor den Zuckermenschen. Er hat vor vielem Angst, aber er liebt auch die Farbe rot, denn er trägt diese Farbe auch mit Vorliebe. Franklin hat als Kind zusehen müssen wie seine Geschwister von den Zuckermenschen getötet worden sind. Die Zuckermenschen fressen kleine Kinder mit Vorliebe und Franklin will beweisen das es sie gibt und einen von ihnen töten. Jahre später sieht er die Zuckermenschen wieder und verfolgt einen den er verletzt hat in deren Reich. Er tötet den Zuckermenschen wird aber von der Frau mit dem Zuckerwattehaar gefangen genommen, diese sucht noch einen Sklaven. Soviel zur Geschichte Cover Das Buch ist wunderschön gestaltet, vorne auf dem Cover sieht man die Zuckermenschenfrau und alles ist so schön pink, auch die Seiten sind alle pink, das finde ich an diesem Buch besonders hübsch. Wenn man den Bauch der Zuckerfrau auf dem Cover streichelt, riecht man das Candyland. Wie oft hab ich vorher daran geschnüffelt um mich auf die Geschichte einzustimmen. Das einzige was mich stört ist hier der Preis, für so ein kleines Buch so viel Geld zu verlangen ist schon ganz schön happig. Aber die Geschichte entschädigt einen doch wieder und es sieht im Regal sehr schön aus. Fazit Ohne viel zu sagen, ich finde das Buch einfach großartig und auch so anders. Ich habe so was in der Richtung noch nie gelesen und wurde positiv überrascht. Der Autor vermag mich so zu fesseln, es ist grausam und manchmal widerlich aber auch abstossend schön erzählt das ich das Buch so was von schnell verschlungen habe. Es gibt von mir eindeutig eine Leseempfehlung. Auch wenn man denkt bei dem zuckersüßen pinken Einband dies könnte was für jüngere Leute sein, ist dies eine Geschichte für Erwachsende. Lesen!!

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  • Rezension zu "Die Kannibalen von Candyland" von Carlton Mellick III

    Die Kannibalen von Candyland
    Tanja-WortWelten

    Tanja-WortWelten

    23. May 2012 um 14:36

    Franklin Pierce war noch ein kleiner Junge, als sich sein Leben von einer Sekunde auf die andere von Grund auf veränderte. Es war der Moment, in dem er mit ansehen musste, wie die Zuckerfrau mit dem Zuckerwattehaar seine beiden Schwestern und seinen kleinen Bruder bei lebendigem Leib auffraß. War er zuvor schon ein wenig eigen, richtete sich sein weiteres Leben ab da nur noch darauf aus, einen der Zuckermenschen zu fangen - tot oder lebendig -, um all diejenigen, die ihm damals nicht glaubten, dass die Zuckerfrau seine Geschwister tötete, endlich vom Gegenteil zu überzeugen. Er heiratete eine Frau, die er nicht liebte, nur weil sie ihm zu glauben schien, dass es die Zuckermenschen wirklich gibt. Er ließ sich ein künstliches Gehirn einbauen, in der Hoffnung, den Zuckermenschen so einen Schritt voraus zu sein. Und schließlich besorgt er sich sogar eine Waffe, um einen Zuckermenschen zur Not sogar zu erschießen, um endlich einen Beweis vorlegen zu können. Aber als er die Gelegenheit bekommt, einem Zuckermenschen so nahe ist, dass er auf ihn schießen kann, trifft er nicht richtig. In seiner Verzweiflung, seine Chance nun endlich zu nutzen, folgt er dem Zuckermann - und landet, ehe er sich versieht, mitten in der unterirdischen Welt der Zuckermenschen. Doch als er den Zuckermann endlich eingeholt hat und ihn tötet, gelingt es ihm nicht, ihn mit nach oben zu all seinen Zweiflern mitzunehmen. Und dann rettet ihm ausgerechnet die Zuckerfrau, die seine Geschwister tötete das Leben und versteckt ihn sogar in ihrem Haus vor den anderen Zuckermenschen. Doch Jujube ist keineswegs so selbstlos wie es scheint und hat eigene Pläne mit Franklin, und sie denkt nicht daran, ihn wieder gehen zu lassen ... Dass dieses Buch etwas ganz Besonderes ist, sieht man auf Anhieb. Es ist pink und hat rosafarbene Seiten. Und außerdem riecht es auch noch nach Candy, wenn man über den Bauch der abgebildeten Zuckerfrau streicht. Und ebenso einzigartig wie seine Aufmachung, ist auch die Geschichte. Franklin Pierce beweist auf außergewöhnliche Weise, wie aus einem Kindheitstraum, dem Duft der Zuckermenschen, ein wahrer Albtraum werden kann. Dann, wenn die Zuckermenschen Kinder fressen und Franklin mitten unter ihnen leben muss, um zu überleben. Dann, wenn er sich mit der Frau verbünden muss, die seine Geschwister tötete. Ein faszinierendes Buch, gleichwohl zuckersüß, aber auch blutig wie kein anderes. Einziges Manko ist für mich das etwas mulmige Gefühl, das das Buch hinterlässt.

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  • Rezension zu "Die Kannibalen von Candyland" von Carlton Mellick III

    Die Kannibalen von Candyland
    steffi_schaaf

    steffi_schaaf

    20. May 2012 um 11:38

    Franklin hasst Kinder, liebt Tiere und die Farbe Rot. Angst hat er vor Allem. Als kleiner Junge sieht er die Frau mit dem rosa Zuckerhaar zum ersten Mal. Sie verströmt einen berauschenden Erdbeerduft, der Kinder willenlos macht. Dann werden sie gefressen. Franklin versucht die Zuckermenschen zu finden und zu beweisen, das sie tatsächlich existieren. Per Zufall findet er den Zugang in das unterirdische Candyland und trifft auf die Frau mit dem rosa Zuckerhaar. Eine Flucht ist ausgeschlossen, so muss er mit Haut und Haar als Sexsklave dienen. Das Cover des Buches weckte mein Interesse. Die Gestaltung der Zuckerfrau und die Farben allein berauschen schon. Der neugierige Leser wird aufgefordert der Zuckerlady den Bauch zu streicheln. Das setzt einen Erdbeerduft frei. Der betörende Geruch benebelt meine Sinne. Ich kann nicht anders: Mit den klebrigen Erdbeerfingern öffne ich das Buch und lese gebannt die ersten Zeilen. Die Geschichte ist auf rosa Seiten geschrieben, aber das wirkt sich nicht negativ auf das Lesen aus. Es verstärkt eher noch die Fantasie. Und wer sich auf dieses Buch einlässt, braucht definitiv viel davon. Die Beschreibung des Candylandes fällt prachtvoll aus, man kann förmlich den Zuckerstangenwald vor sich sehen, ebenso den kleinen Marshmallowhund. Was um Gottes Willen sind Zitronenschweine und Gummigoblins? Falls Männer dieses Buch lesen wollen: ihr werdet die Art lieben, wie man eine Zuckerfrau entjungfert. Auf Dauer wird diese Befriedigungsmethode aber wohl eher zur Qual. Der Schreibstil ist sehr ansprechend, die bizarren Szenen verleiteten mich dazu, immer weiterzulesen und zu schmunzeln. Es ist bizzar, verrückt, einfach bekloppt. Doch wer sich damit anfreunden kann, dem wird dieses Buch sicherlich gut gefallen. Man fragt sich während des Lesens, was in einem nur vorgeht, das man so etwas schreiben kann. Wie kommt man auf solche Ideen? Irgendeine Schraube scheint da etwas locker. Leider ist es nur ein kurzes Lesevergnügen, doch es lohnt sich. Die Absurdität wird einfach verführen. Zum Autor: Carlton Mellick III wurde 1977 in Arizona geboren und gehört zu der "Bizzaro"-Bewegung, neben Steve Aylett und Chris Genua. Mellicks literarisches Wirken wurde bereits als eine Kombination von „trashigem Schlock, Sci-Fi/Horror und postmoderner Literatur“ bezeichnet. Seine Romane, versetzt mit einem Touch Science Fiction, erkunden surreale Parallelwelten der Gegenwart, ergänzt durch Sozialsatire und dem Spielen mit Absurditäten. Bereits mit 18 Jahren hatte er zwölf Romane vollendet. Verlag: Festa Verlag Autor: Carlton Mellick III 158 Seiten 16,80 Euro

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  • Rezension zu "Die Kannibalen von Candyland" von Carlton Mellick III

    Die Kannibalen von Candyland
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. April 2012 um 13:24

    Die geheime Welt der Zuckermenschen: Candyland * "Wenn man sich in unserer Kultur mit einer anderen Person vermählen will, dann muss man nichts weiter tun, als diese Person an seinen Bettpfosten zu ketten. Für gewöhnlich geschieht das gegen den Willen dieser Person . Es erfordert nur etwas Gerissenheit, Überzeugungskraft oder körperliche Gewalt." "Ist das der Grund, warum du mir das alles antust? Weil du mich als deinen Gatten willst?" (S. 77) * Franklin Pierce hat als Kind mit ansehen müssen, wie eine Zuckerfrau seine Geschwister gefressen hat. Seit dem ist es sein Ziel die Zuckermenschen zu finden und auszurotten. Jetzt Jahrzehnte später, wird er grade von dieser Zuckerfrau zum Gatten genommen. Und plötzlich empfindet er nicht mehr nur Hass... * Tja, erst einmal: Wow! Carlton Mellick konnte mich mit "Die Kannibalen von Candyland" und einem Ausflug in das mir vorher unbekannte Genre der "Bizarro-Fiction" unterhalten und überzeugen! * Mellicks Schreibstil ist flüssig zu lesen - zwar muss man sich erst Mal eine seine etwas derbere Ausdrucksweise gewöhnen, aber dann passt alles. * Der Protagonist, Franklin, ruft als erstes Mitleid in mir wach, und ich denke es wird jedem genauso gehen, der die Umstände kennenlernt, in denen er lebt. gemeinsam mit seiner Frau und seiner Schwiegermutter bewohnt er eine Wohnung. Die Frauen sind ständig vollgedröhnt und huren rum - das einzige was ihm wirklich am Herzen liegt ist sein Kätzchen. Doch alles wird anders als er einem Zuckermenschen nach Candyland folgt. Dort trifft er dann auf Jujube, die ihn dann zum Gatten nimmt. Und was er dann alles erlebt und über sich ergehen lassen muss, dass solltet ihr lieber selbst lesen. * Die Gestaltung des Buches springt einem natürlich auch sofort ins Auge, da es sich um eine quietschebunte Hardcoverausgabe mit Lesebändchen handelt. Wenn man über den Lollybauch der Zuckerfrau reibt riecht es übrigens nach Candyland (Erdbeerkaugummi). Ach ja und das Papier ist übrigens rosa... * Eine groteske Geschichte, die einen trotz mancher unschöner Beschreibungen einfach fesseln muss. Ungewohnt, neu und unterhaltsam!

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  • Rezension zu "Die Kannibalen von Candyland" von Carlton Mellick III

    Die Kannibalen von Candyland
    Woodwoman

    Woodwoman

    18. January 2012 um 20:34

    Nach “Furien” von Richard Laymon dachte ich mir “Schlimmer geht´s nimmer”. Aber es geht! Aber beginne ich doch ausnahmsweise mal mit dem Cover. Zum Bild an sich muss ich ja nicht viel sagen: bunt und bizarr. Eine Besonderheit hat dieses Cover allerdings. Ihr seht ja diese Zuckerschnecke auf dem Bauch der reizenden Dame, reibt man oder “streichelt” man diese, macht sich ein süßer Chemie-Erdbeergeruch breit. Die Seiten sind übrigens auch alle rosa, was mich irgendwie am meisten angesprochen hat. Kurzer inhaltlicher Abriss: Franklin macht als Kind die Begegnung mit einer Zuckerfrau -> Zuckerfrau bringt seine Geschwister um -> Franklin schwört Rache -> Franklin gerät ins Candyland -> trifft auf die Zuckerfrau -> kann ihr nicht widerstehen ->wird ein “bisschen” angeknabbert etc. Mehr will ich jetzt nicht vorweg nehmen, aber ihr könnt euch den Rest ja wahrscheinlich denken. Schließlich passiert in dem Buch eigentlich nichts Unerwartetes. Inhaltlich vielleicht nicht der absolute Burner, ABER die Charaktere Franklin und die Zuckerfrau Jujy sind unglaublich liebevoll ausgestaltet. Gerade die naive Jujy hat es mir angetan. Man muss das ganze so sehen: die Zuckermenschen sind in ihrem Candyland aufgewachsen und habe eine andere Evolution durchlebt, als wir “Normalos” und bei ihnen ist Menschenfleisch, besonders das von Kindern, eben Grundnahrungsmittel. Das Zwischenspiel zwischen Franklin und Jujy hat mir auch sehr gut gefallen. Trotz der anfänglichen Rachegelüste auf Franklins und des Hungers auf Jujys Seite, haben die beiden schnell geschafft, sich miteinander zu arrangieren. Jujy und Franklin sind nämlich nach dem Gesetz der Zuckermenschen ein Ehepaar, da Jujy Franklin rechtzeitig “unterworfen” und an ihr Bett gefesselt hat. So entgeht sie der “Hochzeit” mit dem dominanten Lakritz und sie behandelt Franklin außerordentlich gut, wenn man vielleicht von den “klitzekleinen” fehlenden Fleischhäppchen aus seinem Körper absieht. Jujy ist der typische Fall von “Sie weiß es eben nicht besser” und ich kann ihr einfach nichts übel nehmen. Vielleicht mag das auch an dem betörenden Erdbeerdufts liegen, welcher mich während des Lesens hin und wieder eingelullt hat… Zusammengefasst: Bizarres Vollrausch-Leseerlebnis, der einem die Lust auf Süßigkeiten für die nächsten Wochen austreibt. Ich muss zugeben, die Mischung hat mir sehr gut gefallen. An manchen Ecken und Enden war das Buch schon ziemlich eklig. Besonders dann, wenn die “Fressorgien” beschrieben wurden, aber damit hatte ich ja bereits zu Beginn gerechnet. Wie bereits oben angesprochen, finde ich, sind die Charaktere sehr schön ausgearbeitet worden und Jujy ist auf ihre ganz eigene besondere Art sogar liebenswert.

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  • Rezension zu "Die Kannibalen von Candyland" von Carlton Mellick III

    Die Kannibalen von Candyland
    Sternenwanderer-01

    Sternenwanderer-01

    11. October 2011 um 21:09

    Boah, was für ein krassgeiles, ekliges Buch. Ich habe das Buch bei einem Gewinnspiel (Booktuber) gewonnen und freute mich riesig. Alleine schon der Klappentext. Mal was ganz anders. Das Cover, hat ne besondere Aufmachung. Es ist Glanzcover mit einer Zuckerfrau drauf. Reibt man mit dem Finger über ihren Bauch, entströmt dem Buch der Duft von Candyland. Franklin ist knapp dreißig und hat seinen Lebensinhalt dem Jagen von Zuckermenschen gewidmet. So und jetzt ist die Frage: was sind Zuckermenschen und gibt es sie wirklich? Also sie bestehen aus Zuckerwerk, mit Zuckerwatte als Haar, Karamelüberzug, Zuckerstangen als Beine. Ihr Duft erinnert an ErdbeerSahneLollies. Er zieht Kinder in seinen Bahn und dann öffnet sie ihre Weingummilippen und entblößt spitze, scharfe Zähne. Und ja, Franklin ist der festen Überzeugung, daß eben diese Zuckerfrau, seine Geschwister brutal ermordet und gefressen hat. Er lässt sich ein künstliches Gehirn implantieren, um alles schneller, besser und vor allem abspeichern zu können. Er ist verheiratet, allerdings nur auf dem Papier. Er hat ei buntes Kätzchen, das er Crapcake nennt. Es ist sein Ruhepol, sein ein und alles. Und eines Tages, sieht er ihn. Einen Zuckermenschen, der gerade dabei ist, ein Kind auf grausame Weise zu verspeisen. Er schießt auf den Kinderfresser und verletzt ihn schwer. Dann folgt er seiner blutigen Spur, hinab in den Kanal, durch Tunnel immer weiter hinab ins Erdreich. Und dann steht er mitten im Candyland. Umgeben von Zuckerwerk und den „Menschen“, die Kinder fressen. Plötzlich sieht er SIE. Die Zuckerfrau, die seine Geschwister gefressen hat. Und er bleibt bei ihr, mehr oder weniger freiwillig. Und wie die ganze Geschichte endet und was aus Franklin und der Zuckerfrau wird, könnt ihr nachlesen. Was ich euch (18+) auch empfehle. Es war sehr gewöhnungsbedürftig und teilweise sehr grausam. Zumindest habe ich das so empfunden. Und doch liest man auch solche Bücher zu Ende, weil man unbedingt wissen muss, wie es ausgeht. Diese Erfahrung möchte nicht missen.

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  • Rezension zu "Die Kannibalen von Candyland" von Carlton Mellick III

    Die Kannibalen von Candyland
    Sky

    Sky

    28. July 2011 um 19:28

    Meine Meinung Als Franklin Pierce im Park mit seinen Geschwistern war, sah er eine Zuckerfrau zum ersten Mal. Sie tötete seine Geschwister und Franklin kam mit seinen Leben davon. Seitdem hat Franklin sich geschworen seine Geschwister zu rächen und den Menschen zu zeigen, dass es die Zuckermenschen gibt. Auf einmal begegnet er einen Zuckermenschen wieder und verfolgt ihn ins Reich der Zuckermenschen. Doch dort angekommen wird er von der gleichen Zuckerfrau gefangen genommen, die seine Geschwister auf den gewissen hat und muss sich der Zuckerfrau fügen. Dieses Buch ist etwas Besonderes. Es ist nicht für jedermann geschrieben und manche werden denken: Was zur Hölle ist das? Aber es ist auch ein literarisches Highlight. Carlton Mellick III hat ein zwar dünnes, aber sehr interessantes Buch verfasst. Die Idee hat mir einfach gut gefallen und ich war oft hin und her gerissen zwischen Ekel, aufgrund des Kannibalismus der Zuckermenschen und den doch oft sehr blutigen und exzessiven Szenen, und Faszination. Die Geschichte hat die ein oder andere Wendung, die einfach überraschend ist und man findet sich irgendwie seltsam verbunden zu den skurrilen Charakteren in diesem Buch. Was ich sehr gut fand, war die Tatsache, dass der Autor den Zuckermenschen auch eine eigene Kultur gegeben hat, die zwar sehr vom Unterwerfung und Unterartung geprägt ist, aber trotzdem einen guten Gegenpol zu unsere Gesellschaft bildet. Anfangs hatte ich meine Bedenken bei diesem bizarren Roman, doch gegen Ende muss ich sagen, dass er durch seine Andersartigkeit einfach nur eine Kuriosität bildet, die keineswegs negativ ist. In einen Rutsch musste ich dieses Buch lesen, weil es einen einfach fesselt. Der Schreibstil von Carlton Mellick III ist auch sehr angenehm, denn er hält sich nicht mit unnötigen Details auf und er gut auf den Punkt gebracht. Ich hätte noch gerne weitergelesen und mehr über die Zuckermenschen erfahren. Das Ende hat mich übrigens traurig gestimmt, es war irgendwie herzergreifend. Die Aufmachung des Buches fand ich auch einfach toll. Wo gibt es bitteschön schon Bücher, die nach einen künstlichen Erdbeer-Duft riechen? Obwohl ich jetzt sagen muss, dass eine Kiwi-Note mitschwingt, die mir vor dem Lesen nicht aufgefallen ist. Wer das Buch gelesen hat, wird wissen, was ich meine. Das Cover ist auch einfach passend, obwohl ich es auch etwas abschreckend finde, aufgrund des Blutes. Aber es passt zum Buch und wer sich von diesen Cover schon abschrecken lässt, verpasst etwas. Die rosa Seiten sind auch eine schöne Idee und sie stören beim Lesen auch nicht. Fazit Die Kannibalen von Candyland wird nicht jedem gefallen. Das Genre Bizarro Fiction, welcher er seinen Büchern selbst gegeben hat, passt perfekt zu diesem Buch. Wer aber ein Fan von kurioser und außergewöhnlicher Literatur ist, wird dieses Buch lieben. Amazon.de hat darüber gesagt: „Mellick III ist der Tim Burton der Literatur.“ Diese Aussage kann ich nur unterstreichen. Es wird nicht mein einziger Carlton Mellick III bleiben!

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  • Rezension zu "Die Kannibalen von Candyland" von Carlton Mellick III

    Die Kannibalen von Candyland
    Gwyneth

    Gwyneth

    19. June 2011 um 11:52

    Buch und Cover Das Buch hat keinen Schutzumschlag, eine sehr handliche Größe und eine durchschnittliche Schriftgröße. Ausserdem hat es ein Lesebänden, obwohl man dies bei der geringen Seitenzahl kaum brauch. Allerdings hat das Buch zwei "Highlights" zu bieten. Zum einen wären das die rosa Seiten und zum anderen eine klein Fläche auf dem Cover, welche nach "Canyland" duftet, wenn man sie reibt. Passenderweise befindet sich diese Stelle auf dem Bauch der Zuckerfrau. -------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Meine Meinung Das Buch kommt toll daher. Ich habe während des Lesens oft zugeklappt, um am Cover zu riechen. Es riecht nach Erdbeere. In etwa wie ziemlich bekannte Kaugummis, die man als Rolle kauft. Die rosa Seiten fielen mir nach einer Weile garnicht mehr auf. Den Preis ist das meiner Meinung nach aber nicht wirklich wert. Trotz dieser netten Gimmicks und der Tatsache, dass es gebunden ist. 16,50€ sind dafür einfach zu viel. Man muss nochmal anmerken, dass das Buch wirklich nicht viele Seiten hat. Trotzdem hat der Autor mir als Leser einen guten EInblick in den Charakter Franklins und auch in seine Gedankenwelt gegeben. Candyland wurde auch sehr gut beschrieben. Ganz zu schweigen von den ganzen Details.. zum Beispiel, wie sie die Kinder töten und verschlingen. Was mich allerdings schon sehr früh störte, war die Sache mit dem künstlichen Gehirn. Das erschien mir doch sehr unpassend und übertrieben. Bizarr ist das Buch auf jeden Fall. Schockierend? Verstörend? Ekelerregend? Für mich ehrlich gesagt nur bedingt. Doch ich bin einiges gewohnt und bin mir sicher, dass die Punkte für andere Menschen definitiv in rot hier stehen sollten. ;) Mehr möchte ich nicht verraten. -------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Fazit Das Buch ist wirklich nichts für schwache Nerven. Wenn man wie ich aber einiges gewohnt ist, hat es trotzdem seinen Reiz. Die Geschichte ist auf jeden Fall originell und man kann sich mit ihr einen schönen, kranken und leicht gestörten Abend machen. Meinen hat es mir auf jeden Fall wortwörtlich versüßt.. ;)

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