Carmen Rohrbach Auf der Insel der Gletscher und Geysire

(4)

Lovelybooks Bewertung

  • 4 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(2)
(2)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Auf der Insel der Gletscher und Geysire“ von Carmen Rohrbach

Carmen Rohrbach durchstreift sechs Monate lang die junge Vulkaninsel am Rande des Polarkreises. Im Tal des Markarfljót zeltet sie unter der gewaltigen Eruptionswolke des berühmtberüchtigten Vulkans Eyjafjallajökull. Sie begleitet den jährlichen Schafabtrieb nahe einer Farm im Nordwesten der Insel. Auf einsamen Wanderungen im Hochland beobachtet sie die wilde Tierwelt, steigt hinauf zum geheimnisvollen Krater Askja und auf den Gipfel der Herðubreið, der Königin der Berge. Sie erkundet die Hauptstadt Reykjavik und taucht ein in das bunte Leben einer Künstlerkolonie am südlichsten Zipfel Islands.
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Mit Rucksack und Zelt durch Island

    Auf der Insel der Gletscher und Geysire
    R_Manthey

    R_Manthey

    03. July 2015 um 10:36

    Carmen Rohrbach hat Island durchwandert und durchfahren und lässt uns an ihrer bemerkenswerten Reise durch dieses leere, aber wilde Land teilhaben. Nachdem sie vor allem Ida von Grumbkows "Isafold" gelesen hatte, musste sie unbedingt dorthin. Dafür hatte sie sich allerdings ausgerechnet die Zeit ausgesucht, in der der Vulkan Eyafjallajökull den europäischen Flugverkehr durcheinanderbrachte. Und so erfahren wir gleich zu Beginn des Buches, wie Isländer mit Vulkanausbrüchen und anderen Katastrophen umgehen, von denen sie öfter einmal heimgesucht werden. Im Inneren des Buchdeckels findet man eine Karte Islands, auf der man die unterschiedlichen Touren der Autorin verfolgen kann. Als sich Carmen Rohrbach auf diese Reise vorbereitete, nahm sie Kontakt zu einigen Deutschen auf, die jetzt in Island leben und Gästen eine Unterkunft geben. Einige nützliche Informationen findet man dazu im Anhang. Die Autorin mied Hotels und wohnte stattdessen bei ihren Kontaktleuten oder in Jugendherbergen, meist jedoch in ihrem kleinen Zelt. Überhaupt nötigt mir jedenfalls ihr Hang zu einsamen Touren ins isländische Hochland ziemlichen Respekt ab. Sie beschreibt ihre Wanderungen und fügt dabei gerne auch einmal Betrachtungen aus der isländischen Geschichte ein oder befasst sich mit der Sagenwelt der Isländer. Wer diese Reise nachwandern oder so ähnlich gestalten möchte, sollte Rucksacktourist sein, gerne mit dem Bus oder per Anhalter unterwegs sein und die Einsamkeit nicht scheuen. Man erfährt zwar viel über Island und seine Bewohner, doch alles unterwirft sich dabei dann doch etwas den Gepflogenheiten der Autorin. Das Buch enthält in der Mitte einige Fotos. Doch sie stellen in gewisser Weise auch ein Spiegelbild der Herangehensweise der Autorin dar. Sie folgen nämlich nicht den Touren und bieten so auch keinen visuellen Eindruck der im Text beschriebenen Erlebnisse, sondern sind mehr oder weniger allgemein und im Grunde wenig aussagekräftig. Fazit. Ein interessanter Reisebericht für alle, die Island als Rucksacktouristen durchwandern oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erkunden wollen. Ich hätte mir in diesem Zusammenhang eine bessere Verkopplung der Fotos mit dem Text und mehr sachliche Informationen neben den sicher interessanten Erlebnissen der Autorin gewünscht.

    Mehr