Carmen-Francesca Banciu Vaterflucht

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Inhaltsangabe zu „Vaterflucht“ von Carmen-Francesca Banciu

Sie war geflohen vor den Verhältnissen, vor allem aber vor ihrem Vater. Er, der Unfehlbare, der treu ergebene Parteifunktionär, hatte sie von Kindheit an unter Druck gesetzt: Du darfst keine Fehler machen! Das überaus begabte Mädchen, das Vorzeigekind, lebt so, wie der Vater es erzogen hat - und gerät gerade dadurch in Konflikt mit ihm. Als der Geheimdienst die junge Studentin wochenlang verhört, weil sie eine Demonstration vorbereiten wollte, empfindet dies der Vater als unendliche Schande, ihre Ausreise in den Westen als Verrat. Nun ist sie auf dem Weg zu ihm, die unverarbeiteten Gefühle und Gedanken im Gepäck. Die Zeit im Westen hat sie verändert, aber alte Prägungen lassen sich nicht so leicht tilgen. Plötzlich ist sie wieder die Tochter von damals, will nicht enttäuschen, spürt die beklemmende Angst zu versagen. Doch alles in ihr rebelliert dagegen.

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  • Rezension zu "Vaterflucht" von Carmen-Francesca Banciu

    Vaterflucht
    DieBerta

    DieBerta

    22. May 2012 um 23:19

    Ich stehe , wie so oft an einem Büchertisch – meine Bus fährt erst in 15 Minuten – besser kann man sich die Zeit nicht vertreiben. Ich halte ein Buch in meiner Hand von einer Autorin, die ich nicht kenne. Auch von dem Buchtitel habe ich noch nichts gehört. Ich lese den Text auf der Rückseite: Er steht am Bahnhof in seinem alten Ledermantel mit seiner kirgisischen Astrachanmütze und wartet auf mich. Seine Lippen wie Scherenblätter. Immer waren seine Lippen schneidend. Schonungslos: Nichts taugst du. Nichts wird jemals aus dir. Und niemand wird dich heiraten. Jahrelang habe ich diese Sätze gehört. Jahrelang habe ich die Wunden der Schere in mir getragen. Ich habe keine Ahnung, was eine Astrachanmütze ist. Von Rumänien weiß ich auch nicht sehr viel. Das war vor Jahren mal im Gespräch, ist dann irgendwie wieder in Vergessenheit geraten. Dieses Buch erzählt eine Familiengeschichte im Rumänien der 60er Jahre. Das Verhältnis zwischen Vater und Tochter, Mutter und Tochter und die politischen Verhältnisse aus der Sicht eines Mädchens - einer Jugendlichen - bis ins Erwachsenenalter. Es weckt mein Interesse an Rumänien. Ich habe es fast in einem Zug durchgelesen. Auf 154 Seiten kann man lesen, was eine Diktatur mit einer Familie anrichten kann. Die Autorin, Carmen-Francesca Banciu wurde 1955 inLipova, Rumänien geboren.

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