Carmen Rohrbach

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Carmen Rohrbach

Lebenslauf von Carmen Rohrbach

Carmen Rohrbach, in Bischofswerda geboren, studierte Biologie in Greifswald und Leipzig. Nach ihrem Fluchtversuch und zwei Jahren Haft in DDR-Gefängnissen wurde sie nach Westdeutschland ausgewiesen. Sie promovierte am Max-Planck-Institut in Seewiesen bei München und erforschte das Leben der Meerechsen auf einer unbewohnten Galapagos-Insel. Über ihre abenteuerlichen Reisen nach Südamerika, Afrika, Asien und Arabien berichtet sie in ihren Büchern. In der ganzen Welt bin ich zu Hause, und Bayern ist mein Basislager. Viele Länder habe ich zu Fuß durchquert, manchmal waren meine Begleiter Kamele, Esel oder Pferde. Immer bin ich auf der Suche nach neuen Herausforderungen. Über die abenteuerlichen Erlebnisse berichte ich in meinen Büchern, bei Lesungen und Media-Shows.

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Solange ich atme
Neu erschienen am 01.10.2018 als Taschenbuch bei Hinstorff.

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Carmen RohrbachAuf der Insel der Gletscher und Geysire
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Auf der Insel der Gletscher und Geysire
Auf der Insel der Gletscher und Geysire
 (5)
Erschienen am 05.09.2011
Carmen RohrbachIm Reich der Königin von Saba
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Im Reich der Königin von Saba
Im Reich der Königin von Saba
 (6)
Erschienen am 01.01.1999
Carmen RohrbachNamibia
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Namibia
Namibia
 (5)
Erschienen am 01.02.2007
Carmen RohrbachJakobsweg
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Jakobsweg
Jakobsweg
 (5)
Erschienen am 01.09.2009
Carmen RohrbachSolange ich atme
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Solange ich atme
Solange ich atme
 (4)
Erschienen am 06.03.2009
Carmen RohrbachAm grünen Fluss
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Am grünen Fluss
Am grünen Fluss
 (4)
Erschienen am 01.01.2007
Carmen RohrbachDer weite Himmel über den Anden
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Der weite Himmel über den Anden
Der weite Himmel über den Anden
 (5)
Erschienen am 01.01.1996
Carmen RohrbachInseln aus Feuer und Meer
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Inseln aus Feuer und Meer

Neue Rezensionen zu Carmen Rohrbach

Neu
sabatayn76s avatar

Rezension zu "Am Anfang steht das Fernweh" von Carmen Rohrbach

‚Richtig lebensbedrohlich war es für mich nur einmal im Leben gewesen.'
sabatayn76vor einem Jahr

‚Richtig lebensbedrohlich war es für mich nur einmal im Leben gewesen. Das war bei meiner DDR-Flucht, als ich durch die Ostsee schwamm.‘

In ‚Am Anfang steht das Fernweh‘ erzählt Carmen Rohrbach von ihrer Kindheit und Schulzeit in Bautzen und Freyburg, vom Biologiestudium in Greifswald und Leipzig, von ihrem Fluchtversuch aus der DDR, ihrem Gefängnisaufenthalt und ihrer Ausweisung in die Bundesrepublik, von den Reisen, von denen sie in ihrer Kindheit und Jugend geträumt hat, und von denen, die sie sich als Erwachsene erfüllt hat.

Rohrbach nimmt den Leser u.a. mit zu ihrem Forschungsaufenthalt auf Galapagos, zu ihrer Expedition in die Wüste Gobi, zu ihrer ersten Allein-Reise in Schottland und zu ihrer Reise mit einem Dromedar durch den Jemen.

Ich kenne bereits mehrere Bücher der Autorin, und vor allem ‚Im Reich der Königin von Saba‘ hat mich begeistert, da ich das Buch kurz nach meinem eigenen Aufenthalt im Jemen gelesen und im Land viele ähnliche Dinge wie Rohrbach erlebt habe. Und so hat mir auch der Jemen-Teil des hier rezensierten Buches am besten gefallen, da er mich zurück in den Jemen versetzt hat. Doch auch die anderen Reisen der Autorin, die in ‚Am Anfang steht das Fernweh‘ vorgestellt werden, haben mir gefallen, da sie spannend erzählt wurden und besondere Einblicke in Land und Leute ermöglichen.

Bei den Fotos im Buch handelt es sich um recht pixelige Analog-Fotos. Für einen National Geographic-Bildband mag die Bildqualität eher enttäuschend sein, und vielleicht wäre es besser gewesen, das Buch nicht als Bildband zu veröffentlichen, um Leser nicht zu enttäuschen. Nichtsdestotrotz finde ich die Fotos gut gewählt, da sie anschaulich dokumentieren, wo Rohrbach unterwegs war und was sie erlebt hat. Auch finde ich, dass Rohrbach ein gutes Auge für Details und Stimmungen hat.

Auch wenn es sich um einen Bildband handelt, finde ich, dass der Fokus auf den Texten liegt und die Bilder nur der weiteren Veranschaulichung dienen. In den Texten erfährt man nicht nur von Rohrbachs eigenen Gedanken und ihrer Motivation, sondern erhält zudem Informationen zu Landschaft, Flora, Fauna, Menschen und Besonderheiten des Landes/der Region.

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M

Rezension zu "Am Anfang steht das Fernweh" von Carmen Rohrbach

Vierzig Jahre Abenteuer
michael_lehmann-papevor einem Jahr

Vierzig Jahre Abenteuer

Es gibt sie noch. Jene Menschen, die fasziniert vom Reisen ans ich sind. Die abseits des Mainstream-Tourismus tief in die Landschaften, Traditionen, Besonderheiten der bereisten Länder und Gegenden eindringen. Für Carmen Rohrbach ist dies eine Lebenshaltung, kein Luxus des „Urlaubs zwischendurch“. Neugierig und mit offenen Augen bereist sie besonderen, ehrausfordernde Länder und Landschaften und besitzt das Talent, ihre Erfahrungen in Bild und Wort für den Betrachter nachvollziehbar und anregend zu vermitteln.

„Das Abenteuer-Gen ist mir in die Wiege gelegt worden“.

Denn eine ähnliche Veranlagung „zum Fernweh“ war im sozialen Umfeld der Reisenden nicht anzutreffen.
Wobei Rohrbach beileibe keine ist, die einfach drauflos stürzt und mal sieht, wohin es sie verschlägt. Eine akribische Vorbereitung, eine Sammlung von Informationen (auch um Gefahren gering zu halten) gehören bei ihr unabdingbar zum Reisen dazu.

Aber das, was sie in jungen Jahren vor allem an Lektüre verschlang und was die Lust auslöste, die beschriebenen Orte mit eigenen Augen zu sehen, das war zeitlebens Antrieb für dieses „reisende Erleben“.

So bildet dieser Bildband nicht nur einen vielfachen Einblick in die verschiedensten Länder, Landschaften und Gegenden der Welt, die Rohrbach bereiste, sondern ist auch zu versehen als eine bebilderte Autobiographie, die gerade in den begleitenden Texten ausführlich ihren Platz findet.

Sei es der „Forscherdrang“ auf Galapagos und in der Mongolei, seien es die Erfahrungen „Allein in der Fremde“ (Schottland und Marokko), seien es die Sehnsuchtsorte „Berge“ oder die Faszination Wüste, seien es die thematisch zusammenfassenden „Lebens-Kapitel“ über den „Zauber der Ferne“ und „dem Fremden begegnen“ als praktische Verweise auf die grundlegenden Motivationen der Person Carmen Rohrbach, sei es das letzte Kapitel „Was mich treibt“, in allen Stationen und Beschreibungen dieses reisenden Lebens vermischen sich Außen und Innen.

Und bieten in den breiten Texten (eine Besonderheit für Bildbände) und den qualitativ hochwertigen und ausdrucksstarken Fotografien anschauliche und hervorragende Eindrücke für den Leser, der nach der Lektüre das Fernweh Rohrbachs bestens nachvollziehen kann (und vielleicht sogar ein wenig selbst angesteckt wird).

Die Gestalt der Nomadenfreu inmitten einer dichtgedrängten Herde von Schafen, die „luftgetrockneten“ Lehmziegelhäuser in Marokko samt einer Hochzeit, die „gewaltige Festungsmauer“ der Anden, das Wandern durch die Wüste, die kleine Hütte vor dem Spitzkopp-Massiv, vielfach in den Motiven und Themen sind die Fotografien und Stationen dieser Reisen, bei denen urwüchsige Landschaft, traditionelles Leben und Flora und Fauna gleichermaßen bestens „ins Bild gerückt!“ werden.

Eine faszinierende Biographie in Bild und Text.

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Rezension zu "Muscheln am Weg" von Carmen Rohrbach

Mit einem Esel auf dem Jakobsweg ...
Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr

"Die Sesshaften bleiben zurück im immer Gleichen, die Vogelfreien wandern davon neuen Herausforderungen und Abenteuern entgegen." (Carmen Rohrbach "Muscheln am Weg")

Ein schönes Motto, das wohl das Leben der Autorin prägt. Bereits als junges Mädchen übte sie mit wenig Essen auszukommen, um sich auf die abenteuerlichen Expeditionen vorzubereiten, die sie in der Zukunft erleben wollte. Das bleib kein Traum, sondern wurde Realität, von der zahlreiche Reiseberichte zeugen.

Diesmal wollte ich mit einem Esel reisen und da kam mir das Buch "Muscheln am Weg" gerade recht. Über 700 km geht es quer durch das südliche Frankreich von Le Puy nach St. Jean-Pied-de-Port auf dem Jakobsweg mit "Chocolat" - einem liebenswerten Langohr.

Pilgerbegegnungen, Gespräche, Besuche in Kirchen und Kapellen und intensive Naturerlebnisse sorgen für abwechslungsreiche Eindrücke und informative Einblicke. Bildhafte Beschreibungen ermöglichen gutes Kopfkino, als würde man selbst vor der Kirchentür stehen und das kunstvolle Relief betrachten. Danke, liebe Carmen Rohrbach ... es war wieder sehr schön mit Ihnen zu reisen und es wird auch nicht mein letztes Mal gewesen sein ;o) 

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