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Buecherwurm1973

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Eine Geschichte für die, die insgeheim davon träumen, als Archäologen den Geheimnissen der Vergangenheit nachzuspüren und ihr eigenes Atlantis zu entdecken. Aber auch eine Geschichte, die an eines der grausamsten Verbrechen des Zwanzigsten Jahrhunderts rührt – eines Verbrechens, das nach hundert Jahren noch immer ungesühnt und so gut wie vergessen ist. Carmen Lobato ist das Pseudonym von Charlotte Lyne/Roth, und dies ist ihr liebster Roman.

Berlin 1931: Die junge Amarna ist fasziniert von der Kultur der Hethiter und vor allem von deren alter, versunkener Hauptstadt. Sie träumt davon, selbst einmal dorthin zu fahren, und vertieft sich in die Lektüre der Schriften jener Zeit. Doch ihr Vater, ein Altorientalist, verweigert ihr die Reise, obwohl er die Leidenschaft seiner Tochter teilt. Was ist auf jener Expedition passiert, die ihn einst in die verlorene Stadt führte? Und warum spricht er nie von der Mutter, an die Amarna kaum eine Erinnerung hat? Mit Hilfe ihres Freundes Paul, der Amarna schon lange liebt, gelingt es ihr schließlich, ihren Traum zu verwirklichen – der sich jedoch bald als Alptraum entpuppt.

 

Interessiert? Dann bewerbt euch auf eines von 15 Freiexemplaren, welche vom KNAUR Verlag zur Verfügung gestellt werden. Beantworte folgende Frage bis am 09.März 2015: Was weisst du über die Hethiter?

 

 

*Bitte beachtet, dass ihr euch im Gewinnfall zur zeitnahen und aktiven Teilnahme an der Leserunde in allen Leseabschnitten und Diskussionsunterthemen, sowie zum Schreiben einer Rezension verpflichtet. Also wenn ihr in den nächsten Wochen irgendwelche Verpflichtungen habt, überlegt euch eine Teilnahme gut. 

Autor: Carmen Lobato
Buch: Die Stadt der schweigenden Berge

Lizzy_Curse

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Ja, ne... Ich bin dann auch mal wieder hier ... Und das alles nur weil Charlie mich so wahnsinnig verrückt auf dieses Buch gemacht hat. Wirklich ich bin sehr neugierig ... Meine Kwnntnisse über die Hethiter beschränkt sich auf halbgares Hörensagen ... Sie hielten ihre Geschichte in keilschrift und auf steintafeln fest? Von daher wird es auch für mich ein Sprung ins kalte orientalische Wasser ;)

Wildpony

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Bei dem letzten Buch von Charlie hat es leider nicht geklappt und ich habe mir Kinder des Meeres selbst gekauft.
Daher versuche ich nochmal sehr gerne mein Glück bei diesem Buch von Charlotte, das ich leider auch noch nicht in meiner Sammlung habe.

Und zur Frage: Ok - ich muss mich wohl schämen...
aber über die Hethiter habe ich überhaupt keine Kenntnis.
Da müßte ich vorab leider googlen.

Aber da alle Bücher von Charlie so genial sind bin ich sicher, das ich durch das Buch eine Menge lernen würde.

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Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 2 Jahren

Fazit / Rezension
@Corsicana

Vielen Dank, dass Du dabei warst, Corsicana. Es hat mich sehr gefreut, Dir beim Lesen zuzuschauen, und ich wuerde mich freuen, Dich wieder einmal zu lesen!
Danke auch fuers Streuen der Rezension, was eine grosse Hilfe fuer das Buch ist.

Alles Liebe von Charlie

anushka

vor 2 Jahren

5. Abschnitt S. 435 - S.565
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Ich bin nun auch fertig mit dem Buch.

Ich fand es toll, wie alle Fäden in diesem Abschnitt zusammenkommen. Teilweise hatte ich es mir schon ein bisschen so gedacht, aber was Merten betrifft, lag ich etwas falsch. Ich hatte eher getippt, dass Nora zwischen Tilman und Merten hin- und hergerissen war. Da sie ja nie sonderlich ausführlich thematisiert wurde, hatte ich die ganze Zeit gar nicht auf dem Schirm, dass sie keine Deutsche war. So, wie es war, war es aber auf jeden Fall plausibel. Nun ist auch klar, warum Amarna traumatisiert war und einen Gedächtnisverlust erlitten hatte.
Da ich mit meiner Merten-Nora-Vermutung falsch lag, schien mir am Ende noch eine andere Vermutung naheliegend (wer weiß, vielleicht wird es im zweiten Band thematisiert): ist Merten möglicherweise in Tilman verliebt gewesen? Das würde auch erklären, warum er so viel Verachtung für Nora hegte und warum er Tilman so bedingungslos beschützt hat ... Und zu der Zeit der Handlung hätte er es ja auch nicht ausleben dürfen ... Mir kommt das gerade ein bisschen vor wie die Spekulationen zu Ernie und Bert :-D

Schön fand ich die Parallelen zwischen Hattusili - Puduhepa - Urhi Tesub (ich hoffe, ich habe mir den Namen richtig gemerkt!), Tilman - Nora - Artsruni und Paul - Amarna - Arman. In allen Konstellationen wird deutlich, wie nah Liebe und Hass bzw. Gewalt doch liegen. Ich hatte sogar vermutet, dass Hattusili die beiden töten würde. Ich hätte gern mehr erfahren wie diese Geschichte ausgegangen ist. Zu Hattusa und auch dem Mord an den Armeniern hätte mir ein Nachwort gut gefallen.
Und auch der eher sanfte Paul wird vor lauter Eifersucht ganz unmöglich.

Jetzt mache ich mir mal Gedanken zur Rezension und stelle sie in den nächsten 1-2 Tagen online. Auf jeden Fall schon einmal vielen Dank, dass ich mitlesen durfte und ein ganz großes SORRY, dass sich meine Beteiligung so unvorhergesehen verzögert hat :-( Im Normalfall wäre die Reihenfolge andersherum gewesen.

anushka

vor 2 Jahren

Fazit / Rezension

Vielen Dank, dass ich mitlesen durfte und für die wieder einmal sehr aktive Betreuung der Leserunde. Ich werde garantiert noch etwas weiter zu Hattusa und den Hethitern recherchieren und sicherlich auch zum zweiten Band greifen (für den Moment habe ich noch 2 ungelesene Lyne-Bücher und ein weiteres Lobato-Buch auf meinem Reader, die ich in der Zwischenzeit lesen werde ;-) ).

http://www.lovelybooks.de/autor/Carmen-Lobato/Die-Stadt-der-schweigenden-Berge-1134166649-w/rezension/1154341127/

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 2 Jahren

5. Abschnitt S. 435 - S.565
@anushka

Liebe Anushka,
hach, wenn wir alle so schoene Begruendungen fuer verzoegerte Beitraege bei Leserunden haetten ...
Ich glaube, das empfindet nun wirklich niemand als Problem. Im Gegenteil - schoen, dass Du trotzdem noch mitgelesen hast.

Die Geschichte um Hattusilis Regierungsuebernahme ist natuerlich meine Interpretation/Spekulation, mein Vorschlag und Versuch, aus spaerlichen Fakten eine Geschichte zu machen. Tatsaechlich wird darueber geraetselt, warum Hattusili dem besiegten Rivalen erlaubt hat, ins Exil zu gehen. Wir wissen es nicht, so wie wir ueber die Gruende fuer Hattusas Untergang nicht viel wissen. Ich wollte, dass meine Figuren (und Leser) am Ende so dastehen wie die Archaeologen und Hethitologen: Wir haben eine ganze Menge Material, aber noch keinen ganz eindeutigen Verlauf. Den wird es vermutlich auch nie geben, und ein Grund dafuer ist, dass in Hattusa so viel offenbar in Brand gesteckt wurde, ehe die Bewohner die Stadt moeglicherweise aufgaben.
Das macht Hattusa eben auch so enorm spannend: Eigentlich tauchen mit jedem groesseren Fund neue Theorien und Moeglichkeiten auf. Die Hethitologie ist vergleichsweise jung und wir haben da noch jede Menge zu erwarten. (Ich muss immer an das denken, was Irving Finkel so eindringlich betont: An die 90 Prozent aller Cuneiform Tablets befinden sich noch in der Erde.)
Lasst uns hoffen, dass die Umgebung von Welterbe kuenftig besser international geschuetzt und gesichert werden kann, dass Archaeologen und Altertumswissenschaftler ungehindert ihre Arbeit tun und uns mit ihren Ergebnissen verzaubern koennen.

Dir noch einmal vielen Dank fuers Mitlesen und Kommentieren und
alles Liebe,
Charlie

anushka

vor 2 Jahren

5. Abschnitt S. 435 - S.565

Ein LovelyBooks-Nutzer schreibt:
Lasst uns hoffen, dass die Umgebung von Welterbe kuenftig besser international geschuetzt und gesichert werden kann, dass Archaeologen und Altertumswissenschaftler ungehindert ihre Arbeit tun und uns mit ihren Ergebnissen verzaubern koennen.

Vielen Dank für deine Erklärungen. Oh ja, das ist ja wirklich spannend, dass noch so wenig wirklich bekannt ist. Ich arbeite ja auch in einem Feld, in dem zig Theorien nebeneinander stehen (Psychologie ;-) ). Deswegen habe ich im Studium Statistik sehr gemocht, denn da gab es immer nur ein richtiges Ergebnis ... danach wird es wieder kompliziert, denn es gibt dann wiederum zig Möglichkeiten, dieses statistische Ergebnis zu interpretieren ;-)

Was den Schutz von Weltkulturerbe angeht, hat es ja nun leider schon wieder einige "sites" erwischt. Dieses Mal durch das Erdbeben in Nepal, das neben vielem anderen zahlreiche alte Tempel zerstört hat ... Ich kann kaum glauben, dass sowas Jahrhunderte steht und dann durch ein einziges Erdbeben, die es früher in dieser Gegend doch auch gegeben haben muss, zerstört wird. Es zeigt einmal mehr, wie fragil die historischen Zeugnisse eigentlich sind.

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 2 Jahren

5. Abschnitt S. 435 - S.565
@anushka

In der Tat!
Wir haben in Tuspa (Van) durch den Ersten Weltkrieg beschaedigte urartaeische Baudenkmaeler und in Armenien durch Erdbeben beschaedigte roemische Bauten gesehen, was uns einmal mehr vor Augen gefuehrt hat, wie kostbar sie sind und wie sehr wir verpflichtet sind, sie zu schuetzen.
Unser Museum hat ja saemtliche bewegliche Artefakte waehrend des Zweiten Weltkriegs in den Schaechten und Bahnhoefen der Tube sowie in gesicherten Aussenstellen (u.a. unter der walisischen Bibliothek, wo ein Kurator Nacht fuer Nacht mit den kostbaren Manuskripten der British Library schlief, um sie zu hueten ...) untergebracht und die, die sich nicht bewegen liessen - u.a. die wundervollen grossen Lamassu - durch Sandsaecke so weit wie moeglich gesichert. Eine sogenannte Selbstmord-Ausstellung mit Kopien stand waehrenddessen fuer Besucher bereit.
Mich beruehrt das sehr. Es macht mir unser Museum noch lieber.

Fuer dieses Buch und den Nachfolger habe ich viel mit Psychologen und Psychotherapeuten sowie einer Psychiaterin gearbeitet, und mir ist dabei erst einmal klargeworden, was fuer ein weites Feld das ist, wie schwierig es ist, sich im Gewirr von Studien, Theorien, Teilergebnissen und Spekulationen zurechtzufinden. Es hat mich sehr ueberrascht, zu begreifen, auf wie wenig gesichertes wir zurueckgreifen koennen, wenn es um die menschliche Psyche geht und wie kurz die Zeitspanne ist, auf die viele Forschungsfelder erst zurueckblicken koennen. Ich ziehe vor dir und deinen Kollegen den Hut, anushka! Ich kann mir auch kaum ein anderes Berufsfeld vorstellen, wo man so massiv mit Vorurteilen kaempfen muss.

Themistokeles

vor 2 Jahren

Fazit / Rezension

Die Leserunde war ehrlich richtig toll, hier noch meine Rezension:
http://www.lovelybooks.de/autor/Carmen-Lobato/Die-Stadt-der-schweigenden-Berge-1134166649-w/rezension/1156457689/

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