Maschinenschmerz

von Carmen Capiti 
5,0 Sterne bei3 Bewertungen
Maschinenschmerz
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Nano-Forschung im alten CERN - ein Cyberpunk der feinen Art.

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http://aliswerk.blogspot.de/2018/05/maschinenschmerz-rezension.html

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Inhaltsangabe zu "Maschinenschmerz"

Im Untergrund von Moskau bekämpfen Samuel und Melanie die unmoralischen Machenschaften skrupelloser Firmen. Bioengineering gilt als Technologie der Zukunft und scheint der schnelle Weg zu Macht und Reichtum zu sein. Doch zu welchem Preis? Risiko und Langzeitfolgen für den Menschen sind kaum absehbar und werden dennoch rücksichtslos in Kauf genommen.
Als ein medizinischer Durchbruch durch Nanotechnologie Samuel und Melanie zurück in die Schweiz führt, stellt sich für Samuel unvermittelt die Gewissensfrage: Heiligt der Zweck womöglich doch alle Mittel?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783746098135
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:340 Seiten
Verlag:Books on Demand
Erscheinungsdatum:23.04.2018

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    Doromaras avatar
    Doromaravor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Nano-Forschung im alten CERN - ein Cyberpunk der feinen Art.
    Wenn die Nanoboots verrücktspielen.

    Sam ist zurück und mit ihm auch Pure, die sich nun Melanie nennt, denn „Pure“ ist sie nicht mehr, seit Sam ihr ein Cyberauge einoperiert hat. Beide sind nach Moskau geflüchtet und hier fängt der zweite Roman der Maschinentrilogie an.

    Auch in diesem geht es wieder um unausgereifte Techniken der Cybertechnologie oder des Bioengineering, die an den Menschen noch zu früh ausprobiert wird, damit korrupte Konzerne das grosse Geld machen. Techniken, die nicht abstrus sind, sondern in einer nicht so fernen Zukunft auf uns warten. Carmen Capiti versteht etwas davon und kann das Thema dem Leser verständlich machen.

    Zu meiner Freude spielt die Geschichte auch in Genf. Teilweise in den zerstörten oder zerfallenen Gebäuden des ehemaligen CERN. Ein Genuss zum Lesen.

    Sam und Melanie sind nun Teil der Untergrundgruppe No-HAL. Sie versuchen mit den anderen Mitgliedern die Machenschaften der korrupten Konzerne aufzudecken. Dass sie dabei ein altes (und für uns aktuelles) Trivial Pursuit finden und zu spielen versuchen, ist eines von vielen spannenden Details in diesem Buch. Einzig, dass viele Menschen sterben, störte mich. Kaum hat man jemanden ins Herz geschlossen, ist er weg vom Fenster. Doch mit Sam und Melanie geht es weiter. Ich bin gespannt auf den dritten Teil.

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    Lubig2vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: http://aliswerk.blogspot.de/2018/05/maschinenschmerz-rezension.html
    Nachdenklich stimmender Cyber Punk mit beängstigenden Parallelen zu unserer EllbogenGesellschaft.

    Mit Maschinenschmerz liegt der zweite Teil der Maschinen-Trilogie von Carmen Capiti vor.
    Schon das erste Buch hat mich in seinen Bann gezogen, deshalb wollte ich natürlich sehr gerne wissen, wie es mit Sam und Melanie/Pure weiter geht.

    Dieses Buch hat mich nicht ganz so schnell gecached wie Maschinenwahn, aber wenn man einmal abgetaucht ist, lässt einen die Geschichte nicht mehr los.
    Sam und Melanie (wie sie sich jetzt wieder nennt), sind in Moskau in einer Untergrundorganisation gelandet. Diese versucht möglichst ohne viel Gewalt, die Machenschaften von Firmen aufzudecken, die ihre Technologien und medizinischen Entwicklungen um des Profits willen viel zu früh auf die Menschheit loslassen und dabei Kollateralschäden billigend in Kauf nehmen.

    Bei ihren Recherchen stoßen sie auf eine Projekt, das beängstigende Erfolge aber auch entsprechende Nebenwirkungen hat.
    Nach einem fehlgeschlagenen Vorstoß verschlägt es einen Teil der Gruppe in die Schweiz, wo sie versuchen, diesem Projekt auf den Zahn zu fühlen.
    Nach anfänglichen Erfolgen geht aber dann einiges schief und die Gruppe gerät ziemlich in Bedrängnis.

    Pure/Melanie, die in Band I mein erklärter Liebling war, tritt hier etwas in den Hintergrund und Sam gewinnt total an Profil und hat mich sehr positiv überrascht.
    Insgesamt ist die Geschichte bis auf ein paar kleine Logikfehler gut gelungen und zieht den Leser in den Bann.
    Der Mensch zeigt, wie auch schon in Band I, sein Raubtiergesicht und die Gruppe muss sich den Problemen stellen, die jede zusammengewürfelte Truppe früher oder später aufarbeiten muss, wenn existenzielle Fragen die vordergründigen Gemeinsamkeiten ausblenden.

    Der Autorin gelingt es dabei glaubwürdig zu bleiben und versucht nicht mit Gewalt ein Happy End zu kreiern, was absolut an den Haaren herbeigezogen gewesen wäre.

    Fazit:
    Auch wenn mir Band I besser gefallen hat, ist dieses Buch absolut lesenswert und stimmt nachdenklich.

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    EnysBooksvor 5 Monaten

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