Carmen Immel Sie kam jede Nacht

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Inhaltsangabe zu „Sie kam jede Nacht“ von Carmen Immel

Es geschah vor 25 Jahren. Im eigenen Haus! Jede Nacht hörte ich diese Schritte. Das Atmen neben meinem Bett. Ich fühlte, dass jemand im Raum war. Ich schrie vor Angst. Aber jedesmal wachte ich nur Schweißgebadet auf und hatte geträumt. Oder doch nicht?

Jedes Hirngespinst hat materielle Ursachen ...

— hege
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  • Angst vor dem Tod

    Sie kam jede Nacht

    hege

    31. January 2015 um 21:19

    Angst vor dem Tod. Wie erst die Angst vor Toten? Toten, die zurückkehren?  Die Autorin erzählt eine Geschichte von einer Mutter, die erst gehen will, wenn ihre Tochter "unter der Haube“ ist. Damit deutet sich die wenige Zeit, die diese Mutter zu haben glaubt, an, und die Protagonisten merkt, dass etwas nicht in Ordnung ist.  Das Noch-nicht-gehen-wollen oder Nicht-gehen-können ist das Thema des Thrillers; the unfinished business. In der Ich-Perspektive rekapitulieren wir als Leser den Hergang, der uns in die Geisterwelt entführt. Eine Botschaft der Verstorbenen ihrer Familie erreicht sie im Traum: ihre Hochzeit und eine fröhliche Familienrunde. Der Traum bewirkte die ersten Tränen nach dem Tod der Mutter. Die Heilung. Erst am Altar spürte Tabea, wie der „Schatten“ der Mutter sie verließ; nach ihrer sprichwörtlichen Übergabe an ihren Ehemann. Fazit: Es ist eine Geschichte über Trauer, das Weiterleben und Loslassen. Dieser sanfte Thriller erinnert uns daran, bewusster auf Signale zu reagieren, bzw. dass Träume und „Geister“ eine Ursache haben, die nicht als verrückt abgetan werden sollten. Eigene Traumforschung kann sehr hilfreich sein beim Loslassen; für beide Seiten :)

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  • Kein Thriller

    Sie kam jede Nacht

    SDiddy

    27. January 2015 um 11:04

    Es geschah vor 25 Jahren. Im eigenen Haus! Jede Nacht hörte ich diese Schritte. Das Atmen neben meinem Bett. Ich fühlte, dass jemand im Raum war. Ich schrie vor Angst. Aber jedesmal wachte ich nur Schweißgebadet auf und hatte geträumt. Oder doch nicht? Dieses Buch wird als Thriller beschrieben, kann dem für mich aber nicht gerecht werden, denn die Geschichte ist zwar spannend, hat aber einen ernsten Hintergrund. Hier geht es um die Verarbeitung von Trauer und Schock aus dessen Teufelskreis man einen Ausweg sucht, Körper und Geist jedoch noch nicht bereit sind loszulassen und zu akzeptieren. Ich kann mich mit der Geschichte nicht anfreunden, sie kommt bei mir auch emotional nicht an. Vielleicht weil ich etwas anderes erwartet habe, vielleicht aber auch weil es insgesamt nicht stimmig ist. Die Handlung springt hin und her, man hat das Gefühl sich ständig drehen zu müssen um zu erkennen, der psychologische Aspekt fehlt, es geht mir zu wenig in die Tiefe. Ein paar Seiten mehr hätten dem ganzen Buch nicht geschadet.

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