Carmen Laforet Nada

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Inhaltsangabe zu „Nada“ von Carmen Laforet

EIn düsterer EInblick in das erstickende Leben einer jungen Frau, die sich aus den Fesseln ihrer Familie reißt.

— enchantingoneiro
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  • Rezension zu "Nada" von Carmen Laforet

    Nada
    marimirl

    marimirl

    24. November 2009 um 17:45

    Nada erzählt die Geschichte einer jungen Frau, Andrea, welche nach Barcelona ging, um dort mit ihrem Studium zu beginnen. Sie lebte dort bei ihrer Großmutter, ihrem Onkel, Tante,..., der ganzen Großfamilie. Doch die Armut der Familie trübte das Leben Andreas sehr. Nicht nur, weil kein Geld da war, sondern viel eher, weil sich dies auf die Stimmung im ganzen Haus auswirkte. Andrea fühlte sich oft alleine. Sie hatte keine wahren Freunde, bis auf Ena. Doch auch diese Freundschaft durchlebte Auf und Abs. Es war nie leicht für sie, sie fühlte sich schlapp und war oft einsam. Die Schreibweise der Autorin lässt den Leser mit Andrea mitfühlen. Auch wenn nicht viel passiert, es keine großartigen Geschehnisse zu berichten gibt, so versteht man oft ohne Worte, ohne direkt darüber zu reden, wie es Andrea geht. Die Sprache, jedes einzelne Wort übermittelt ein Stück Andreas Traurigkeit und ihrer Einsamkeit. Ich bin ein Mensch, der sich beim Lesen immer sehr viel bildlich vorstellt. Diesmal war alles grau in grau. Ich kenne Barcelona recht gut, weshalb mir das Buch gleich doppelt so gut gefiel. Die Beschreibungen der Stadt ließen mich träumen. Vor allem weil Andrea gern durch Stadt spazierte, zum Nachdenken und zum Abreagieren. Ich finde es erstaunlich, wie die Autorin es schafft, Gefühle zu übermitteln ohne diese aus zu sprechen oder nieder zu schreiben. Das einzige, was mich an dem Buch störte, waren die vielen Charaktere. Vor allem Anfangs verwirrten mich die vielen Namen sehr. Wer war nun der Onkel, die Tante, die Oma, die Schwägerin? Mit der Zeit wurde es besser, aber vor allem da ich spanisch ja nicht perfekt beherrsche, kam es ab und zu vor, dass ich keine Ahnung mit wem Andrea nun spricht. Ich bin aber generell kein Fan von Namen in Büchern, da ich mir prinzipiell nie merke, wer wer ist. Kurz zur Sprache: Ich habe das Buch auf spanisch gelesen, und empfand es nicht als sehr schwer. Man sollte mit den Vergangenheitsformen etwas vertraut sein, dann sollte es kein Problem darstellen. Man muss auch nicht jedes Wort verstehen, die Geschichte wirkt auch dann, berührt auch dann, wenn man mal etwas nicht verstanden hat.

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