Carmen Laforet Nada

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Inhaltsangabe zu „Nada“ von Carmen Laforet

Set in war-torn, brutalised Barcelona, this novel is about Andrea, who comes to the city to study literature at the university. She makes her way to the home of relatives. Tension between her grandmother, her two uncles, an aunt, and the housekeeper is present from the moment of her arrival and it grows as the story develops.

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    Nada
    Annette69

    Annette69

    24. November 2015 um 16:34

    „Nada“ von Carmen Laforet nimmt einen mit auf eine Zeitreise. Barcelona 1944. Andrea reist zu ihrer Familie. Sie möchte studieren, die Großstadt und ihre Freiheit genießen. Doch in der Wohnung ihrer Großmutter ist es eng, zwei Onkel, der eine mit Frau und Kind, sowie eine Tante und das Dienstmädchen teilen sich die Wohnung mit der Großmutter. Andrea darf auf der Couch schlafen, aus der Dusche fließt nur kaltes Wasser, in den Zimmern stapeln sich die Möbel. Es gibt kaum etwas zu essen. Der Hunger macht die Familienmitglieder mürbe. Sie sind miteinander zerstritten, lautes Gezeter und Handgreiflichkeiten sind an der Tagesordnung. Man fürchtet in jedem Moment ein Unglück und versteht, dass diese einst wohl situierte Familie um das nackte Überleben kämpft.  Der Hunger ist nur die erste und naheliegende Erklärung, warum die Menschen schier durchdrehen. Auch wenn Laforet den spanischen Bürgerkrieg nur in Andeutungen erwähnt, liegt er wie ein dunkler Schleier über der Stadt.  Andrea flieht geradezu an die Universität. Hier macht sie die Bekanntschaft von Gleichaltrigen, Kinder aus begüterten Häusern, einige Künstler, allen gemeinsam ist ihre Sorglosigkeit. Ihnen versucht Andrea nachzueifern, spart sich den letzten Bissen vom Mund, um sich ein, zwei Tage gönnerhaft zu geben. Das kann nicht lange gut gehn, Angela wird immer dünner, auch dünnhäutiger. Bald gebärdet sie sich wie ihre Familie in der Calle de Aribau. Als die beiden Welten, die sie so penibel trennen will, plötzlich in Kontakt geraten, weil ihre Freundin Ena Interesse an ihrem Onkel findet, ist die Spannung dieses Romas kaum noch zu ertragen. Düster und verstörend, dann wieder mit sehr poetischen Bildern und einem riesigen Lebenshunger hat Carmen Laforet ein Lebensgefühl eingefangen, das offensichtlich ihr Lebensgefühl war, denn sie kam selbst Anfang der 40iger nach Barcelona. Eine schwierige Lektüre, ein Buch, das einem „nachgeht“ und - ein Gewinn. 

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