Carmen Korn

 4.1 Sterne bei 319 Bewertungen
Autorin von Töchter einer neuen Zeit, Zeiten des Aufbruchs und weiteren Büchern.
Carmen Korn

Lebenslauf von Carmen Korn

Geschichtensammlerin und der Kreis des Lebens: Die deutsche Schriftstellerin Carmen Korn wurde 1952 in Düsseldorf geboren. Sie ist die Tochter des Komponisten und Liedtexters Heinz Korn. Zusammen mit ihren zwei Brüdern wuchs Carmen Korn in Köln auf. Korn studierte Journalismus an der Henri-Nannen-Schule in Hamburg und arbeitete für sieben Jahre als Redakteurin beim Stern, als freie Journalisten für Die Zeit und Brigitte. Carmen Korn ist mit dem Journalisten Peter Christian Hubschmid verheiratet und hat mit ihm zwei Kinder. Mittlerweile widmet sie sich ganz dem Schreiben und veröffentlicht ihre Romane unter ihrem Geburtsnamen Carmen Korn. Ihr Debütroman »Thea und Nat« wurde 1991 verfilmt. Für ihre "Jahrhundert-Trilogie" ist die Autorin von Kritikern hochgelobt worden. Mit der Veröffentlichung von "Zeitenwende" im September 2018 endet die erfolgreiche Reihe und verspricht, wie die Vorgänger, die deutschen Bestsellerlisten zu stürmen. Zusammen mit ihrer Familie lebt Carmen Korn in Hamburg.

Alle Bücher von Carmen Korn

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Töchter einer neuen Zeit

Töchter einer neuen Zeit

 (146)
Erschienen am 23.06.2017
Zeiten des Aufbruchs

Zeiten des Aufbruchs

 (68)
Erschienen am 26.06.2018
Zeitenwende

Zeitenwende

 (31)
Erschienen am 25.09.2018
Vorstadtprinzessin

Vorstadtprinzessin

 (21)
Erschienen am 19.09.2011
Dunkle Idylle

Dunkle Idylle

 (6)
Erschienen am 01.11.2013
Zeitenwende (Jahrhundert-Trilogie 3)

Zeitenwende (Jahrhundert-Trilogie 3)

 (2)
Erschienen am 25.09.2018
Herzensjunge

Herzensjunge

 (2)
Erschienen am 01.12.2009

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Neue Rezensionen zu Carmen Korn

Neu

Rezension zu "Zeitenwende (Jahrhundert-Trilogie 3)" von Carmen Korn

Ein schöner Abschluss der Trilogie
friederickesblogvor 14 Tagen

Cover:

Wiederum vier junge Frauen, diesmal im Outfit der Siebziger. Das Cover ist im Design an den ersten und zweiten Band angelehnt. So verbindet sich das Buch zur Jahrhundert-Trilogie. Zusammen mit dem Klappentext ist die Buchpräsentation harmonisch und einladend.

 

Die Geschichte (Achtung: Spoiler!)

Die Geschichte fasst der Klappentext wunderbar zusammen:

Vier Frauen. Vier Familien. Ein Jahrhundert.
Henny Unger feiert einen runden Geburtstag, siebzig Jahre ist sie geworden. So alt wie das Jahrhundert. Beim Gartenfest an ihrer Seite: die Freundinnen Käthe, Lina und Ida – wie seit Jahrzehnten schon. Doch längst hat sich der Kreis der Gratulanten erweitert. Aus den vier Freundinnen sind Mütter und Großmütter geworden. Hennys Enkelin Katja träumt davon, als Fotoreporterin um die Welt zu reisen, Idas Tochter Florentine kehrt mit einer Überraschung nach Hamburg zurück. Und auch Ruth, die Adoptivtochter von Käthe, ist fester Teil des Freundschaftsbunds. Denn zu Hennys großer Freude führt die nächste Generation die Tradition fort: Sie teilen Glück und Leid miteinander, die kleinen und die großen Momente.
Vom Deutschen Herbst über die Wiedervereinigung bis zur Jahrtausendwende – anhand der vier Familien aus Uhlenhorst erzählt Spiegel-Bestsellerautorin Carmen Korn ein Jahrhundert bewegter und bewegender deutscher Geschichte. Mit „Zeitenwende“ findet die Jahrhundert-Trilogie ihren Abschluss.

 

Meine Meinung:

 

Den dritten Band konnte ich ganz entspannt lesen, denn ich kannte auch in diesem Buch die meisten Personen und hatte mich wie zuvor auch an die zum Teil schnellen Perspektivwechsel, sowie die gelegentlich großen Zeitsprünge gewöhnt.

 

Die wichtigsten Figuren waren bereits wie Familienmitglieder bei mir eingezogen und emotional sehr nah. Sie haben sich in diesem Buch nicht mehr ganz so rasant weiterentwickelt, weil sie doch schon ein gewisses Alter erreicht hatten und die Zeitgeschichte nicht mehr ganz so fordernd war.

 

Was mir nicht so gut gefallen hat, ist, wie ich bereits im zweiten Band schon erwähnt habe, dass alle ein bessergestelltes Leben führen und das setzt sich in diesem Buch so fort. Selbst die Kinder und Enkel haben ein enormes Lebensglück. Ich hätte mir gewünscht, dass mal einer nicht so einfach durchs Leben schippert, oder die RAF und die DDR, die Lebenswege stärker beeinflussen, um die Spannung zu erhöhen, denn die Zeitgeschichte forderte neben der Existenzsicherung sonst nicht so viel Auffälliges und Anstrengendes, wie in den ersten beiden Büchern. Das führte dazu, dass die Geschichte im Sinne der Zeit in einem eher ruhigen Fahrwasser verlief, was aber die Ehrlichkeit der Zeitgeschichte perfekt darstellt.

 

Die Schauplätze in Hamburg waren auch in diesem Buch wieder wunderbar in Szene gesetzt. Im Folgenden kann ich mich nur wiederholen: Der Schreibstil war wie in den beiden Bänden zuvor, natürlich auch flüssig und sehr verständlich. Die Szenen sind lebhaft und durch die stetigen Wechsel sehr kurzweilig. Ein Sternchen ziehe ich ab, weil sich die vier Freundinnen allesamt etwas zu schön und zu einfach, aus dem Leben verabschiedet haben.

Es war trotzdem ein Genuss in diese Zeit einzutauchen und die Geschichten rund um die vier Freundinnen und ihre Familien zu genießen.

 

Ich spreche eine Leseempfehlung aus.

 

 

Heidelinde von „friederickes Bücherblog“

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Rezension zu "Zeiten des Aufbruchs" von Carmen Korn

Eine pastellige Zeitreise in die 50er und 60er Jahre. Leider mit Mängeln...
veronika_lackerbauervor einem Monat

Ich habe das Buch gekauft und erst dann registriert, dass es sich um den mittleren Band einer Trilogie handelt. Habe es trotzdem versucht, ohne Band 1 zu kennen, und mich anfangs etwas schwer getan, die vielen Personen zuzuordnen, obwohl es eine Personenaufstellung gibt. Diese ist leider wenig hilfreich und unvollständig.
Mit dem Stil der Autorin musste ich auch erst warm werden. Sie schildert einzelne, oft voneinander völlig losgelöste Episoden, die sich nach und nach erst zu einem roten Faden zusammenfügen. Dabei störte mein Lesevergnügen vor allem die hundsmiserable Arbeit des Lektorates. Von RoRoRo hätte ich in dieser Hinsicht mehr erwartet. Das Buch strotzt nur so von perspektivischen Fehlern. Der - teilweise - auktoriale Erzähler verhindert eine Identifikation mit den Figuren, von denen viele eher blaß bleiben. Henny, meiner Ansicht nach die Hauptfigur, ist in diesem Buch im wesentlichen anwesend, sie hat keine nennenswerten Konflikte, ihr Leben tröpfelt so dahin und sie ist weitgehend passiv darin.
Insgesamt hätte ich mir mehr echte Konflikte gewünscht. Nach den Wirren des 2. Weltkriegs plätschert das Leben der miteinander verwobenen Familien bzw. deren Überlebenden in gleichförmiger Ruhe dahin.
Was bleibt - und das Buch trotzdem zu einem Urlaubs-Lesevergnügen gemacht hat - ist eine facettenreiche Darstellung der Lebensverhältnisse der Nachkriegszeit. Wirtschaftsaufschwung, Wiederaufbau, Neuanfang, das alles spiegelt sich in den Geschichten wieder. Eine sprachliche Stärke hat die Autorin eindeutig in ihren Dialogen, die oft sehr kurzweilig sind.
Leseempfehlung für Geschichtsinteressierte, die keine großen Dramen brauchen, um sich gut unterhalten zu fühlen.

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Rezension zu "Zeitenwende" von Carmen Korn

Wie wichtig sind Freunde
tigerbeavor 2 Monaten

Henny, Käthe, Ida und Lina sind schon seit Jahrzehnten befreundet. Viel haben sie erlebt und immer zusammengehalten. Auch ihre Partner, Kinder und Enkel sind eng befreundet. So kommt zu Hennys 70. Geburtstag eine große Gesellschaft zusammen. 

Da ist Hennys dritter Ehemann Theo. Mit ihm hat sie endlich ihr Glück gefunden. Die Kinder Marike und Klaus sind glücklich mit ihren Partnern. Marike hat selbst zwei Kinder. Käthe kommt mit ihrem Mann Rudi. Sie haben vor vielen Jahren Ruth adoptiert. Die junge Frau gerät immer mehr in die Fänge der RAF. Das bereitet allen große Sorgen. Ida und ihr Ehemann Tian erwarten zur Feier ihre Tochter Florentine. Diese ist ein bekanntes Model, aber jetzt hält sie für alle eine Überraschung bereit. Lina ist die ehemalige Schwägerin von Henny. Sie lebt mit Louise zusammen und erträgt deren Alkohol-Eskapaden mit großer Geduld. An allen ist die Zeit nicht spurlos vorbeigegangen und sie werden noch einiges erleben. Die turbulenten Jahre bis zur Jahrtausendwende stehen Ihnen noch bevor. Sie werden aber bis dahin von einigen geliebten Menschen Abschied nehmen müssen.

Die Trilogie von Carmen Korn ist ein Sinnbild für die Freundschaft. Sie zeigt uns, wie wunderbar es ist, eine gute Freundin zu haben. Wen man dann gleich drei Freundinnen hat, so wie hier, kann man sich glücklich schätzen. Leider gehört aber auch das Abschiednehmen dazu. Ich stelle es mir schlimm vor, wenn nach und nach die Freunde aus dem Leben verschwinden und nur noch Erinnerungen bleiben. Ich glaube, derjenige, der als Letzter übrig bleibt, ist auch nicht zu beneiden. Gleichzeitig werden wir bei diesem dritten Buch noch einmal an die Geschehnisse der letzten  30 Jahre des vergangenen Jahrhunderts erinnert. Manchmal muß man da innehalten: Ist das wirklich schon so lange her? Wenn man sich erst an die sprunghafte Schreibweise von Carmen Korn gewöhnt hat, kann man gut in die Handlung eintauchen. Man freut sich über die neuen Familienmitglieder und trauert mit den Freunden, wenn ein geliebter Mensch stirbt. 

Das Buch ist vielseitig wie das Leben. Es kann nicht immer die Sonne scheinen. Aber wenn man gute Freunde hat, ist manches leichter zu ertragen.

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Zusätzliche Informationen

Carmen Korn wurde am 27. November 1952 in Düsseldorf (Deutschland) geboren.

Community-Statistik

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