Carmen Lobato Im Land der gefiederten Schlange

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Inhaltsangabe zu „Im Land der gefiederten Schlange“ von Carmen Lobato

Voller Hoffnung wandert die Familie der jungen Katharina in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts nach Mexiko aus, um sich dort ein neues Leben aufzubauen. Doch Mexiko ist nicht das Land, in dem Milch und Honig fließen, und Heimweh und die schwierigen Lebensbedingungen machen ihren Verwandten das Einleben schwer. Katharina jedoch ist fasziniert von diesem Land, vor allem von dem jungen Benito, der sie in die Sagenwelt seiner Vorfahren einführt, in der er noch tief verwurzelt ist. Katharina, die nach Sicherheit und Geborgenheit sucht, beneidet Benito um dieses Zugehörigkeitsgefühl – vor allem da ein dunkles Geheimnis um ihre Herkunft sie zutiefst verstört …

es ist packend,und erschreckend was die Familie tut ,nur weil sie es für richtig hält.

— Moorteufel
Moorteufel

Großartig! Ein packender Auswanderer-Roman, bei dem man einfach mit den Protagonisten mitleiden muss. Großes Kopf-Kino :)

— Moosbeere
Moosbeere

Schicksal einer deutschen Auswandererfamilie in Mexiko. Farbig und leidenschaftlich.

— Mascha_Vassena
Mascha_Vassena

Leider ein bisschen langatmig...

— Jenny1900
Jenny1900

Ein Buch, in dem man baden kann in wunderbaren, knackenden Sätzen. Mehr als Liebesgeschichte, mehr als historischer Roman - einfach Mexiko.

— allegra
allegra

Ein Buch über ein unglaubliches Land. Welche Weite und welche Verheißung. Doch wie schwer und mit welchen Opfern ist es besiedelt worden.

— Gelinde
Gelinde

Wunderschön und hoch poetisch geschrieben ... aber das ist auch keine Überraschung, wenn man herausgefunden hat, dass sich hinter dem Pseudonym die meisterlich schreibende Charlotte Lyne verbirgt.

— Elwe
Elwe

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Palast der Finsternis

Spannend geschrieben, tolle Grundidee - aber mir fehlt die plausible Zusammenführung der beiden Handlungsstränge.

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In diesem biografischen Roman, konnte ich Teile meiner Jugend wiedererkennen. Flüssig zu lesen!

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  • Regenbogen-Bücher-Challenge 2016

    Regenbogentänzer
    BlueSunset

    BlueSunset

    Regenbogen-Bücher-Challenge 2016 Hallo liebe Lesebegeisterte! Euch ist die Buchwelt zu trist? Kein Problem, wir helfen euch! Lest zusammen mit uns einen Regenbogen, damit das Jahr 2016 bunt und fröhlich wird! Ihr wollt dem Regenbogen noch einen Topf voll Gold verpassen? Das ist eine Herausforderung, aber auch die kann gemeistert werden!Wie auch in den vergangenen Jahren findet die Regenbogen-Challenge hier auf Lovelybooks statt. Das Besondere an dieser Challenge ist, dass wir hier nicht nur Bücher mit bestimmten Farben lesen, sondern auch die Herausforderung suchen und zusätzliche Aufgaben bearbeiten. Neugierig? Es gibt keine Anmeldefrist und ihr könnt jederzeit einsteigen! Allerdings wird nur die aktuelle Monatsaufgabe bearbeitet. Ihr braucht euch nicht über das Bewerbungsformular hier anzumelden. Erstellt einfach einen Sammelbeitrag in dem zugehörigen Unterthema.  Die Regeln Jeden Monat steht eine andere Farbe im Zentrum. Lest ein Buch dessen Cover zu mehr als 2/3 aus dieser Farbe besteht. Es gibt zudem noch Jahresaufgaben: Für diese Aufgaben habt ihr das ganze Jahr Zeit. Diese Aufgaben können nur mit Büchern der Monatsfarbe gelöst werden. Pro Buch kann eine Jahresaufgabe bearbeitet werden. Jeder der 6 Aufgaben sollte EINMAL gelöst werden (mehrfach gibt keine Punkte).Dann gibt es auch noch die Herausforderung!Jeden Monat gibt es eine Herausforderung, die gelöst werden sollte. Die Aufgabe wird einen Monat vorher angekündigt, sodass ihr Zeit habt ein passendes Buch zu finden. Die Herausforderung kann nur im jeweiligen Monat erfüllt werden! Eine Besonderheit ist, dass ihr diese Aufgabe auch mit einem zusätzlichen Buch, das nicht der Monatsfarbe entspricht, lösen könnt. Bitte verlinkt in eurem Sammelbeitrag auch eure Rezension oder den Lesestatus (mit Kurzmeinung). Es besteht keine Rezensionspflicht, aber ich möchte gerne einen "Nachweis" sehen, dass ihr das Buch gelesen habt. Eine Kurzmeinung reicht da. Es dürfen alle Bücher gelesen werden: vom SuB, neu gekauft, ausgeliehen, eBook und auch Hörbücher. Allerdings sollten die Bücher eine Mindestlänge von 80 Seiten haben! Manga, Comic und Graphic Novels zählen nicht! Die Aufgaben Monatsfarben:Januar: SchwarzFebruar: BraunMärz: Gelb April: OrangeMai: RotJuni: Lila / Rosa / PinkJuli: BlauAugust: Metallic / Gold / Silbern / GlitzerSeptember: WeißOktober: TürkisNovember: GrünDezember: BuntJahresaufgaben (nur mit dem Buch der richtigen Farbe zu erfüllen! Und jeweils nur 1x)Lese ein Buch, ……des Genres Fantasy oder Historisch oder Krimi....des Genres Liebesroman oder Thriller oder Dystopie…von einem Debütautor…das verfilmt wurde…das weniger als 300 Seiten hat…das mehr als 500 Seiten hat.► Hinweis zu "Debütautor": Hierbei beziehen wir uns auf den Autor und nicht auf das Buch. Das heißt der Autor hat zu dem Zeitpunkt, wenn ihr das Buch lest, nur dieses eine Buch veröffentlicht. Es darf sich auch nicht um ein Pseudonym eines Autors handeln, der bereits Bücher veröffentlicht hat. Sollte ein weiteres Buch des Autor bereits angekündigt sein, so kann dieser trotzdem gezählt werden, solange ihr das Buch tatsächlich vor dem Erscheinungstermin seines zweiten Buches erscheint. ► Hinweis zu Verfilmungen: Es zählen alle Bücher, die bereits als Serie oder Film verfilmt wurden oder 2016 ausgestrahlt werden (also so wie z.B. "ein ganzes halbes Jahr", "Girl on the Train", "Die Bestimmung 3", ...) . Bitte das Erscheinungsdatum angeben!Hier werden nach und nach die Monatsaufgaben/Herausforderungen gepostet:Januar: Lese ein Buch mit einer Stadt oder einem Haus auf dem CoverFebruar: Lese ein Buch mit 4 oder mehr Wörtern im Titel. Untertitel zählen auch. März: Lese ein Buch mit Blumen oder Blüten auf dem Cover.April: Lese ein Buch, dessen Titel kursiv oder in GROßSCHRIFT ist. Mai: Lese ein Buch, dessen Handlung außerhalb Deutschlands, den USA und Großbritannien stattfindet.  Punkte Hast du ein Buch mit der Monatsfarbe gelesen? Ja =1 PunktHast du die Herausforderung erfüllt? Ja, mit dem gleichen Buch, wie die Farbe = 2 Punkte. Ja, aber ich habe ein anderes Buch dafür genommen = 1 PunktHast du eine Jahresaufgabe erfüllt? Ja = 1 Punkt(In manchen Monaten wird es möglich sein zusätzliche Punkte zu sammeln)Am Ende des Jahres wird ein/e Gewinner/in ermittelt.  Teilnehmer:  Neue Regel: Falls ihr in einem Monat die Aufgaben nicht geschafft habt, schreibt das bitte dazu. Sollte ich 2 Monate in Folge keine Änderung eures Beitrages sehen wird in dieser Liste >inaktiv< neben eurem Namen stehen und ich gucke nicht mehr in eure Listen. Solltet ihr trotzdem noch dabei sein, dann schreibt mir bitte eine PN und aktualisiert euren Beitrag. WICHTIG Ihr habt jeweils bis zum 3. des Folgemonats Zeit eure Bücher und Links einzutragen. Anschließend mache ich die Monatsauswertung und trage die Punkte in meine Tabelle ein. Alles was noch später eingetragen wird kann erst bei der nächsten Wertung berücksichtigt werden.  Wichtig bei der Rezension/Lesestatus (inkl. Kurzmeinung) ist mir, dass ich sehe, dass ihr das Buch wirklich gelesen habt, zusätzlich kann ich da sehen, wann das Buch gelesen wurde. Solltet ihr also einen Monat versäumt haben, eure Links einzutragen ist das nicht so wild, solange ich sehen kann, dass das Buch trotzdem im richtigen Monat gelesen wurde.  STAND: JuniAnendien ........................ 14 Annlu  .............................. 24 ban-aislingeach  ............. 18BlueSunset ....................  11BookW0nderland .......... 23Buchgespenst  ............... 21 _Buchliebhaberin_ ......... 12 {INAKTIV} christarira ......12 ChubbChubb  ................. 16Code-between-lines ...... 21 ConnyKathsBooks ......... 19 czytelniczka73 ................ 23 {INAKTIV}DasBuchmonster .....1dia78 ............................... 11 fairybooks ...................... 11 Igela ................................ 16 {INAKTIV}janaka ..............7jenvo82 ........................... 17JuliB ................................. 21LadySamira091062 ....... 16Lesebiene27 ................... 15 Lisa11 .............................. 21{INAKTIV} littlebanshee ... 4Luzi92 .............................. 22louella2209 ..................... 21mabuerele ...................... 15{INAKTIV} MalinaIda ........8mareike91 ....................... 18marpije ............................ 23MissSnorkfraeulein ....... 17Mrs_Nanny_Ogg ............. 17PMelittaM ........................ 20QueenSize ........................ 21rainbowly ......................... 16Sansol ............................... 22schafswolke ..................... 17{INAKTIV} sternblut ..........11SomeBody ....................... 17suggar .............................. 16sursulapitschi ................. 18Tatsu ................................ 11Thalathiel ......................... 13Vucha ................................ 22Wolly ................................. 12

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    • 1392
  • Challenge: Literarische Weltreise 2016

    Euphoria
    Ginevra

    Ginevra

        Liebe Lovelybookerinnen und –booker, habt Ihr Lust, im Jahr 2016 auf Weltreise zu gehen – literarisch gesehen? Dann begleitet mich durch 20 verschiedene Lese- Regionen! Die Aufgabe besteht darin... -  12 Bücher in einem Jahr zu lesen;-   Mindestens 10 verschiedene Regionen auszuwählen (zwei Regionen dürfen also doppelt vorkommen);-   Autor und/oder Schauplatz und/oder eine bzw. mehrere der Hauptfiguren müssen zu dieser Region passen.-   Bitte postet Eure Rezensionen und Beiträge bei den passenden Regionen;-   Auch Buchtipps ohne Rezension sind jederzeit willkommen;-   Am Ende des Jahres zählen Eure 12 Rezensionen - bis zu zwei Kurzmeinungen sind erlaubt!-   Eure Beiträge werde ich verlinken;-   Einstieg und Ausstieg sind natürlich jederzeit möglich;-   Genre und Erscheinungsjahr sind egal:-   Hörbücher, Graphic Novels, Biographien, Krimis, Literatur – bei dieser Challenge ist alles erlaubt!Gut geeignet sind z.B. die Bücher verschiedener Literaturpreise oder Empfehlungslisten (Booker- Preis, Preis des Nordischen Rats, ZEIT- Liste zur Neuen Weltliteratur, usw.).Diese Challenge eignet sich also auch hervorragend dazu, den SuB abzubauen, oder um andere Challenges damit zu kombinieren.Unter den TeilnehmerInnen, die die Challenge erfolgreich beenden, verlose ich am Ende des Jahres drei Bücher aus meinen Beständen - natürlich passend zum Thema!Ich freue mich sehr auf Eure Beiträge und werde zu jeder Region ein Unterthema erstellen, so dass es etwas übersichtlicher wird. Einige Tipps und Empfehlungen werde ich schon mal vorab anhängen - Ihr müsst davon natürlich nichts lesen. Dann wünsche ich uns allen...Bon voyage – Buon viaggio - Have a nice trip - Tenha uma boa viagem - Приятной поездкиСчастливого пути - ¡Qué tengas un buen viaje! -旅途愉快!- すばらしい旅行をなさって下さい。-Gute Reise! TeilnehmerInnen:abaAberRushAmayaRoseAriettaArizonaarunban-aislingeachBellastellaBellisPerennisBibliomaniablack_horseBonniereadsbooksBuchraettinBücherwurmBuchinaCaroasCode-between-linesConnyMc CorsicanaCosmoKramerDaniB83DieBertaDunkelblauElkeelmidiGelindeGinevraGingkoGruenentegstGwendolinahannelore259hexepankiInsider2199IraWirajasbrjeanne1302kopikrimielseKruemelGizmoleiraseleneleseratteneuleseleaLeonoraVonToffiefeelesebiene27leucoryxLexi216189lieberlesen21LibriHollylittleowllouella2209MaritaGrimkeMinnaMminorimiss_mesmerizedmozireadnaninkaNightflowerOannikiOrishapardenPetrisPMelittaMPostboteRyffysameaSchlehenfeeschokolokoserendipity3012Sikalsnowi81StefanieFreigerichtstefanie_skysursulapitschiSvanvitheTalathielTanyBeeTatjana89Thaliomeevielleser18wandablueWanderdueneWedmawerderanerWollywunderfitz

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    • 1702
  • Drama, LIebe und Krieg in Mexiko

    Im Land der gefiederten Schlange
    Corsicana

    Corsicana

    21. April 2016 um 12:52

    Da ich die Bücher dieser Autorin sehr mag, habe ich mir ihre in Mexiko spielenden Bücher für meinen Urlaub für meinen Tolino gekauft und habe es nicht bereut. Ich bin durch Mexiko gereist - real - und habe viel über die Geschichte Mexikos gelernt - beim Lesen. Eine für mich ideale Mischung. Carmen Lobata (Pseudonym von Charlotte Lyne / Charlotte Roth) schreibt einfach wunderbar spannend und historisch gut recherchiert. Und immer mit einem Bezug zu Heute. In diesem Fall zufälligerweisen zu einem gerade wieder sehr aktuellen Thema: Was ist Heimat? Es geht hier jedoch nicht um Flüchtlinge, die nach Deutschland kommen, sondern um Deutsche, die nach Mexiko auswandern. Dies zwar nicht aus Flucht vor Krieg - aber doch aus wirtschaftlichen Gründen. Die drei fast Erwachsenen Kinder der hanseatischen Kaufmannsfamilie Hartmann werden nach Mexiko geschickt, denn das Familienunternehmen ist pleite und in Veracruz soll sich ein schon dort lebender Verwandter kümmern. Aber vieles wird nicht so laufen wie geplant. Denn das neue Land ist heiß, stickig und laut und empfängt die Deutschen nicht mit Dankbarkeit. Sondern es wird von Indios bewohnt, die noch nicht einmal richtig Deutsch sprechen und denen man nicht einmal verbieten kann, die Siedlung der Ausländer zu betreten. Und so bauen sich große Barrieren zwischen den Einheimischen und den Zuwandern auf. Und nur einige wenige Mitglieder der Familie Hartmann - vor allem die in Mexiko geborene Katharina - bauen freundschaftliche Beziehungen zu Einheimischen auf. Und so entwickelt sich eine Familiengeschichte - besser: Ein Familiendrama - über Generationen hinweg. Beeinflusst vom Lauf der mexikanischen Geschichte und vom eigentlichen Plan der Familie Hartmann, wieder in die Heimat zurückzukehren. Im MIttelpunkt stehen Katharina und ihr Kindheitsfreund Benito Alvarez. Und deren Familien haben mehr miteinander zu tun als es auf den ersten Blick ersichtlich ist.

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  • Leserunde zu "Das Mädchen aus Bernau" von Charlotte Lyne

    Das Mädchen aus Bernau
    Buecherwurm1973

    Buecherwurm1973

    Endlich ist es soweit, eine neue Leserunde mit Charlotte Lyne startet. Im November ist ihr neustes Buch erschienen „Das Mädchen aus Bernau“. Wiederum entführt sie ihre Leser ins Mittelalter. Diesmal ist Berlin der Ort des Geschehens. Die Autorin wird die Leserunde begleiten und ihre Leser wie gewohnt mit Hintergrundinformationen versorgen.   Inhalt: Berlin, 1320. Die junge Magda Harzer macht sich mit ihren drei Brüdern auf  ins Herz der frisch befestigten Doppelstadt Cölln-Berlin, wo sie sich unverhofft inmitten des Konflikts um die Kaiserkrone wiederfindet. Die Wege der Geschwister trennen sich. Als Papst Johannes XXII. den Kirchenbann über Berlin verhängt und einer ihrer Brüder wegen Aufruhrs und Mordes verhaftet wird, muss Magda all ihren Mut zusammennehmen und um ihn kämpfen. Nur Thomas, ein junger Franziskaner-Mönch, steht ihr bei. Und auch sein Leben wird sich von Grund auf ändern     Bist du neugierig? Möchtest du mitlesen? Dann bewirb dich auf eines von 15 Testleseexemplare, die der Bastei Lübbe Verlag zur Verfügung stellt.  Beantworte  folgende Frage bis am 6. Februar 2014:  Weshalb möchtest du diesen Roman lesen?      Jede/r Gewinner/in verpflichtet sich, möglichst zeitnah das Buch zu lesen und  anschließend  eine Rezension zu schreiben. Es selbstverständlich, dass  ihr euch in den Leseabschnitten mit den anderen Teilnehmern austauscht. Vorankündigung: Charlotte Lyne wird vom 16.-25. Februar 2014 auf einer Reise sein. Wenn sie Internetempfang hat, wird sie auch von unterwegs euere Fragen beantworten. Ansonsten wird sie nachher wie gewohnt sich an der Leserunde beteiligen.   Lesestart ist am 26. Februar 2014

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    • 1562
  • Im Land der gefiederten Schlange

    Im Land der gefiederten Schlange
    Gelinde

    Gelinde

    25. June 2013 um 11:07

    Im Land der gefiederten Schlange von Carmen Lobato (alias Charlotte Lyne) Weil ich im Moment auf alle Bücher die in Mexiko spielen stehe, und das Folgebuch Im Tal der träumenden Götter in einer LR lesen durfte und es klasse fand, habe ich mir dieses Buch gekauft und hohe Erwartungen gehabt. Diese wurden vor allem in der Mitte des Buches nicht unbedingt erfüllt. Die Familie (drei Geschwister) Hartmann wandert „zwangsweise“ nach Mexiko aus. Dort angekommen, entwickelt sich alles anderst als erwartet. Nach schwierigen Anfängen scheint sich alles gut zu entwickeln, die Familie wird immer an oberste Stelle gestellt. Aber es gibt ein Geheimnis, jeder scheint etwas zu wissen aber um es zu bewahren entwickelt sich Misstrauen, Missgunst und Zwietracht in genau dieser Familie. Und dazu kommt dann noch der Krieg und das „Heimweh“ das verhindert, dass sich die Menschen in Mexiko verwurzeln können. Es geht sehr viel um Krieg + Politik. Die Familienverhältnisse waren für mich sehr verwirrend. Das Buch geht von 1831-1866, es ist in 5 Teile aufgeteilt und bei den Übergängen sind für mich Lücken die für mich weiße Löcher bleiben. Es gibt von Anfang an (Prolog) ein Geheimnis, das sich durchs ganze Buch zieht und erst auf den letzten Seiten aufgeklärt wird (hier hätte ich mir früher Einsicht gewünscht). Vor allem in der Mitte ist mir das Buch zu verwirrend (was ist das für eine Liebe) zu grausam und zu langatmig. Mein Fazit: Der Anfang und das Ende sind klasse, dazwischen hätten es für mich gut und gerne 300 Seiten weniger sein können.

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  • Reise in die Geschichte Mexikos

    Im Land der gefiederten Schlange
    HeikeM

    HeikeM

    22. April 2013 um 10:23

    Als die Hartmanns 1830 Hamburg nach einem wirtschaftlichen Desaster verließen, war Katharina noch nicht geboren. Sie wollten in Mexiko mit Handel wieder auf die Beine kommen, dorthin waren bereits einige Zeit zuvor Familienangehörige gegangen. Sie träumten von erfolgreichen Geschäften, um später als angesehene Kaufleute wieder in der Heimat zurückzukehren. Aber das Leben spielte ihnen hart mit, sie wurden nicht, wie geplant, erwartet und mit offenen Armen empfangen. Sie erlebten Krieg und Belagerung und auch in der Familie gab es Kämpfe und Schicksalsschläge, dazu sorgte das Geheimnis um Katharinas Herkunft für zusätzliche Unruhe. "Im Land der gefiederten Schlange" ist kein typischer Auswandererroman, wie man aktuell so viele in den Regalen des Buchhandels findet. Dieser Roman ist etwas Besonderes. Er vereint auf sehr angenehme Weise einen gut recherchierten historischen Roman und ist gleichzeitig eine berührende Liebesgeschichte, die sich in den historischen Rahmen einfügt und davon auch beeinflusst wird. Die Liebe zwischen der Tochter der Einwanderer und dem jungen Mexikaner wird sehr gefühlvoll beschrieben und ist für mein Verständnis in keiner Weise kitschig. Die Historie, die von der Autorin sehr anschaulich beschrieben und vermittelt wird, dient diesem Roman nicht nur als Kulisse, sie ist das Gerüst, an dem sich die Handlung orientiert und mit der sie sich entwickelt. Dieser Roman gewährt dem Leser aber auch tiefen Einblick in die Familiengeschichte der deutschen Handelsfamilie in der Zeit von 1830 1867. So geht es um die Beziehungen der Familienmitglieder untereinander, um das Festhalten an alten Traditionen und den Schwierigkeiten, sich den neuen Gegebenheiten anzupassen. Es gibt Krisen und Schicksalsschläge zu bewältigen und es gibt ein dunkles Familiengeheimnis. Dieser historische Roman enthält also alles, was von einer guten Familiensaga erwartet wird. Ich habe dadurch eine Familie kennen lernen dürfen, die mich, trotz aller Widrigkeiten und der diversen persönlichen Schwächen, die die einzelnen aufweisen (oder vielleicht gerade deshalb), sehr beeindruckte. Jede einzelne Figur ist ein Kind ihrer Zeit und hat Charakter, keine ist stereotyp oder hölzern. Alle durchlaufen eine persönliche Entwicklung. Bei der beeindruckenden Zahl von handelnden Personen gebührt der Autorin dafür ein extra dickes extra Lob. Durch die wechselnden Perspektiven beim Erzählen lenkt Carmen Lobato den Blick des Lesers immer wieder auf die Sichtweise anderer Personen, so dass nach und nach eine Art Vertrautheit zu allen Hauptfiguren aufkommt. Ganz besonders aber beeindruckte mich, wie gut es ihr gelang, die Gedanken und Sichtweisen der der indigenen Einwohner dem Leser zu vermitteln und dabei deren Traditionen und Riten zu erklären. Neben all dem überzeugt die Autorin auch durch einen sehr angenehmen gefälligen Sprachstil. Die Handlung war nicht vorausschaubar, immer wieder gab es Wendungen und Ereignisse, mit denen ich so nicht gerechnet hätte. Obwohl das Buch 'nur' ein Taschenbuch ist, überzeugt es doch durch seine Aufmachung. Zusätzlich sind ein Glossar und ein umfangreiches Personenverzeichnis in dem Roman enthalten. "Im Land der gefiederten Schlange" ist ein anspruchsvoller historischer Roman, der eine sehr schöne Liebesgeschichte und eine komplexe Familiengeschichte enthält. Er unterhält den Leser über fast 800 Seiten und wenn man das Buch aus der Hand gelegt hat, kann man mit Fug und Recht behaupten, einen Roman für Herz und Verstand gelesen zu haben.

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  • Leserunde zu "Glencoe" von Charlotte Lyne

    Glencoe
    Buecherwurm1973

    Buecherwurm1973

    Während der Leserunde zu „Kains Erben“ von Charlotte Lyne haben viele Leser  Interesse an einer  Leserunde zu „Glencoe“ bekundet. Gerne kommen wir diesem Wunsch nach. Wer gerne zusammen mit Charlotte Lyne dieses Buch lesen möchte, kann sich anmelden. Die Autorin  wird   zwei Exemplare verlosen. Ansonsten kann sich jeder anmelden, der ein Exemplar hat oder eines selber besorgen möchte.   Inhalt: In Schottland, 1678. Gegen den Willen ihrer Familie holt Sandy Og MacDonald die junge Sarah Campbell als seine Braut nach Glencoe. Auch wenn ihre Clans seit Jahren im Streit liegen – zwischen den beiden ist es Liebe auf den ersten Blick. Jahre später ist aus dem Streit der Clans Feindschaft geworden. Die MacDonalds halten James Stuart die Treue, während die Campbells den neuen König unterstützen. In einer eiskalten Winternacht kommt es zu einem Blutbad, wie es das Hochland noch nicht gesehen hat. Können ausgerechnet Sarah und Sandy Og den Clan retten?    Bitte bei der Anmeldung angeben, ob ihr ein eigenes Exemplar habt oder ihr euch um eines der zwei Exemplare bewerbt. Der Anmeldeschluss ist am 3. Februar 2013.   Da die zwei Bücher in England verschickt werden, kann es sein, dass der Versand etwas länger dauert. Wir werden anfangen zu lesen, wenn die Gewinner melden, dass sie  ihre Bücher bekommen haben.

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    • 392
    elisabethjulianefriederica

    elisabethjulianefriederica

    19. March 2013 um 17:23
  • Rezension zu "Im Land der gefiederten Schlange" von Carmen Lobato

    Im Land der gefiederten Schlange
    Crazy

    Crazy

    06. March 2013 um 19:32

    Das Buch hat sehr lange in meinem SuB gelegen, obwohl eine meiner Lieblingsautoren es unter Pseudonym veröffentlicht hat. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass sie eine Geschichte erzählt, die in Mexiko spielt. Aber da habe ich mich wohl gründlich vertan. Es wird wohl eins meiner Bücher des Jahres 2013 werden. Katharina und Benito kennen sich seit ihrer Kindheit. Benito hat als Pferdeknecht für Katharinas Eltern gearbeitet, die als deutsche Einwanderer in Mexiko leben. Als sie ins Teenageralter kommen, merken sie beide, dass sie sich ineinander verliebt haben. Leider macht ihnen der mexikanisch-amerikanische Krieg einen Strich durch die Rechnung. Dieser macht es den beiden unmöglich, sich zu lieben. Allen voran ist Katharinas Familie gegen diese Verbindung und versucht alles um die beiden zu trennen. Viel mehr möchte ich dazu eigentlich auch gar nicht sagen um nicht zu viel zu verraten. Die Autorin beschreibt das Land Mexiko als wäre es ihr Zuhause. Sie versetzt einen in Freude, Trauer oder Angst und lässt einen das Land lieben ohne es je gesehen zu haben. Und ich muss ehrlich zugeben, ich war auch ein wenig verliebt in Benito und vor allem in seine Sagenwelt. Die Kriegsgeschehen werden ausführlich beschrieben, so versteht man, warum Benito und Katharina eigentlich nicht zusammen sein können. Aber genau wie die beiden möchte man es nicht hinnehmen und einfach für diese Liebe kämpfen. Und - was ich am liebsten habe - es ist ein sehr dickes Buch mit fast 800 Seiten und aus jeder dieser Seiten quillt die Liebe zum Land und zu den Leuten dort. Man kann das Buch. nebenbei bemerkt, nicht einfach runter lesen, sondern man muss es genießen. Man muss sich jeden einzelnen Satz auf der Zunge zergehen lassen und sich in das Geschehen hineinversetzen. Für Leser, die historische Romane gepaart mit fiktiven Geschichten mögen ist "Im Land der gefiederten Schlange" genau das richtige. Und das Beste daran: Der zweite Teil "Im Tal der träumenden Götter" ist Anfang März 2013 erschienen und sollte spätestens morgen in meinem Bücherregal stehen.

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  • Rezension zu "Im Land der gefiederten Schlange" von Carmen Lobato

    Im Land der gefiederten Schlange
    Eliza08

    Eliza08

    01. March 2013 um 12:05

    Als ich die letzte Seite des Buches umblätterte, hatte ich sowohl eine kleine Träne im Auge, als auch ein Lächeln auf den Lippen. Selten hat mich ein Roman (nach anfänglichen Startschwierigkeiten) so gefesselt und berührt. Anfang des 19. Jhd. die Familie Hartmann wandert nach Mexiko aus. Sie wollen dort ein neues Leben beginnen, ein besseres Leben für die gesamte Familie. Doch der Familie gelingt es kaum in Mexiko heimisch zu werden, zu schwer wiegen die neuen Lebensbedingung und das Heimweh nach Hamburg. Einzig die junge Katharina taucht ein in die Vielfalt Mexikos, ihr Freund Benito zeigt ihr seine Welt. Katharina ist neugierig, sie will nicht eine Fremde sein in ihrer neuen Heimat. Benito gibt ihr all das, was sie in ihrer Familie so schmerzlich vermisst, auch wenn ihr das gar nicht so recht bewusst ist, Sicherheit und Geborgenheit. Mehr als 30 Jahre begleitet der Leser Katharina, ihren Kampf Mexiko zu ihrer Heimat zu machen und ihr persönliches Glück zu finden. Eine Berg- und Talfahrt der Gefühle, so Facettenreich wie die Geschichte Mexikos, die die Autorin uns ganz nebenbei nahebringt. Hervorheben möchte ich die bildgewaltige Sprache von Carmen Lobato, die den Leser förmlich gefangen nimmt und Mexiko lebendig werden lässt. Mir ist es noch nie passiert, dass ich mir so plastisch ein Land und die dort lebenden Menschen vorstellen konnte, wie hier in diesem Buch. Eine wahrlich großartige Leistung. Kurz eingehen möchte ich auch auf die „komplizierte“ Familiensituation. Viele Leser mögen sich überfordert fühlen, wenn es mehr als 5 handelnde Personen gibt ;-), aber ich habe es genossen Teil dieser großen Familie zu sein und immer wieder neue Menschen kennen zu lernen. Denn irgendwie war es so selbstverständlich mit der Familie Hartmann Weihnachten zu feiern, oder mit Benitos Familie gemeinsam zu speisen. Ich habe mich darauf eingelassen und bin förmlich zum Teil dieser Gesellschaft geworden, die sich den „Gefahren“ des jungen Staates Mexikos stellen muss. Diesen Roman empfehle ich allen Lesern, die sich auf eine spannende und atemberaubende Reise begeben wollen. Dies ist sicherlich kein klassischer „Love & Landscape“ Roman, denn er ist mehr: Familiensaga, historischer Roman, Liebesroman und Roman einer Frau die auf der Suche nach ihrer Herkunft ist. Ich freue mich schon sehr auf „Das Tal der träumenden Götter“, den zweiten, in sich abgeschlossenen Roman um die Familie Hartmann und Katharina. Denn solche Literatur ist Lesegenuss pur! Vielen Dank für diese unvergesslichen Lesestunden. Carmen Lobato ist das Pseudonym der Autorin Charlotte Lyne.

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  • Leserunde zu "An den Ufern des goldenen Flusses" von Isabel Beto

    An den Ufern des goldenen Flusses
    Daniliesing

    Daniliesing

    Bereits im letzten Jahr hat uns die Autorin Isabel Beto mit ihrem Roman "Die Bucht des grünen Mondes" in die Ferne entführt und mit ihrer exotischen Geschichte unser Fernweh gestillt. Jetzt erscheint ihr neuer Roman "An den Ufern des goldenen Flusses" im Rowohlt Verlag und nimmt uns mit auf eine Reise ins Venezuela des beginnenden 19. Jahrhunderts. Mehr zum Inhalt: Fluss der Sehnsucht.  1815: Ein Sturm tobt vor der Küste Venezuelas. Auf der Seuten Deern bangen Janna Sievers und ihr Verlobter Reinmar um ihr Leben. Ihr Ziel: die Stadt Angostura, wo sie mit einer Pferdezucht ihr Glück machen wollen. Zu Hause in Hamburg hat Janna immer mit wohligem Schaudern von den Abenteuern des schiffbrüchigen Robinson Crusoe gelesen. Dass sie sein Schicksal einmal teilen würde, hätte sie nie gedacht – bis sie allein an der Küste des fremden Kontinents strandet. Sie ist auf die Hilfe des wortkargen Halb-Indios Arturo angewiesen, um nach Angostura zu gelangen. Dort hofft sie, Reinmar wiederzufinden. Doch Arturo hat sein eigenes Ziel: den Goldschatz eines sagenumwobenen Inkakönigs an den Quellen des Orinocos. Auf einer schicksalhaften Flussfahrt wird sich Jannas Leben für immer verändern ... --> Leseprobe zum Buch Wenn ihr nicht nur Lust auf einen spannenden und farbenfrohen Roman vor exotischer Kulisse habt, sondern "An den Ufern des goldenen Flusses" auch mit anderen Lesern und der Autorin hier besprechen möchtet, dann bewerbt euch jetzt gleich als Testleser! Zusammen mit dem Rowohlt Verlag vergeben wir 25 Testleseexemplare unter all jenen, die uns die folgende Frage bis einschließlich 12. Dezember 2012 beantworten: Stellt euch vor, dass ihr allein an der Küste einer fremden Insel oder eines fremden Kontinents strandet. Was würdet ihr in dieser Situation wohl als erstes tun? Die 25 Testleser, die vom Verlag ein Buch erhalten, nehmen dann selbstverständlich zeitnah nach Erhalt an der Leserunde teil und schreiben abschließend eine Rezension!

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    • 454
  • Rezension zu "Im Land der gefiederten Schlange" von Carmen Lobato

    Im Land der gefiederten Schlange
    kessi

    kessi

    14. September 2012 um 12:20

    So wie im Klappentext schon zu lesen wandert die Familie von Katharina in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts nach Mexiko aus. Die drei Geschwister, Christoph, Vera und Marthe Hartmann kommen in den Hafen von Veracruz wo sie dachten , dass sie von ihrem Onkel erwartet werden. So ist es aber nicht. Der Onkel Sievert hat sein Vermögen verloren und will auch nicht seine Nichten und seinen Neffen bei sich haben. Von der drei Geschwistern der Vater war in der Hoffnung das Christoph eine Anstellung bei seinem Onkel bekommt und das der Onkel dafür sorgt, dass die 2 Mädchen gut verheiratet werden. Aber es kommt nun mal immer anders als man denkt. Nun ist es aber nicht leicht, fern der Heimat unter schwierigen Lebensbedingungen Fuß zu fassen. Katharina die Hauptprotagonistin in diesem Buch, ist aber von dem Land begeistert. Sie wurde in Mexiko geboren und glaubt das Kind von Marthe und Peter Lutenberg zu sein.Auf eine andere Idee wäre sie auch nicht gekommen. Aber ihre Herkunft ist ein wohl gehütetes Geheimnis. Während des Lesens kommen immer wieder mal ihre Haare ins Bild, und da wusste ich schon, dass irgendetwas mit Katharinas Herkunft nicht stimmen kann. Aber so wie es kommt hätte ich mir im Leben nicht träumen lassen. In Katharinas Kindertagen wird sie zum Teil mit Benito, dem Stahlburschen groß. Ihre Mutter möchte dies aber nicht und hält Katharina sehr behütet im Haus. Aber Katharina schleicht sich immer wieder zu Benito und ist mehr und mehr von ihm angetan. Katharinas Eltern haben ein Kind verloren, ihren Bruder Johannes und auf Grund dessen, muss Katharina einen Großteil im Haus verbringen. Irgendwann entwickelt sich eine Liebe zwischen Benito und Katharina, von dieser darf niemand etwas erfahren, weil es sich nicht gehört. Eine Lutenberg und ein Indio. Soweit dufte es zur damaligen Zeit nicht kommen. Man erfährt viel über das Land und wie es sich zu Kriegszeiten entwickelt, welche Rolle Napolion, die Franzosen und Kaiser Maximilian dabei spielen. Und die große Frage, kommen Katharina und Benito zusammen? Kann so eine Liebe in einem zerrütteten Land Zukunft haben? Was wird noch in der Familie geschehen? Werden sie sich irgendwann heimisch fühlen? Diese Fragen zu beantworten gilt es heraus zu finden. Und das geht nur wenn man das Buch liest. Es lohnt sich auf alle Fälle.

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  • Rezension zu "Im Land der gefiederten Schlange" von Carmen Lobato

    Im Land der gefiederten Schlange
    HelgaR

    HelgaR

    14. July 2012 um 19:31

    Die Geschwister Hartmann, Marthe, Christoph und Vera sind 1831 von Hamburg nach Veracruz, Mexiko ausgewandert, wo die ganze Familie ihres Onkels lebt. Gleich im Prolog wird man in eine dramatische Familien-Geschichte hineingestoßen. Irgendetwas ist mit Vera passiert. Dem großen Geheimnis fiebert man aber bis zum Ende des Buches 1867 entgegen. In der Zwischenzeit sind sechs Jahre vergangen, Marthe ist verheiratet und alles dreht sich um die sechsjährige Tochter Katharina. Die Lebensbedingungen in Veracruz sind nicht die besten, da es immer wieder zu einem Aufruhr kommt und es kann sich daher keiner einen Luxus leisten. Die ganze Verwandtschaft von Marthe will wieder nach Deutschland zurück, aber es fehlt das Geld dazu. Katherina liebt dieses Land über alles und hat sich mit Benito angefreundet, er ist ein Indio und versorgt die Pferde ihrer Eltern. Er bringt ihr die Welt seiner Vorfahren nahe und sie lernt von ihm viel über das wirkliche Mexiko. Katharinas Mutter sieht das aber nicht gerne, den für die Weißen sind die Einheimischen nur zum Arbeiten da und dürfen sich keine Fehler erlauben, sonst werden sie verprügelt. In den nächsten Jahren wird vordergründig die Lebensgeschichte von Katharina und Benito erzählt, aber auch die der Verwandtschaft, die ja alle zusammengehören. Es ist ein ewiges Auf und Ab, mal geht es ihnen schlechter, mal wieder besser. Einen Großteil der Geschichte nimmt die politische Situation ein, speziell die Machtkämpfe um Mexiko. Erzherzog Maximilian von Österreich wird auf Betreiben von Kaiser Napoléon III., allerdings unter falschen Voraussetzungen, 1864 Kaiser von Mexiko. Wie historisch belegt, wurde er bereits 1867 entmachtet und zum Tode verurteilt. Die einzelnen Figuren sind hervorragend gezeichnet und haben sehr viel Tiefgang. Carmen Lobato ist hier eine wunderbare Familiengeschichte gelungen, die einen von der ersten Seite an fesselt und nicht mehr loslässt. Man lernt ein Mexiko kennen, von dem man vielleicht bisher keine Ahnung hatte, leider gehört auch die Unterdrückung der Einheimischen dazu. Begeistert haben mich das wunderschöne Cover und der Titel, der passender nicht sein konnte. Diese Familiengeschichte, eingebunden in die historischen Begebenheiten von Mexiko, ist der Autorin hervorragend gelungen. Alles passt gut zusammen und man hat die Geschichte bildlich vor sich und sie begleitet einen noch lange nach Beendigung des Buches.

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  • Rezension zu "Im Land der gefiederten Schlange" von Carmen Lobato

    Im Land der gefiederten Schlange
    nirak03

    nirak03

    08. June 2012 um 21:54

    Inhalt: Die Eltern von Katherina Lutenburg wanderten in der ersten Hälfte des 19 Jahrhunderts nach Mexiko aus. Sie hatten sich ein Sorgenfreies Leben erhofft. Ihre Familiären Wurzeln liegen aber weiterhin in Hamburg und so plagt sie über Jahre Heimweh und auch Katherina bekommt die Bindung zu Hamburg deutlich zu spüren. Denn die Traditionen und Gebräuche werden auch in der Fremde hoch gehalten und gelebt. Benito ein junger Einheimischer Mann ist tief in seiner Familie verwurzelt und liebt sein Land. Mexiko. Katherina und Benito lernen sich als Kinder kennen und begegnen sich im Laufe der Geschichte immer wieder. Ein düsteres Geheimnis umgibt allerdings die Familie Katherinas und so kommt es zu Schicksalhaften Ereignissen. Die Autorin Carmen Lobato hatte einen so lebhaften Erzählstil, dass ich nicht lange brauchte um in der Geschichte von Katherina und ihre Familie zu versinken. Schnell entstanden Bilder in meinem Kopf von den Menschen dieses Landes und von seiner Landschaft. Katherina, Marthe, Stefan und Benito, um nur einige zu nennen, wurden lebendig und so war schnell vergessen, dass es sich nicht um real lebende Personen handelte. Sie wirkten so echt auf mich, ihre Charaktere so Ausdrucksstark und lebhaft, dass ich schnell das Gefühl hatte mitten unter ihnen zu sein. Ich habe mit Katherina und ihren Freunden gelitten, hatte Angst um sie und habe mit ihr geliebt und auch ein wenig geweint. Zeitweise auch mal mit dem Kopf geschüttelt und mich geärgert wenn die Protagonisten Dinge getan haben, die ich gern anders gehabt hätte. Manchmal hätte ich einfach gern dazwischen gerufen, „dass dürft ihr so doch nicht machen“, oder ein „lass es sein“. Die Autorin hat es aber immer wieder geschafft alles an den rechten Platz zu rücken und so hatte ich sehr schöne Lesestunden, die leider viel zu schnell vorbei waren. Eingebettet ist diese Geschichte in historische Begebenheiten Mexikos. Es wird von den Kriegen bezw. dem Kampf der Menschen um ihr eigens Land erzählt die damals das Land erschüttert und geprägt haben. Die Erzählspanne umfasst knapp 20 Jahre der Protagonisten und so erlebt der Leser auch die politischen Ereignisse dieser Zeit Mexikos hautnah mit. Die gute Recherchearbeit, die die Autorin hier im Vorfeld geleistet hat ist deutlich zu spüren. Jede Begebenheit ist nachvollziehbar und die Handlung gut durchdacht und glaubhaft. Mir hat das sehr gut gefallen. Ich habe so ganz nebenbei Dinge über dieses Land gelernt die ich vorher so nicht kannte. Politische Ereignisse genauso wie einige Traditionen oder Sagen über Mexiko. Zur Aufmachung dieses Taschenbuches möchte ich auch noch kurz etwas sagen. Das Cover zeigt ein Foto der Landschaft Mexikos mit seinen Bergen und gefällt mir sehr gut. Es gibt ein Glossar sowie ein Personenregister. Beides sehr hilfreich, da es doch eine ganze Anzahl von Charakteren zu entdecken gibt. Auch gibt es einige mexikanische Begriffe die immer wieder auftauchen und so ist es gut, dass auch diese erklärt werden. Mein Fazit: „Im Land der gefiederten Schlange“ ist ein eindrucksvoller historischer Roman über ein Land welches mir nicht so geläufig war. Ich habe im Verlauf dieser Lesestunden Mexiko ein klein wenig kennen lernen dürfen und mich dabei sehr wohl gefühlt. Die Liebesgeschichte die die Autorin hier mit eingewoben hat ist so gut erzählt, dass sie glaubhaft und authentisch war und mir sehr gut gefallen hat. Sie ist aber nicht so vordergründig, dass man nicht die Zeit hätte Mexiko zu erleben. Schon jetzt freue ich mich darauf, dass es im nächsten Jahr eine Fortsetzung geben wird und ich zu Katherina und ihren Lieben zurückkehren darf.

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  • Rezension zu "Im Land der gefiederten Schlange" von Carmen Lobato

    Im Land der gefiederten Schlange
    Ilary

    Ilary

    14. May 2012 um 19:33

    WOW, was für ein tolles Buch ! Im Prolog kommen 1831 Christopher, Marthe und Vera in Veracruz an und müssen gleich Erfahrungen mit Banditen machen. Nach einem Sprung ins Jahr 1838 erleben wir Marthe, die mittlerweile Mutter geworden ist, wie sie mit ihrer Tochter Katharina auf dem Malecon heimlich einem fremden Einheimischen ein Päckchen und Geld übergibt. Die sehr hanseatische Familie will unbedingt unter sich bleiben, ihre Rituale aus der Heimat Deutschland pflegen, sie träumen ständig von einer Rückkehr, wollen sich nicht integrieren in die mexikanische Gesellschaft, die sie als Menschen zweiter Klasse sehen und auch behandeln und sie tabuisieren Themen. Katharina sucht die Freundschaft und Nähe zu Benito dem Pferdeburschen, was von dem Rest der Familie nicht gerne gesehen wird. Darunter lässt die Familie Benito leiden. Der Leser kann nun die Entwicklung vor allem dieser beiden Protagonisten in den folgenden Jahren beobachten. Das Geheimnis, das Marthe und ihre Familie mit sich herumtragen wird erst am Schluß aufgelöst und konnte so nicht erahnt werden. Wir erleben diese Familiengeschichte mit allen Höhen, Tiefen und vor allem Geheimnissen. Um die Geschichte abzurunden hat die Autorin sie eingebettet in ein Stück mexikanische Historie und schildert diese sehr detailliert. Mein Eindruck am Ende ist folgender: Ein Auswandererroman kann leicht, locker wie ein Bächlein erzählt sein. Dieser vorliegende Roman hebt sich davon ab, denn die Sprache ist gewaltig und die Autorin reißt den Leser mit wie in einem Strom. Die Geschichte nimmt einen mit und auch nach Beendigung des Buches lässt sie den Leser nicht los, sie wirkt nach! Die Ausstattung des Buches mit einem Personenverzeichnis war für mich auch stellenweise sehr hilfreich! Es hat mich auch fasziniert, soviel von der Geschichte Mexikos zu erfahren. Ich wünsche diesem Buch noch viele Leser und deshalb von mir eine unbedingte Leseempfehlung und volle Punktezahl!

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  • Rezension zu "Im Land der gefiederten Schlange" von Carmen Lobato

    Im Land der gefiederten Schlange
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. May 2012 um 10:30

    Historische Romane, die in exotischen Ländern spielten, waren bis vor wenigen Jahren noch eine Seltenheit. Jetzt drängen immer mehr Autoren damit auf den Markt und wie in jedem Genre gibt es gute und weniger gute. Im Land der gefiederten Schlange gehört sicherlich zu den Besten. Anders als in vielen mittelmäßigen Vertretern des Genres wird nicht die erste Auswanderergeneration in den Mittelpunkt gestellt. Katharina Lutenburg ist bereits in Veracruz/Mexiko geboren und fühlt sich dem Land verbundener als ihre Eltern, Onkel und Tanten. Diese sehen auf die Eingeborenen herab, bezeichnen sie als Affen und wollen eigentlich schnellstmöglich zurück nach Hamburg. Anstatt sich auf das Land, in dem sie leben, einzulassen, ziehen sie sich zurück in die Wagenburg, die sie Familie nennen und katapultieren sich so selbst ins Abseits. Schon als kleines Kind verstand sich Katharina mit Benito, einem Indio, der als Stallbursche bei ihrer Familie arbeitet, besonders gut und lernt durch ihn Mexiko mit mexikanischen Augen zu sehen. Als sie sich in ihn verliebt, muss sie diese Liebe geheimhalten, da Benito sonst mit dem Tode bedroht ist. Aber das ist nicht das einzige Geheimnis in diesem durchaus auch spannenden Roman. Die Familie ist auch deshalb so eng zusammengerückt, um eines zu bewahren. Dazu ist ihr jedes Mittel recht. Die Figuren sind so plastisch und real, dass ich mich am Ende kaum von ihnen lösen konnte. Die Charaktereigenschaften eines jeden Einzelnen sind so gut herausgearbeitet, das gab mir das Gefühl, im Kreise meiner Familie zu sitzen. Man muss nicht jeden mögen, aber alle gehören dazu und haben ihren Anteil am Gesamtbild. Dabei zeigt jede Figur Licht- und Schattenseiten, am Ende ergibt es ein vielfarbiges Gemälde, das einem Sarape ähnelt. Carmen Lobato erzählt aber nicht nur die Geschichte der Liebe zwischen Katharina und Benito, sie erzählt auch die Geschichte von Mexiko. Das Land stolpert von einem Bürgerkrieg in einem Krieg mit den Besatzern, die mit lauteren Absichten gekommen, aber nicht wirklich fähig sind, sich auf dieses Land einzulassen und es so zu lieben wie seine Bewohner es lieben. Dabei merkt man, dass auch die Autorin das Land liebt. Ihre Sprache spiegelt die Leidenschaft wieder, mit der die Menschen hier leben und lieben. Die für mich stärksten Szenen spielten dann auch in Querétaro, bei Benitos Familie. Der Autorin ist ein Roman gelungen, der nie ins Kitschige oder Belehrende abrutscht, der die Wahrheit über ein Leben erzählt, die man als Leser meint, manchmal nicht aushalten zu können. Ich habe mich während und nach dem Lesen viel gedanklich mit den Figuren und der Geschichte Mexikos beschäftigt und das macht für mich einen guten Roman aus.

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