Carmel Harrington

 4.4 Sterne bei 50 Bewertungen

Lebenslauf von Carmel Harrington

Carmel Harrington glaubt an Happy Ends, weil sie ihr eigenes gefunden hat. Sie lebt mit ihrem Ehemann und ihren zwei Kindern in Irland, und ihr Leben ist erfüllt von Geschichten, Spielen, Spaziergängen am Strand, Schokolade und Liebe in Hülle und Fülle.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Carmel Harrington

Cover des Buches Ist die Liebe nicht schön? (ISBN:9783956496004)

Ist die Liebe nicht schön?

 (50)
Erschienen am 10.10.2016

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Rezension zu "Ist die Liebe nicht schön?" von Carmel Harrington

Rezension zu "Ist die Liebe nicht schön?"
ElkeKvor 2 Monaten

Inhaltsangabe:

Belle hatte es nicht leicht im Leben. Ihre Mutter hat sie vernachlässigt, weil sie eine dunkle Hautfarbe hat. Den Vater lernte Belle nie kennen und so kam sie schon als kleines Mädchen in die Obhut des Jugendamtes. Von einer Familie zur anderen wurde sie gebracht, bis sie bei Tessa unter kam.

Tessa war schon betagt, gab dem kleinen Mädchen jedoch sehr viel Liebe und Nähe. Als dann auch noch der gleichaltrige Jim in den Haushalt kam, war es fast perfekt. Denn Belle hatte sich vom Weihnachtsmann einen Freund gewünscht. Aber Jim wurde nach zwei Jahren von der Mutter wieder nach Hause geholt.

2005: Jim ist nach Dublin zurückgekehrt, um nach Belle zu suchen und fand sie. Inzwischen ist er wie sie erwachsen und hat eigene Vorstellungen vom Leben. Belle hat er nie vergessen, nur die äußeren Umstände führten dazu, dass sie keinen Kontakt pflegen konnten. Es ist Liebe auf den ersten Blick und sie wollen Kindern ein kurz- oder längerfristiges Zuhause geben.

Doch Jahre später hadert Belle mit sich. Sie kommt über die Totgeburt ihres eigenen Kindes nicht hinweg und nun soll sie ein kleines Mädchen wieder hergeben, was ihr ziemlich nah ans Herz gekommen ist. Und dann verbeißt sie sich an dem sehr niederträchtigen Verhalten ihrer Mutter und fühlt sich schuldig, überhaupt geboren zu sein.

Kurz nach einem heftigen Streit erleiden sie einen Unfall und Belle bangt um Jim, den es doch ziemlich erwischt hat. Wieder hadert Belle mit sich und ihrer Welt. Dann taucht plötzlich ein Mädchen namens Nora auf und zeigt ihr, dass das Leben doch nicht so schlecht ist.

Mein Fazit:

Ein Weihnachtsbuch im Sommerurlaub zu lesen ist vielleicht nicht die allerbeste Entscheidung. Aber ich hatte es mir nun einmal vorgenommen, also begab ich mich gedanklich in das weihnachtliche Dublin.

Die Autorin, mir bislang unbekannt, konnte mit ihrer bildhaften Art eine bezaubernde Atmosphäre schaffen und vor meinem inneren Auge entstand eine Welt voller Engel, Lichter und leise fallenden Schneeflocken. Es hatte schon so etwas wie Magie.

Aber an manchen Stellen war es mir schlichtweg zu viel an Magie. Auch die Liebe zwischen Belle und Jim war mir an einigen Stellen einfach zu perfekt. Belle war mir an einigen Stellen viel zu sehr ich-Bezogen, während Jim an vielen Stellen zu nachsichtig war. Er gab sich wirklich Mühe, aber Belle hatte nur ihre eigenen Kummer und Schmerz im Sinn. Dabei litt er genauso. Oft genug ist Jim mir auch zu blass geblieben, zu wenig Profil, zu wenig von sich selbst erzählt. Das lag vielleicht auch an der Erzählperspektive, denn Belle beschrieb die Geschichte aus ihrer Sicht.

Belle war mir von Anfang unsympathisch, ich kann es noch nicht einmal genau erklären. Manchmal wollte ich sie anbrüllen: „Nun werde doch endlich erwachsen!“ Aber das kann man bei einer Romanfigur bekanntermaßen schlecht. Sie ließ sich von der Vergangenheit so vereinnahmen, obwohl sie allen Grund hatte, zufrieden mit ihrem Leben zu sein außer vielleicht mit dem Verlust des Kindes. Das kann ich sehr gut nachempfinden, da mir ja ähnliches passiert ist. Aber nach zwei Jahren noch so eine emotionale Starre zu haben ist schon echt heavy.

Und dann passiert ihr so etwas wie „Christmas Carol“. Das war für mich dann auch wieder zu viel Gefühlsduselei, einfach zu viel Zucker. Nun ja, wie schon erwähnt, ich las es im Sommerurlaub, da hat man eine andere Stimmung. Insgesamt hat mir die Geschichte um Belle und Jim nicht so gut gefallen, daher bewerte ich es mit drei Sternen.

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Rezension zu "Ist die Liebe nicht schön?" von Carmel Harrington

Wie sehr beeinflussen wir das Leben unserer Mitmenschen?
Laura_Mvor 10 Monaten

"Ist die Liebe nicht schön?" ist ein Roman von Carmel Harrington, der zur Weihnachtszeit spielt und sich deshalb auch ideal eignet in dieser Zeit zu Lesen.
Wir verfolgen Belle, eine junge Frau, die in Dublin lebt. Wir erleben ihre Entwicklung vom jungen Mädchen im Pflegesystem bis zur gestandenen Frau, die dabei ist ihre Familie zu verlieren.

Belle ist ein sehr sympathischer Charakter, der uns in der Ich-Perspektive durch das Buch leitet. Auf Grund der Erzählungsweise der Autorin konnte ich die Änste des Mädchens und später auch der jungen Frau gut nachvollziehen.
Gegen Ende erinnert mich der Roman ein wenig an "Die Weihnachtsgeschichte" von Charles Dickens (auch wenn sie in ihrer Danksagung Bezug auf den Film "Ist das Leben nicht schön?" nimmt - was auch den Titel erklärt).

Fazit: Ein schönes und sentimentales Buch was einen gewissen Tiefgang hat und damit die richtigen Gedanken zur Weihnachtszeit aufkommen lässt: "Wie sehr beeinflusst unser Handeln das Leben der Menschen um uns herum?"

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Rezension zu "Ist die Liebe nicht schön?" von Carmel Harrington

Belle, Jim und Tess haben mich tief berührt
Kuhni77vor 3 Jahren

INHALT:

Belle hatte es nicht immer leicht in ihrer Kindheit. Sie wuchs als Pflegekind bei vielen Familien auf, bis sie bei Tess einziehen durfte. Bei Tess hat sie endlich die Mutterliebe erfahren, die sich von ihrer leiblichen Mutter niemals bekam oder auch bekommen würde.

Gemeinsam mit ihrem Pflegebruder Jim erlebte sie tolle Jahre bei Tess, bis Jim wieder zu seiner Mutter ziehen durfte. In all den Jahren, als sie sich nicht mehr gesehen haben, hat Belle ihn nie vergessen, auch wenn er sich nie wieder gemeldet hat.

Als er dann eines Tages, als erwachsener Mann,  wieder vor der Tür steht, bemerken beide schnell, dass sie füreinander bestimmt sind. Gemeinsam mit Jim nehmen auch sie viele Pflegekinder auf, denen sie all ihre Liebe geben die sie haben.

Die Weihnachtszeit  ist für Belle die Schönste Zeit des Jahres – für sie gibt es nichts Schöneres als die funkelnden Lichter Dublins zu bewundern oder den Schnee untern den Schuhen knirschen zu hören. Weihnachten ist für sie die Zeit, in der ein Zauber in der Luft liegt.

Aber in diesem Jahr ist die Weihnachtszeit grau und trostlos, denn Belle ist dabei alles zu verlieren was sie liebt. Der Zauber der Weihnacht ist in diesem Jahr nicht da – bis ihr der kleine Engel Nora erscheint. Nora zeigt Belle, dass das Leben doch schön sein kann und das sie niemals den Mut verlieren soll.

MEINUNG:

Der Klappentext verrät ja nicht, dass es hier um die Geschichte von Pflegekindern und Pflegeeltern geht. Als ich dann mit dem Roman angefangen hatte und es bemerkte, hat er für mich direkt eine andere Bedeutung bekommen.

Ich habe mit Belle so einiges gemeinsam – die Sehnsucht nach einem eigenen Kind und diese große Aufgabe Pflegekinder zu begleiten. Dadurch kann ich Belle in so vielen verstehen und  mit ihr mitfühlen. Pflegekinder sind etwas wunderbares, auch wenn es nicht immer einfach ist. Aber ihnen die Liebe zu geben und ihnen eine schöne Kindheit zu schenken, ist jeden Tiefpunkt wert.

Belle, Jim und Tess sind wundervolle Menschen, die in diesem Buch einfach toll beschrieben werden. Ihre Herzlichkeit und Wärme konnte man auf jeder Seite lesen. Sie sind genau die Pflegeeltern, die Kinder brauchen, denen es nicht so gut geht.

Dieser Roman hat mich tief berührt, mitfühlen und mitleiden lassen. Als Belle ihr „geliebtes“ Pflegekind wieder abgeben musste, konnte ich so mit ihr mitfühlen. Unsere Pflegekinder werden zwar immer bei uns wohnen, aber alleine der Gedanke, ein Kind müsste wieder ausziehen, würde mir das Herz zerreißen.

Als Belle dann so verzweifelt ist, dass sie sich immer wieder wünscht niemals geboren worden zu sein, hätte ich sie am liebsten in den Arm genommen, aber das hat ja dann der kleine Engel Nora erledigt. Nora fand ich toll. Sie hat Belle gezeigt, wie das Leben wäre, wenn es sie nicht geben würde – ganz besonders auf Bezug der Pflegekinder und ihrem Schicksal.

FAZIT:

Nicht nur der Zauber der Weihnachtszeit, sondern auch der Zauber der Liebe, der Gefühle und der Sehnsucht. Ein wirklich toller Roman!

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Cover des Buches Ist die Liebe nicht schön? (ISBN:undefined)

Wir von MIRA Taschenbuch laden euch herzlich zur Leserunde des neuen Romans "Ist die Liebe nicht schön?" von Carmel Harrington ein.

Bitte bewerbt euch bis zum 13.10.2016 für eines von 15 Leseexemplaren (Taschenbuch) und zur gemeinsamen Diskussion sowie Rezension des Romans.


Über den Inhalt:

Weihnachten war stets die schönste Zeit des Jahres für Belle. Die funkelnden Lichter Dublins, der knirschende Schnee unter den Schuhen, der Zauber, der in der Luft liegt. Doch dieses Jahr ist sie blind für all das und ihre Welt grau, nachdem sie alles verloren hat, was sie liebt. Aber Weihnachten hat auch dieses Jahr nicht seinen Zauber verloren … und schickt Belle jemanden, der ihr vor Augen führen soll, wie schön das Leben ist.

Eine Geschichte, so wohlig und warm wie eine heiße Schokolade!


Du möchtest "Ist die Liebe nicht schön?" von Carmel Harrington lesen?

Dann bewirb dich jetzt um eines der 15 Leseexemplare. Wir sind gespannt auf dich, deine Fragen und Leseeindrücke und würden uns freuen, wenn du deine Rezension dann auch auf Amazon & Co und auf harpercollins.de teilst.

Viel Glück und ein tolles Leseerlebnis wünscht dir das Team von MIRA Taschenbuch

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Letzter Beitrag von  SweetSmilevor 3 Jahren

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